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Astrologische Forschung - Analytische Astrologie
(Zusammenfassende Schriftauszüge von 1984-1999)



 
 
 


Vorwort

Die Astrologie ist die älteste wissenschaftliche Vorstellung (Hypothese) über die Welt und ihrer kosmischen Zusammenhänge. Die diesbezüglichen Meinungsverschiedenheiten, können nur durch entsprechende Grundlagenforschung und Weiterentwicklungen gelöst werden. Erste Beispiele von proto-wissenschaftlichen Arbeiten können u.a. im Download/Archiv eingesehen werden.

Das Verhältnis Astrologie/Überprüfung lag bei den bisherigen astrologischen Untersuchungsreihen ziemlich unausgewogen. Zu diesem Mißverhältnis trugen beide Seiten bei: Den meisten seriösen Astrologen war die astrologische Komplexität derart bewußt, daß sie der Statistik a priori keine Chancen einräumten, diese je wirklich repräsentativ erfassen zu können, wodurch sie entsprechenden astroanalytischen Initiativen durchwegs skeptisch bis ablehnend gegenüberstanden. Die Statistiker oder die hier statistisch interessierten Wissenschaftler ignorierten ihrerseits die astrologische Problematik (mangels an jahrzehntelanger Wissens- und Erfahrungsbildung), wodurch sie zwar viel unbeschwerter ans Werk gehen konnten, "Astrologie" zu untersuchen, aber dafür eben leider immer in einem Verhältnis, daß bei etwa 1 zu 10 für die Statistik stand. Dabei wurde dann zu oft "Astrologie" mit Aussagen einiger AstrologInnen verwechselt, oder auf das stark klimatisch betonte Sonnenzeichen reduziert. Auf diese Weise wurde immer nur ein kleiner Bruchteil der gesamten astrologischen Information berücksichtigt.

Das dazu angeschlossene Projekt Atlantis soll u.a. helfen, dieses Mißverhältnis etwas zu korrigieren. Zur speziellen Aufbereitung des astrologischen Komplexes liegt ein dafür entwickeltes und programmiertes Verfahren vor, sodaß zur astroanalytischen Bearbeitung auch keine besonderen astrologischen Kenntnisse mehr unbedingt vorausgesetzt sind.

Die hier eingesetzten Methoden der analytischen Astrologie entwickelten sich vor zehn Jahren aus der ineffizienten Anwendung der allg. verbreiteten "klassischen" Astrologie in der Untersuchung von Traumbildern mit der darauffolgenden Entdeckung in-formationsbildender Zusammenhänge bei den planetarischen Konstellationen. Die Zentrierungsanalyse wurde daraufhin parallel mit der astrologischen Erforschung von Träumen (derzeit ca. 4000 Aufzeichnungen, davon etwa 100 Traumbildgruppen näher untersucht) weiterentwickelt, programmiert (Programm ATLANTIS) und auch erfolgreich in der Erforschung von Erdbeben (historisch-aktuelle Vergleiche von derzeit über 400 Fällen) und Berufsbildern (derzeit über 20.000 Horoskopdaten zu etwa 100 Berufs- und Sondergruppen) eingesetzt. Es wurden also astrologische Zusammenhänge zwischen inhaltlich zusammenhängender Gruppen signifikant erkennbar.
Das letzte astrologische Problem liegt noch in der Bildung möglichst hoher (eindeutiger zusammenhängender) Datenwertgruppen, mit denen eine Muster-Annäherung von etwa 80-90% erzielt werden kann. Damit könnte schließlich die astrologische Mustererkennung in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt werden.

Einen kleinen Einblick dazu versuchen die folgenden Seiten darzustellen. Im Download stehen dazu je nach Interesse noch weitere Publikationen bereit.
 
 

Atlantis Projekt

  • ist ein softwareunterstützes, astrologisches Orientierungsangebot (Free-Software)
  • mit jahrelang entwickelten Spezialanalysen von einmaliger Auswertungsleistung,
  • unterstützt die astrologische Grundlagenforschung und Methodenentwicklung zum Nachweis des astrologischen Prinzips (analytische Astrologie) und des "Seelischen" als kosmische (überkörperliche) Realität (Projektgruppe Traum und Kosmos)
  • unterstützt die angewandte Forschung und verschiedene Anwendungsbereiche.

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ANALYTISCHE ASTROLOGIE

Wissenschaftlich betrachtet beruhen die astrologischen Mittel und Arbeiten immer noch auf Spekulation und Intuition, zu der der moderne Mensch weit weniger Zugang finden kann, als es der vorgeschichtliche Mensch noch vermochte. Die meisten astrologischen Methoden sind auch kaum geeignet etwas daran zu ändern. Zur wissenschaftlichen Festigung der Astrologie wäre bereits ein einziges erfolgreiches Verfahren ausreichend. Die Aufgabe der analytischen Astrologie besteht in der Brückenbildung zwischen methodisch verfeinerter, astronomischer Parameter und sich daraus erschließender astrologisch-empirischer Zusammenhänge. Aus weiteren umfangreicheren Untersuchungen könnte die längst überfällige Überprüfung der Deutungsgrundlagen erfolgen - diese bestätigen, korrigieren und erweitern. Mangels entsprechender Untersuchungen kommt man hier bis heute nicht viel weiter über die klassischen Überlieferungen und subjektiven Erfahrungen hinaus. Vom Autor wurden daraufhin über 20.000 berufsbezogene Daten auf statistische Auffälligkeiten hin untersucht. Vor allem wird diese Methode seit längerem erfolgreich zur Erforschung von Träumen und den massenpsychologisch orientierten Börsenkursprognosen herangezogen.

Warum analytische Astrologie, ist doch die Astrologie eine Synthese?
Faktisch handelt es sich dabei immer noch um eine Hypothese. Da der Nachweis dieser großen kosmischen Synthese uns nicht von den alten Göttern serviert wird, muß der Mensch sich hier schon selbst um diese interessante Lösung bemühen, die sich aber gesichert und jedem zugänglich nur auf analytischem Wege erschließen oder übersetzen läßt. Dabei gilt es alle wichtigen aber vorerst verborgenen Zusammenhänge zu erkennen (Analyse) und entsprechend unserem Sprachverständnisses wieder zusammenzufügen (Synthese). Die analytische Arbeit ist die umfangreichste und kann hier großteils sehr effektiv mittels Programmen durchgeführt werden. Ohne Programme würde sie für einzelne eine kaum mehr bewältigbare Zeit beanspruchen. Die wichtigen Schlüsselstellen zwischen Analyse und Synthese können dann leichter von Astrologen weiterverarbeitet werden.

In der klassisch-mantischen Astrologie wie auch seitens der etablierten Wissenschaft hat man es sich hier bis heute einerseits zu einfach gemacht, anderseits lag zu wenig Interesse vor, Astrologie analytischer weiterzuentwickeln. Einer der bekanntesten astrologischen Forscher dieses Jahrhunderts - Michel Gauquelin - bemühte sich vier Jahrzehnte lang in eine wissenschaftlichere Richtung hinzuarbeiten. Letztlich galten jedoch seine hoffnungsvollen Untersuchungen als gescheitert. Die maßgebendsten, methodischen Schwächen lagen dabei an der geringen astrologischen Umfassung (nur ein Teil der Planeten werden bloß zum Himmelsachsenbezug hin berücksichtigt) und an der geringen Feinheit (dabei kommt es weder zu detaillierteren, astrologischen Beziehungsmustern, noch zu feiner ausgearbeiteten Datengruppen, wie etwa die Unterscheidung von Malern unterschiedlichster Richtungen oder Zeitströmungen). Ungeachtet dessen lag Gauquelins größte Leistung in der Sammlung der bisher umfassendsten und relativ verlässlichsten Datenbank von Berufsgruppen.

Die zwei wichtigsten Grundlagen astrologischer Forschung sind umfangreiche Datensammlungen und ihre möglichst detaillierte Auswertung. Dabei wird letzteres oft unterschätzt, und es kommt dann sehr leicht zu Fehlleistungen. Hier besteht noch ein größerer Entwicklungsbedarf. Erst dann kann sich Astrologie zu einer ernstzunehmenden Disziplin durchsetzen, die darin besteht kosmische (planetarische) Formationen als eine universelle Sprache zu erkennen und in eine für den Menschen nutzbare Information zu übersetzen. In diesem Sinne liegt ihre Zukunft auch in einer besonderen daten- und informationsverarbeitenden Leistung.
 

Die zu überprüfende These der analytischen Astrologie

Grundlegend ist die universelle Synthese, der mikro-makrokosmischen Zusammenhangs, der nichts erzeugt, aber das was sich natürlich bedingt bilden muß, sich auch nach dieser Kohärenz ausgehend (ästhetisch/zeitlich) koordiniert. Gestirnskonstellationen begleiten demnach von Beginn an jahrmillionenlang mikrokosmische Entwicklungen, was eine universelle Matrix prägen konnte, einen Fahrplan für die weiteren dazu entsprechenden Ereignisse und Entwicklungen.
Die kosmische Situation eines Ereignisses beschränkt sich nicht nur auf die gegenwärtige und sichtbare - etwa eines Geburtszeitraumes. Hier verwirklicht sich nicht irgend ein einziger loser Moment, sondern ein bestimmter Moment, in dem mehrere Milliarden Jahre zusammenhängend strukturiert sind. R. Sheldrake bezeichnet in der Biologie eine ähnliche Sichtweise als "morphogenetische Felder". Im Falle der astrologischen Situation würden diese in-formativen Felder eine raum-zeitlich weitreichendere Informationsbasis darstellen, an die sich die entsprechenden Ereignisse orientieren würden ( "kosmisches Gedächtnis", "kosmische Informatik"). Bereits die antiken Philosophen (Heraklit, Sokrates, die Stoiker, ...) prägten dazu den bekannten Begriff: "Logos".
Einige Weisheiten der bekanntesten, frühen griech. Philosophen, die der Astrologie nahe gestanden haben müssen, lesen sich wie eine Einführung in die Astrologie:
Pythagoras (570-500 v.Chr.): Die Zahlen schaffen die Ordnung des Kosmos (Logos - Astrologie), indem sie das Unbestimmte bestimmen und begrenzen.
Heraklit (550-480 v.Chr.): Alles fließt. Alles wird vom Logos regiert. Aus Allem wird eins, aus Einem wird Alles.
Die Natur (Anm.: Die Astrologie ...) liebt es sich zu verbergen. Die meisten Menschen denken nicht über solche Dinge nach, auf die sie täglich stoßen, noch verstehen sie, was sie erfahren ...
Empedokles (493-432 v.Chr.): Begründet eine Elementelehre (Einteilung in: Wasser, Erde, Feuer, Luft) und Wahrnehmungslehre (Aus Dingen fließen Kräfte. Ähnliches wird durch Ähnliches erkannt. Ähnliches bewirkt Ähnliches.)
Leukipp: Nichts entsteht planlos.
Schulwissenschaften und Amtskirchen stehen jedoch solchen astrologischen Anschauungen seit ca. 400 Jahren immer noch ablehnend gegenüber - woraus sich dann ein gewaltiges, disqualifizierendes Versäumnis ihrer wissenschaftlichen Sorgfaltspflicht entwickeln konnte.

Ziel der ZA-Untersuchungen ist es diese obgenannten logisch-in-formationsbildenden Zusammenhänge an den planetarischen Konstellationsmustern zu erkennen. Allein mit den wenigen klassischen Aspekten könnte dabei nur ein geringer Teil dieser "kosmischen Gedächtnisverbindungen" beschrieben werden.
Zukünftiger Vorteil: Signifikant nachweisbare Zusammenhänge zwischen bestimmten nützlich-zielführenden Entwicklungen und kosmischen Situationen könnten künftig "astrotechnologisch" unterstützt werden, weniger nützlich-zielführende Entwicklungen entsprechend gemieden werden.
 

Das Konzept der Zentrierungsanalyse ZA

Die Zentrierungsanalyse ZA (Weiterentwicklung der Halbsummenanalysen) setzt an der Schnittstelle Astrologie-Mathematik an und baut auf eine systematische Einbeziehung und Auswertung aller metrischen Planetenbeziehungen auf.
Die Zentrierungsanalyse ist ein analysierender Halbsummen-Winkel-Zeiger, der Grad für Grad den gesamten Horoskopkreis scannt, die dabei aufscheinenden geometrisch-astrologischen Verhältnisse zentrierend in eine umfassende Faktorenanalyse verarbeitet und für weitere Bearbeitungen und Anwendungen in numerische und graphische Ergebnisse umwandelt. Ziel dieses Analysesystems ist eine besonders intensive, rechnerisch kontrollierte Argumentationsführung (im Gegensatz zu den traditionellen, mantischen Methoden), womit in der Erforschung und der entsprechenden Anwendung auch die Logik der Astrologie evident werden soll.
Durch diese metrisch-logische Gesamtanalyse läßt sich die so notwendig lückenlose Einsicht in die komplexe, rein planetarische Horoskopsituation gewinnen, die grundlegend für alle weiteren Untersuchungen ist. Die ZA-Auswertung schafft dadurch einen Standard für vergleichende Astro-Forschung mit dem grundlegenden Untersuchungsziel: Kann Astrologie auch mathematisch erfaßt und entschlüsselt werden?
Zur besseren Vorstellung der ZA-Methode könnte das Horoskop als Vieleck betrachtet werden - mit den Planeten als Eckpunkten. Die hier zu ermittelnde Quintessenz (zentrale Themen) würde den Schwerpunkt des Vielecks darstellen, zu der die astro-metrische Zentrierungsanalyse durch die planetarische Beziehungssituation zentrierend hinführt.
Im allgemeinen werden nur die einfachen (klassischen) Einzelaspekte berücksichtigt, die nur ein unvollständiges Bild der planetarischen Gesamtsituation präsentieren. In der ZA wird hingegen ein möglichst umfassendes Beziehungsspektrum detailliert einbezogen, was eine feinere Diagnostik ermöglicht. Zur grundsätzlichen Effektivität gilt hier: Je stärker die Beziehungsaktivität M ist, desto eher können sich Beziehungen durchsetzen.
In den daraus ermittelten quantitativen Beziehungsparameter (M) werden alle gängigen Beziehungen (Aspekte, Winkel) von Planetenpunkten (Positionen und Halbsummen der Planeten einschließlich Sonne, Mond, Mondknoten) zueinander in der Weise berücksichtigt, daß diese zusätzlich mittels Aspektfaktoren (Beispiel: einfachere kreisteilende Winkel höherwirksamer als mehrfachere, symmetrieunterstützende Winkel höherwirksamer...) und Orbisfaktoren (genauere Winkel höherwirksamer als ungenauere) eine noch differenziertere Beziehungsanalyse zulassen.
Im Gegensatz zur einfacheren, klassischen Astrologie (Die durchschnittliche Orbis-Weite der klassischen Zeichen-Felder-Aspekte-Einbeziehung liegt etwa zwischen 15° und 30°.) zeigt die ZA vor allem den Grund der (rein-metrischen) Gesamtkonstellation auf. Alle bedeutenden Aspekte werden so auf Zentren zurückgeführt, die nach Beziehungsdichte analysiert und geordnet werden (Zentrierung, Feinfeldanalysen, durchschnittlicher Orbis bei etwa 2-3°).
Der Schwerpunkt der ZA liegt also in der bisher vernachlässigten Feinauswertung zwischen Grundberechnungen und Interpretationen oder weiterführenden Forschungsanalysen, die jede andere Methode in diesem Bereich auch in qualitativer Hinsicht ergänzen kann.
In der astrologischen Forschung wird dadurch erstmals der Quantensprung zu feineren Untersuchungen ermöglicht, bei der anstelle von hunderten und tausenden Horoskopen bereits ein Bruchteil davon ausreichen, um daraus einmal erste signifikante Ergebnisse zu erzielen. Das Verfahren ermittelt so die vielschichtige Beziehungssituation innerhalb der Einzelhoroskope, setzt dann diese Ergebnisse zusammen mit einer zusammengehörigen Horoskopgruppe in Beziehung, um schließlich durch Mustervergleiche Zusammenhänge entsprechend weiterer Gruppen nachzuweisen. Ziel der ZA-Untersuchungen ist es solche in-formationsbildende Zusammenhänge an den planetarischen Konstellationen zu erkennen ("kosmisches Gedächtnis").

1. Stufe       >   2. Stufe         >   3. Stufe
Einzelanalyse  >>>  Gruppenanalyse  >>>  Gruppenmengenanalyse
 
 

Die Grundlagen

Aspekte - die astrologischen Beziehungen
Die klassischen Aspekte sind hier einzelne Winkelbeziehungen zweier Gestirne . Die Farbe rot steht hier für Spannungs-Tendenzen, blau für harmonische Tendenzen.
Zentrierung: Die Zentren zwischen Gestirnspositionen werden als Halbsummen, Schnittpunkte oder in der analytischen Astrologie zusammenfassend als Zentrierungen bezeichnet. Einzelne Meßpunkte sind weniger aussagekräftig. In der zentrierten Gesamtheit ergeben sie zusammen eine höhere Aussagekraft (kosmische Projektion). Die Qualität (Spannung-Harmonie-Tendenz) hängt hier weniger von den Aspekt-Winkeln ab, als von der Zusammensetzung verschiedener Planetenbeziehungen.

Klassische Einzelaspekte und Zentrierungen im Vergleich:

Die Zentrierung

Grundsatz: Die Zentrierung (symmetrieartige Formierung, Musterbildung) ist eine grundlegende Erscheinungsform der Natur, des Kosmos.
Die Zentren zu Gestirnspositionen werden als Halbsummen, Schnittpunkte oder in der analytischen Astrologie als Zentrierungen (kosmische Projektion) bezeichnet.Diese Meßpunkte würden einzeln wenig aussagekräftig sein, aber mit allen übrigen zentriert, ergeben sie die lückenlose Auswertung der kosmischen Gesamtsituation. Die Bezeichnung "Zentrierung" veranschaulicht bereits diesen Projektions-Vorgang: Alle Zentren (ohne Himmelachsen sind es 66, mit sind es 91) werden gegenseitig gezielt/zentriert ausgerichtet und zusätzlich noch zu verschiedenen Winkeln, Aspekten. Das Ergebnis sind die Zentrierungsformationen (zentrierte Beziehungs- oder Zielgruppen), Ketten von Zentrierungsaspekten und klassischen Aspekten. Dabei sind die symmetrische Maßgenauigkeit und die Beziehungsmenge die grundlegendsten Kriterien für die Wirksamkeit der Zentrierung. Diese feinen Zusammenhänge sind für die detaillierte Zentrierungsanalyse (ZA - Weiterentwicklung der Halbsummenanalysen) und ihrer Weiterverarbeitung ausschlaggebend. Zusammen ergeben sie eine vergleichende Ein- und Übersicht in die Gesamtheit der zentrierten Planetenbeziehungen (Gesamtanalyse). Die stärksten Zentrierungsformationen stellen die zentrale Essenz der Horoskopbeziehungen dar.
Zusammenfassend können zwei Zentrierungsordnungen unterschieden werden:

1. Gesamtzentrierung: Hier werden die gesamten Zentrierungsbeziehungen auf die einzelnen Planeten zugeteilt. Sie präsentiert die solaren, lunaren, ... planetarischen Beziehungen (Gesamtentwicklung).
2. Einzelzentrierung: Hier werden nur die einzelnen Zentrierungen mit den Planeten im Zentrum berücksichtigt. Sie präsentiert die Sonne-, Mond-, ... die planetarische Position (Ausgangsposition).
Die komplexe Horoskopsituation erhält mit der Zentrierungsanalyse detailliert vergleichbare Auswertungsparameter (entgegen der sich mehr oder weniger entwickelnden Willkür der Astrologen im Analysevorgang), die für die einheitliche Kontrolle und Zusammenfassung von Forschungsanalysen maßgebend sind (Synthese). Diese Ergebnisse können damit zuverlässiger in weiteren astrologischen Bezugssystemen und speziellen Interpretationsmethoden eingesetzt werden.
 

Die verschiedenen Feldebenen in der analytischen Astrologie

Zur "Feldtheorie" in der analytischen Astrologie: Da es hier nicht mehr um reine Berechnungen geht, sondern diese immer auch mit mehr oder weniger komplexen Auswertungen kombiniert sind, ist es im Zusammenhang ihrer Grundlagen übersichtshalber notwendig diese in Genauigkeitsstufen oder Feldbereiche einzuteilen. "Feld" stellt hier einen Überbegriff zu den verschiedenen astrologischen Grundbezügen dar, die eine gewisse wenn auch unterschiedliche Meßbarkeit erlauben. Demnach entspricht jede astrologische Aussage einer Feldeinheit von mehr oder weniger großen Inhalts, die von der Feinheit (Spielraum, Orbis) des Feldes abhängt. Ein Planet in einem Zeichen enthält beispielsweise eine viel weitere unbestimmtere Aussagemöglichkeit (Weitfeldsituation), als ein Planet im Zusammenhang mit den Planetenbeziehungen (Feinfeldsituation).
Die klassischen Felder (Häuser) stellen hier nur eine von mehreren integrierbaren Bezugsebenen dar. Zum Unterschied der klassischen Felder, wo nur die Himmelsachsen (Schwerpunkt Aszendent) feldbildend sind, gelten in der analytischen Astrologie auch die Planetenstellungen und Beziehungen untereinander als feinfeldbildend (Planetenfelder).
Die Gesamtheit aller möglichen Feldbildungen werden zusammenfassend als Themenfelder bezeichnet.
Die allgemeine Verwendung des Begriffs "Feld" anstelle von "Haus" erscheint treffender:

  • da es sich hier nicht um starre Bereiche geht (wie das Wortbild "Haus" darauf mißverständlicherweise hindeuten könnte), sondern um sich ständig wandelnde und kombinierbare Einheiten;
  • "Feld" als flexibler Überbegriff für mehrere in der analytischen Astrologie integrierbare Maß-Ebenen des Horoskops gilt und
  • "Feld" als Überbegriff auch in anderen Disziplinen ähnliche Verwendung findet.
Die analytische Astrologie unterscheidet allgemein zwischen drei Feldbereiche oder Feldstufen:
1. Die Weitfelder sind Maßeinheiten mit einem weiten Orbisbereich von etwa 30°<180° (Hemisphären, Quadranten, klassische Felder, Zeichen) und einem entsprechend weiten (ungenaueren) Definitions- und Inhaltsbereich.
2. Die Feinfelder sind verdichtete Maßeinheiten innerhalb eines feinen Orbisbereichs von etwa 0°<5° (genaue Aspekte, Beziehungen höherer Aspektdichte wie sie die Zentrierungen darstellen) und einem entsprechend feineren Definitions- und Inhaltsbereich.
3. Die Themenfelder sind entsprechend vergleichbare Zusammenstellungen von Weitfeld- und Feinfeld-Einheiten die einer bestimmten, thematischen Auswahl und Synthese zugrunde liegen. Ihr Orbisbereich liegt meistens im Zwischenbereich von etwa 0°<30°. Eine klassische Auswertung liegt im Themenfeldbereich von etwa 15°<30°.



Astroneironomie: Traum - Kosmos - Seele

Abenteuer Seele - ein Situationsbericht

Seit etwa 100000 Jahren glaubt der Mensch an eine Seele und an das Weiterleben nach dem Tod.
Seit etwa 5000 Jahren versuchen Gelehrte die Seele zu erforschen.
Seit 2500 Jahren wird die Seelenforschung im antiken Griechenland öffentlich diskutiert und kurz darauf auch als Psychologie gelehrt. Für die meisten Gelehrten jener Zeit galt sie als das wichtigste Forschungs- und Lehrgebiet. Die beiden damals aufgestellten "Psychotheorien" sind bis heute noch aktuell, die sich vereinfacht wie folgt darstellen lassen:

  • Platons Theorie: Die Seele existiert über das Körperliche hinaus (Zusammenspiel von über- oder transkörperlichen Informationen, "Ideen").
  • Aristoteles Theorie: Die Seele ist nur ein körperliches Produkt (Zusammenspiel von genetisch-hormonal-neuronalen Faktoren).
Wie meistens in solchen Bereichen treffen beide Richtungen einen Aspekt der seelischen Erscheinung und treten also nur scheinbar gegensätzlich auf. Platons Sichtweise gilt jedoch bis heute als wissenschaftlich umstritten.

Seit der Antike gibt es mehr oder weniger große Initiativen die Existenz oder Inexistenz einer überkörperlichen Seele nachzuweisen. Die letzte und größte Unternehmung in diese Richtung ging vom amerikanischen Präsidenten George Bush aus:
Er proklamierte seine Regierungszeit zur "Dekade des Bewußtseins". Millionen von Dollar wurden dazu aufgewandt, um bezüglich Bewußtsein und "Seele" ein entscheidendes, wissenschaftliches Ergebnis aufzustellen. Namhafte Hirnforscher, Neurologen, Psychiater kamen dabei wieder zum aristoteleischen Schluß, daß "Seele" nur etwas Körperliches (Ein Zusammenspiel von genetisch-hormonal-neuronalen Faktoren) sein kann. Eine Überkörperlichkeit sei an der psychischen Aktivität nicht nachweisbar und vom naturwissenschaftlichen Standpunkt mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen.

Für dieses Ergebnis wurden modernste Maschinen und Methoden benutzt, während der astrologische Aspekt wieder einmal ignoriert wurde. Sollte dadurch trotz gigantischen Einsatzes die wissenschaftliche Sorgfaltspflicht wieder jahrzehntelang mißachtet worden sein? Wie nun die "Seele" als kosmische Realität (die Trauminformation im planetarischen Zusammenhang) und das astrologische Prinzip der universellen Einheit sich relativ einfach zusammen nachweisen lassen, soll durch das Forschungsprojekt ATLANTIS untersucht werden .
 

Die astroneironomischen Grundlagen

Die Astroneironomie (oneiron griech. Traum, astrologische Traumforschung) untersucht mit Hilfe astroanalytischer Methoden die Beziehungen von Traum-Seele-Universum. Sie versucht die große Synthese zwischen Mikro- (hier die physiologische und tiefen-psychologische Ebene), Meso- (geographische Ebene) und Makrokosmos (Weltall) nachzuweisen und damit die Realität des Kosmisch-Seelischen, wenn ein dazu entsprechend intelligenzbedingter Zusammenhang vorliegt (etwas in Form einer "kosmischen Informatik" oder kosmischen Projektion). Gleichzeitig würde damit die weitbekannte, schulmedizinische Perspektive der "rein zufällig-chaotischen, chemisch-elektrischen Traum-Entladungen" widerlegt werden.

Die astroneironomische Perspektive geht von einer prä- oder fernkausalen Wirkung psychischer Informationsenergien aus, die von kosmischen Kraftpunkten auf bestimmte Weise beeinflußt und kanalisiert werden (kosmische Projektion - kosmisches Beamen). Mit der Astroneironomie stellt sich eine der relativ einfachsten Methoden zur Verfügung, die es noch erlauben diese unterschwelligen Informationsübertragungsprozesse empirisch nachzuweisen.

Im Gegensatz zur Untersuchungs-Problematik der allgemein-astrologischen Forschung gelingt es in der Astroneironomie die besten Bedingungen auszunützen, wo Makro- und Mikrokosmos noch am direktesten verbunden sind. Die bekannten Großereignisse bis hin zu den scheinbar einfachen Geburtsereignissen haben bereits äußerlich einen riesigen Ereignishorizont. Eine Traumwahrnehmung ist beispiesweise im Vergleich zu einer Geburt oder einem Menschenleben ein relativ übersichtliches abgeschlossenes Ereignis.

Die Datenfülle der Träume spaltet sich also nicht in einem ganzen Leben auf. Die Träume sind viel konzentrierter dichter. Mit ihnen setzt man relativ früh an die Realität an, zu einem Zeitpunkt, in der die Menge der Teilschritthoroskope durch folgende günstige Bedingungen überschaubar eingegrenzt bleibt (elementares Ereignis):

  • Die Ereigniserregung ist hauptsächlich auf das Grundbewußtsein (Unbewußte) einer Person eingeschränkt, in das sich auch Wachbewußtes kaum einmischen kann. Dies erlaubt die Beobachtung auf die Wurzel oder dem Anfang der zu beobachtenden Realität zu reduzieren oder konzentrieren, da dieser Wesensausschnitt allein von der "Realität" der Natur selbst durchgeführt wird.
  • Der Traum ist materiell strukturlos, d.h. vordergründig an verhältnismäßig wenigen Strukturen gebunden, was eine einfachere Bestimmung erlaubt.
  • Der Körper der Person, in dem das Ereignis wahrgenommen wird, bewegt sich stundenlang nicht vom Ereignisort und verharrt auch sonst verhältnismäßig passiv in sich.
  • Auch wenn nicht immer eindeutige Traumbezüge erzielt werden können, so kann das Ereignis insgesamt durch permanente Observation auch innerhalb eines vereinfacht-vorgeordneten Umfeldes einfacher erfaßt werden.
  • Zusamenfassend sind also Traumereignisse ideelle Ereignis-Muster, die kontinuierlich und massiv, auf engsten Raum und ohne größere Umstände eine umfassende Datenerhebung auf wesentliche Informationen hin konzentriert zulassen.
Damit ist das geeignetste Feld der astrologischen Grundlagenforschung umrissen. Die noch verbleibende Untersuchungsproblematik beruht darauf, daß aus einer Menge von Träumen viele, verschiedene Traumbilder resultieren, die unter einer noch größeren Konstellationsvielfalt entstehen. Beide Erscheinungen haben über den kollektiven Wert hinaus noch eine individuelle Bedeutung, was eine signifikante Extrahierung zwar erschwert, aber mittels einer dazu abgestimmten Methode doch ermöglicht wird.

Der Auswertungsschwerpunkt richtet sich dabei in erster Linie auf die faßbareren, nahezu punktuellen Himmelsorte (vor allem den Himmelskörpern unseres Sonnensystems, ... und schließlich auch den Fixsternen), ihrer Formationszusammensetzung (Zentrierungsanalysen der analytischen Astrologie) und auf traumbezogene, nahe und geographische Positionen (zur Horizont-Berechnung stehend im Gegensatz zur sonst vertikal-ekliptischen Perspektive).

In der Astroneironomie ist es darum übersichtshalber notwendig zwischen drei Perspektiven zu unterscheiden:

  • zwischen der makrokosmischen Perspektive ("vertikale Vogelperspektive")  mit dem Planeten Erde im Zentrum einer mehr oder weniger umfassenden Einbeziehung kosmischer Elemente - auf die klassisch-ekliptische Perspektive bezogen;
  • der mesokosmischen oder geographischen Perspektive ("horizontale Froschperspektive") mit der Person im Zentrum einer mehr oder weniger umfassenden Einbeziehung kosmischer, geographischer und Wohnkreis-Elemente auf die horizontastrologische Perspektive bezogen,
  • und der mikrokosmischen oder persönlichen Perspektive , in der die Person im Mittelpunkt einer mehr oder weniger umfassenden Einbeziehung ihrer Lebensgeschichte, -entwicklung, -erfahrung, -situation und ihres Lebensumfeldes steht.
Das makrokosmische Zeitthema ist global das maßgebendste von allen und steht der Fernkausalität am nächsten. Bei der näheren astroneironomischen Auswertung liegt das Bedeutungsverhältnis der oben gezeigten Perspektiven bei etwa 5:3:2. Dieses kann aber individuell und je nach Situation variieren.

Die makrokosmische Perspektive, die vom Kosmos vertikal zum Planetensystem mit der Erde im Zentrum gerichtet ist, wird von deren vertikalastrologischen Zentrierungsanalyse (analytische Astrologie) ausgewertet. Sie ordnet die Himmelsorte in astrologischen Zusammenhangsgrößen (Zentrierungen, Zentrierungsformationen) mit der Präzision von durchschnittlich 2° Orbis (zulässige Abweichung, Genauigkeit). Die daraus ermittelten kosmischen Formationen zeigen das Hauptthema der Raumzeitqualität codiert auf. Dieses überträgt sich in der Art eines Himmelslinienspektrums - ähnlich einem Netzwerk (als Sendemedium) über das mesokosmische Feld der Erde weiter, das von der horizontalastrologischen Zentrierungsanalyse verarbeitet wird und schließlich in die persönliche Ebene mündet.

Interessante Nebenleistung der Astroneironomie: Durch die Traumbildbestimmung nach planetarischen Zusammenhängen wird der Nachweis ermöglicht, daß die Träume eine dem Körper transzendierenden Ordnung/Dimension gehorchen oder ihr untergeordnet sind. Diese Verbindung kann als (kosmische) Seele definiert werden. Nicht zuletzt werden die Urerfahrungen einer möglichen seelischen Existenz aus besonderen Traumwahrnehmungen gewonnen, - Erfahrungen, die astroneironomische Untersuchungen bestätigen können.
 

Erste Einblicke in die astroneironomische Arbeit

Aus meinen Traumbeobachtungen zwischen 1978 und 1982 resultierte ich: Die Trauminhalte können nicht bloß "rein zufällig-chaotisch-chemisch-elektrische Traum-Entladungen" (natur-wissenschaftliche Behauptung) sein, sondern es muß sich um organisierte/kanalisierte Informationen handeln (ASW Außer-Sinnliche-Wahrnehmungen). Fragen stellten sich: Wie organisieren sich diese Informationen? Gibt es eine fundamentale kybernetische Basis? Wo muß nach ihr gesucht werden? Der Verdacht fiel hier weniger auf "rein-körperliche" Ursachen, als vielmehr auf körperlich-überschreitende, makrokosmische Beziehungen: Die nachfolgenden Forschungen weiteten sich auf das gesamte astrologische Spektrum aus, wobei die rein-punktuellen Positionen (Planeten, Fixsterne, ...) sich mittels dazu entwickelter Zentrierungsanalyse als die besten "Anzeigeinstrumente" erwiesen. Die übrigen klassisch-astrologischen Beziehungen (Zeichen, Felder, Elemente, Regentschaften, ...) erreichten hier in vergleichbaren statistischen Auswertungen nicht die notwendige Effektivität und Evidenz, sodaß ich sie bezüglich astrologischer Forschung seit 1990 nur mehr marginal beobachte.

Die Erfahrung von mehreren tausend Träumen haben so die analytische Astrologie und die Astroneironomie geprägt. Etwa 4000 Träume habe ich entsprechend aufgezeichnet und analysiert. Davon wurden 380 historische Träume aus der Weltliteratur für die notwendigen interpersonalen Vergleichsstudien herangezogen. Diese sind zwischen 1744 und 1939 aufgezeichnet worden. Die Autoren dieser Träume sind: Emanuel Swedenborg (Code S) schwed. Universal-Gelehrter, Friedrich Hebbel (H) deut. Dramatiker, Gottfried Keller (Ke) schweiz. Schriftsteller, Franziska von Reventlow (R) deut. Schriftst., Franz Kafka (K) österr. Schriftst., Elsa Morante (M) ital. Schriftst.

Die folgenden praktischen Einblicke sollen kurz die Richtung der astroneironomischen Arbeit anzeigen. Es wird ein Beispiel aus der makrokosmisch vertikalen Perspektive präsentiert. Daran anschließend folgt ein Beispiel aus der mesokosmischen also geographischen oder horizontalen Perspektive. Die Traumaufzeichnung soll zusätzliche Aufschlüsse über die mikrokosmische also persönliche Perspektive geben. Eine entsprechende Traumbildkennzeichnung, ein Traumcode und vereinzelnde Traumkommentare können diese Arbeit wesentlich vereinfachen und bis zu einem bestimmten Grad mit Textanalyseprogrammen automatisieren. Dieser Teil kann hier jedoch nur angedeutet werden.

Die Datengenauigkeit bei diesen ersten Untersuchungen liegt durchschnittlich bei etwa +/- 0,5 h (historische Traumdaten +/- 2h, eigene Traumdaten +/-10min). Deshalb wurden hier die Himmelsachsen (Aszendent Ac, Medium coeli Mc) ausgeschlossen. Der Rangbereich erreicht dadurch 66 Beziehungspunkte anstelle von 91.
 

Die letzte Auswertungsstufe und Vergleichsanalyse (optisch-schematische Methode)

Grundlage sind die Zentrierungsanalysen ZA der Vertikalperspektive . Wie bereits in der Einführung zur analytischen Astrologie erwähnt, handelt es sich hier um ein feinstatistisches Verfahren: Einzel -> Gruppen -> Gruppenmengen-Analysen. Dabei werden die Beziehungspunkte nach den quantitativen ZA-Beziehungswerten M rang-geordnet. Die folgende Darstellung präsentiert die letzte 3. Stufe: die Analyse zwischen entsprechenden Gruppen. Neben der hier gezeigten schematischen Methode ist auch eine genauere Faktorenanalyse möglich, die die ZA-Mustersituation automatisch erkennt.
Ein Gruppenergebnis wird dabei als Grundlage für die Bildung eines vereinfachten Grundmusters herangezogen. Dieses virtuelle Grundmuster ist kein universelles Idealmuster, sondern muß immer als ein durchschnittliches Muster angesehen werden. Das definitive Universalmuster für etwas gibt es nicht, sondern immer nur Annäherungen dazu, so wie es auch keine gleichen Fingermuster gibt, aber ähnliche. Das letzte astrologische Problem liegt dann noch in der Bildung möglichst hoher (eindeutiger zusammenhängender) Datenwertgruppen, mit denen eine Muster-Annäherung von etwa 80-90% erzielt werden kann. Damit könnte schließlich die astrologische Mustererkennung in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt werden.

Die Grundmusterbildung:
Die Darstellungen zeigen in vertikaler Richtung eine 66-Punktereihe (mit den Himmelsachsen Ac und Mc wären es 91 Punkte, Positionen oder Zeilen). Diese 66 Positionen werden zu einem oberen 33-stelligen Beziehungsmuster halbiert und entsprechend anschaulich gekennzeichnet: Der Spitzenrangbereich mit 11 Positionen wird mit rosa Farbe markiert, die restlichen 22 Positionen unterhalb davon mit gelber Farbe.

Die Wiederholbarkeit dieses Musters ist die fast unerreichbare Grundlage dieses statistischen Modells. Die gleichmäßige Aufteilung oder Durchmischung der gekennzeichneten Musterelemente entsprechen dem Normalfall . Das Vergleichsgruppenmuster zeigt hier eine vom Normalfall abweichende signifikante Annäherung.

Der numerische Ausdrucks des Grundmusters:
11/22 ~0/0 -> 22+22 ~0     44~0 (erweitere Auswertung -> Verdoppelung der 11 Spitzenwerte)
11Spitzenränge / 22Oberränge~Durchschnitt
           0/0 (untere Bereiche ohne Musterelemente)

Das Zeichen~ stellt je nach Gesamtsituation symbolisch die mittlere Rangstelle 33.~ 34. (bei 66 Rängen) dar oder den Durchschnitt. Bei den Vergleichsgruppen bildet fast immer der Durchschnitt diese Grenze.

Beobachtungstipp: Vergleichen Sie zuerst die Mustertreffer im oberen Spitzenbereich mit dem untersten Bereich und dann die Mustertreffer in der oberen Mittelzone mit der unteren Mittelzone. Dadurch erhalten Sie einen schnellen, differenzierteren Gesamteindruck über die statistische Verteilung.
 

Beispiel: Traumbild Schlange

Die Auswertung der durchschnittlichen ZA-Gruppenbeziehungen M ohne Ac, Mc

Historische Gruppe:
Kollektiv-Grundlage: Schlangen-Muster1744-1847 (3 Träume)
Durchschnitt M: ~15,90
Grundmuster-Schema: 11/22~ 0/0

                 Vergleichsgruppe:
                                  Kollektiv-Individual-Projektion: Schlangen-Muster1744-1847 (3 Träume)
                                  auf Schlangen-Muster1994-1997 (11 Träume)
                                  Durchschnitt M: ~20,67
                     Musterabweichung: 11 /14~ 0/8   36 ~8
 

Hist. Gruppe  Vergleichsgruppe

        signifikanter Spitzenbereich

 untere (beziehungsschwache)  Zone
 

Kommentar:
Das Traumbild Schlange ist ein zeitloseres Ursymbol als es etwa das Traumbild Auto sein könnte. Es besitzt für fast jede Person eine ähnliche Bedeutung, falls die Person nicht ein besonderes Verhältnis zu Schlangen hat (etwa als Haustier, aktuelle Begegnungen, ......). Solche kollektiv gleichbedeutende Traumbilder eignen sich besonders gut zu astrologischen Vergleichsanalysen. Bei den vorangehenden Datenrecherchen sollte immer auf möglichst vergleichbar homogene Datengrundlagen geachtet werden. Weiters sollte beachtet werden, daß Planeten-Beziehungen (Aspekte) für mehreres stehen und austauschbar sind. Dazu tragen auch alle möglichen, unterschiedlichen Gesamtzusammenhänge bei, in denen etwas stehen kann. Nur umfassend-detaillierte Untersuchungen und Erfahrungen können dafür sensibilisieren.

Symbolik Schlange: männliche Sexualität, Aggressivität, Unberechenbarkeit, seelisch-geistige Wandlung, Weisheit, Bewußtwerdendes, Tod, Versuchung
Deutlich lassen sich die "uranischen" und "marsischen"Aspekte/Bedeutungen (männliche Sexualität, Aggressivität, geistige Wandlung, ...) des Traumbildes bzw. der Träume an den daraus ermittelten gemeinsamen astrologischen Signifikatoren erkennen...
 

Traum und Geographie

 
Die Traumaufzeichnung mit einigen astroneironomischen Details:
1994   Jahreszahl
05.03     Datum
Bis 23 Uhr gearbeitet, Müdigkeit.
2. 1589TB9   TE2   TQ1   RT136   ZT1   pgp     °°°°***x Traumcode
     Die ersten Zentrierungsformationen ohne Himmelsachsen:
                           mesokos. Zuordnung im Azimut: Mutters Schlafortsrichtung
**                                                    258-270/78-90 Ve76 So87 Pa78 Debo264 Kait76
unter buddhistisch tibetischen Mönchen zeige meiner Mutter wo ich war
         Ich war vor drei Jahren in Indien. Der Traumort ist mir jedoch unbekannt.
        Meine Mutter war nie in Indien. Traumkommentar
***                                                            86-90/266-270 So87 Debo264   Azimut-Positionen
ein alter Mönch sitzt vor einer Tür einer Berghütte im Himalaja
übergibt mir einen alten spitzen Schlüssel und einen Weihwasserbehälter
solle damit in einer Prozession Menschen besprengen
***     205-207/25-27 Ju204 Ce30 Cru207 Sed29 Gema209 Amak25     Azimut-Positionen
im SalurnerFriedhof stecke den Schlüssel in die Hosentasche und
nehme die Hand zum Besprengen das Weihwasser erfrischt ungewöhnlich
gebe am Ende wieder den leeren Behälter und den eigenartigen Schlüssel zurück
0545 (Uhrzeit, max. Abweichung +/-10min)

      ergänzende Erläuterungen:
Ce30:  Ceres 30° Azimut, Cru Südl.-Kreuz (Fixstern 1.Größe: Alpha und Beta Crux), Sed Schedir (Fixstern1.Größe), Gema Gemma (Fixstern 2. Größe), Amak Alamak (Fixstern 2. Größe)


Die Darstellung der geographischen Beziehungen im ZA-Radix der Horizontalperspektive zum Traum Nr. 1589:
Die dicken Radiallinien stellen Positionsrichtungslinien dar.
Beispiel: Schlafort des Träumers im Zentrum. Die verlängerten rosa Richtungslinien zum Schlafort der Mutter überlagern die Himalaja-Linien (violett).

Die Darstellung zeigt unter anderem auch wie leicht unter diesen Voraussetzungen die bekannten aber bisher unerklärbaren Traumreaktionen wie

  • Projektionen (Übertragungen, Verschiebungen, Verdichtungen)
  • Assoziationen (Verzerrungen, Verwechslungen, Umwandlungen oder Mischungen)
der verschiedenen Trauminformationen entstehen können.

Beispiel: Die Mutter war nie im Himalaja. Im Traum konnte sie dort erscheinen, da ihre Schlafposition (Position=Information) deckungsgleich mit der Himalaja-Position (=Information) stand (siehe Positionslinien im Radix oben), welche von der Sonne- und Venus-Position zusätzlich verstärkt wurde. Gleichzeitig wird die Friedhofs-Richtung von der Jupiter-Position und der Position großer Fixsterne verstärkt. Der Traum Nr. 1589 wurde entsprechend gemixt, wie das auch bei einigen tausend weiterer Träumen ähnlich beobachtet wurde. Leider haben sich offizielle Schlaf- und Traumforschungslabors bisher nicht die Mühe gemacht, diesen Aspekt nachzugehen.
 

Abenteuer Traumastrologie

Astrologie als interessantes Forschungsabenteuer: Das ATLANTIS-Auswertungsverfahren nimmt dazu die Schwerstarbeit ab. Es verbleibt nur mehr noch der spannendste, letzte Teil: das Entdecken universeller Zusammenhänge.

Beispiel: Astrologische Traumbildforschung (Astroneironomie).
Nachfolgend wird kurz aufgezeigt, was bei einer vereinfachten astroneironomischen Observation zählt.

Was zur Untersuchung in der Vertikalperspektive vereinfacht zählt:

1. Möglichst unpersönliche Traumbilder ohne Naherinnerung (die nicht mit einer nahen Erinnerung verbunden sind), Traumbilder, die selten geträumt werden und die eine zentrale Stellung im Traum einnehmen.
2. Der Traumzeitpunkt sollte etwa 1-2 Stunden genau sein. Je genauer, desto besser.
Was zur Untersuchung in der Horizontalperspektive zählt:
Die möglichst genaue Uhrzeit und Richtungsangabe zu geträumten Traumbildbezügen (Schlafort der Mutter, Arbeitsplatz, Urlaubsort, ...)
Weiterführende Informationen und entsprechende Software im Download

Autor: Winfried Huf, Bahnhofstrasse 14,  I-39040 Auer
... Die wesentlichsten Erfahrungen schöpfte ich aus der intensiven Beschäftigung mit Träumen. Diese führten zur Vermutung kosmischer Zusammenhänge ... 1972 erste Traumarbeiten, 1983 erste astrologische Traumanalysen, 1991 Entwicklung der Zentrierungsanalyse, analytische Astrologie, Astroneironomie (astrologische Traumforschung), diese Erfahrungen mündeten schließlich seit 1995 auch in das softwareunterstützte Projektangebot ATLANTIS...
 
 

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