Ich
will versuchen euch meine Astralreisen näher zu bringen. Wie andere
es erlebten habe auch ich in Büchern gelesen. Parallelen bestehen
durchaus aber doch ist vieles sehr verschieden in allen Beschreibungen.
Das scheint daran zu liegen, dass wir auf unseren Reisen alles fühlen
was wir erleben... und mit Hilfe unserer Logik versuchen wir das gefühlte
dann in Bilder umzusetzen um es uns selbst zu erzählen. Da jeder eine
andere Logik und andere Bilder in seinem Kopf hat, die ihm dabei helfen
können, scheinen auch die Erlebnisse auf den ersten Blick nicht unbedingt
ähnlich zu sein. Das ist meiner Meinung nach jedoch ein Irrtum...
Nehmen
wir mal unsere Wahrnehmung in bewusstem Zustand als Beispiel. Wer kann
behaupten dass wir alle den Himmel in dem selben Blau sehen oder dass er
überhaupt Blau ist? Als ich klein war sagte mein Vater zu mir der
Himmel sei Blau. Ich habe es ihm geglaubt und diese Farbe die ich da sah
als Blau definiert. So hiess dann für mich diese Farbe, wo immer sie
auch auftauchte, Blau.Aber in Wirklichkeit
weiss ich nicht ob diese Farbe die ich da sah, die selbe war wie jenes
das mein Vater im selben Augenblick wahrnahm, denn ich kann nicht durch
seine Augen sehen... so sehen, erleben, hören, riechen, fühlen
wir alle verschieden und deswegen lässt es sich auch über Geschmack
nicht streiten oder?.. *g* Alles was ich auf meinen Reisen sehe ist deshalb
für mich symbolisch. Ich mache die Bilder selbst um mir durch Hilfe
meiner eigenen Erfahrungen oder durch mein Wissen das Erlebte zu erklären.
Vieles ergibt keinen Sinn bei diesen versuchen da ich mich nach all den
Jahren oft immer noch ziemlich dumm anstelle und wahrscheinlich in meiner
Unwissenheit meine Erlebnisse auch nicht fassen kann. So geht es vielen
auch beim Träumen. Manchmal haben wir Träume an die wir uns sehr
gut erinnern, die aber so abstrakt sind dass wir uns nicht einmal einen
Reim daraus machen können wie alles in sich in Zusammenhang steht
geschweige denn mit dem Leben. Wenn ich euch meine Erlebnisse versuche
zu schildern solltet ihr diese Faktoren berücksichtigen und versuchen
nachsichtig mit mir zu sein. Ich will mir Mühe geben meine Symbole,
soweit ich mir über sie im klaren zu sein glaube, für euch zu
entschlüsseln aber vieles ist auch mir ein Rätsel deren Lösung
vielleicht über den Tod hinaus meine Energie beanspruchen wird. Und
vielleicht ist nichts von dem was ich glaube zu verstehen die Wahrheit
und dennoch ist es meine Wahrheit an die ich glaube und mit der ich lebe...
Erst
einmal einige, allgemeine Erklärungen zum Thema:
Was
ist eine Astralreise?
Hmm...
das ist jetzt richtig schwierig. Erst mal was aus der Literatur und dann
meine Version der Interpretation...
Ich
sehe das so...
Jeder
kann auf seine eigene Reise gehen und jeder hat auch das recht dazu! Jeder
der es tut sollte jedoch auch bereit sein, die Konsequenzen die aus diesen
Reisen entstehen, zu tragen. Diese Konsequenzen kommen so sicher auf jeden
zu der sich darauf einlässt wie die Nacht folgt dem Tag. Ich warne
hiermit energisch vor übereilten Experimenten denn sie könnten
funktionieren. Jene die sich auf eine Reise begeben haben, scheinen sich
grössten Teils darüber einig zu sein, dass die Reise letzten
Endes zu sich selbst und zum Ursprung führen wird und damit umzugehen
erfordert meiner Meinung nach viiiiel innere Kraft. Jeder muss damit rechnen,
nicht mehr der selbe Mensch zu sein wenn er seine Augen im hier und jetzt
wieder öffnet. Mensch wird sich verändern und nicht nur so ein
bisschen sondern oft Grundsätzlich und unwiderruflich weil jeder seinem
eigenen Kern ein stück näher rückt.
Hier
noch eine Erklärung die Dreamdancer für mich geschrieben hat
dessen Texte ich immer sehr bewundere *küsschengeb*
Astralreisen
nach Dreamdancer
Im
englischen nennt man diesen Vorgang auch „Out Of Body Experiences“ oder
eben kurz „OBE“. Der Astralreisende löst seinen feinstofflichen Köper
vom Physischen um mit ihm andere Sphären zu erkunden, aber auch um
in dieser auf Entdeckungsreisen zu gehen. Eine „ausserkörperliche
Erfahrung“ also, während dieser man sich voll seiner Umgebung bewusst
ist, da der Geist in diesen Körper transferiert wird.
Vielfältig
die Techniken mit welchen dieser Austritt herbeigeführt werden kann.
Über einfache Entspannungs- und Konzentrationsübungen bis hin
zu akustischen Stimulationen welche die Gehirnwellen beeinflussen. Weiteres
unterstützen diverse Kräuter- und Teemischungen die Trennung(so
sollen Beifussblätter unter dem Kopfkissen beispielsweise den Prozess
dynamisch unterstützen).
Die
Wahrnehmung der feinstofflichen Ebenen ist sehr vom Bewusstsein des Reisenden
geprägt, da dieser während eines ausserkörperlichen Erlebnisses
diese ihm unbekannte Welt in sein bisher erlebtes und erfahrenes Denkmuster
einzubauen sucht.
In
der vielfältigen Literatur, in welcher auch diverse Techniken besprochen
werden, finden sich dennoch erstaunliche Parallelen sodass man von einer
gewissen „Gesetzmässigkeit“ in den Astralebenen ausgehen kann.
Übrigens
sollte man die OBE-Erfahrung nicht mit einem sogenannten „luziden Traum“
verwechseln. In diesen Träumen erlebt man das Geschehene bewusst mit
und kann innerhalb seines Traumes agieren, denken und handeln. Doch den
Unterschied zwischen diesem Traumverfahren und einer echten Astralreise,
den erkennt man wohl erst wenn man mit beiden Techniken vertraut ist und
beide Zustände haben ihre Reize und fördern das spirituelle Wachstum.
Tja
mit einem Traum könnte man das ganze manchmal schon verwechseln denn
das Erlebnis kann manchmal schon sehr abstrakt werden... und doch weiss
man es wenn es eine OBE war... ich kann nach so vielen Jahren immer noch
keine Worte finden die beschreiben könnten woher diese Gewissheit
kommt aber sie ist da. Man will es zu Anfang oft nicht wahrhaben, vor allem
wenn man sich nicht bewusst darauf einliess wie ich damals.Aber
früher oder später gestehen es sich wohl die meisten ein. Man
fühlt es einfach...
Dort
ist vieles nur Gefühl und ich empfinde es manchmal, vor allem zu Anfang
noch, als ziemlich verdreht bis mir klar wird, dass ich wieder einmal die
falschen Bilder nahm um mir meine Erlebnisse zu beschreiben und mich wunderte
warum ich sie nicht deuten konnte... *g*Man
kann sich das so vorstellen... als obdas Bewusstsein und das Unterbewusstsein
zwei verschiedene Personen wären. Stellt euch vor ihr versucht am
Telefon jemandem zu beschreiben wie der Stuhl aussieht auf dem ihr gerade
sitzt. Es gibt einige Hilfen wie zum Beispiel Farben und geometrische Formen
die dem anderen Helfen können sich vorzustellen was ihr meint aber
was nun wenn der andere nicht einmal weiss was ein Stuhl ist und noch komplizierter
, ihr auch nicht... Jetzt wird es doch langsam schwierig oder? Und was
wenn nun die Form auch noch völlig abstrakt ist undmit
nichts wirklich zu vergleichen das ihr kennt... und fast zur Verzweiflung
treibt es einem dann, wenn der Stuhl so zu sagen unsichtbar ist. Wenn ihr
nur fühlen könnt dass er da ist. Nun versucht man ganz logisch
das Gefühl mit Bildern zu umschreiben die einem das selbe Gefühl
geben aber nicht jeder fühlt das selbe beim selben Anblick. Das ist
sooo persönlich. Der Anblick eines lehr stehen Stuhles löst bei
mirein Gefühl der Langeweile
aus da ich immer auf einem Stuhl vor der Türe auf meinen Vater warten
musste wenn er mich zu Ämtern etc. mitnahm. Ein Freund von mir dagegen
beschreibt ein Gefühl der Angst wenn er an ein solches Bild denkt
da er als Kind sehr oft krank war und im Wartezimmer des Arztes auf die
wöchentlichen spritzen warten musste. Das selbe Gefühl, zwei
verschiedene Bilder. So ist es oft unheimlich schwer seine Erlebnisse in
Bilder zu fassen um es sich selbstoder
anderen zu beschreiben. Mit der Zeit lernt man einiges dazu und einiges
lässt unsere Logik oder meine zumindest, oft auch einfach lange oder
gar nicht zu.
Wie
von Dreamy schon erwähnt gibt es wohl unzählige Formen die Reise
anzutreten. Mir war lange nur eine bekannt und ich wusste nicht einmal
dass ich etwas so aussergewöhnliches mache... Ich hielt es für
eine Art Sprung in meiner Schüssel und behielt es deswegen lange für
mich...
Wie
ich in der Regel in die andere Welt komme...
Als
es begann war ich etwa 15. Mir ging es damals sehr schlecht. Ich hatte
grosse Sorgen. Meditieren hatte ich schon mit 10 gelernt und so suchte
ich in dieser schweren Zeit oft in diesem friedlichen Zustand Trost und
Kraft. Eines Tages geschah es dann einfach von alleine. Erst
hielt ich es für ein Produkt meiner Fantasie... dann eine Zeitlang
für einen Alptraum und wollte deshalb auch nicht mehr meditieren,
denn nicht alles ist schön was ich auf diesen Reisen sehe. Bald begriff
ich jedoch dass ich einen Einfluss auf alles habe und das diese Welt, Ebene,
Dimension, wie auch immer man es nennen möchte tatsächlich existiert
und es mir möglich ist, in ihr zu existieren und auch zu sterben...
Mich zu wehren, Dinge zu erschaffen und auch welche zu zerstören,
Freundschaften zu schliessen und sie zu bewahren... Genauso hat man mit
der Zeit aber auch seine Feinde und alles ist so intensiv... Freundschaften,
wie auch Liebe oder Leid. Das besondere an dieser Welt ist, das alles Lebt
und alle ohne zu reden die gleiche Sprache sprechen. So ist es dort möglich
sich mit einem Pentagramm zu unterhalten und zu erfahren wann es bereit
ist mit einem zu arbeiten. Oder einen Lapislazuli um Rat zu Fragen. Ich
weiss nicht ob ich euch das wirklich erklären kann... Ich kann mal
versuchen es zu umschreiben.
Ich
kann nicht immer Reisen wenn ich es mir vornehme. Oft habe ich das Gefühl,
dass ich das gar nicht selbst entscheide. Als ob mich die Reise findet
wenn sie will das ich sie antrete. Ich habe mich schon oft mit der Meditation
begnügen müssen... obschon ich vorhatte auf die Reise zu gehen
aber mit der Zeit wird man dann auch immer routinierter. Wenn ich mir vornehme
zu Reisen fange ich ganz normal an zu meditieren... aber was ist schon
normal? *g* Ich gehe in mich hinein und versuche alle Bande loszulassen
die mich hier halten. Anfangs fiel mir das sehr schwer da ich das Gefühl
hatte, alles zu verraten was mir wichtig war aber irgendwann kann man es
als eine Art von Privatsphäre betrachten. Da ich noch sehr klein war
als ich es lernte weiss ich nicht ob ein ungeübter Erwachsener ebenfalls
so die absolute Entspannung erreichen kann, die für die Reise, und
darüber schienen sich soweit eigentlich alle Erlebnisberichte die
ich bislanggelesen habe einig zu
sein, nötig ist.Es ist nicht
zu vergleichen mit irgendeiner uns im Alltag bekannten Entspannung... ausser
vielleicht dieses Loslassen das wir während einer Sekunde nach dem
Orgasmus erleben. Diese Entspannung mal drei ist ungefähr die die
ich anstrebe wenn ich eine Astralreise machen möchte. Während
ich mich Band für Band von meiner Welt hier löse, entsteht ein
sich immer verstärkenderes Vibrieren eine Art Schwingung in meiner
Brustmitte. Etwa dort wo sich das Herz befindet. Dieses Phänomen hat
meiner Meinung nach Monroe am eindrücklichsten beschrieben, der für
mich durch seine Forscherneugier und präzise und konsequente Dokumentation
fast schon ein Vordenker war und dessen Werke ich wärmstens empfehlen
kann. Sie haben mir im Umgang mit meinen Erlebnissen sehr geholfen, die
für mich nicht immer leicht zu verdauen waren. Dieses Vibrieren ist
Anfangs ein sehr unangenehmes Gefühl. Als ich es zum ersten mal verspürte,
glaubte ich verliebt zu sein und an Liebeskummer sterben zu müssen...
so ungefähr fühlt es sich an nur das da noch ein Druck ist, der
sich wie ein Stein anfühlt der einem auf die Brust gelegt wurde. Ich
hatte noch nie einen Herzinfarkt aber ich könnte mir gut vorstellen
dass sich die Symptome ähneln. So ist es nur natürlich, dass
das Gefühl zu Anfang beängstigend und unangenehm ist. Heute ist
mir dieses Gefühl bekannt und ich geniesse ihn, weil ich weiss was
nachher kommt aber vor fast 10 Jahren fand ich das gar nicht so lustig.
Man fühlt sich irgendwie unbehaglich und unwohl in seiner Haut. Wenn
man es schafft sich davon nicht aus der Meditation drängen zu lassen
und sich dann wünscht seinen Körper zu verlassen... dann hat
man es fast geschafft!!! Puh, *schweissabwisch* ist wirklich nicht einfach
zu erklären... nun kommt der kompliziertere Teil... Man muss an dieser
Stelle bedenken dass ICH damals in einem traumatisierten Zustand war. Später
wurde mir durch kompetente Personen geschildert, dass Traumatisierte Menschen,
vor allem Kinder und Jugendliche oft beschreiben, ihren Körper verlassen
zu haben. Es war sehr schwer diese Erfahrungen in die Therapie ein zu bringen
die alles von einem wissenschaftlich, psychologischen Punkt betrachtet
und doch half es mir zu erkennen dass mein Trauma in mir den Wunsch so
sehr wachsen liess nicht mehr bei mir sein, sterben, weggehen, fliehen
zu wollen dass mein Bewusstsein in der Meditation einfach nach- und somit
mich freigab. Ich denke das zu verstehen ist sehr wichtig. Es ist in der
tat ein “Sich selbst freigeben“. Glaubt mir, das tut niemand gerne! Es
ist ein verlassen und verlassen werden gleichzeitig... beides ist sehr
schwer und wenn man dann beide Personen im einen ist, derjenige der verlässt
und derjenige der verlassen wird, steht man sich gerne aus Angst selbst
im Wege. Dieses Loslassen fällt einem halben Kind das nicht mehr bei
sich sein will, wahrscheinlich leichter als einem Erwachsenen. Wir alle
hängen sehr an dieser Welt das wir kennen und an diesem Körper
das wir kennen. Neues, unkontrollierbares macht uns Angst und diese Angst
ist wohl vor allem für einen Erwachsenen die erste Grosse Hürde.
Zitat:
Ein grosses Hindernis steht der Erforschung des zweiten Körpers und
der Umgebung, in der er wirkt, im Wege. Vielleicht ist es sie einzige grosse
Schranke. Sie schient ausnahmslos bei allem Menschen vorhanden zu sein.
Sie mag von Schichten der Hemmung und Konditionierung überdeckt sein,
doch selbst wenn man diese Abträgt, bleibt das Hindernis immer noch.
Es ist die Schranke einer blindenunvernünftigen
Furcht. Bein leisesten Anstoss wird sie zu panischer Angst und dann zu
Entsetzen. Wenn sie die Schranke der Furcht bewusst überschritten
haben, dann haben sie einen Meilenstein in Ihrer Forschung erreicht.
Die
Schranke der Furcht hat viele Facetten. Die Furchtlosesten unter uns meinen,
sie sei gar nicht vorhanden, bis wir ihr zu unserer grossen Überraschung
im eigenen Innern begegnen. Zu aller erst ist da die Todesfurcht. Weil
die Trennung vom physischen Leib viele Ähnlichkeit mit dem hat, was
man vom Tod erwartet, sind die frühen Reaktionen auf dieses Erlebnis
automatisch. Man denkt: „Geh zurück in den physischen Leib, rasch!
Du stirbst! Das Leben ist dort, im physischen Leib! Tauch wieder hinein!“
Ich
weiss nicht wie man die Furchtschranke anders umgehen könnte als durch
anfänglich vorsichtige Schritte, die allmählich Vertrautheit
vermitteln, während man sich mit diesem neuen Dasein beschäftigt.
Ich hoffe, dass dieses Buch in seiner Gesamtheit den physischen “Schritt“
über die Schranke liefert. Vielleicht trägt es auch dazu bei
dass man Bedingungen und Schemata erkennt, die insofern Vertraut sind,
alsdass irgendein Mensch ähnliche
Erlebnisse hatte und am Leben blieb.
Von
Robert A. Monroe
Es
gilt es sich von ganzem Herzen und mit der ganzen Seele zu wünschen...
...
denn ist da, im Herzen oder in den Gedanken nur der kleinste Zweifel, wird
sich etwas in euch wehren, wogegen nur die wenigsten von uns ankommen können.
Ihr könnt es als eine Art Schutz betrachten denn mit Angst ist drüben
unter Umständen gar nicht gut Kirschen essen.
In
dem Moment indem ich es mir wünsche bin ich in der Regel auch schon
draussen und es passiert im Bruchteil eines Momentes.
Beim
ersten Mal merkte ich es nicht einmal. Ich öffnete meine Augen und
sie waren schwer. Ich sah nichts es war stockdunkel. Mein Körper war
irgendwie so leicht und doch schwer wie Blei aber ich schien zu schwebendenn
meine Füsse standen nirgends und ich lag auch nirgends... Ein sehr
eigenartiges Gefühl. Heute stelle ich mir an dieser Stelle vor wo
ich hinwill und schliesse meine Augen. Wenn ich sie wieder aufmache bin
ich da. Bis ich das mal raus hatte? *smile* mindestens ein halbes Jahr
lang habe ich immer nur diesen Zustand in der Dunkelheit erlebt... bis
ich mir eines Tages ganz natürlich wünschte... Ich wünschte
ich läge auf einer saftigen Wiese... nur so wie man es manchmal in
einer langweiligen Mathestunde tut. Man wünscht sich man wäre
irgendwo, schliesst die Augen und seufzt und wenn man sie wieder öffnet
sieht einem der Mathelehrer verständnislos an und fragt nach der Gleichung
an der Tafel. Aber als ich damals meine Augen öffnete, lag ich auf
einmal auf einer Saftigen Sommerwiese und spürte die Wärme der
Sonne auf meiner Haut. Lange bin ich immer auf der selben wiese erwacht
weil ich mir nicht vorstellen konnte wo ich sonst sein wollte.
Ja
das ist eben auch so ein Punkt. Man muss wissen was man will!.. sonst hilft
alles nix und du fliegst wirr durch die Gegend ohne Sinn oder Erkenntnis.
Ist nicht so dass nicht vieles auch von alleine auf einem zu kommt aber
wenn man weiss was man will und sich vorher Ziele sucht ist man dieser
fremden Welt die ohnehin schon ziemlich beängstigend und verwirrend
ist nicht ganz so konzeptlos ausgeliefert. Aber auch die Bereitschaft sich
mal treiben zu lassen kann unerwartete Erkenntnisse bringen. Ich muss zugeben,
ich bin eher der spontane, konzeptlose Typ.
Planung
im Chaos...
Herauszufinden
was ihrtut und wann ihr es am besten
tun solltet dürfte nicht besonders schwierig sein. Das kann man nachlesen.
In Kurzform: Ihr geht ohne Körper auf eine Reise. Die Beste Zeit dafür
sei in der Regel der Morgen, obschon ich den Abend bevorzuge, da ich morgens
aus familiären gründen keine Ruhe finde. Ihr solltet nicht müde
sein sonst schlaft ihr ein.
Das
Wohin und warum ist da schon schwieriger zu beantworten... Aber genau diese
Fragen würde ich zu Anfang sehr genau beantworten. Es geht darum sich
vor traumatischen Erfahrungen, gleich zu Anfang, zu schützen. Überlegt
euch wo ihr sein wollt und warum . Definiert es so genau wie möglich.
Es ist nicht wichtig wie es dort aussehen soll sondern wie ihr euch dort
FÜHLEN wollt!
...Ich
will an einen Ort der mir gut tut und an dem ich mich wohl fühle.
Ich möchte dass dieser Ort mir hilft diese Welt in der ich mich dann
bewegen werde besser zu verstehen und mich in ihr zurecht zu finden.
Man
darf von dem Besuch an diesem Ort nicht erwaten alle Weisheit des Universums
serviert zu bekommen. Soviel Weisheit verträgt keiner von uns auf
einmal und ich warne hiermit vor dem Wunsch an einen solchen Ort einen
Besuch abzustatten. Wünsche gehen in der anderen Welt ziemlich schnell
in Erfüllung wenn sie ernst gemeint sind! Solche Orte können
so viele Nummern zu gross für unser Verständnis sein, wie es
braucht um in Todesfurcht in den Körper zurückzukehren und sich
nie mehr auf die Reise zu wagen. Es soll auch schon Menschen gegeben haben
die sich nach einer Reise ihr leben lang panisch vor dem sterben ängstigten...
und das ist die Sache nicht wert!
verliebten
Bäume habe ich einen Ring aus herrlich duftendem Rosmarin
gepflanzt.
Fragt nicht warum. Ich weiss es nicht... genauso wenig wie ich weiss
warum
ich den Weg zu meiner Quelle mit Lapislazuli ausgelegt habe. Es sieht
aus
wie blauer Kies. Ich hatte überhaupt keine Ahnung damals, welche
Eigenschaften
dieser Stein hat. Neben meinem Wasserfall steht ein mächtiger
Rosenquarz.
So gross wie ein Felsbrocken auf den ich mich immer setze wenn
ich
mich mit meinem Elefanten unterhalte. Der ist da nämlich da zu Hause.
Er
wohnt
in der Höhle hinter dem Wasserfall. Mittlerweile kommen auch andere
Tiere
in meinen Garten aber Filim (so heisst der Elefant) ist das einzige Tier
das auch in dem Garen lebt. Er ist sehr Weise und oft auch mürrisch.
Er hat kein Geschlecht, ist oft faul und sitzt gerne im Wasser weil er
da drin leichter ist. Er ist
schon
sehr alt aber immer noch wunderschön! *schwärm schwärm*
Ich habe mich
lange
gefragt, warum ein Elefant? Mädchen haben doch immer so
Lieblingstiere...
Pferde, Hunde, Katzen, Hasen und so weiter. Ich hatte noch
nie
ein Lieblingstier, und schon gar nicht einen Elefanten. Ich hatte bis
dahin
überhaupt nichts mit Elefanten zu tun... Ich habe vor drei Jahren
mal
gelesen
dass sie in asiatischen Kulturen heilig sind und als Glücksbringer
und
Beschützer verehrt werden. Passt oder?.. Flim hat immer einen weisen
Rat parat und oft ist es nicht der den ich hören will. Ich fragte
ihn mal wieso er mir nicht einmal das sagen könne was ich hören
will. Wir hatten gerade streit... oh ja auch das kommt vor. Wir sind nicht
immer einer Meinung, oder eher fast nie aber es artet nicht immer in einen
Streit aus. Er sagte mir damals wenn ich doch so genau wisse was ich brauche
und hören wolle könne ich mir meine Ratschläge auch selbst
geben. Er war sehr beleidigt und es war gar nicht leicht ihn wieder aus
der Höhle zu locken. Er hatte recht und dies war der entscheidende
Satz. Ich
hatte
nämlich immer das Gefühl mein Garten sei ein Produkt meiner Lebhaften
Fantasie
und nicht wirklich. Ich würde alles bestimmen was in ihm geschieht
und
wer was sagt etc. aber dem war nicht so. Der Garten lebt! Flim lebt!
...selbstständig
und ohne meine Hilfe. Plötzlich glaubte ich zu begreifen, dieser Garten
hatte schon existiert bevor ich ihn fand und würde auch noch weiterexistieren
wenn ich ihn nicht mehr besuchen käme. Inzwischen habe ich auch noch
andere Theorien... So geht das ständig, denn auch das Lernen funktioniert
drüben auf seine eigene Art. Plötzlich wirft eine Erkenntnis
alles um was bis anhin noch als wahr und erforscht galt und doch hat alles
seine Logik. Nirgends sonst kann man wohl so klar erleben dass sich die
Wahrheit mit uns entwickelt.... Ob der Garten nun in dieser form wirklich
ist oder nicht spielt für mich keine Rolle mehr denn wirklich ist
alles woran ich zu glauben bereit bin und nichts kann verschwinden solange
ich noch daran glaube.
Der
Anfang meiner Reise beginnt auch heute noch in dem Tal in dem mein Garten
ist. Es ist der Ort an dem Ich geschützt bin und der mich lehrte,
wie ich mich drüben zu bewegen habe und wie dir groben Regeln lauten.
Ich habe wie viele andere mir selbst eine Aufgabe, ein Rätsel aufgegeben.
Diese zu lösen und meine eigene Angst zu bewältigen bevor ich
mich der endgültigen Reise stelle ist sozusagen eines meiner Lebensziele
und meine Vorberietung zu etwas das ich noch nicht definieren kann.
Diese
“Vorbereitungsphase“ begegnete mir in Gesprächen mit anderen Reisenden
und auch in der Literatur schon öfter.Da
die Bilder, Aufgaben, Erlebnisse etc. auch zum grüssten Teil in unserem
Kopf entstehen gehen auch hier die Erlebnisse auseinander aber den Sinn
scheint immer der selbe zu beleiben.... DIE EIGENE ANGST ÜBERWÄLTIGEN!
Ich
habe lernen dürfen dass ich die Wahl habe aber sie nicht immer, zu
Anfang eigentlich fast nie, bewusst treffe. Auch das ist so ein Schlüsselsatz.
Das unterbewusste fühlt sich heimischer in der Anderen Welt und ihm
ist oft nicht leicht entgegenzuwirken mit dem Bewussten Willen. Oft versuche
ich es auch gar nicht mehr sondern beobachte einfach nur was mein unterbewusstes
Ich macht. Oft ist es gar nicht so verkehrt und erspart mir viel ärger
auch wenn es mir ein wenig spanisch vorkommt...
Ich
habe immer das Gefühl ein Eindringling zu sein auf der Astralebene.
Als ob ich dort nicht hingehörte und nicht sein dürfte. Manchmal
ist das Gefühl stärker und manchmal auch verschwindend gering
aber sie hat noch auf keiner meiner Reisen gefehlt. Wenn man davon denn
mal ausgeht und mein empfinden scheint anderen Reisenden nicht unbekannt
zu sein, so muss man sich vor Augen halten, dass man als “Tourist“ der
nötigen Zurückhaltung und Anpassung verpflichtet ist. Diese Pflicht
war mir von Anfang an sehr präsent und in meinem Pflichtbewusstsein
kam es auch oft vor, dass ich einfach das Feld Räumte und meinem Unterbewusstsein
das Ruder überlies dem das Ruder in dieser Ebene, so glaube ich zu
wissen, auch zusteht. Wenn es denn nun so kommt, wird es sehr schwierig
weiterhin alles bewusst mit zu erleben. Unser Bewusstsein ist “wachaktiv“.
Seine Aktivität ist also auf den physischen Körper, seine Umgebung
und Zeit eingestellt. Das Bewusstsein in die Ebene des Astralkörpers
mit zu nehmen erfordert Konzentration und Entschlossenheit. Das ist ermüdend
in einer solch entspannten Situation. Lässt also die Konzentration
oder die Entschlossenheit aus irgendeinem Grunde nach so werden wir kurzumschrieben:
VERJAGT von einem ort wo wir eigentlich nur durch Beharrlichkeit hingelangen
und bleiben können. So kann es passieren dass man sich auf manches
oder alles nicht mehr erinnern kann... Wenn zwei auf dieser ebene sich
begegnen und Kommunizieren kann es auch Vorkommen dass man Dinge Preisgibt
die man für sich behalten wollte und oft auch nicht mehr weiss das
man sie erzählt hat. Das Unterbewusstsein hat in diesem Fall das Erzählte
nicht als Geheimnis eingestuft und es preis gegeben. Das kann manchmal
unangenehm werden aber wer nicht wagt der nicht gewinnt...
Den
Garten besuche ich nicht mehr so oft, denn heute sehe ich vieles was ich
damals glaubte zu wissen anders aber es war für mich so der beste
Einstieg. Vielleicht kam das alles so weil ich noch so jung war und Kindern
gebührt überall besonderer Schutz. Vielleicht war auch meine
Phantasie blühernder und unschuldiger.... ich weiss es nicht. Mir
ist das alles in den Schoss gefallen und ich habe es nicht immer geschätzt.
Oft wünschte ich auch ich wüsste nichts von alle dem. Es war
nicht immer einfach zu verstehen und zu vertrauen dass es o.k. ist zu meinem
Weg gehört. Heute würde ich es nie hergeben wollen. Ich habe
so viel lernen dürfen über mich. Die Weisheit des Universums
habe ich nirgends serviert bekommen aber wer weiss was mir noch alles an
Erfahrung und Wissen zusteht? Mein grösster Traum ist es, eines Tages
meiner Grossmutter, die nun schon über 12 Jahre tot ist, in die arme
zu laufen... Tja das wäre dann mal so meine komplizierte Wegbeschreibung
in die Anderswelt oder wie auch immer es heissen mag... Ich hoffe mein
Bericht hat nicht mehr fragen produziert als Antworten aber so wie ich
mich kenne schon und meiner Erfahrung nach sind in dieser Sache nur jene
Antworten etwas wert die man sich selbst gibt. Also, Augen zu und... Space
up to yourself................
Viel Spass und Erleuchtung wünscht euch dabei
Eure Balsam, 31. Januar 2001