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Astralkörper, Astralreisen

© copyright Alfred Ballabene, Wien


Geschichtliches über den Astralkörper

neben dem Hauchkörper "Ka" kannten die alten Ägypter einen feineren Körper, der nciht so erdhaft war wie der von Chnum auf der Töpferscheibe gebildete Hauchkörper. Diesen feineren Körper nannten die alten Ägypter "Ba". Weil dieser Körper feiner und luftiger war, wurde er als Vogel dargestellt. Der Ba-Körper ist mit dem Astralkörper identisch.

Ba-Vogel, Astralkörper. Der Vogel ist das Symbol für das luftig Leichte

Über dem Astralkörper (Ba-Vogel) stehend gab es noch höhere und feinere Körper. Sie hatten etwas mit dem Göttlichen und der Unsterblichkeit zu tun. Die diesbezüglichen Hinweise sind selten.

Ba-Vogel, Astralkörper. Der Vogel ist das Symbol für das luftig Leichte


Was ist Astralreisen?

Unter Astralwandern oder Astralreisen, abgekürzt OBE (engl.) oder AKE (deutsch) versteht man ein Reisen in innere Bewußtseinsdimensionen oder in feinstoffliche Welten, je nachdem, welche Weltanschauung man bevorzugt. Auf jeden Fall aber ist dieses Astralwandern höchst spannend, denn wir erleben uns mit einem fühlbaren und sichtbaren Körper in irgend einer unbekannten Welt, die für uns so real wirkt wie die physische Welt. Wir sehen z.B. Häuser, betrachten die Fassade, betasten die Mauer, öffnen die Türe, klopfen irgendwo an und sprechen mit den Menschen, die dort wohnen. Bei diesen Wanderungen befinden wir uns einmal in exotischen, südlichen oder nördlichen Ländern, in einer anderen Zeit oder in einer jenseitigen Ebene und treffen dort liebgewordene Menschen, die vor uns ihr physisches Dasein beendet haben.

Um aus eigener Erfahrung zu sprechen: durch das Astralwandern habe ich eine enorme Bereicherung verschiedenster Eindrücke und Erlebnisse erfahren, ja, ich glaube es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass mir dadurch ein zweites zusätzliches Leben geschenkt wurde, ein Leben, in das ich zeitweise (wenn auch kurz) zur Erholung eintauchen durfte, so wie Kurzferien, ein bisschen Winter im Sommer, ein bisschen Sommer, wenn es in unserer materiellen Welt düster und kalt ist.

Weiters habe ich andere Menschen besser verstehen gelernt, denn bei einer Begegnung mit anderen Menschen während des Astralreisens, erlebt man intensivst deren Gefühle, auch geben sie offen ihren Kommer zu erkennen und verbergen ihn nicht wie in unserer physischen Welt.

Durch die Begegnung mit Verstorbenen und geistig hoch entwickelten Wesen hat sich in mir auch der Glaube nach einem Jenseits und einem Weiterleben nach dem Tode gefestigt. Zudem hat das Leben dadurch einen Sinn bekommen und erschöpft sich nicht in bloßem Konsum.



Erklärungsmodelle zu den Astralwelten

Weil das Astralwandern so beeindruckend ist und so viele Möglichkeiten eröffnet, hat man sich natürlich schon seit ältesten Zeiten Gedanken darüber gemacht wo diese Welten sein könnten und wie sie beschaffen sein mögen. Diese Gedanken haben auch das Wesen der Religionen geprägt, von grauen vorgeschichtlichen Zeiten bis in unsere Gegenwart. Das Denken der Menschen jedoch wird immer komplizierter und auch die Fragestellungen und Dinge, die in früheren Zeiten selbstverständlich erschienen, zweifeln wir jetzt an oder sehen wir in einem anderen Licht.

Es ist jedoch nicht nur so, dass wir viele Dinge anders sehen als früher, unsere Welt ist auch viel komplizierter geworden und im Gegensatz zu früher, wo man Andersdenkende verfolgt und ausgestoßen hat, können jetzt viele Meinungen nebeneinander bestehen und miteinander konkurrieren. Und so bleibt es auch Dir, lieber Leser, nicht erspart Dich mit verschiedenen Meinungen auseinanderzusetzen und Dir durch mühevolles Nachdenken eine eigene Meinung zu bilden. Und mit einem Menue verschiedener Ansichten wollen wir hier auch gleich fortsetzen...

Die meisten Religionen:
Es gibt eine jenseitige Welt, oder Welten, welche wie die Erde sind, materiell gleichsam und nur durch eine örtliche (Unterwelt, die Welt der Saligen) oder durch eine zeitliche Schranke (jüngstes Gericht) von dieser Welt getrennt sind.

Theosophie:
Es gibt eine Schichtung von jenseitigen Ebenen, die je mehr sie sich von der materiellen Ebene (also unserer Welt) entfernen, umso feinstofflicher werden, also in ihrer Gesetzmäßigkeit immer weniger "physikalischen" Gesetzen gehorchen und sich in immer höherer Schichtung über Ebenen, in denen das mentale Wirken formgebend ist, sich in reinem Bewußtsein auflösen.

Real-Virtuelle, in kollektiver Vorstellung vorhandene Welten:
Das ist eine mehr moderne Ansicht, die davon ausgeht, dass man ja so ähnlich wie in virtuellen Cyberwelten, ja gar keine materielle Basis benötigt, um etwas zu erleben und kommunizieren zu können. Wenn wir Telepathie oder so etwas ähnliches als den Kitt betrachten, der das Bewußtsein aller Menschen verbindet, dann wäre es möglich, dass eine aus der Vorstellung geschaffene "Welt" als gemeinsame Bühne dient, auf der man sich trifft, um miteinander kommunizieren zu können. Dieses Modell ist auch gut geeignet, um zu erklären warum jene Astralwelten so anthropomorph erscheinen.

Materialismus:
Dann gibt es natürlich die altvertrauten und mittlerweile schon wieder konservativ gewordenen Ansichten, dass sich all das nur in unserem komplizierten Gehirn abspielt. Alles ist nur ein mit dem Tagesdenken verknüpfter und bewußt gewordener Traum (luzider Traum).


Wie erleben wir das Astralreisen?

Die Astralwanderungen werden äußerst unterschiedlich erlebt, je nach Veranlagung und je nach Ebene zu der man gezogen wurde. Manchmal ist man von großer Euphorie erfüllt und manchmal ist eine Astralwanderung kaum von einem Traum zu unterscheiden.

  • Astralwandern ist eine Sammelbezeichnung für viele unterschiedliche Arte von Reisen in "andere Dimensionen":
  • Jenseitige Ebenen - Astralebenen von "Höllensphären" bis zu himmlischen Ebenen
  • Mentalebenen - man bewegt sich in kollektiven (?) "Welten" mentaler Kunstruktiva
  • Zeitreisen - meist in die Vergangenheit, bisweilen in die Zukunft - da man hierbei in Geschehen eingreifen kann, wird oft die Frage aufgeworfen, ob es sich hierbei um Parallelwelten handelt
  • Sternenreisen - die Berichte sind widersprüchlich und oft alogisch

Beim Astralwandern ist die Umgebung mitunter eine Kopie der materiellen Umgebung (bisweilen mit kaum erkennbaren Unterschieden), solange wir uns in der Nähe des physishen Körpers befinden. Je weiter wir uns vom Körper entfernen, desto andersartiger wird die Umgebung und zwar nicht kontinuierlich, sondern in Schritten, jedesmal wenn wir eine Sicht-Schwelle passieren (Türe, Eingangstor, Straßenbiegung).

Bei manchen Astralwanderungen werden wir von tiefen Gefühlen erfaßt. Diese Gefühle sind derartig überwältigend, dass sie eine übernatürliche, kosmische Qualität annehmen. Dies betrifft die euphorischen Gefühle, die ich oft hatte. In einigen Fällen erhielt ich auch Hinweise, dass derlei Gefühle auch intenisiv negativ sein können. Sie lösten dann bei jenen Personen einen derartigen Horror aus, dass diese nie wieder etwas mit OBE zu tun haben wollten.

Empathie (Gefühlswahrnehmung anderer) und Telepathie sind auf Astralebenen normale und übliche Wahrnehmungsarten.

In Astralebenen kann man Verstorbenen, jenseitigen Helfern, engelartigen und dämonischen Wesen begegnen. Man begegnet immer wieder Freunden, zu denen ein inniges Freundschaftsverhältnis besteht, ohne dass man sich erinnern kann jenen Wesen jemals begegnet zu sein. In einer Art telepathischer Ausstrahlung bekommt man das Empfinden schon durch Jahrhunderte oder Jahrtausende miteinander vertraut zu sein.

Die "Materie-Gesetze" der Astralwelt sind sehr unterschiedlich zum physischen Plan. Materie kann durchdrungen werden oder wird durch Vorstellungskraft plastisch. Wenn man dann in diese Materie hinein greift, bleibt eine Mulde oder Deformation zurück. Materialisationen sind ebenfalls möglich. Sie kommen leichter zustande, wenn man den Blick abwendet oder die Materialisation an nicht einsichtigen Ort zustande kommen läßt.

Der Blick kann in Astralwelten, wenn man sich darauf willentlich einstellt, Mauern durchdringen oder auf verschiedene darunter liegende Ebenen fokusiert werden. Auch kann man wie mit einem Fernrohr Weitliegendes herbeizommen.

Das Aussehen von Personen wird speziell in tieferen Ebenen von psychischen Gesetzen bestimmt.


Wie bei vielen Gegebenheiten bedarf es auch in der Astralwelt einiger Erfahrung, bis man alle Gegebenheiten optimal nutzen kann. Speziell gilt dies für das Sehen, die Empathie, die Fortbewegung und besonderen Fähigkeiten wie Telekinese etc.

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird, ist jene, ob durch das Astralandern nicht die Nachterholung verloren geht. Hierzu kann ich sagen, dass gerade das Gegenteil der Fall ist - die Erholung ist besser und gleichzeitig hat man durch die Erlebnisse einen psychischen Auftrieb.



Gibt es Methoden, um in den Zustand des Astralwanderns zu gelangen?

Es gibt einige Methoden, etwa das "Projizieren" oder die "Tunnelmethode" wie sie in eigenen Kapiteln hier beschrieben werden. Sehr häufig gehen Ätherische OBEs (Abhebungen, Austritte) in Astralwandern über. Das Falsche Aufwachen ist ebenfalls eine Methode, die gleich mit einem Astralwandern beginnt oder zumindest in diesem fortsetzt und in dem es keine räumlichen Behinderungen durch eine Silberschnur gibt. Ansonsten jedoch, zumindest bei mir, ist das Astralwandern ein spontanes Geschehen. Die Häufigkeit spontaner Astralwanderungen kann durch Meditationen gefördert werden. Anleitungen hierfür finden sich ja in diesen Seiten genug.


Methoden, um Astralwanderungen herbei zu führen

Spontan:

Die meisten meiner Astralwanderungen, oder zumindest die besten waren spontan. Es ist bei mir sehr selten der Fall, dass ein Traum allmählich bewußt wird und sich dann zu einer Astralwanderung entwickelt. Meistens befinde ich mich abrupt im Zustand des Astralwanderns, an irgend einem unbekannten Ort, ohne Erinnerung an einen davor liegenden Traum. Ich möchte nicht abstreiten, dass es davor keinen Traum gab, jedenfalls bin ich von der plötzlichen Anwesenheit auf einer Astralebene derart fasziniert, dass ich nicht an die davor liegende Phase denke und sie deshalb wahrscheinlich auch vergesse.

Tiefentspannung (Savasana):

Lege dich auf den Rücken, am besten auf den Fußboden, mit einem flachen Polster unter dem Kopf, damit dieser durch die harte Unterlage nicht zu schmerzen beginnt. Dann neige den Kopf leicht zur Seite, damit deine Atmung nicht durch die entspannte Zunge behindert wird (Kennzeichen: Schnarchen). Deine Arme laß seitlich neben dem Körper liegen, entspanne Dich und gib dich ganz der Beobachtung deines Körpers hin (oder konzentriere Dich auf ein OBE fördernde Affirmation).

Siehe auch: Entspannung

Einstieg über Visualisation (Projektion):

Diese Methode ist halb spontan und halb gewollt. Am besten eignet sich der späte Morgen an einem Wochenende oder eine Entspannung am Nachmittag. Im Augenfeld (natürlich geschlossene Augen) entsteht ein filmartiges Gleiten durch Landschaften. Man kann zwar keine Detailselektion vornehmen, jedoch bestimmen, ob man über Wiesenlandschaften gleiten will oder entlang von Straßen. Die schwierige Aufgabe ist es nun die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten, damit dieser Film nicht abbricht und in Diskontinuität ein neuer Film entsteht. Die nächste Schwierigkeit besteht darin die Landschaft plastischer undreidimensional werden zu lassen und in diese hinein zu steigen.

Tunnelmethode (Tunnelreisen):

Bei dieser unter den "modernen Stadt-Schamanen" gebräuchlichen Methode, versucht man einen Tunnel zu imaginieren und im Laufe einer halben Stunde unter Trommelbegleitung tiefer in Trance zu sinken, während dessen man den Tunnel durchquert. Am Ende des Tunnels gewahrt man dann Licht und betritt eine Landschaft (Schamanisms: Unterwelt). Tunnelerfahrungen kommen auch sehr häufig in NDEs vor (NDEs sind jedoch keine "Methode").