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Besessenheit

Besessenheit einmal anders - wie wird es erlebt

Autorin: Brine


 

Der Vorgang der Besessenheit

Vorstadien

Alle mir zugänglichen Berichte darüber sind Beobachtungen, die während OBE Versuche durchgeführt wurden (obe= out-of-body-experience), das sind also Versuche das Bewußtsein in den fluidalen Double zu verlagern und dann mit diesem den physischen Körper zu verlassen und "auf Reisen" zu gehen. Solange man mit dem Fluidalkörper sich noch in der Physis befindet nennt man die hierbei gemachten Erlebnisse IBE (in-the body-experiences). Die deutschen Bezeichnungen werden oft von Begriffen der parapsychologischen Forschung dominiert, die jedoch den Nachteil hat die Erscheinungen in ein materialistishes Weltbild einzuordnen. Ein Begriff aus dem Okkultismus für OBE ist "Exterriorisation", ein Zungenbrecher, den ich nicht gerne verwende und für IBE weiß ich keine deutsche Bezeichnung.

Unter den vielen OBE Methoden gibt es meines Wissens nur eine einzige Methode, durch die man bewußt in Kontakt mit Besessenheitsgeistern gerät, nämlich das "Aus-dem-Körper-treten" in Tiefentspannung oder aus dem "Halbschlafzustand" (Näheres unter OBE-Methoden, in "Astralwandern" von "Ballabene's Astralseiten"). Im anschließenden Teil von diesem Kapitel werde ich solche Beobachtungen bringen und mit Kommentaren versehen.

Klopfempfindungen an den Fußsohlen

"Sehr häufig fühlte ich ein Klopfen in der Mitte meiner Fußsohlen. Meinem Gefühl nach war dies so, als ob jemand an eine Tür klopfen wolle, um Einlaß zu finden, jedoch nicht in höflicher Art, um auf ein Herein zu warten, sondern eher als Versuch die Türe zu durchbrechen. Meiner Empfindung nach hatte ich das Gefühl, als ob an der Fußsohle eine Membran oder Schutzschichte wäre, die den Zugang fremder Wesen zum Körper verwehrte. Der Körper wurde bei all diesen Übungen prinzipiell als hohl empfunden. Diese Erscheinungen waren in einem OBE-Vorstadium, in welchem ich mich bereits teilweise frei mit meinem Fluidalkörper bewegen konnte, jedoch noch nicht in der Lage war die Physis zu verlassen.

Wenn das Klopfen nicht nach ließ und zu aufdringlich wurde, beugte ich mich mit meinem Fluidalkörper vor und tastete mit meinen Händen die Gegend um die Fußsohlen ab (in diesem Stadium konnte ich nichts sehen und war von Schwärze umgeben). Fast immer kam ich hierbei mit fremden Händen in Berührung, die sich fest anfühlten, ganz so wie normale Hände. Besonders auffällig war mir einmal eine stark behaarte muskulöse Männerhand. Ich umfaßte dann diese Hände und schleuderte dann den Geist weit von mir weg.

Die Art, mit welcher Leichtigkeit ich diese Geister weit wegschleudern konnte, war für mich immer eine Genugtuung und ein Erlebnis der eigenen Stärke. Ein einziges Mal nur war ein Geist so schwer, daß ich ihn nur mit Mühe wie einen schweren Sack hochstemmen konnte, um ihn hinter meinem Kopf aus dem Fenster zu werfen (ich versuchte zumeist in einem Lehnstuhl in den OBE-Zustand zu gelangen. Der Stuhl stand vor einem Fenster)."

Klopfen an der Basis der Wirbelsäule

"Dieser Eindruck war für mich unangenehmer als das Klopfen an den Fußsohlen, da ich dies als mir näher und gefährlicher empfand. Es ereignete sich nur selten. Durch diese Art des Versuches der Geister zu einer Inkorporation zu gelangen,erlebte ich auch (ein einziges Mal in meinem Leben) den Vorgang einer Besessenheit:

Ich fühlte an der Basis meiner Wirbelsäule ein starkes Klopfen. Das Gefühl war ein voll körperliches Empfinden. Ich griff mit einer (feinstofflichen) Hand dort hin, um den Geist abzuwehren, es gelang mir jedoch nicht irgend etwas in den Griff zu bekommen. In der nächsten Sekunde schon war der Geist in mir drinnen. Laut hörte ich seinen triumphalen Aufschrei "jetzt hab ich dich". Diese Stimme war in mir und sehr laut und so als wäre mein Körper ein kleiner hohler Raum. Ich blieb in dieser Situation sehr nüchtern und sachlich. Der erste Gedanke war: "der bekommt alles mit, was ich denke, ich muß also bei meinen Aktionen eine jegliche formulierte Gedankentätigkeit vermeiden". Dann stellte ich mir vor, wie ich alle meine seelischen Aussendungen zurückholte. Dieser Vorstellung lag der Gedanke zugrunde, daß ich zu vielen Personen (auch jenseitigen) oder Dingen seelische Verbindungen aufrecht erhielt, um Kräfte und Informationen auszutauschen. Das dachte ich mir als Seelenkräfte, die dort anhafteten (nach chassidischer Lehre Seelenfunken). Bei dem ganzen Vorgang der "Zurückholung" ließ ich mir Zeit und er dauerte mehrere Sekunden. Während dieser ganzen Zeit war der Geist still und wartete angespannt auf das, was da kommen würde.

Als ich das Empfinden hatte von geballter Kraft erfüllt zu sein, faßte ich in mir den Entschluß: "den werfe ich nicht einfach hinaus. Die dichtere Substanz behalte ich mir ("Fluidalmaterie") und den Rest von dem Geist atomisiere ich". Dann schlug ich blitzschnell zu und in einem explosionsartigem Vorgang schleuderte ich den Geist durch alle Poren hinaus. Anschließend hörte ich in mich hinein. Es herrschte Stille und ich fühlte mich sehr wohl und gestärkt."

In einem Fall von Besesseneheit, der mir zugetragen wurde, wurde der Geist langsam Stück für Stück in die Peripherie des Körpers gedrängt und dann aus dem Körper hinaus. Auch das war ohne jegliche Nachwirkungen.


 
 

 

.......in Zusammenarbeit mit:

Paranormal Deutschland e.V.



 
 


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