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Umsessenheit

 

Zwischen Umsessenheit und Besessenheit besteht nur ein gradueller Unterschied. Umsessenheitsgeister sind nach okkulter Auffassung erdgebundene Seelen, die sich teilweise ihres Ablebens nicht bewußt sind und sich teils in einem verwirrten, traumähnlichem Zustand befinden. Im Grunde genommen suchen sie in ihrem isolierten Dasein nach menschlichem Kontakt und nach Kommunikation.

In diesem Zwischenzustand sehen sich die Geister von Dunkelheit umgeben. Weder die irdische Ebene, noch eine astrale Ebene kann wahrgenommen werden. Die einzigen "Umweltwahrnehmungen" in dieser sie umgebenden Schwärze sind telepathisch empfangene Gedanken, Gefühle und vielleicht visuelle Eindrücke von Lebenden. Diese Menschen werden zudem von den Umsessenheitsgeistern als von einem Lichtschein umgeben wahrgenommen, was die Umsessenheitsgeister, welche der Schwärze entfliehen wollen, zusätzlich anlockt.

Menschen nehmen die Anwesenheit von Umsessenheitsgeistern meistens akustisch wahr. Hierbei gibt es graduelle Unterschiede, je nach der "Nähe" (Eindringtiefe in den aurischen Bereich des Menschen):

  Störende Gedanken, meistens als eigene Gedanken empfunden. Diese Gedanken beinhalten meist abfällige Kommentare während des Gebetes oder bei starker Ermüdung.

  Gedanken, welche gleichzeitig mit einer emotionalen Ausstrahlung einer fremden Persönlichkeit behaftet sind.

  Akkustisch wahrgenommene Worte, die mit zunehmender Nähe des Geistes lauter werden.

Unter welchen Umständen tritt für einen Menschen eine Gefährdung auf?

Außer einer aurischen Schwächung durch Psycholabilität, starker Ermüdung, Alkoholismus etc. muß noch eine zusätzliche Bereitschaft zur Annahme der Botschaften bzw. des Geistes vorhanden sein. Diese Bereitschaft ergibt zumeist durch Folgendes:

  Durch Furcht, die sich bis zu panischer Angst steigert. Dadurch gibt jener Mensch jeglichen Widerstand auf und liefert sich dem Geschehen wehrlos aus.

  Durch Eitelkeit. Wenn sich die Umsessenheit als Jesus, Erzengel etc. ausgeben und den zu okkupierenden Menschen schmeicheln wie etwa: "Du bist auserwählt, mein Sohn, der Menschheit zu verkünden ..." Zunächst entfaltet solch ein Mensch fanatische prophetische Tätigkeiten, um dann irgendwann als "unverstandener" Prophet "von der bösen Gesellschaft" im Irrenhaus sicher gestellt wird (wobei die "böse" Gesellschaft unter allen Umständen die Wahrheit unterdrücken möchte, weil sie ansonsten in ihren "bösen" Machenschaften eingeschränkt werden könnte).

Mit dem letzten Stadium ist das Ende der Geschichte erreicht.

    Brief aus dem "Jenseits Forum" (9.Okt.2000):
    ...Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen ! Ich habe letztens Gläserrücken ausprobiert, ich wollte mit meiner verstorbenen Tante reden, was gut geklappt hat (fast zu gut). Jetzt möchte ich mit einem verstorbenen Promi kontakt aufnehmen, weiß aber nicht genau, wie ! Es ist nicht das Gleiche,deswegen brauche ich einen Rat ! ....


    Die Methoden mieser Geister sind:

    Hochstapeln - damit sich der/die Gläserrücker/in geschmeichelt fühlt, weil sie bei so hochgestellten Persönlichkeiten Interesse findet.

    Vertrauen gewinnen - durch Schmeicheleien und Betonung des Besonderen und der Auserwähltheit des "Mediums".

    "Einschulung" - man bringt dem "Medium" bei, dass es nicht mehr so umständlich schieben muß, sondern direkt schreiben kann. Dann statt schreiben nur noch hören muß.

    Besessenheit - wenn der Kontakt derart intensiviert wurde und eine immer größere Näherung erreicht wurde, wird dieser naive Mensch hopp genommen.

 

.......in Zusammenarbeit mit:

Paranormal Deutschland e.V.