Schellroda |
| Woher stammt der Name Schellroda ? Unmittelbar am Ortsrand des großen Waldgebiets südlich Erfurts liegt das Dorf Schellroda. Es wird erst im 11. Jahrhundert bezeugt als "Schelminrode" und "Schelmcherode", 1251 als "Schelmenrode" und sogar 1397 als "Schelmenrade", so daß dieser Ortsname als "Rodung des Schelmes oder der Schelme" zu deuten ist. Indes das Wort "Schelm" hat im Deutschen eine lange und verwickelte Geschichte, so daß die aktuelle Bedeutung dieser Namensgebung kaum befriedigend erklärt werden kann. |
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Der
Rundling Schellroda gehört wie Tiefengruben zu den einzigen Rundlingsdörfern in Thüringen. Der Marktplatz und die Kirche bilden das Zentrum, wie das Bild unten auch zeigt. Wegen seiner Einmaligkeit steht Schellroda auch unter Naturschutz. |
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Ortsansicht Die Kirche feierte heute, im Jahre 1998, ihr 275 jähriges bestehen. Der idyllisch gelegene Ort und die schönen Wanderwege ziehen immer wieder Wanderer und Radfahrer aus Nah und Fern an. |
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Wirtshaus,
Schule und Kirche Weil Schellroda früher weder Brau- noch Schankberechtigung besaß, mußte das Bier aus anderen Orten herbeigeholt werden. Die Kirche (der Patron ist wahrs. St. Georgius) wurde 1723 neuerbaut. Der Turm ist aber wesentlich älter. Eine Feuerwehr wird bereits 1793 in Chroniken erwähnt. |
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Waagehaus
um 1980 Auf dieser Waage wurden noch bis in die 80er Jahre die eingebrachte Ernte gewogen die dann je nach eingebrachter Ackerfläche verteilt wurde. |
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Forsthaus
Willroda Die Sanierung dieses Hauses mit 700 jähriger Geschichte soll 7,5 Millionen kosten. 1290 - verkaufte der Graf von Gleichen das Landgut bei Egstedt für 20 Silbermark, 1450 - fällt es an den Erfurter Ratsmeister Claus Hildebrant, 1802 - fällt Willroda an Preußen. Der letzte Förster dort ist bis 1968 Ernst Quedenau. Jetzt gehört alles dem Freistaat. ABM-Kräfte haben Brunnenhaus und Kapelle bereits hergerichtet. Prunkstück im Hauptgebäude ist der Jagdsaal mit 18 Gemäldebahnen. |
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