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Ressort Kundalini |
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Lebensbaum© copyright Kali, 2001 |
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Lebensbaum
Im Garten der Göttin
Die Pflanze der Geburt
Sieben Gesetze
Zwei Schlangen
Sonnengekrönt
Sind die Baumgötter
Der Mittelpunkt
Im Baum leben
Große Weisheit
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Jetzt sieht das anders aus. Mittlerweile habe ich so viele schöne Dinge erlebt und erfahren, dass sich mein Weltbild sehr verändert hat, es fließt sozusagen, *ich fließe*. Bin wie Wasser, das aus einer Quelle hervor gesprudelt ist, das sich in einem Bergbach anpasst. Wenn ein Stein oder Fels im Weg ist, dann sucht es sich einen neuen Weg, auf dem es weiter kommt. Das Wasser bleibt, der Weg ändert sich, kommt aus der geraden Spur und macht neue Erfahrungen, hüpft über kleinere Steine hinweg, umfließt größere Felsenstücke, wird mal wild, wenn das Bachbett steiler wird, staut sich, wenn ein Hindernis im Weg ist, bis es sich durch eigene Kraft seinen Weg bahnt. Irgendwann ist es zu einem großen Fluß geworden, der durch schöne grüne Täler fließt, an schroffen Felswänden entlang, gewaltig an Kraft gewonnen hat, trotz der Ruhe, die der Fluß ausströmt. Dieser Fluß kann Leben spenden, und zerstören in seiner Kraft, aber keiner kann ihn aufhalten. Versuchen wir einen Fluß zu beherrschen, dann werden wir feststellen, dass es sich irgendwann rächt. Ich lasse meinen Fluß jetzt fließen, genieße es alle Eindrücke in mir aufzunehmen, die am Bach- und Flußufer an mir vorbeiziehen, in mich eindringen, meinen Lauf beeinflussen, genieße das Lernen mit dem Lauf des Flusses. Alles ist ein Kreislauf, irgendwann werde ich wieder aus einer Quelle hervorkommen und neue Eindrücke sammeln können, lernen können, ich werde als Wolke am Himmel enden, angestrahlt und gewärmt von der Sonne, werde selbst strahlen, mich im Kosmos verlieren, als ein kleines Teilchen unter vielen, die alle eins sind . Was hat das mit dem Gedicht zu tun? Sehr viel!! Es ist die Bewußtwerdung der Zusammenhänge, für das Wachstum des Lebensbaumes, für die Geheimnisse, die wir erfahren können, für die Wunder, die wir erleben dürfen, für die Kräfte unseres Körpers und unseres Geistes, - wenn wir uns öffnen - die man nicht erklären kann, sondern erfahren muss, erleiden muss, genießen muss, akzeptieren muss, zulassen muss, annehmen muss, lieben muss! Und dann *muss* man nichts mehr, man IST es, es gibt kein *muss* mehr. Dann löse ich mich auf in ALLEM - bin ALLES.
Auf dem Weg dahin, begleitet mich Vayu, der es oft genug schwer hat mit
mir ;-))).
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