Die heilige Geometrie

Der Schlüssel zum Universum

 

   Jedes Volk, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, muß eine gewisse Ordnung besitzen, um bestimmte Regeln einhalten zu können. Dazu gehört auch die Ordnung der Masseinheiten und der Zahlen. Jeder aus dieser Kultur, muß mit diesen Regeln vertraut sein und sie respektieren, ansonsten entsteht ein unbeschreibliches Chaos (siehe aktuelles Weltgeschehen). So müssen auch die Maya einige Regeln gehabt haben, die bis zum heutigen Tag noch mit vielen Fragezeichen versehen sind. Zwar gibt es eine Unzahl von Theorien und Spekulationen, über das, was diese Menschen vor langer Zeit einmal getan haben sollen, aber das Wort Theorie spricht für sich selbst. Es ist und bleibt eine Annahme und es wird nie einem Menschen gelingen, diese Regeln komplex zu verstehen.

   Was die Masseinheiten betrifft, ist nun allerdings der Bann gebrochen. Durch die nun folgenden Erklärungen, wirst Du verstehen lernen, wie die Maya ihre Tempelbauten geplant und durchgeführt haben. Dazu spreche nicht ich, sondern das Geheimnis liegt in der Mathematik. Nicht was ich sage, ist hier das Richtige, sondern das, was die Zahlen sagen. Die Zahlen sprechen in diesem Fall für sich selbst.

   Um die Sprache der Zahlen zu verstehen, ist es allerdings nötig, daß Du erst einmal die Sprache der Zahlen erlernst. Dazu habe ich hier einige einfache Beispiel angeführt. Nur dann, wenn Du die hier beschriebenen Übungen auch wirklich durchführst, wirst Du ein Gespür für diese Zahlen erlangen.

   Es ist allerdings viel einfacher, als dies sich in diesem Moment anhört. Auch wenn Mathematik nicht gerade Deine Stärke sein sollte, wirst Du zum guten Schluß trotzdem wissen, worum es geht. Versuche nicht diese Mathematik zu verstehen, es wird Dir nicht gelingen.

   Wir Menschen sind alle nach einem gewissen mathematischen Prinzip entstanden und das ganze Universum ebenso. Also tragen wir solche Zahlencodes bereits in unseren Genen mit uns. Es geht nur darum, diese seit langer Zeit stillgelegten Codes, wieder zu aktivieren.

   Das wäre so, als ob Du gerade einen Namen sagen wolltest, aber aus irgend einem unerklärbaren Grund, fällt Dir dieser Name nicht mehr ein. Du überlegst und überlegst und trotz großer Anstrengung kommst Du einfach nicht auf den Name. Nach einer gewissen Zeit, ohne daß Du darüber nachgedacht hast, fällt Dir der gesuchte Name plötzlich wieder ein. Was ist wohl der Grund für diese Reaktion? Ganz einfach! Durch das verzweifelte Nachdenken, hast Du, ohne es zu wollen, Deine Codes aktiviert und als diese Codes die richtige Kombination gefunden haben, machte es bei Dir automatisch KLICK. Warte ab, wie oft es, nach dem Du mit diesem ganzen Kapitel zu Ende bist, bei Dir KLICK machen wird.

 

   Dieses Kapitel wird wohl eines der schwersten von allen. Wie soll ich es nur schaffen, dieses überaus komplexe Thema nur in schriftlicher Form zu vermitteln? Diese Frage plagte mich sehr lange, bevor ich mich dazu entschied, dieses Thema dann doch  niederzuschreiben. Es wäre durchaus nötig, über diese Materie zumindest einen Eintageskurs abzuhalten, denn zum besseren Verständnis wäre es sehr wichtig, wenn jeder Interessent praktischen Beispielen, für die korrekte Anwendung, mitverfolgen müßte.

 

   Zu Beginn geht es um die sogenannten “sieben magische Quadrate”. Diese magische Quadrate existieren seit unbekannter Zeit und kein Mensch war bis heute in der Lage, die Herkunft dieser Quadrate zu erklären. Das erste Quadrat besteht aus neun gleichgroßen Kästchen (siehe Abbildung Nr.01) und ist von vorne herein dem Planeten Saturn zugeordnet. Nun geht es darum, in diese neun Kästchen, die Zahlen von 1 – 9 so einzutragen, daß daraus die Horizontal,- Vertikal,- und Diagonaladdierung jeweils die Summe 15 ergeben. Bevor Du auf den Gedanken kommen solltest, das wäre ein Kinderspiel, versuche es erst einmal und Du wirst sehen, wie schwer das ist. Falls Du doch darüber schmunzeln solltest, weil es für Dich wie ein mathematisches Kinderspiel aussieht – warte ab – das ist erst der Anfang. Aus rein mathematischer Sicht gesehen, gibt es, bei diesem noch sehr “einfachen” Beispiel, insgesammt 362.280 Möglichkeiten für die richtige Anordnung der Zahlen.

Saturn - 15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung Nr.01

 

  Bei Abbildung Nr. 02 geht es weiter mit dem nächsten magischen Quadrat. Dieses besteht aus jeweils vier gleichgroßen Kästchen. Dieses Quadart ist dem Planeten Jupiter zugeordnet und die Anordnung der Zahlen von 1 – 16  sollen so eingereiht werden, daß die Horizontal,- Vertikal,- und Diagonaladdierung jeweils die Summe 34 ergeben. Die mathematische Möglichkeit dieser Aufgabe liegt bei 29.998.000.000.000 Kombinationen.

   Wenn ich nur davon ausgehe, daß ein Mensch sich nun die Zeit nehmen würde, jede einzelne dieser Kombinationen durchzuspielen, ohne dabei logisch zu denken, ohne dabei zu essen, schlafen, trinken oder zur Toilette zu gehen und dadurch alle 90 Sekunden ein Beispiel aufzeigen kann, dann wäre dieser Jemand ungefähr 85 Millionen Jahre damit beschäftgt. Sagen wir, aus rein humaner Sicht, ein Ding der Unmöglichkeit.

 

Jupiter – 34

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung Nr.02

 

  Und so geht es Schritt für Schritt, ein Quadrat nach dem anderen durch. Abbildung Nr. 03 wäre der Planet Mars und die Aufteilung der Zahlen von 1 – 25 müßten nun die Summe 65 ergeben.

 

Mars – 65

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung Nr.03

 

   Als ich diese Rechenaufgabe zum ersten mal sah, war meine Frage, woher die Zuordung zu den jeweiligen Planeten und die angegebenen Summe abstammen. Die Antwort war sehr einfach – diese magischen Kästchen, mit all ihren Zuordungen existieren einfach, so wie ich es oben schon einmal erwähnte.

 

   Falls Du gewillt bist, noch weitere magische Kästchen auszufüllen, dann gebe ich Dir hier die dazu nötigen Zahlen. Das vierte Quadrat mit sechs Kästchen gehört zur Sonne und die zugeordente Zahl wäre hier die 111. Dann folgen die sieben Kästchen von Venus, welche die Summe 175 ergeben. Das vorletzte Quadrat ist Merkur und hat die Quersummen von 260 und zum guten Schluß folgt der liebe alte Mond mit 369 als Summe.

 

   Du siehst also, so einfach, wie sich das anhört, ist es gar nicht. Wenn Du diese Aufgaben lösen willst, was wäre dann das Wichtigste, was Du dabei beachten müßtest? Klar, die Zahlen so zu mischen, daß sie in einer “angeblichen Unordnung” wieder erscheinen.

   Als Beispiel: Nehmen wir das ABC, da haben wir 26 Buchstaben von A – Z. Schreibe ich nun abcdef... sagen diese Buchstaben absolut nichts aus. Erst wenn ich anfange, diese Buchstaben zu mischen und sie in der richtigen Reihenfolge zusammensetze, wird daraus ein Wort. Nehme ich aus der Reihe von 26 Buchstaben die Zeichen A H U S und setze sie, in der von mir bestimmten Folge, zusammen, dann wird daraus z.B. das Wort HAUS. Jeder Mensch, der nun meine Sprache spricht, weiß nun sofort, was ich mit dem Wort HAUS vermitteln will, er kennt das Wort und das dazu gehörende Objekt.

   Das gleiche Beispiel kann ich mit den Zahlen machen. 1,2,3,4,5,6... das sagt keinem Mensch etwas. Wenn nun aber der Mensch die Zahlen lesen könnte (was wir eben nicht gelernt haben), dann würde ihm eine bestimmte Anordnung von Zahlen sofort etwas bedeuten. Sagen wir, Du würdest Dich mit den magischen Quadraten schon seit Jahren beschäftigen und es gehört einfach zu Deinem Alltag, dann würdest Du die Anordnung der Zahlen sofort wieder erkennen und die damit verbundene Nachricht ohne größere Probleme verstehen.

   Schreibe ich nun die Zahlen:

4 – 9 – 2

3 – 5 – 7

8 – 1 – 6

und trage diese in das Kästchen der ersten Abbildung, von oben nach unten ein, dann ensteht daraus eine Ordnung. Die Ordnung, daß jede diagonale,- horizontale und vertikale Quersumme die gewünschte Zahl 15 ergeben.

 

   Und jetzt beginnt der Spaß erst richtig. Verbinde diese Zahlen (Beispiel 01) in der Folge von 1 – 9 mit einer Linie und Du wirst erkennen, daß daraus ein Muster entsteht. Hierzu drucke ich dieses Kästchen nochmals ab. Nimm einen Bleistift und ein Lineal und folge den Anweisungen. Achte darauf, daß die Verbindungslinien immer nur den erdachten Mittelpunkt, eines jeden einzelnen Kästchens, kreuzen.

 

4

9

2

3

5

7

8

1

6

Beispiel 01

 

   Das gleiche machen wir nun mit diesem Kästchen. Verbinde auch hier die Zahlen in ihrer Reihenfolge von 1 – 16 und betrachte das daraus entstehende Muster.

 

4

14

15

1

9

7

6

12

5

11

10

8

16

2

3

13

Beispiel 02

 

   Der nächste Schritt (Beispiel 03) besteht nun darin, nur die ersten vier Zahlen von 1 – 4  zu verbinden. Dann wechsle die Farbe Deines Bleistiftes und verbinde die nächsten vier Zahlen von 5 – 8, dann von 9 – 12 und von 13 – 16 jeweils mit einer unterscheidlichen Farbe. Du kannst nun selbst feststellen, daß dabei eine bestimmte Ordnung entsteht.

 

4

14

15

1

9

7

6

12

5

11

10

8

16

2

3

13

Beispiel 03

 

   Wenn Du nun die Linien, die Du gezeichnet hast etwas genauer betrachtest, wirst Du noch etwas erkennen. Die Linien zeigen, je nach Kästchen, verschiedene Winkelgrade an. Diese Winkel werde ich nun “bestimmende Winkel” nennen. Der bestimmende Winkel eines jeden Kästchens ist verschieden. Damit Du Dir das nachmessen ersparst, will ich hier diese bestimmenden Winkel aufzählen:

 

Saturn              45º       und      70º

Jupiter              25º       und      56º

Mars                59º

Sonne              55º       und      52º

Venus              55º

Merkur                        40º

Mond              52º

 

   Dies soll nun bedeuten, daß Du, wenn Du einen der dementsprechenden bestimmenden Winkelmasse findest, darin schon das erste Anzeichen auf den dazugehörenden Planeten zu erkennen ist. Wie Du aber siehst, woederholen sich zwei Winkelzahlen. Venus und Mond sind als Winkelmass in der Sonne integriert, was aber nicht weiter störend ist. Wenn das Quadrat Sonne auftaucht findest Du zwei bestimmende Winkel und weisst somit automatisch, welchem magischen Kästchen diese beiden Gradzahlen zugeordnet sind. Bei allen anderen bestimmenden Winkel kannst Du erkennen, daß sich die Gradangaben nicht mehr wiederholen.

   Ich versuche dies an einem weiteren Beispiel zu erklären: Angenommen, Du stehst vor einer Ruine an der vorerst nichts zu erkennen ist, als nur ein Hügel mit vielen Steinen. Suche nun nach dem bestimmenden Winkelangaben (können auch zwei sein) und Du hast die Information, welches der magischen Kästchen Du nun für Deine weitere Arbeit benötigst. Es wird an dieser Stelle vielleicht noch nicht ganz klar, was diese Winkelangaben an Informationen geben, aber etwas weiter im Text, wirst Du sehr einfach verstehen lernen, wie diese Gradzahlen zu verstehen sind.

 

   Um weitere Masseinheiten zu verstehen, kommt nun das wohl interessanteste Thema:

 

a

Vesica Piscis – Das Auge des Horus

 

   Wenn Du selbst etwas nachforschst, wirst Du dieses Zeichen weitaus öfters finden, als Du im Moment vielleicht zu glauben wagst.

 

 

 

 

 


Für diesen Text zeichnet sich U. Molli verantwortlich.