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Alfred Ballabene, Wien, 1997
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"Wie unten, so oben" (Durch Gewohnheit und Erinnerung sind die Astralwelten eine Kopie der irdischen Welt!) 2.
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Gelegentlich kann man in theosophischen Schriften über Traumebenen lesen - Ebenen, die vom Astral (Traumkörper) schlafender Menschen aufgesucht werden. Es kann dort sehr wohl auch zu Kontakten mit Jenseitigen kommen, doch das Umfeld wird von den kollektiven Gedanken träumender Menschen gebildet. Bei einigen Astralwanderungen stellte ich an den Menschen, denen ich dort begegnete ein seltsames Verhalten fest. Dies führte mich zu dem Schluß, daß es nur eine Art der Interpretation für diese Ebene gab, nämlich die einer Traumebene. Die Menschen gingen dort scheinbar beruflichen Tätigkeiten oder diversen Heimarbeiten oder Hobbys nach, allerdings ohne geistigem Angagement und nur von Gewohnheiten geleitet. Der Automatismus der Handlungen legte nahe, daß es sich um Träumende handeln mußte, die in einer Art handelten, welche dem Sinnieren und unkontrollierten Gedankenfolgen unserer täglichen Gedankenleerläufe nahe kommen.
Ich ging nun zum rechten Fenster und sah die Straße hinunter. Es war eine Straße, umsäumt mit mehrstöckigen Mietshäusern (unser Haus in Neuwaldegg ist ein Gartenhaus und ringsum von Bäumen umgeben). Draußen war es taghell, etwa so um die Mittagszeit. Interessiert schaute ich dem Treiben der Menschen zu. Irgendwie schien ein jeder mit sich selbst bschäftigt zu sein und kümmerte sich nicht um die anderen. Teils war das Geschehen nicht auffällig, aber teils war es so absurd, daß sich mir die Szenen tief einprägten. An manche Szenen kann ich mich jetzt nach mehr als zwei Jahren noch immer deutlich erinnern und kann dem Erinnerungsbild noch viele Details ablesen, die in meiner ausführlichen und sofort erstellten Notiz nicht enthalten sind.
Von links kommt ein Auto die Straße entlang, erhebt sich plötzlich in die Luft, fliegt zu einem offenen Fenster im zweiten Stock eines Hauses schräg gegenüber und in das Fenster hinein. Es erweckt den Eindruck, als ob der Besitzer des Autos dieses mit zu sich ins Bett nehmen möchte und das Auto als Teil seiner selbst betrachtet.
Ein anderes Auto erhebt sich zu einem Fenster, um dort zu parken und ist dann kurz darauf nicht mehr zu sehen. Es hatte sich einfach aufgelöst. Ich dachte mir, wahrscheinlich hatten sich die Interessen seines Besitzers nun anderen Dingen zugewandt, oder er ist aus dem Schlaf aufgewacht.
Nur etwa zwei Meter neben mir, beim Nachbarhaus, klettert ein Mann an einem Seil in ein höheres Stockwerk. Ich weiß nicht welche Absicht er hat, irgendwie schaut es jedoch absurd aus.
All diese geschilderten Geschehen laufen ruhig und ohne Eile ab und fasziniert schaue ich allem zu und bemühe mich mir jedes Detail einzuprägen.
Von rechts kommt ein rotes Auto, das auf der Vorderseite weiß übersprüht wurde. Das Auffallende war, daß die weiße Farbe teilweise bis zu ca. 1 m auch um die Autovorderfront auf den Boden gesprüht wurde. Dieser Fleck auf dem Boden bewegte sich mit dem Auto mit.
Während ich noch so am Fenster stehe, kommt plötzlich ein Installateur ins Zimmer. Er betrachtet das Heizungsrohr und wendet sich an mich mit der Feststellung, daß eines der Heizungsrohre leck sei. Tröstlich meint er, daß der Schaden noch in die Garantiefrist fallen würde und die Firma für die Kosten aufkommen würde. Ohne eine Antwort von mir abzuwenden, geht er entlang dem Heizungsrohr weiter und verläßt das Zimmer auf der linken Seite durch eine Türe, die sich plötzlich gebildet hatte und auch glaich darauf wieder verschwand.
Alle diese Szenen spielten sich in einer friedlichen Weise ab und es erweckte nicht den Eindruck eines Chaos, sondern alles erschien so, als wäre dies alles selbstverständlich."
Aus einer Zuschrift von Jens (2003)
Noch am selben Tag, etwas später träume ich dies:
Ich befinde mich in einer Art Taverne. Es ist nicht sonderlich hell, aber auch nicht dunkel. Wie ein altes "Inn" eben. In meiner Hand halte ich ein paar durchsichtige farbige rechteckige Steine. Als ich sie vor mein Auge halte, sehe ich durch sie hindurch in der normalen Tavernenumgebung plötzlich einen Menschen langsam vorbeischweben. Verwundert nehme ich die Steine von meinem Auge weg. Damit verschwindet auch der Mensch. Ich halte sie wieder davor: der Mensch ist wieder da, schon ein Stück weiter als vorhin. Er trägt eine Uniform die ihn als Kapitän eines Schiffes kenntlich macht. Nun verstehe ich auch, warum er so konstant weiterzuschweben scheint: Für mich nicht sichtbar steht er, so habe ich es mir gedeutet, auf einem Schiff, dessen Steuer er hält und von wo aus er mit strahlend glücklicher Miene winkt. Ich glaube er winkte mir zu, kann aber auch sein, dass er einfach nur "hinaus"grüßte. Wie bei der Ausfahrt vom Hafen an die Anlandgebliebenen.
Mit der Zeit, ich muss ein Stück gegangen sein, denn die Umgebung ist anders, sehe ich immer mehr von diesen Menschen. Oder Seelen. Sie scheinen mich nicht wahrzunehmen und wirken alle nur so "halb" anwesend oder nicht vollständig in der dortigen Szene - wie der (ehemalige) Kapitän. Ich glaube, sie befinden sich in einem Zustand der Dämmerung zwischen "ihrer" Welt (z.B. ein Schiff im Meer) und der Welt, die ich gerade besuchen darf.
Ich nehme an, dass nicht jeder ihrer Welten so viel Glück für sie bedeuteten wie für den Kapitän, denn je mehr ich von ihnen sehe, desto mehr scheinen auch in Aufregung und Kämpfe verstrickt und winden sich wild durch die Gegend.
Es wird mir zu viel. Ich muss weg. Erst da nehme ich meinen Begleiter / meine Begleiterin, den/die ich stets anwesend als "mein Freund"/"meine Freundin" gefühlt habe. Er/sie rennt mit mir aus diesem Durcheinander heraus. Erst draussen merke ich, dass ich unbewusst in eine alte Ruine ein Stück weit von der Taverne, zu der wir jetzt gehen, geführt worden sein musste.
Wieder zurück setzen wir uns auf unsere Stühle. Eine alte Frau, der ich
vorher schon begegnet bin, ich aber als sehr "zwielichtig" eingestuft
habe, kommt auf mich zu und schaut mich fragend an. "Es war sehr
aufschlussreich", sage ich ihr.
"Aufschlussreich..." wiederholt sie, lächelt mich nun an, wirkt
freundlicher und geht wieder.
Langsam verschwimmt die Szene, wird "traumhaft". Bald darauf wache ich
auf."
Kurze Zusammenfassung der Zustandbeschreibung:
Träumende auf einer "Traumebene" sind unbewußt OBE Reisende, welche ihre astrale Umgebung nur teilweise wahrnehmen und durch innere Traumbilder (vom Gehirn aus) verschleiern, kommentieren, uminterpretieren etc. Entsprechend seltsam verhalten sie sich auch auf dieser Astralebene. Weil das jedoch fast immer Ebenen sind, welche unsere physische Welt nachbilden und in welchen sich keine Verstorbenen befinden, habe ich diese Ebenen "Traumebenen" genannt. Vielleicht ein Begriff der zu Irrtümern führen kann, insoferne wenn dies mit den Bildern und Szenerien, welche im Kopf entstehen (Träume als im Gehirn entstehende Bilder) verwechselt wird.