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Anpassung an veränderte Situationen
Leider verändern sich innere und äußere Umstände, welche von Einfluß auf die OBE Durchführung sind, permanent: Mondphase, Außentemperatur, Wärmeschutz, Biorhythmus, Befinden, augenblickliche Disposition, lebendige Tageseindrücke, nachwirkende Probleme (Grübeleien) und vieles mehr. Dadurch wird das Herbeiführen von OBEs zu einem ständigen Balanceakt.
Oft dachte ich endlich DIE Methode herausgefunden zu haben, welche mir Erfolg garantiere. Nach einiger Zeit jedoch ließen die Erfolge nach und blieben letztendlich ganz aus. Ich war dadurch gezwungen nach neuen Möglichkeiten, um zu außerkörperlichen Erfahrungen zu gelangen, Ausschau zu halten. Oft boten sich solch neue Methoden einen außerkörperlichen Zustand herbeizuführen, durch "Zufall" an. Es waren dies "Zufälle", von denen ich durch einige Zeit wieder intensiv Gebrauch machte, bis dann wieder die Erfolge nach ließen. Das perfekte "Rezept" habe ich in all den Jahren nie gefunden, konnte jedoch durch all diese Versuche mir ein breites Repertoire an Erfahrungen zu eignen. Somit hatten all die vielen, oft deprimierenden Mißerfolge auch ihren Vorteil - ein breites Erfahrungswissen.
Außer jenen uns permanent begleitenden Schwierigkeiten gibt es jedoch prinzipielle Fehler, die gelegentlich gemacht werden. Diese Fehler sollen hier besprochen werden.
Offene Augen
OBE Brief 62 Auf einer anderen Seite las ich, wie eine andere Person sie unbewußt durch anstarren eines schwarzen Punktes an der Decke "geschafft" hat. Dieses Prinzip habe ich auch versucht. Ich sah nach einer gewissen Zeit das Bild verschwimmen, der Punkt hat sich in alle möglichen Formen verwandelt (z.B. ein Panzer, der herumfährt, ein Männchen, das Winkt etc.). Ab und Zu spüre ich irgendetwas (ich weiß nicht was), ich dachte, daß es jetzt losgeht, bekam Angst und es geschah nichts (erst hinterher wurde mir klar, daß all das nichts zu bedeuten haben kann, weil zuerst eine abrupte Steife im Körper beschrieben wird). Nun die Frage: Ist diese Methode eine OBE herbeizuführen aus Ihrer Sicht vertretbar? Wenn ja: Was mache ich eventuell falsch? Wenn nicht: Was schlagen Sie mir vor?
Meiner Ansicht kann diese Methode nie funktionieren und zwar deshalb, weil beim Anstarren des Punkters die Augen offen sind. Um einen OBE herbeizuführen müssen jedoch die Augen geschlossen sein.
Falsches Aufwachen vor dem Schlafengehen
OBE Brief 62 "Ich habe Ihre Seite zu falschem Aufwachen gelesen und versuchte nach Ihrer Methode ein falsches Aufwachen herbeizuführen (sorry, ein anderes Wort fällt mir nicht ein). Unnötig zu erwähnen, daß ich keinen Erfolg hatte.
Ich bin folgendermaßen vorgegangen. Abends, als ich eigentlich schlafen gehen wollte (also zu einem Zeitpunkt, zu dem ich müde war), startete ich das beigelegte Programm, weil es einen "monotonen zyklischen Vorgang" darstellt und stellte meinen Wecker auf eine halbe Stunde. Nach dieser halben Stunde ging ich direkt ins Bett. Leider konnte ich mich nur sehr kurze Zeit wirklich darauf konzentrieren, weil ich immer an andere Sachen denken mußte. Zur Frage: Was könnte ich hierbei falsch machen? Liegt es vielleicht an der mangelnden Konzentration? Ist diese hohe Konzentration wirklich notwendig?"
Das macht man nicht vor dem Schlafengehen, sondern am zeitigen Morgen, sagen wir 4 Uhr in der Früh. Also dann, wenn man nicht mehr so müde ist, aufmerksamer sein kann, nur kurze Schlafsequenzen sind und der Mensch an und für sich auch im REM Stadium zu plastischeren Täumen neigt.
Die Konzentration ist auf ungefähr eine halbe Stunde notwendig, sonst resultiert daraus keine autosuggestive Order, die dann nach einer kurzen Schlafphase, in der Aufwachphase wirken soll. Insoferne war ja das Verwenden eines Weckers logisch. Da man jedoch anschließend wieder völlig wach ist, wird die Wirkung der suggestiven Affrirmation beim Eingleiten wieder zunichte gemacht.