Index Astralwandern


Sinn des Astralwanderns,
Lernen und Aufgaben

 

© copyright Alfred Ballabene, Wien


 


    OBE Brief 38
    ... nun, wie auch immer, ich praktiziere OBEs seit nunmehr vier Jahre, schätze ich, voriges Jahr wurde ich 20. Ich hatte nie Probleme, zu fliegen, die ersten Male waren beängstigend, klar, aber sonst genieße ich meine Reisen, und es überwältigt mich immer wieder!!!

    Mein Problem ist nun folgendes: Es gibt keine Probleme OBEs zu starten, aber in letzter Zeit tu ich mir immer schwerer zurückzukommen. Normalerweise fühle ich diese Wärme, und fühle mich beschützt und sicher, aber meine letzten Reisen haben länger gedauert als üblich. Es war so, als ob ich auf die Erde vergessen hätte und was mich hierher binden würde. Ich setzte einfach mein Leben in irgend einem Astralplan fort und hatte keinen Wunsch überhaupt zurück zu gehen! Ich war mir bewußt, dass ich meinen physischen Körper verlassen hatte, da am Fußboden meines Zimmers, aber ich kümmerte mich nicht darum. Das bereitet mir momentan etwas Furcht, da ich ja vorher niemals so eine absolute Trennung erlebt hatte.

    Ja, wenn man in einer schönen Ebene ist, dann ist es eben wie ein Urlaub, ach, welch schlechter Vergleich, schöner, viel schöner als ein Urlaub. Natürlich will man dort bleiben und pfeift auf den grauen Alltag! Ja, und da muß ich einhaken. Kurz noch zu mir: wie Du Dir vielleicht denkst, jedenfalls ist es so, bin ich schon ein älterer Jahrgang. Ich hatte hunderte OBEs, wenn ich die kurzen auch rechne, tausende. Momentan jedoch habe ich eine große Pleite, bringe nichts fertig (genau genommen versuche ich es nicht einmal). Es heißt "hast schon genug gesehen, jetzt mußt du was arbeiten". Wenn irgend was wichtiges ist, erscheint mir ein Helfer im Astraltraum (spontan) und sagt es mir.

    Nun, das sage ich Dir deshalb, weil ich Dich auf Folgendes hinweisen will - Du hast Deine Heimat gefunden, von dort beziehst Du Sehnsucht und Kraft. Aber Du bist auf diese Erde gestellt, das hat einen Sinn. Ich nehme an, dass der Sinn Deines Erdendaseins nicht darin liegt Karma abzutragen, sondern in einer höheren Aufgabe. Welche, weiß ich natürlich nicht, aber Du wirst es selber wissen, wenn es soweit ist. Mit anderen Worten, es wartet Arbeit auf Dich - hier oder vielleicht auch dort - man wird Dir dort dankbar sein, wenn Du drüben auch mithilfst, weil Du durch Deine Resourcen aus Deinem physischen Körper viele Möglichkeiten hast, die denen dort nicht zur Verfügung stehen. Die brauchen Dich also. Wenn Du das also nicht mehr so als Urlaub siehst, sondern bedenkst, daß Du Arbeit und Verpflichtungen hast, Deine Liebe um die Welt um Dich (egal, ob die hier oder jene) in den Mittelpunkt Deines Interesses rückt, dann wird vieles anders. Alles geschieht aus einer inneren Lenkung heraus und Du brauchst Dir keine weiteren Gedanken mehr machen, - vertrauen auf eine hohe Lenkung. Diese Trennung gibt es dann nicht mehr, denn die Liebe wird zur eigentlichen Heimat und ist hier und dort - du läßt Dich einfach führen.

    Ist es möglich, dass dies etwas mit meiner gegenwärtigen Lebenssituation zu tun hat: meistens fühle ich mich depressiv, und dann wieder gibt es Augenblicke, in denen ich voll euphorisch bin. Nein, ich nehme sicher keine Drogen....

    Nein, das hat nichts mit Deiner gegenwärtigen Lebenssituation zu tun, das ist eine Astralwanderer Krankheit. Glück wenn man dort war, Depression, wenn man einige Zeit lang nicht mehr dort war. Die Depression ist die Entzugserscheinung eines/er Astral-Süchtigen! Zum zweiten sind diese Astralwanderungen nur möglich, wenn das Gehirn genügend Endorphine ausschüttet, also die Fähigkeit zur Euphorie trainiert. Aber der Fluch ist, dass es dann auch in die andere Richtung auspendelt. Es ist wirklich wie eine Sucht! Deshalb empfehle ich auch ein Ziel, das Ziel einer spirituellen Arbeit, denn das stabilisiert wieder.