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Mediales Schreiben

...ist eine Technik, die bereits höheren spiritistischen Ansprüchen gerecht wird. Auf diesem Wege ist eine flüssige Kommunikation zwar möglich, meist erfolgt aber eher ein "Diktat" aus der jenseitigen Welt. Auf diese Weise sind bereits so viele Schriften, Belehrungen und Bücher übermittelt worden, daß man mit dem Material ganze Bibliotheken füllen könnte. Auch Musikstücke bekannter Komponisten wurden auf diesem Wege durchgegeben, die - aufgrund des jeweils sehr typischen Stils - selbst hochdozierte Musikprofessoren von der Echtheit ihrer jenseitigen Urheber überzeugten.

Auf dem oben abgebildeten Foto handelt es sich um eine Technik des medialen Schreibens, die eher für den Anfänger geeignet ist. Die sogenannte Planchette besteht aus einem Brettchen auf zwei Rollbeinen. Als drittes Bein dient ein Bleistift oder Kugelschreiber. Fortgeschrittenere Medien benötigen ein solches Hilfsmittel meist nicht, sondern schreiben direkt mit der Hand. Das Vorgehen gestaltet sich so, daß das Medium nach einer Entspannungsphase einen Stift in die Hand nimmt, sie auf ein Blatt Papier legt und einhergehend mit Konzentration auf das gewünschte Wesen darauf wartet, daß sich etwas tut. Doch auch hier gibt es gewisse Unterschiede. Ich möchte an dieser Stelle ein Wesen von der anderen Seite rezitieren, das einst Pfarrer Greber wertvolle Belehrungen über die jenseitige Welt übermittelte:

"Werden Kundgebungen der jenseitigen Wesen durch die Schrift eines Menschen hervorgebracht, so nennt ihr ihn ein 'Schreibmedium'. Die Art, wie die Schrift zustande kommt, ist bei den 'Schreibmedien' sehr verschieden. Dem einen werden die Gedanken bei vollem persönlichen Bewußtsein eingegeben und von ihm niedergeschrieben. Man nennt einen solchen auch 'Inspirationsmedium'. Einem anderen wird die Hand geführt und gleichzeitig werden die Worte, welche die Hand schreibt, seinem Geiste inspiriert. Alles bei vollem Bewußtsein des Mediums. Die gleichzeitige Inspiration ist bei denen notwendig, die der Führung der Hand zuviel Widerstand entgegensetzen. Wieder andere wissen bloß, daß sie schreiben, aber der Inhalt des geschriebenen ist ihnen unbekannt. Noch andere schreiben im Zustand vollständiger Bewußtlosigkeit. Sie wissen also weder, daß sie schreiben, noch was sie schreiben. Doch kommen nicht selten bei demselben 'Schreibmedium' die verschiedenen Arten des Schreibens vor."

Soweit die Worte dazu von der anderen Seite. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, daß dies keine Anleitung zum medialen Schreiben sein soll oder kann. Wer dies für die Praxis erwägt, sollte vorher eingehend entsprechende Literatur zu Rate ziehen, auf die ich auch in diesen Seiten hinweise.