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Labyrinth
Weg auf dem Fußboden der Kathedrale von Chartres
In langsamen Meandern nähert man sich tanzend dem Heiligen Zentrum in der Mitte
Aus: Luis Charpentier, "Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres", Gaia Verlag, Köln, 1974, Bild 10
Über viele keltische Orte der Kraft wurden in späteren Zeiten Kirchen erbaut. In diesen Kirchen, wenn es sich noch um ältere Bauwerke handelt, sind die Stellen größter Strahlung in oft geheimer Form gekennzeichnet. Rutengeher haben bei ihren Mutungen heraus gefunden, daß die Auswirkung jener Erdstrahlen auf den Menschen sich wesentlich davon unterscheidet, wie sich der Mensch jenem Zentrum nähert - ob direkt oder allmählich. Bei direkter Annäherung kann die Auswirkung ungünstig sein, bei allmählicher Annäherung wirken sich jene Zentren in mancherlei Hinsicht förderlich aus. Vielleicht ist es also notwendig, daß sich ein Mensch allmählich adaptiert und seine körpereigenen Felder anpaßt, wenn er sich in ein so starkes Strahlenfeld begibt, wie es für die heiligen druidischen Orte kennzeichnend war.
Die Meander wären dieser Auslegung zu Folge harmonisch abgestimmte und ästhetisch geschönerte Annäherungswege an Orte der Kraft.
Das Labyrinth ist auch das Symbol für den Sonnentanz, den Jahresverlauf der Sonne vom hohen Norden aus betrachtet.
Pentagramm, Drudenfuß
Pentagramm
Das Pentagramm hat im Volksmund auch die Bezeichnung Drudenfuß. Es ist ein Symbol für "Harmonie mit dem Kosmos". Bei den Kelten war es vermutlich ein maßgebliches Hilfsmittel zur Landvermessung.
Der Apfel als heilige Frucht mit dem Pentagramm in der Mitte
siehe "Hexen Symbole"
Pentagramm als Maß beim Dombau
Aus: Luis Charpentier, "Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres", Gaia Verlag, Köln, 1974, Seite 38
Siebenstern
Die geometrischen Symbole wurden gerne als "heiliges" Grundmaß für sakrale Bauten und Landvermessungen verwendet. Nach der Verfolgung der Druiden wanderten Reste des Wissens zu den Templern und Baumeistern und sind solcherart in verborgener Weise in den großen Kathedralen wieder zu finden.
Siebenstern als Maß beim Dombau
Aus: Luis Charpentier, "Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres", Gaia Verlag, Köln, 1974, Seite 103
Konzentrischer Kreis mit Punkt
Konzentrischer Kreis mit Punkt
Der konzentrische Kreis ist ein Symbol für die Ganzheit des Universums: Der Kreis ist Smbol für den Kosmos (Ausdehnung) Der Punkt ist ein Symbol für den göttlichen Ursprung, den Keim aus dem der Kosmos entstand, bzw. jenes Etwas, das jenseits von Raum und Zeit ist (der Punkt ist dimensionslos).
Später wurde dieses Zeichen auch zum Sonnenzeichen, wobei immer deiesem Zeichen etwas Göttliches, Heilbringendes anhaftete.
Fischblase (Mandorla)
Konstruktionsprinzip der Fischblase (Mandorla)
Fisch-Vogel
Fisch und Vogel galten bei den antiken Völkern als Seelenträger (Vogelsymbol siehe im Schamanismus)
Doppelspirale
Doppelspirale
Die Doppelspirale ist ein Symbol für das Werden und Vergehen, ein Symbol für Geburt; Leben und Tod.
Der "Weg" der Doppelspirale führt vom Punkt, dem Ursprung zu einer immer größeren Ausdehnung und von dort allmählich zum Ende des Weges, welches wieder aus einem Punkt besteht und ein "Verschwinden" aus der sichtbaren, faßbaren Welt bedeutet.
Eine Symbolvariante der Doppelspirale ist die "Wiege".
Wiege
copyright @ Alfred Ballabene, Wien, 1999