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Das Wort zum Sonntag
Sephrenia schrieb am 7. April 2002 um 11:39 Uhr (351x gelesen):

> Hallo Leute,
> mir ging da eben wieder mal der alte Weg durch den Kopf und da dachte ich mir, irgendwie ging doch auch Jesus so seinen Weg, was wäre, wenn er den heute zu gehen hätte?
> Seine Mutter ist obdachlos, so kommt er in einem Obdachlosenasyl auf, dann zieht er mit seiner Mutter in eine Sozialwohnung. Den sozialen Umständen entsprechend ist es fraglich, ob er einen guten Schulabschluss bekommt und studieren kann, aber das will er auch nicht, er wird ja Zimmermann. Irgendwann beginnt er dann seinen großen Plan umzusetzen, er fängt an Leute zu heilen, aber oh weh, sofort steht einer von der Ärztekammer da und beschuldigt ihn der Kurpfuscherei, so steht er nun das erste Mal vor Gericht. Irgendwie kann er sich da aber wieder heraus winden und so geht er erst mal einen heben, es ist auch gerade eine gute Gelegenheit, eine Hochzeit und weil der Wein knapp ist, verwandelt er einfach Wasser in Wein, aber oh Schreck, das steht auch schon wieder einer da, diesmal vom Gesundheitsamt, wie kann das nur sein, kaum aus dem Gericht raus, steht er schon wieder vor dem Richter, aber mit einem Gutachter wird bestätigt, der Wein ist in Ordnung, also darf er ungestraft weiter ziehen. So kommt es, dass er eines Tages eine Frau trifft, die bitterlich weint, weil ihr Mann Lazarus gestorben ist und auch wenn er schon ein Jahr tot ist, Jesus fängt sofort an, ihn auf dem Friedhof auszubuddeln. Er öffnet den Sarg und erweckt Lazarus wieder zum Leben, aber noch bevor dieser sich die Friedhofserde vom Gewand geschüttelt hat, steht auch schon die Polizei da und beschuldigt Jesus der Störung der Totenruhe. Er versucht sich zu rechtfertigen und erklärt, das musste sein, denn er hat Lazarus eben von den Toten erweckt. Die Polizei wittert natürlich sofort fette Beute und so sacken sie Lazarus gleich mit ein. Diesmal kommt Jesus nicht so leicht davon, da er sich bereits auf Wanderschaft befindet, gilt er als Obdachlos, somit wird er wegen Fluchtgefahr festgehalten, derweil ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Lazarus wegen Versicherungsbetrug, denn seine Frau hat seine Lebensversicherung kassiert, obwohl er noch lebt. Jesus wird der Beihilfe zum Versicherungsbetrug angeklagt und weil seine Geschichte mit der Erweckung eines Toten recht unglaubwürdig klingt muss er erst mal einsitzen. Nach 4 Jahren Haft kommt er in ein Wiedereingliederungsprogramm und sein Bewährungshelfer erklärt ihm, er dürfe nicht auf Wanderschaft gehen, er müsse sich zwei mal die Woche bei der Polizei an seinem Wohnort melden. Aber sein heiliger Weg? Sein Bewährungshelfer beschafft ihm einen Job als Hafenarbeiter. Als eines Tages die Fischer in den Hafen kommen und sich beklagen, sie hätten die ganze Nacht gearbeitet, aber ihr Fang sei so gering, da rät er ihnen, fahrt noch einmal hinaus und ihr werdet reiche Beute machen. Darauf hin bezieht er von den Fischern erst mal eine Tracht Prügel, kommt da doch so ein dahergelaufener Zimmermann und erzählt ihnen, nach dem sie die ganze Nacht geackert haben, sie sollen weiterackern. Als er im Verbandsraum seiner Firma die Wunden verarzten lässt kommt sein Chef in Begleitung eines Mannes von der Gewerkschaft. Vor so viel Dummheit können sie nur den Kopf schütteln und der Chef gibt ihm gleich seine Entlassungspapiere, da er mit seinen Verletzungen eh Krank machen werde bis zum jüngsten Tag. Bei solchen Zuständen da muss doch etwas geschehen denkt er sich und geht in eine Synagoge, dort randaliert er, weil er all den Prunk sieht, er schmeißt die goldenen Leuchter vom Altar und beschimpft den Rabbi. Tja, wie nicht anders zu erwarten, landet er gleich wieder im Knast. Alle ausflüchte helfen nicht, er hat ein dickes Strafregister und noch eine Bewährungsstrafe, bis er wieder heraus kommt, sind 2 weitere Jahre um. Nun, um es kurz zu machen, zu letzt wird er vermutlich die Arme ausbreiten, zu seinem Gott hinauf rufen "oh Vater, warum hast du mich verlassen?" und dann wirft er sich in seiner Verzweiflung vor die nächste S-Bahn.
> Ich wünsche euch einen fröhlichen Sonntag.
> ciao
> Blaze


Nette Geschichte.
Wer sagt daß das Leben leicht ist?!

Möge der alte Weg für uns einfacher sein....

Gruß Sephrenia

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