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Re: Forum: Warum wurde meine Antwort an Katja gelöscht?
Füchsin schrieb am 8. Mai 2002 um 15:50 Uhr (330x gelesen):

Na gut, dann nochmal, aber diesmal eine Kurzfassung: Dein Großvater verhält sich wie ein kleines vernachlässigtes Kind. Er hat die Person, die ihn bewundert hat, die alles für ihn getan hat, die ihm Gesellschaft leistete, verloren und ihr seid nicht gebührend auf ihn eingegangen. Nun will er unbewusst (ich glaube nicht, dass er es bewusst macht) von euch auf jede Art und Weise Aufmerksamkeit; wenn nicht im Guten, dann im Bösen. Ich glaube nicht, dass er verkalkt ist, sondern depressiv (da ist man sehr griesgrämig, alles fällt einem schwer, man kann sich nicht freuen, ist immer verbittert...). Anwälte können das Dilemma nicht lösen, außerdem wollt ihr den Großvater zurück, den ihr früher hattet, und das solltet ihr ihm mit Ruhe sagen.

Eine gute Methode ist, genau anders zu reagieren, als er erwartet. Ihr solltet das innerhalb der Familie (ohne ihn) besprechen und beinhart durchziehen: Wenn er schimpft, dann lächelt freundlich, wechselt das Thema und beginnt ihn zu loben. Klaut er etwas, so bringt ihm dasselbe ganz unschuldig nochmals und schenkt es ihm lächelnd.(und wenn er es nicht annimmt, stellt es einfach hin). Schimpft er über euch im Dorf, so erklärt den Leuten, dass es ihm schlecht geht - und dann singt wahre Lobeshymnen über ihn bei allen. Will er euch nicht sehen, sorgt dafür, dass er euch täglich zu sehen bekommt ("Wir machen uns Sorgen... wie geht es dir?.... Wir möchten dir helfen beim...") Es geht darum, jede gemeine Handlung seinerseits elegant abzufangen und umgepolt positiv doppelt lächelnd, freundlich, unschuldig und liebevoll zurückzugeben. Desto gemeiner er wird, desto freundlicher werdet ihr. Lasst euch bloß nicht abschrecken oder aufhetzen! Zeigt nicht, ob ihr verletzt seid! (Klugerweise seid ihr es NICHT.)

Zuerst wird er vollig irritiert sein; dann wird er meinen, ihr verkohlt ihn und wird euch gegeneinander ausspielen. Hört bloß nicht auf! Dann wird er irgendwann völlig wütend und nervös werden; am Ende wird er aufgeben und eure Freundlichkeiten annehmen. Führt diese "Umerziehung" noch eine Weile weiter und normalisiert euch dann; aber nicht so, dass ihr ihn wieder links liegen lässt. Denn eigentlich ist er furchtbar traurig und das ganze böse Getue ist nichts als Show und ein Hilfeschrei, dass ihm seine Frau furchtbar fehlt. (Hat er eigentlich ein Haustier?) Ihr solltet ihn mehr als Kranken statt als Bösewicht sehen. (Und die Worte von Kranken nimmt man nicht so ernst).

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