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Himmelsfenster
Lemali * schrieb am 9. Juni 2012 um 18:10 Uhr (1619x gelesen):

Erst mal, guten Abend an alle, die hier schreiben.
Ich lese seit Jahren hier mit und möchte heute mal einen Traum zur Diskussion stellen, der sich von meinen normalen Träumen sehr unterscheidet und mir deshalb nicht aus dem Kopf geht.
Es ist Nacht. Der Himmel ist mitternachtsblau, hängt tief. Sterne sind nicht zu sehen.
Ich stehe auf einem Marktplatz, es sind aber keine Stände da. Viele Leute laufen herum. Ich unterhalte mich mit einer Frau. Es ist eine fremde Frau, ich kenne sie nicht. Plötzlich tut sich der Himmel auf. Das ist so, wie es in der Bibel und in Märchen beschrieben wird. Es sieht aus, als wäre ein Fenster im Himmel, und zwar ohne Fensterflügel. Eigentlich ist es nur ein offenes Quadrat, das von einem genau gleich geformten Deckel bedeckt ist. Dieser schiebt sich ganz langsam, vertikal, bei Seite, bis das "Fenster", der Ausschnitt, ganz geöffnet ist. In dem Fenster erscheinen zwei Pferde. Eines davon ist weiß, an die Farbe des anderen erinnere ich mich nicht. Ein Rappe war es auf jeden Fall nicht. Die beiden Pferde steigen ziemlich schnell mit Laufbewegungen der Vorderfüße in dem Fenster schräg aufwärts, und zwar, von der linken, unteren Ecke Richtung obere, rechte Ecke. Die Himmelsöffnung muß der Bewegung gefolgt sein, sonst wären die Pferde ja in nullkommanix aus dem Sichtfeld verschwunden gewesen. Die Pferde waren halbschräg übereinander versetzt und bewegten nur die Vorderbeine.
Plötzlich tat sich ein zweites Himmelsfenster auf. Ich war sehr neugierig, was da wohl Schönes erscheinen würde. Zum Vorschein kam aber nur eine staubige, nicht asphaltierte Straße. Sie führte an einer schäbigen Ladenzeile mit flachen Gebäuden vorbei. Alles war grau-braun-ockergelb, wirkte staubig. In den Läden waren viele Menschen. Die hatten Lumpen an und einen frustrierten und resignierten Gesichtsausdruck. Ich wußte, ich befinde mich in Afghanistan. Einer der Männer hatte so eine Art Turban auf dem Kopf. Alles sah schmutzig und staubig aus. Ich war sehr enttäuscht, daß so eine deprimierend-häßliche Szene in dem zweiten Fenster erschienen war.
Gleichzeitig war ich aber total euphorisch, da ich noch diese grandiose Szene der aufsteigenden Pferde im Kopf hatte.
Ich sprach die unbekannte Frau neben mir an und sagte: "Alle haben es gesehen, alle haben gesehen, daß sich der Himmel aufgetan hat. Wir alle haben gemeinsam eine Vision gehabt." Die Frau sah mich jedoch irritiert an und sagte zögernd, so als wolle sie mich nicht beleidigen: "Also i c h habe nichts gesehen..." Ich war verwirrt und enttäuscht und konnte das gar nicht glauben. - Traumende -
Ich weiß, ich habe noch etwas gesehen. Etwas Ungewöhnliches. Kann mich aber beim besten Willen nicht daran erinnern. Es mußt was - im positiven Sinne - Beeindruckendes gewesen sein, sonst wäre ich nicht so euphorisch gewesen, bevor ich die deprimierende Straßenszene gesehen habe.
Seltsamer Traum, nicht? Wer kann das deuten?
Freundliche Grüße
Lemali


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