Astralreisen, Jenseitswelten

 

Teil 7

 

Astralkörper, Plastizität

 

 

 

 

Alfred Ballabene

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

Allgemeines  und einiges über Ideoplastie

Materialisationen und Einflussmöglichkeiten auf die Umgebung

Ideoplastie des Ätherkörpers

Übertragungen körperlicher Zustände auf den Astral (Perkussionseffekte)

 

 

 

Zeichnungen von Candrapada

Text Alfred Ballabene

 

  Der Astralkörper

 

 

Allgemeines und einiges über Ideoplastie

Der Astralkörper wird aus einem unbewussten Seinsbefinden oder aus einer bewussten Vorstellung heraus gebildet. Er ist eine Fortsetzung unserer Gewohnheit uns mit einer körperlichen Erscheinung zu identifizieren.

Die einzelnen Elemente des Astralkörpers haben keine Funktion - man könnte sich durch Schweben fortbewegen und würde keine Beine benötigen etc. Der Astralkörper entspricht etwa einem Passbild - er ist ein Erkennungsmerkmal unserer Person und ermöglicht als solches unseren Freunden und Bekannten in alter Weise vertraut zu sein.

 

Als Erscheinung ohne biologische oder physikalische Funktion, als Gebilde, das nicht aus starrer Materie geformt ist, ist ein Astralkörper beliebig verformbar. Bei Astralreisen werden hin und wieder solche Beobachtungen gemacht.

 

Die Verformbarkeit des Astralkörpers nennt man Ideoplastie.

Das Wort Ideoplastie ist aus den beiden griechischen Worten "idea" und "plastikos" zusammengesetzt. "Idea" bedeutet soviel wie "Leitgedanke, der ein Musterbild erzeugt, das der individuellen Wirklichkeit zugrunde liegt", "plastikos" heißt soviel wie "Ausbilden einer bestimmten Form".

Bei der Ideoplastie handelt es sich somit um die Bildung einer bestimmten Form, welche entweder durch eigene Gedanken und persönliche Vorstellungen Gestalt annimmt, oder eine bestehende Form so verändert, dass sie Ausdruck der eigenen Vorstellungen wird. Wie ein Bildhauer den Stein bearbeitet und dadurch seine Vorstellung konkretisiert, so wirkt man in feinstofflichen Ebenen bewusst oder unbewusst auf die astrale Materie ein, welche unter der Einwirkung der Gedanken Gestalt anzunehmen beginnt. Die Gedanken haben die Fähigkeit, astrale Materie zu formen, so dass man von einer Bildekraft der Vorstellung sprechen kann.

 

 

"Die Materialprüfung" (eigene Erfahrung)
Ich war schon etliche Straßen entlang gewandert. Es war eine idyllische Kleinstadt, welche an einem Meeresarm gelegen war. Ich besah mir die Fassaden von Kirchen, alten Festungen und Häusern. Es waren immer wieder wunderschöne Häuser zu sehen und ich genoss es sie zu bewundern und saugte die Eindrücke förmlich in mich ein, um diese Schönheit für immer in Erinnerung zu behalten. Manche der Häuser waren über und über mit Steinfiguren und Ornamenten verziert. Sie waren gleich einem Buch aus Stein, welches in reichlichen Reliefs Zustand und Art der Bewohner widerspiegelte. Ich konnte mich an diesen wunderbaren Gebäuden nicht genug satt sehen.

Nach einiger Zeit gelangte ich zu einem Steinweg am Ufer eines Flüsschens. Die Uferseite des Weges war mit niederen Sträuchern grün bewachsen. Auf der anderen Seite des Weges versuchte ein Haus das andere an Ornamenten und Schönheit zu übertreffen.

,,Jetzt überprüfe ich einmal die Festigkeit und gedankliche Beeinflussbarkeit dieser Materie", kam es mir in den Sinn. Das erste Haus hatte ein schön geschmiedetes Eisentor. Ich griff in das Eisen hinein und zog das Tor heraus. Schräg blieb es herausgekippt, als ich weiterging. Es sah ein bisschen nach Vandalismus aus, was ich da hinterließ, aber mein Forscherdrang ließ sich nicht einbremsen. Jetzt wendete ich mich den Steinquadern eines reich verzierten Hauses zu. Meine Hand langte zu den Steinquadern der Mauer. Sie waren fest und kalt, wie Steine immer sind. ,,Ich muss sie durchdringen, denn sie sind aus Astralstoff, sie müssen sich meinem Willen fügen", dachte ich. Wieder griff ich hin, und meine Hand durchdrang den Stein, als wäre er aus Teig. Interessanterweise fühlte sich der Stein jetzt warm an. Als ich die Hand wieder herauszog, blieb eine glasigbraune Senkung zurück, so als hätte jemand mit heißer Flamme ein Loch hineingeschmolzen. Ich war mit dem Ergebnis meiner Überprüfung zufrieden und ging weiter.

 

"Die Kanzel" (eigene Erfahrung)
Nachdem ich einige Zeit durch die Straßen der Altstadt Wiens gegangen war, stand ich vor dem Dom, dem Stephansdom oder besser gesagt seiner Entsprechung auf dieser Ebene. Ich trat ein. Es waren viele Menschen im Dom, jedoch eher diverses schaulustiges Publikum, aber keine Gläubigen - vielleicht weniger extrem als in Wirklichkeit. Gläubige mochte es auf dieser niederen Ebene anscheinend nicht geben. Ich verhielt mich nicht anders, offenbar war ich schwingungskonform. Langsam durchquerte ich das Hauptschiff. Es war nur viertel so groß wie seine irdische Entsprechung. Überall standen Tische und darauf Rubinpokale, Schalen und sonstige musealsakrale Gegenstände. Ich schritt an den Tischen vorbei und ging mit meinem Begleiter zur Kanzel, vor der ich stehen blieb, um sie eingehend zu betrachten. Sie war aus braunem, polierten Stein, so wie Feuerstein oder braune Glasschlacke. Letztere schien zum Vergleich eher zuzutreffen, denn überall in der Kanzel waren materialtypische Löcher. Die Ornamentik war sehr dürftig, und das Gesicht des Baumeisters, der aus dem Fenster blickte, war nur angedeutet. ,,Das Original hat man sicher wo anders zur Schau aufgestellt", meinte ich. Da hörte ich die innere Stimme meines Helfers: ,,Weißt Du denn nicht, dass sich auf jeder Ebene nur das befinden kann, was der Schwingung der Ebene entspricht ? In dieser Ebene kann die Kanzel nicht schöner gestaltet sein.

 

 

 

"Der verlängerte Arm" (eigene Erfahrung)
Nachdem ich ein wenig interessantes Dorf durchquert hatte, setzte ich mich auf die Böschung des Straßenrandes, unschlüssig was ich weiter tun sollte. Es war eine gewöhnliche Landstraße, breit genug für einen Verkehr in beiden Richtungen. Da saß ich nun gleich einem Müßiggänger und betrachtete die Steine, die auf der Straße herumlagen. Das brachte mich auf die Idee einmal auszuprobieren, ob ich nach dem Stein, schräg auf der anderen Seite langen konnte, ohne aufzustehen. Der Stein lag 2 bis 3 m entfernt. Ich streckte meinen rechten Arm aus und dehnte ihn, bis ich tatsächlich den Stein fassen konnte. Diese neue Entdeckung bereitete mir Freude und ich machte noch ausgiebig Gebrauch davon, indem ich nach allen möglichen Steinen und auch einem Papierknäuel haschte, alles ungefähr im gleichen Umkreis.

 

 

Das Durchdringen von "Stein" (eigenes Erlebnis)
 Es war ein ziemlich langer Traum (oder wenig bewusste Astralreise), von dem ich nur den Schluss mit seinen Experimenten wiedergeben will:

Nachdem ich die Straßenbahn versäumt hatte, die mich zu dem Ausflugsziel bringen sollte, lief ich dieser nach und es gelang mir, mich vermittels eines Seiles an ihren letzten Waggon zu hängen und mich wie ein Wasserschifahrer von der Straßenbahn ziehen zu lassen. In ca. 2 bis 3 m Höhe schwebte ich die Straße entlang und hatte meinen Spaß. Bald war die Endstation erreicht und damit auch die Gruppe, mit der ich wandern wollte. Dort ging ich in ein großes, hallenförmiges Gebäude, wo meine Gruppe sein sollte. Alle warteten noch. So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Halle ein, zwei Meter hoch schwebte. Nach einigen Kurven hatte ich genug davon. Ich ging zur Mauer der Halle, die aus großen Quadern bestand. Um meine innere Kraft zu testen versuchte ich mit meiner Hand in den Stein zu greifen. Es ging nicht, der Stein war hart. Ich versuchte es noch einmal, mit den Fingerspitzen zuerst und stellte mir die Weichheit des Steines vor. Es gelang; ich versenkte die ganze Hand in den Stein und zog sie wieder heraus. Im Stein verblieb eine Mulde. Zudem sah er jetzt weich aus, als wäre er ein nicht gehärteter Mörtel. Ich versuchte die durch meine Hand verursachte Mulde glatt zu streichen, aber statt dessen wurde die Delle immer größer. Zuletzt floss der "Mörtel" in sich zusammen und dort wo einmal der Quader war, blieb eine rechteckige Höhle. Alle anderen Quader in der Mauer blieben "normale", kantige Steine.

 

"Durchschreiten von Mauern" (eigene Erfahrung)
Ich wurde mir meines traumartigen Zustandes mehr und mehr bewusst. Durch betonte Schrittrhythmik versuchte ich meine Bewusstheit zu steigern. Einem Impuls folgend wollte ich das Durchdringen von Objekten testen. Am Rande einer breiten Asphaltstraße war das Haus meiner Kindheit in Pressbaum (die Umgebung war anders). Ich versuchte durch die Gartentüre, welche aus Maschendraht war, zu gehen. Es ging nicht. Da stellte ich mir vor, die Hand sei scharf wie ein Messer und schnitt das Gitter entzwei. Dann ging ich durch die geschlossene Verandatüre ins Haus. Im nächsten Zimmer beschloss ich gar nicht eine Türe abzuwarten, sondern durch die Mauer ins Freie zu schreiten. Ich fixierte die Mauer und schritt in sie hinein. Sie gab wie Gummi nach, ließ mich aber nicht durch. Ich trat zurück, versetzte mein Bewusstsein in den Körper und ging auf die Mauer, diese nicht be- achtend zu. Sie ließ sich durchschreiten als wäre sie aus Luft. Auf der anderen Seite war der Gartenweg einen halben Meter tiefer.

 

"Durchschreiten von "Materie" und "Telekinese" (eigene Erfahrung)
Ich versuchte abermals Materie zu durchschreiten. So nahm ich mir vor auf der Straße abwärts in den Asphalt hinein zu gehen. Es gelang und ich ging bis in Brusthöhe in der Tiefe. Anschließend ging ich schräg empor bis ich mich eineinhalb Meter in der Luft befand. Alles funktionierte problemlos. Anschließend schritt ich durch die Türe eines Haues und versuchte im Wohnzimmer mich in Telekinese einzuüben.
Die neu entdeckte Methode der Bewusstseinsverlagerung wendete ich in der Telekinese nicht an und sie funktionierte auch nicht. Die Gegenstände schwebten nicht in meine Hand.

 

 

Materialisationen und Einflussmöglichkeiten auf die Umgebung

Beim Materialisieren in Astralebenen wirkt sich angelerntes Verhalten und Wissen aus unserer Alltagswelt, das unbewusst anscheinend stets gegenwärtig ist, hemmend aus. Diese Blockade des "das ist nicht möglich" muss ausgetrickst werden, will man Erfolg haben.

 

"Die materialisierte Kapelle" (eigenes Erlebnis)
Ich war ca. 50 Schritte einen Landweg entlang gegangen, als mich der Wunsch nach einem religiösen Ort der Besinnung überkam. Deshalb stellte ich mir vor, dass ich nicht weit von hier eine Kapelle vorfinden würde. Mit diesem Wunsch in meinem inneren Mittelpunkt kam ich an einem Bauernhaus vorbei und bald darnach fand ich eine Kapelle vor. Darinnen sah ich etliche meiner Helfer, die interessiert die Kapelle in ihren Details musterten (weil sie ein Spiegelbild meiner Seelenlage darstellten).

 

Bei Begegnungen auf der Astralebene können auch Vorstellungen miteinander konkurrieren. Manchmal ist dies harmlos wie im nachfolgenden Erlebnis, manchmal kann dies zu harten Auseinandersetzungen führen, wenn es hierbei um "Terraingewinn" von Gruppierungen verschiedener Anschauungen geht.

 

"Der materialisierte Apfelsaft" (eigenes Erlebnis)
...Ich hielt eine leere Tetrapackung in der Hand. Um meine Vorstellungskraft zu testen, wollte ich sie mit Apfelsaft füllen und konzentrierte mich. Die Packung füllte sich jedoch nur wenig. So begann ich sie zu schütteln, mit der Vorstellung, dass der Inhalt mehr werden würde. Es gelang und die Packung füllte sich allmählich. Zufrieden überreichte ich nun die Packung meinem Begleiter. Dieser nahm sie und sagte lediglich: "die ist leer" und warf die leere Packung fort. Ich hörte am Klang der auf den Boden fallenden Packung, dass sie wirklich leer war. Offenbar hatte sich mein Begleiter unbewusst vorgestellt, dass die Packung leer sei.

 

"Licht gegen Finsternis" (eigenes Erlebnis)
Heute zu Allerheiligen befand ich mich in einem Astraltraum in einer Kirche. Es war eine Kirche, in welcher Schwarzmagier in dämmrigem Licht ihre Rituale abhielten. Ich stand am Eingang, von welchem aus Stufen in die darunter liegende Kirchenhalle führten. Da mich die Rituale abstießen projizierte ich mit ganzer Kraft goldenes Licht in die Halle. Dies veranlasste die Anbeter der Finsternis die Halle zu räumen. Doch sie gaben ihre Ritualstätte nicht kampflos auf und es gelang ihnen wieder das Licht zurückzudrängen. Solcherart wechselten für mich einigemale Sieg und Niederlage.
Noch am selben Tag wurde ich krank und lag eine Woche im Bett.

 

 

Ideoplastie des Ätherkörpers

 

Der "Ätherkörper" ist im Prinzip ein Astralkörper, der mit Äther umgeben und durchdrungen ist. Deshalb gehorcht der "Ätherkörper" den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie der Astralkörper.

 


Ein kleiner Körper (eigene Beobachtung):

Nach einer teilweise schlaflosen Nacht gelang in der Folge weder das Meditieren, noch konnte ich zufriedenstellend in einen Tiefenzustand eintauchen. Erst nach längerer Zeit gelang letzteres hin und wieder in periodischen Abständen. Ich nutzte so eine Periode, um einen Astralaustritt zu versuchen.

Nach einigen Versuchen gelang es mir einen feinstofflichen Körper zu bilden, jedoch merkte ich, dass ich nur wenig Fluidalmasse aufbringen konnte. Dennoch versuchte ich einen OBE Austritt, um hierbei wie üblich die Stufen hinunter zum Haustor und zur Straße zu gelangen.. Beim Tor angelangt, merkte ich, dass ich etwa die Größe eines dreijährigen Kindes hatte und die Türschnalle weit oben war.

Zurückgekehrt blieb ich ca. zwei Meter vor meinem physischen Körper stehen und versuchte wie tags zuvor die Fluidalmasse ausschließlich in den Brustraum zurückströmen zu lassen. Es gelang, jedoch zeigte sich kaum eine Erwärmung, wie es sonst bei Experimenten lokaler Anreicherung der Fall war.

 

Die Fähigkeit die Gestalt willentlich zu ändern ist auch von Naturgeistern bekannt.
Siehe: E. Bäzner, "Die Naturgeister", Drei Eichen Verl., München, 1967, Seite 50-51


 

Kleiner Körper (OBE Brief 90):

Frage....Jetzt, beim zweiten Mal, befand ich mich plötzlich ich in einem hellen, durchscheinenden kleineren Körper, keine Ahnung wie ich da hinein geraten bin, etwa einen halben Meter über dem Bett, leicht schwebend und voll da, also bewusst...."

Antwort:

Es ist zur Deutung der Geschehnisse ganz praktisch, wenn wir zwischen ätherischen und astralen OBEs unterscheiden. Vieles lässt sich dadurch erst erklären. Demnach handelt es sich bei Dir um eine Lostrennung Deines Ätherkörpers, der ist ja viel dichter als ein Astralkörper und enthält Vitalsubstanz. Wenn von dieser ätherischen Substanz nicht genügend zur Verfügung gestellt wird, gibt es zwei Möglichkeiten - entweder die Erscheinung ist dünner oder es wird ein kleineres Abbild des Körpers geschaffen. Ich habe schon beides erlebt.

 

 


Der Test (eigene Erfahrung)
Ich stand an meinem Bett und wollte einmal testen wie sehr sich mein Fluidalkörper dehnen ließe. So ließ ich meinen Körper wachsen, es war nicht schwer, bis ich mit dem Kopf die Zimmerdecke berührte.

 

 

 

 

Übertragungen körperlicher Zustände auf den Astral (Perkussionseffekte)

 

Bild von Candrapada



Perkussion: Wirkung des physischen Körpers auf den Astral
Reperkussion: Rückwirkung des Astralkörpers auf den physischen Körper

 

Astralaura als Perkussionseffekt?

Bis auf sehr seltene Ausnahmen habe ich nie an Astralmenschen (-wesen) eine Aura gesehen. Allerdings bin ich nicht aurasichtig und vielleicht deshalb auch auf Astralebene nicht auf Aurasehen eingespielt. Bei den wenigen Gelegenheiten, in denen ich in einer Astralwelt eine Aura oder auraähnliche Erscheinungen wahrgenommen habe, glaube ich, dass es sich hierbei um Perkussionseffekte handelte.

 

"Yogis mit Aura" (eigene Erfahrung)
In einer Astralreise mit herabgesetztem Wachbewusstsein ging ich mit zwei Yogis in einem sommerlichen Wald spazieren. Da bemerkte ich, dass ich Winterkleidung trug. Da ich mich hier mitten im üppigen Sommer befand und mir die winterliche Kleidung beengend und unnötig erschien, legte ich diese ab. Inzwischen gingen die zwei Yogis weiter. Als ich die Kleider abgelegt hatte und zu den Yogis blickte, sah ich, dass beide von einem schwachen Lichtschein umgeben waren; der eine von einem goldgelben, der andere von einem silbrigweißen. Es sah etwa so aus wie der Hof des Vollmondes an kühlen, dunstigen Herbsttagen.

 

 

Bild von Candrapada

 

"Astrale Aura" (A.)
Yogi J. und ich befinden uns in einer weiten, hellen Halle. J. steht mir gegenüber und ich sehe, wie aus seinem Körper eine feine goldene Lichtstrahlung strömt. Er ist von einer silbrig-goldenen Aura umgeben. Zusätzlich sehe ich aber ganz deutlich, wie dieses goldene Licht aus jeder Pore seines Körpers strahlt. Besonders stark ist diese Emanation im Bereich der Brust bis ungefähr zum Nabel - sie ist dort viel kräftiger und leuchtender.

J. empfängt meine Gedanken und wirft einen erstaunten Blick zu mir, so als würde er sich selbst über diese Ausstrahlung wundern. Er betastet den Körper mit den Händen und versucht die Aura zu erfühlen.

 

"Im Asylantenheim" (eigenes Erlebnis)
Nicht viel später, wahrscheinlich war es noch im selben Jahr, befand ich mich vollbewusst auf einer anderen Ebene. Es war nicht viel los dort. Es waren wenig frequentierte Straßen mit Vorstadthäusern und kleinen Gärten. Als ich so durch die Straßen spazierte, fiel mir plötzlich auf, dass ich keinen Kontakt zu meinem physischen Körper hatte. Dies war für mich immer ein wesentlicher Sicherheitsaspekt. In meiner jetzigen Situation konnte ich somit bei Gefahr nicht in meinen Körper zurückkehren, äußerst beunruhigend! Ich wusste überhaupt nicht wann und wie ich zurückkehren könne. Meine Erfahrung im Astralreisen war damals noch nicht so groß. So ging ich also weiter und wartete auf einen spontan einsetzenden Körperkontakt. Er kam jedoch nicht. Als mir die Zeit zu lang wurde, erkundigte ich mich nach einem Asyl, in der Hoffnung, meine Wartezeit wenigstens unter einer gewissen Obhut zu verbringen. Ich dachte mir nämlich, in einem Asyl müssten auch Helfer oder fortgeschrittene Wesen als Betreuer sein. Es wurde mir auch tatsächlich der Weg zu einem Asyl gewiesen, das nicht einmal weit entfernt war. Dort angelangt betrat ich eine Art größere Wohnung, in der etwa zehn bis fünfzehn Menschen im Kreis saßen. Anscheinend warteten die Leute dort ebenfalls und zwar wie es aussah schon Jahre, denn es wurde mir reges Interesse entgegen gebracht. Jeder wollte über die letzten Neuigkeiten auf der Welt Bescheid wissen. Einer von ihnen erkundigte sich nach Hitler, und zwar mit derart begierigem Interesse, als würde von Hitler und nur von diesem allein das Schicksal der deutschen Nation abhängen. Ich sagte zu dem Mann: "Dieser ist den Weg aller Diktatoren gegangen." Eine Mischung von Ungläubigkeit und Fassungslosigkeit wurde mir entgegen gebracht, gepaart mit Zweifel, ob es wahr sei, was ich sagte. Dann fragte mich einer aus der Runde was ich an der Stirne hätte. Ich fragte ihn, was denn da sein solle und er sagte mir, ich hätte dort so ein Glühen. Nach der ersten Konfusion besann ich mich, dass ich ja mit Hilfe des Stirnchakras üblicherweise projiziere und dieses demnach vielleicht besonders aktiv sei und man das hier vielleicht sehen könne. Noch während ich diesem Gedenken nachhing, war ich mit einem Ruck im physischen Körper zurück.

 

Ich hatte noch weitere Astralreisen, in denen auf meine Stirne und auf den Scheitel oder darüber hingewiesen wurde. Ich habe diese Astralreisen größtenteils vergessen, da ich sie nicht notierte. Von einer weiß ich, dass ich in einer Art jenseitiges Spital gelangte und ein Zimmer mit einigen Krankenschwestern und Helfern betrat. Diese starrten auf meinen Kopf oder darüber und waren über meine Erscheinung vollkommen ratlos. Eine Schwester holte schnell einen "Arzt", welcher als erfahrener Helfer das Spital leitete. Er nahm meine Erscheinung auch gleich als Anlass für Erklärungen zu dieser seltenen Gelegenheit. Alle bildeten eine kleine Versammlung um ihn, wobei sie immer wieder interessiert zu mir herblickten. Leider verstand ich kein einziges Wort und musste zudem bald wieder in meinen Körper zurück.

 

S.: "Begegnung mit einer Armen Seele"
In einem halbbewussten Zustand stand ich nun in der Wohnung der Eltern, als ich merkte, dass hier noch jemand war - eine hagere, schmächtig wirkende Gestalt, ganz in hellgrauer bis graublauer Kleidung, die am ehesten einem Arbeitergewand glich. Auch das Gesicht war grau, wenn auch mit etwas rötlichen Schattierungen.

Vom Aussehen her die eines älteren Mannes, war die Ausstrahlung eher hilflos. Der alte Mann wirkte auch ziemlich niedergeschmettert.

Da stand er, ratlos, fragend und deplaciert wirkend; ich entschloss mich, die Initiative zu ergreifen und mich um ihn zu kümmern.

Es schien mir vergleichsweise eine längere Zeit, in denen ich ihn stärkte, mit ihm sprach, ihn belehrte, vor allem aber ganz in Liebe einhüllte. Schließlich ließ ich ihn niederlegen, und magnetisierte ihn. Seine Lebenskräfte nahmen immer mehr zu, bis er fröhlich und lebendig war, fast wie ein Kind zum Geburtstag, wenn auch ein etwas schüchternes Kind.

Als ich ihm dann so gegenüber saß, fiel mir auf, dass er mich in ganz eigenartig staunender Weise ständig musterte. So fragte ich ihn: "Ja, sag mir, siehst du denn da irgendetwas Besonderes?

Er nickte eifrig und erklärte - Ja ... Du hast da - auf die Stirne deutend - und da - aufs Herz deutend - ganz leuchtende Räder, die hell sind.

Da fiel mir ein, dass ich versuchen könnte, meine Silberschnur zu sehen oder zu tasten. Doch gleich darauf wachte ich auf.