Astralreisen, Jenseitswelten

 

Teil 6

 

Soziales im Jenseits

 

 

 

 

Alfred Ballabene

 

Soziales im Jenseits: Das Zusammenleben

Helfer (Guides)

 

 

 

 


Wir sind nicht allein. Im Laufe unserer vielen Vorleben und vielleicht auch im Laufe dieses Lebens sind wir Menschen begegnet, mit denen sich ein inniges Liebesband geknüpft hat. Wenn diese unsere Lieben drüben im Jenseits sind, so werden sie nicht nur auf uns warten, wenn wir einmal hinüber kommen, sondern sie werden, für uns unsichtbar, versuchen uns auch hier auf Erden zu helfen, so weit es ihnen möglich ist.
Auf meinen Astralreisen bin ich etlichen meiner lieben Freunden/Helfern begegnet und ich weiß, sobald ich in Gefahr bin, sind sie sofort zur Stelle.

 

Was ist ein Helfer?

Wollen wir einmal das, was in der Praxis ein inniges Verhältnis ist, hier lexikonartig beschreiben und eine Herzensangelegenheit zum Intellekt hin verschieben.

Begriffe:
Für die Helfer gibt es mehrere Begriffe, die im Umlauf sind. Außer dem deutschen Wort "Helfer" ist auch die englische Bezeichnung "guide" üblich geworden. Schutzengel sind war im Volksglauben häufig verwendet, speziell für Kinder, um ihnen Ängste zu nehmen und das Selbstvertrauen zu stärken, dieser Begriff ist jedoch zu sehr mit alten religiösen Vorstellungen behaftet. Sie tragen noch immer Flügel, so wie sie ihnen zur Zeit Babylons angeheftet wurden.

Geschichte:
Die Vorstellung von Helfern ist eine moderne Vorstellung. Im Christentum gab und gibt es deshalb keine jenseitigen Freunde und Helfer, weil die Seelen bis zum jüngsten Gericht ihrer Auferstehung harren. Vor dem Posaunenklang des Jüngsten Gerichtes gibt es nur den Todesschlaf, der vielleicht Millionen Jahre dauern mag.
Die altkonservative Auslegung der christlichen Lehre konnte sich jedoch im Volksglauben nie so richtig durchsetzen und man hat durch all die Zeiten an die Geister der Verstorbenen geglaubt.

 

Tätigkeit:
Die Helfer bemühen sich den Menschen in der Not beizustehen und den Menschen bei ihrer geistigen Weiterentwicklung zu helfen, so diese es wollen.

Die Tätigkeit der Helfer beschränkt sich nicht lediglich auf die Hilfe für Verkörperte. Sie wirken auch im Jenseits, dort vielleicht mehr als auf Erden - zumindest ist es ihnen dort leichter zu helfen.

Bei vielen wird die Vorstellung von Helfern mit jener von Schutzengeln vermischt. Manche glauben dadurch, dass es für einen Helfer ein Muss ist, auf den Menschen aufzupassen und ihn Tag und Nacht zu observieren. Weshalb aber sollten Jenseitige ihre Entscheidungsfreiheit verlieren? Helfer sind freie Wesen, Menschen, die lernen und sich weiter entwickeln wollen, auch wenn sie bereit sind zu helfen.

 

Aus eigenen Erfahrungen

Von Zeit zu Zeit begegne ich dem einen oder anderem Helfer aus einer Gruppe von befreundeten Jenseitigen. Es ist deshalb eine Gruppe, weil sich die meisten für Aufgabengebiete spezialisiert haben - etwa heilen oder lehren. Meist gibt es innerhalb der Gruppe jüngere Mitglieder, die scheinbar ausgebildet werden.

 

Zur Medialität kann man sicher veranlagt sein, aber man kann sie auch erlernen und schulen. Dann entsteht ein innerer Kontakt, der am Anfang sehr nach eigenen Vorstellungen aussieht. Mit der Zeit bekommt man jedoch Übung, um Eigenes von Fremden zu unterscheiden. Gelegentlich suche ich auf diesem Weg um Rat. Das kann dann so aussehen wie im nachfolgendem Gedicht:

 

Der Rat
(Frage an die jenseitigen Helfer)

 

 

„Helft, ich brauche euren Rat“,
so schallt mein Ruf hinauf in Himmels Höhn.
Es bleibt nicht ungehört mein Ruf;
wartend schon steh’n hohe Geister,
ich fühl es klar, um mich im Kreis,
lauschend meinem Begehren.

„Was soll ich tun", frag ich.
"Was hab’ ich falsch gemacht?“
Doch Stille herrscht!
Noch mal stell ich meine Frage.
„Lausch in die Stille“, hör ich,
„in dir ist schon die Antwort,
du brauchst nicht unseren Rat.“

Widerwillig wende ich mich ab.
Das innere Wissen war mir nicht recht.
Ich hoffte mich zu irren, deshalb der Ruf,
was ich wünschte, wollt ich hören,
und nicht was meine innere Stimme sagte.
(Aus: A. Ballabene: "Die blaue Jurte")

 

Zunächst, als ich in den Yoga kam begegnete ich einigemale der jenseitigen Helferin St. Sie war/ist eine sehr fortgeschrittene jenseitige Gurini (weibliche Form von Guru) und stand meiner irdischen Yogalehrerin zur Seite und trug die obere Aufsicht über die Yogagemeinschaft im Sinne einer Koordination.

 

Meine erste Begegnung mit Helferguru St. (eigenes Erlebnis)

Es war ein Astraltraum. Ich ging entlang einer breiten Straße mit unauffälligen Häusern auf beiden Seiten. Es könnte hier in Mitteleuropa  gewesen sein. Ohne ersichtlichen Grund, von innen her gelenkt, betrat ich  ein Haus. Durch das Tor, das ich soeben durchschritten hatte, gelangte ich in eine Einfahrt mit seitlichen Türen. Ich öffnete eine dieser Türen und sah, dass es die rückwärtige Türe eines Vortragsaales war. Der Saal war fast voll. Es waren zirka 50 Menschen, die dort mit dem Rücken zu mir saßen. Ein Mittelgang führte durch  Reihen. Unsicher betrat ich den Raum und setzte mich in die vorletzte Reihe. Da trat jemand an mich heran und forderte mich auf mitzukommen. Er führte mich zur ersten Reihe, wo er mich bat mich zu setzen. Ich zögerte ein wenig, denn dies schien mir eine völlig ungerechtfertigte Ehre, wo ich doch erst drei Monate im Yoga war und mich sehr gering fühlte.
Kaum hatte ich mich gesetzt, da trat eine edel aussehende Dame mit orientalischen Gesichtszügen vor das Publikum und hielt eine Rede, von der ich leider nicht das Geringste im Gedächtnis behalten konnte.

Wie sich später heraus stellte, war dies die Helfergurini St. Ich habe sie später noch öfters gesehen und immer glücklich, wenn ich ihr begegnen konnte.

 

 

 

Eine weitere Begegnung mit der jenseitigen Gurini (eigenes Erlebnis)
Es war am Anfang meines Yogaweges. Ich war gerade aus dem Schlaf aufgewacht, auf meinen Ellbogen gestützt und schaute in den Raum. Vor der Türe stand eine Gestalt in einem weißen Sari und mit sehr edlem Gesicht. Sie stand ganz still. Einige Sekunden schaute ich eher verdutzt hin. Dann dachte ich: "wie kommt diese Frau hier herein, da wird wohl die Eingangstüre offen sein". Mit einem Satz sprang ich auf und die Gestalt war verschwunden. Ich war sehr verblüfft und da erst dämmerte es mir, dass ich vielleicht einem jenseitigen Wesen begegnet sei. Ich hatte nie wieder eine solche Sicht und es tat mir später sehr leid, dass ich diese einmalige Gelegenheit so verpatzte.




Ein Strauß weißer Lilien (eigenes Erlebnis)
In einer Astralwanderung mit tagesklarem Bewusstsein ging ich eine Straße entlang, die aus der Stadt hinaus führte. In einiger Entfernung stieg sie einen Hügel an und man sah schon das Grün der Bäume und keine Hausgiebel mehr. Äcker und Strauchinseln, die bereits vor der Hügelkuppe zu sehen waren, gaben der Landschaft einen Liebreiz. Es machte mir Freude unbeschwert die Natur genießen zu können. Nachdem ich ein kurzes Stück gegangen war, gelangte ich zu einem einstöckigem Bauernhaus mit einem steingepflastertem Platz davor. Ein kleiner Zubau verdeckte teilweise die Sicht. Eben wollte ich vorbeieilen, da sah ich zirka fünf Leute dort stehen. Ich schaute genauer hin und erkannte darunter die Helfergurini St. in einem weißen Sari. Sie lächelte mir zu. Sofort eilte ich zu ihr hin.

St. lächelte und schwieg. Sie hatte bislang noch nie ein Wort zu mir gesprochen, sie übertrug telepathisch Inhalte. Diesmal sprach sie indirekt zu mir, indem sie mir, begleitet von einem Strom immenser Liebe, einen Strauß weißer Lilien überreichte. Vertieft in das lächelnde Antlitz jener so verehrten jenseitigen Gurini wachte ich dann auf.

 

Mir am nächsten zur Seite steht mein jenseitiger Lehrer Helfer H. Es verbindet mich eine tiefe, vertraute Freundschaft mit ihm. Ihn würde ich als intellektuell und humorvoll klassifizieren. Mein Verhältnis zu ihm ist kameradschaftlich und nicht ehrfürchtig.

 

Meine erste Begegnung mit meinem jenseitigen Lehrer H. (eigenes Erlebnis)
Während ich durch die Gegend einer Vorstadt mit Gartenhäusern wanderte, fiel mein Blick auf ein Haus, das mich durch seine Ausstrahlung anzog. Ich bog von der Straße ab und betrat den Hausflur des einstöckigen Hauses. Als wäre ich hier zu Hause durchquerte ich den Flur in Richtung des rückwärtigen Gartens. Dieser war prachtvoll. Übergroße Blumen leuchteten mir in den schönsten Farben entgegen. Bei einer Blume blieb ich stehen, um mir diese genauer anzusehen.

Da trat jemand an mich heran und fragte mich, welche Pflanzenart dies wohl sei.

"Auf einer Astralebene hat es keinen Sinn Pflanzen zu klassifizieren, denn da kann es alles geben", gab ich zur Antwort.

Der Mann, der mich fragte lächelte zu meinem Kommentar freudig amüsiert. Offenbar war dies eine Testfrage. Er geleitete mich den Gartenweg weiter zu einem kleinen ebenerdigen Haus. Dort im Flur stand eine Bank, auf die ich mich mit ihm hinsetzte. Ich wollte soeben wieder etwas zu ihm sagen, da wies er auf die andere Seite der Bank neben mir hin, von der ich gerade den Blick abgewendet hatte, weil ich ja mit ihm sprechen wollte.

Ich blickte mich um und sah neben mir die Gurini St. und einige mir unbekannte Männer. Da es in jenseitigen Ebenen keine Geräusche gibt, außer man erwartet ein Geräusch, war die unbemerkte Annäherung nicht ungewöhnlich. Die Gurini St. lächelte mich freundlich an. Neben ihr saß ein Mann, den ich nicht kannte und der ebenfalls freundlich lächelte.

Ich wendete mich wieder meinem vorherigen Begleiter zu und fragte ihn: "Wie heißt du?"
Er blickte mich wie einen kleinen Buben an und sagte: "Heinrich Naseweis". Dann lachte er schallend. Kann sein, dass ich bei dieser unverhofften Antwort einen etwas verblüfften Gesichtsausdruck gemacht  hatte.

Im nächsten Augenblick war ich wieder in meinem irdischen Körper zurück.

 

Das Willensduell (eigenes Erlebnis)
Ich kam gerade einen U-Bahnschacht heraufgestiegen und wendete meine Schritte einem kleinen Platz zu, der von hohen Häusern umschlossen, sehr romantisch aussah. Als ich wie ein Tourist die Umgebung einer näheren Betrachtung unterziehen wollte, verfing sich mein rechter Fuß in einer großen Zeitungsfolie. Ich wickelte die Folie herunter und ging weiter. Es waren jedoch nur einige wenige Schritte, als sich derselbe Vorgang wiederholte. Wieder wickelte ich meinen Fuß frei. Leicht verdutzt und verärgert blickte ich auf und gewahrte nicht weit von mir einen Mann, der sich alles mit amüsiertem Lächeln ansah. Es war Helfer H, der mir offenbar den Streich gespielt hatte. Jetzt wollte auch ich meinen Spaß haben und eilte zu ihm und konzentrierte mich mit all meiner Willenskraft darauf, sein Gesicht wie eine Gummimaske zu verzerren. Es gelang mir auch tatsächlich, jedoch nur für zwei Sekunden, dann hatte sich mein Helferguru wieder unter Kontrolle. Vergnügt lachten wir beide darüber.

 

Hinweise vom Helfer A.
Der Weg führte an einer Schottergrube vorbei. Einige Bagger standen darinnen. Gleich nebenan war ein hohes Stahlgerüst, eine für mich undurchschaubare Konstruktion. Die Gegend war leicht hügelig, jedoch abweisend kahl. Alles war in ein Dämmerlicht getaucht. Ich ging noch ein Stück des Weges, als mein Sehvermögen gänzlich ausfiel und ich mich in nachtschwarzer Dunkelheit vorfand. Als letzte Orientierungsmöglichkeit blieb mir mein räumliches Tastempfinden, zumindest auf einige Meter im Umkreis. Unfähig etwas zu sehen blieb ich einfach stehen und wartete ab. Wenige Augenblicke später fühlte ich mich von einigen Menschen umgeben. Ich konnte deren Anwesenheit genau erfühlen und sogar abschätzen wie viele Personen es sein mochten. Es waren zirka fünf bis sechs Leute. Ich verhielt mich indifferent und wartete ab. In etwas barschem Ton wurde ich kurz darauf gefragt, warum ich niemanden begrüße. Ich jedoch hatte keinerlei Lust jemanden zu begrüßen, den ich nicht sehen und beurteilen konnte und zeigte auch  keinerlei Interesse an dieser Formalität. Die Worte hatten für mich den gegenteiligen Effekt. Merkten diese Helfer nicht, denn um solche schien es sich zu handeln, dass ich nicht sehen konnte? (Tatsächlich können die Helfer meinen jeweiligen Zustand nur aus meinen Gedanken telepathisch erfahren.)

Peinlich berührt schwieg ich. Um die Situation zu überbrücken, wurde mir gesagt, dass ich einige Fragen stellen dürfe. Blind und hilflos dieser Situation ausgesetzt, war mir jedoch jede Freude an einem Gespräch vergangen.

Die Helfer entfernten sich alle bis auf eine junge Frau, die bislang schwieg. Nun war ich eher zu einem Gespräch bereit und beklagte mich in Gedanken über die als ungerecht empfundene Abweisung. Die junge Dame gab mir keine Antwort, weder als Trost noch zur Rechtfertigung. Sie strahlte mir jedoch sehr viel Liebe zu und ich fühlte mich gleich besser und verstanden. Da mir nichts Besseres einfiel, fragte ich sie, ob die anderen Personen, die vorhin um mich gestanden wären, Helfer oder jenseitige Yogis wären und unserer spirituellen Gruppe angehörten. Auf diese Frage erhielt ich keine Antwort.

Allmählich begann sich mein Sehvermögen leicht zu bessern und ich konnte zumindest wieder Konturen und kleine Details erkennen. Aus diesem Grund fragte ich die junge Dame, ob sie die Helfergurini A. wäre. Sie bejahte es.

Da ich offenbar nicht in Fragestimmung war, begann sie von sich aus zu sprechen. Die Gurini erzählte mir, dass Guru Ananda eine besondere Vollmacht (Gabe) hätte, um für mich Karma abzutragen. Nicht jeder Mensch könne dies nach eigenem Gutdünken. Das könnte zu ungewollten Selbstschädigungen führen und jenen gutmeinenden Menschen in seiner spirituellen Entwicklung zurück werfen, was unter allen Umständen vermieden werden soll.

Nach dieser Belehrung sagte ich der Helfergurini, dass meine Meditationen zur Zeit sehr schlecht gehen würden und ich unfähig wäre tiefere Zustände zu erreichen. Auf das hinauf fragte mich die Helfergurini A., wie es mir am Vorabend gegangen wäre. Da verliefen allerdings meine Meditationen sehr gut und ich befand mich in einem fast euphorisch glücklichen Zustand von Liebe und Gottesverbindung. Dies sagte ich auch A. und wusste gleichzeitig, dass mir gestern bei den Meditationen sehr geholfen wurde.

Die jenseitige Gurini setzte wieder von sich aus das Gespräch fort und sagte mir, dass sie sehr unter dem Elend der Welt leide. Erstaunt gab ich zur Antwort, dass ich bislang dachte, dass eine fortgeschrittene Seele auf einer hohen Ebene immer glücklich wäre. Auch dann, sagte sie, bedrücke sie das Leid der Welt und wäre sie erfüllt von Mitleid.

Eine mentale Zustrahlung sagte mir, dass das Gespräch beendet sei und ich neigte mich in Dankbarkeit zum Abschied.

 

In der Folge ein Text aus dem Buch "In der Tempelstadt". In dem Text wird eine bewusste Zusammenarbeit mit jenseitigen Helfern skizziert.

Sodashi war die spirituelle Begleiterin von Elbrich, war es schon immer gewesen. Durch Jahrhunderte oder Jahrtausende waren beide, Elbrich und Sodashi in Liebe, aber auch in Hoffnung, Enttäuschung und Leid miteinander verbunden gewesen. Wenn es Sodashi war, die sich inkarniert hatte, beschützte Elbrich sie vom Jenseits aus, dann wieder war es umgekehrt. Nie ließen sie einander in Stich. Sie teilten gemeinsam Freude und Leid auf dem beschwerlichen Weg zunehmenden spirituellen Wachstums.

 

Sodashi streckte sich in ihrem Stuhl und lächelte Elbrich an: „Hättest du nicht Lust, einmal einen Abstecher zur Erde zu machen?“

 

„Nicht im Geringsten, ich fühle mich hier wohl“, gab Elbrich zur Antwort.

 

Sodashi blieb unbeirrt. „Ich versuche dort eine Frau im Yoga zu führen. Sie hat hellseherische Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen mich wahrzunehmen. Dadurch kann ich sie als ihre jenseitige Lehrerin unterrichten und führen. Zugleich hat sie einen irdischen Lehrer, der mein Kooperationspartner ist. Nun, hast du schon je von einer solchen Möglichkeit gehört?“

 

Elbrich war platt vor Staunen. Nein, die Gelegenheit, eine derart seltene Yogaführung zu sehen, wollte er sich nicht entgehen lassen.

 

„Wir werden zu Carla reisen. Carla begibt sich gerade in Entspannung. Sie geht hierbei in einen Halbtrancezustand. In diesem verfügt sie über eine verfeinerte Wahrnehmung. Wenn sie sich in diesem Zustand befindet, ist es möglich, mit ihr zu sprechen. Es ist eine Kommunikation, die ähnlich wie innere Vorstellungen oder Gedanken bei Carla abläuft. Noch wichtiger und auch wesentlich besser für Carla wahrnehmbar als verbal-telepathische Kommunikation sind praktische Vorgänge, wie etwa Korrekturen von Energiebahnen. Hierbei können wir ihr zeigen, wie sie so manches an sich selbst und anderen Menschen durchführen kann. Dieses Wissen braucht sie, wenn sie lehren und helfen will.“

 

Elbrich war fasziniert: „Damals, als ich inkarniert war, habe ich über Medien eine Menge gelesen und gehört. Ich bin auch etlichen von ihnen begegnet.

Es gab welche, die Stimmen hörten und mit Verstorbenen Kontakt herstellten. Dann gab es auch solche, die Verbindung zu Wesen in höheren Ebenen hatten. In diesem Fall aber war das Empfangen der Botschaften weniger deutlich und oft von eigenen Vorstellungen schwer zu trennen. Das, was bei Carla geschieht, scheint einerseits ähnlich und andererseits doch auch anderes zu sein. Zumindest für mich ist es neu. Ich freue mich sehr darüber, dass ich dabei sein darf.

 

 

 

Jenseitige Gemeinschaften und Orden

 

 

 

Im Jenseits setzt sich das soziale Zusammenwirken der Menschen, wie sie es mit steigernder Zivilisation gelernt allmählich haben, fort. Der Abbau des Egoismus zugunsten von Idealismus mit sozialem Engagement scheint eines der Lernziele hier auf Erden zu sein. Durch Arbeitsteilung und organisatorischen Strukturen, Strukturen, die sich in diesem Fall aus Können und Erfahrung bilden und im Gegensatz zur Erde weniger von ideologischer Zugehörigkeit geprägt sind, bilden sich vielfältige Gemeinschaften, die intern in ihren Höflichkeitsregeln und hierarchischer Betonung eindeutig von einem jeweiligen Zeitgeist geprägt sind. Insofern sind diese Gemeinschaften genauso unterschiedlich wie die jenseitigen Städte mit ihren gotischen Vierteln oder Bezirken mit Neubauten. In diesem Sinne sei auf jene Gemeinschaft hingewiesen, welcher Gurini Ananda angehörte (siehe "Sichten und Jenseitsreisen von Gurini Ananda), und welche ich auf Grund der steifen Formalitäten ablehnen würde.

 

Einige der markantesten Strukturen:

o        Heiler mit "Spitäler" und Sanatorien zur Heilung psychischer Fixierungen

o        Religiöse Gemeinschaften

o        Helfer Orden

 

 

Dass die sozialen und spirituellen Helfer sich in Gemeinschaften gliedern erfolgt aus einer Logik:

o        Koordination der Aktionen und Aufgabenteilung

o        Weitergabe an Wissen und Erfahrung an neue Mitglieder, welche mithelfen wollen.


 

Was veranlasst Verstorbene einer Gemeinschaft beizutreten? 

Werbung im irdischen Sinne ist zumeist nicht nötig. Die Jenseitswanderer schließen sich Gemeinschaften aus verschiedensten Motivationen heraus von selbst an:

 

   Aus der unmittelbaren Erfahrung eigenen Leides und der Erlösung durch die Hilfe anderer:

Die meisten, denen in großer Schwierigkeit geholfen wurde, empfinden Dankbarkeit und Mitgefühl für andere Leidende und möchten gerne auch andern helfen. Zu ihrem großen Erstaunen stellen viele oft fest, dass das Leid aus einer inneren Vorstellung heraus erfolgte und nicht durch eine äußere jenseitig-göttliche Gerichtsbarkeit. Das ganze Leid war sozusagen umsonst und hätte man sich ersparen können, hätte man nur gewusst, dass es aus "Einbildung" resultierte. Dieses "unnötige" Leid möchte man anderen ersparen, sei es, dass man sie über die psychischen Mechanismen aufklärt oder sei es, dass man ihnen mit Tricks oder "Ablass", die "Sünden" erlässt und dadurch die Schuldgefühle und den Hang zur Selbstbestrafung auflöst. 

 

   Suche nach Kontakt und Flucht aus der Einsamkeit:

Der Mensch  ist ein soziales Wesen mit Sehnsucht nach Kontakt und Ansprache. Ein abgesondert sein wird im Allgemeinen eher als Strafe empfunden. Dies gilt umso mehr im Jenseits, wo Gedanken und Gefühle durch direkte Übertragung unmittelbar von anderen Menschen erfahren werden können.  In der ersten Phase im Jenseits, in welcher die Gedanken unrein und unkontrolliert sind,  da schämen sich die meisten darob. Sie ziehen sich dann in Winkel, Höhlen oder Behausungen zurück und leben dort in Einsamkeit, weil sie es als Schande empfinden, wenn ihre wahre Wesensart derart offen zu erkennen ist. Es muss zuerst die überhöhte Selbsteinschätzung fallen, bis man fähig ist sich mit all seinen Schwächen offen zu zeigen. Dann erfolgt die Erkenntnis, dass man nicht nur  selbst, sondern alle Menschen mit diesen Schwierigkeiten zu kämpfen haben/hatten. Dann, wenn die inneren Spannungen sich glätten, dann verschwinden auch  Aggressionen, Selbstvorwürfe etc., also jene Antriebskräfte, welche die Quelle der "bösen" Gedanken sind. Endlich kann dann das Herz von Liebe und Mitgefühl erfüllt werden. Ist man jedoch einmal in den Strom der Liebe eingebettet, dann kann man von diesem Gefühl nicht genug haben, da es ja sehr schön ist. Man sucht andere mit ähnlichen Erfahrungen auf, die jenes Gefühl entgegenbringen, so dass man immer wieder von neuem in diesen schönen Zustand eintauchen kann. 

 

   Das Streben sich in der jenseitigen Welt zurecht zu finden

Seit jeher hat sich der Mensch  Erklärungsmodelle gebildet, - wie die Welt entstanden ist, wie sie beschaffen ist und wie man den Gegebenheiten durch entsprechende Rituale manipulieren kann. In den verschiedenen Epochen gab es die unterschiedlichsten Rezepte, um Sicherheit und Geborgenheit im Leben zu finden.

 

Für viele in unserer Jetztzeit erfolgt durch die unverhoffte Erfahrung, dass das Leben nicht mit dem Tod endet, im Jenseits ein Paradigmenwechsel, wobei die Emotionen umso stärker sind, je stärker der Glaube an den Materialismus war. Diese Menschen möchten jetzt mehr über das Wesen vom Leben und der Schöpfung wissen und schließen sich religiösen und spirituellen Gruppen an, von denen sie den Eindruck haben, dass diese kompetent wären. Allerdings herrscht speziell auf erdnahen Ebenen diesbezüglich oft größte Verwirrung. Es wimmelt von "Sekten" und "Wissenden" welche ihre eigenen Erklärungsmodelle öffentlich predigen. Zu den Menschen, die durch einen Paradigmenwechsel eine Neuorientierung suchen, kommen auch Strenggläubige, welche sich nur noch einen kleinen Schritt vom Paradies entfernt finden, in das sie in Belohnung für ihre Missionstätigkeit gelangen würden. Hierzu ist zu sagen, dass die religiösen Theorien nicht so sehr entscheidend sind, als vielmehr das Gefühlsleben, das sich in Liebe in Erfüllung der Religion oder im verschlossenem Besserwissen zeigt. Diejenigen, die ihre Religion auf Erden mit dem Herzen befolgt haben, können auch im Jenseits in ihrer Religion die Erfüllung finden.

 

 

Der Orden der "Schmutzigen Brüder" (eigenes Erlebnis)
Sie machte keinen einladenden Eindruck auf mich, die Stadt; sie war dämmrig, die Häuser mit abfallendem Verputz, keine Lichter, hin und wieder eine Hausruine mit nachtschwarzen Fensterhöhlen.

Man kann jedoch aus allem lernen und was konnte mir schon passieren? Wenn es brenzlig werden würde, könnte ich mich in Sekundenschnelle in den sicheren, materiellen Körper zurückbegeben, den ich da zu Hause, in einem wohlig warmen Schlafmantel gehüllt, zurückgelassen hatte.

So machte ich unbeschwert  einen kleinen Stadtrundgang. Die Straßen waren  ziemlich ausgestorben, und somit war dieser Spaziergang nicht sonderlich interessant. Also suchte ich nach einem Haus, wo ich jemanden zu einem Gespräch  finden könnte. Ein jedes Haus hat seine spezifische Ausstrahlung und an ihr kann man das Wesen seiner Bewohner empfinden. Manchmal wird man auch von innen her geleitet.

Alsbald stand ich vor einem dreistöckigen billigen Basena-Haus. Ich öffnete das Haustor und trat ein. Basena-Haus nennt man in Wien jene Häuser der Jahrhundertwende, in welchen sich das Fließwasser am Gang befunden hatte und wo sich die Frauen  regelmäßig zu Tratsch oder Streit getroffen hatten. Alles ist in diesen Häusern oft eng gebaut. Ich entschloss mich, den Wendelgang der steinernen Stiege empor zu gehen. Auf halbem Weg zum ersten Stock begegnete mir ein Mönch. Ich war überrascht über diese unvermutete Begegnung und er offenbar auch. Wir waren uns sympathisch. Der Mönch trug ein dunkles Kapuzengewand ähnlich dem der Franziskaner, jedoch in dunkelgrau. Da ich ihm anscheinend auch sympathisch war, sagte er mir, um meinem Erstaunen über seine Anwesenheit zu begegnen kameradschaftlich zu mir: "Ich gehöre zum Orden der ,Schmutzigen Brüder', und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Seelen hier zu trösten und ihnen zu einer aufgeschlossenen Einstellung zu verhelfen, zu Hoffnung und Gottesglauben."
"Wir nennen uns deshalb 'Schmutzige Brüder'," sagte er auf meine stumme Frage, "um dadurch zu jenen Seelen leichter Zugang zu finden, die sich unrein und ausgestoßen fühlen. Sie betrachten uns dadurch als Schicksalsgenossen und sind dann bereitwilliger und zugänglicher." Ich fand die Idee ganz großartig, wurde jedoch wenige Augenblicke später in meinen Körper zurückgezogen.

Leider hören Astralwanderungen oft  gerade dann, wenn sie besonders spannend werden, auf. Vielleicht wird durch die Erregung das Gehirn zu aktiv und man fällt aus dem erforderlichen Tiefenzustand. 

 

 

Ein kurzer Besuch (eigenes Erlebnis)
Ich ging ein Stück mit Guru Ananda den Gang entlang. Beide schwiegen wir in gutem Einvernehmen. Guru Ananda betrat einen Raum, um eine Yogastunde zu halten. Meine Stunde war in einem Nachbarraum. Ich betrat den Raum und dort wartete schon eine Gruppe von ca. 5 Leuten. Sie saßen um einen Tisch und waren mir alle unbekannt. Durch diese Situation steigerte sich auf einmal meine Bewusstheit und meine Wahrnehmung wurde sehr plastisch und absolut lebensnahe. Ich betrachtete sie einzeln, eine(n) nach dem anderen. Sie blickten mich freundlich an und waren mir alle sehr sympathisch. Ich ging zu ihnen und setzte mich zu ihnen auf die Bank. Neben mir saß ein ca. 8 jähriges Kind. Ich streichelte es am Kopf, und stellte mich der Gruppe als Vayu vor, in der Erwartung, dass jeder mir nun seinen Namen nennen würde. Es kam jedoch nicht dazu, denn in diesem Augenblick wachte ich auf. 

 


Gemeinschaft aller Religionen (eigenes Erlebnis)
Ich betrat eine große Halle. An den Wänden saßen Mönche in verschiedenen Ornaten; Yogis, Zen-Mönche usw. Ich war über die Toleranz und Freiheit in diesem Kloster sehr angetan und dachte mir, dass alle durch den Austausch ihrer oft alten Traditionen voneinander sehr viel lernen könnten.
Dann besuchte ich in einem Nebenraum einen Roshi, der diesem Kloster vorstand. Er nahm eine Kerze, vergrößert sie durch innere Kraft und warf sie an die Wand. Von der Wand fiel relativ wenig Wachs, etwa in der Menge einer kleinen Kerze.
Der Roshi schaute mich fragend an.
Ich sagte: "aus nichts wird nichts".
Der Roshi war mit der Antwort zufrieden und nickte."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut und Böse aus der Sicht des indischen Advaita Yoga

 

Ramana Maharishi:
"Niemals könnte ein Film entstehen, gäbe es nicht Licht und Schatten. Beides ist nötig, um die Umgebung zu bilden und die Szenen, in die wir uns in der Schöpfung selbstvergessend verlieren."

 

Wie könnte ohne Licht und Schatten auch nur eine kleinste Filmszene spielen?

 

 

Aus dem unveröffentlichtem Buch "Tara":

 

Der Wald lichtete sich und auf einer kleinen Wiese stand ein indischer Tempel, einfach gebaut und ohne die üblichen vielen bunten Figuren außen an den Wänden. Einsam stand der Tempel da, weit und breit keine Häuser. Boris trat ein. Innen herrschte Dämmerlicht. Es war gerade noch zu erkennen, dass auf dem Altar die Statue einer indischen Göttin stand. Boris näherte sich. Auf einem kleinen Tischchen an der Seite fand er Kerzen und Zünder. Er entzündete eine Kerze. Das Licht flammte hell empor und die Statue bekam Farbe. Sie warf einen Schatten an die Wand, der etwas dunkler war als die sonstigen Dämmerschatten des Tempels. Als er zur Göttin hinblickte, begann sie sich zu beleben. Zunächst waren es nur die Augen, die glitzerten, dann belebte sich ihr Gesicht und sie lächelte. Tränen kamen Boris. Er weinte vor Freude, es war Tara, die zu ihm blickte. Auch der Schatten hinter ihr begann sich zu beleben und zu seinem Erstaunen sah er in ihm eine Teufelin mit Hörnern. Die Teufelin machte keinen bösartigen Eindruck, sondern schien Tara zu begleiten, ganz selbstverständlich und natürlich, so wie auch unser Schatten uns begleitet, wenn wir nächtens vor ein Licht treten.
Da begann Tara zu sprechen:
"Ich begleite dich als Schatten und bin bei dir als Licht. Suche und finde mich in meiner Vollkommenheit."

 

Ich begleite dich als Schatten und bin bei dir als Licht. Suche und finde mich in meiner Vollkommenheit.

 

Am nächsten Tag, nach dem Aufwachen war Boris wieder im üblichen Alltagsbefinden, jedoch nur beinahe: Die Glut im Herzen war nur noch ein schwaches Glimmen, aber doch mehr als sonst üblich.  Der Intellekt war neu zum Leben erwacht. Boris begann zu grübeln: "Was meinte die Göttin damit, dass sie mich auch als Schatten begleite? Der Schatten, den sie an die Wand geworfen hatte, war mit seinen zwei Hörnchen eindeutig eine Teufelin."
Sein Zorn über die gestrigen Verwüstungen der Vandalen kam Boris wieder in Erinnerung. War er selbst denn nicht beides zugleich, ein Heiliger und durch seinen "gerechten" Zorn ein Teufel? Die Göttin hatte dem Spiel zugesehen. Welch Humor und welch Liebe zugleich, dass sie in Anspielung darauf beide Gestalten angenommen hatte. Ja, sie, Tara, die große Göttin ist alles. In ihr ist Freude und Leid, Licht und Dunkelheit. Sie ist alles, die Hüterin der Illusion und der Gegensätze aus denen die Welt sich aufbaut.

Noch in diesen Gedanken versonnen tauchte in Boris der Ausspruch von Ramana Maharishi: "Niemals könnte ein Film entstehen, gäbe es nicht Licht und Schatten. Beides ist nötig, um die Umgebung zu bilden und die Szenen, in die wir uns in der Schöpfung selbstvergessend verlieren."

 

Die philosophische Erkenntnis über das nötige Gleichgewicht in der Welt erschien Boris wie eine Erleuchtung. Vieles war auf einmal klar. Alles hatte seinen Platz und die innere Verwirrung in Boris war beseitigt.

Wieder verging ein Tag und neue Gedanken stiegen auf. Die Idee eines Gleichgewichtes der polaren Kräfte war das Glaubensgut östlicher Lehren, die es solcherart ihren Anhängern zu ersparen versuchten, sich in ein Netzwerk von Aggressionen und Schuldgefühlen zu verstricken. Diese Lehren waren in ihrer Logik bestechend.
Doch was bedeutete dies für ihn, fragte sich Boris. Sollte er nun alle Vorsicht gegenüber Mara fallen lassen? Sollte er ohne Ausrichtung auf Gut und Böse wieder alles voll aufnehmen was Lust und Freude bereite, ohne Bedenken an eventuelle Konsequenzen? Oder war es nach wie vor geraten als Krieger des Lichtes gegen Mara zu kämpfen? Wenn er gegen das Böse kämpfe, würde er es gerade dann nicht voll in sich entfalten, als Aggression, Zorn und Wut auf das Böse? Wenn er nichts dagegen unternähme, wäre Passivität nicht auch ein Zeichen der Schwäche und letztendlich ebenfalls eine Handlung? Eine Entscheidung wäre es auf jeden Fall und das würde zählen.

In Boris stieg ein Gedanke auf. Was er in sich vernahm war wie ein Zuruf: "kämpfe nicht und vernichte nicht, sondern versuche Dich zu versöhnen!"
"Ich soll mich mit Mara versöhnen, der doch nur darauf wartet, um mich in tiefste Höllen zu stürzen", schrie es in Boris auf.
"Blicke in Dich, er ist ein Teil von Dir selbst, den Du vernichten willst!"
Boris war verblüfft.


"Du hast unter der Herrschaft von Mara auch Wertvolles erworben. Die Kraft und Macht, die er Dir gegeben hatte, damit Du durch sie in seinem Auftrag herrschen mögest, Du hast sie immer noch in Dir. Du kannst sie in Deinem Sinne gebrauchen wie immer Du willst. Hast Du vergessen wie in Augenblicken der Gefahr immense Kraft in Dir erwuchs, eine Kraft, die ausstrahlte und Gegner von ihrem Vorhaben Abstand nehmen ließ? Ja, Du hast diese Macht gelegentlich ohne Anlass, aus purer Freude heraus gerufen und dich daran erfreut, wie sie ein Feld einer unbeschreiblichen magischen Stärke hervorrief. Wärest Du nicht ermahnt worden, um dem Einhalt zu bieten, wärest Du in der Euphorie, die sie hervorrief danach süchtig geworden. Dennoch, nach Maß verwendet ist es ein göttliches Geschenk. Du wolltest Dich gegen Mara schützen und hast das in gekonnter Weise praktiziert. Du kanntest alle Methoden und Schliche, die Ahnungslose mit Leichtigkeit ins Verderben stürzen. Dieses Wissen hat Dir Mara vermittelt, nicht jetzt, sondern damals, als Du ein Fürst in Höllenwelten warst. Auch wenn Du es damals in Schlechtem verwendet hast, jetzt ist es Schutz und Wissen. Wissen, über das andere nicht verfügen und wofür Du dankbar sein solltest!"

Boris vernahm dies mit Staunen. Zorn und Hader waren verflogen. Achtung war geblieben, selbst vor Mara.

 



Jenseitige Interessenskonflikte

 

Der Kampf um die Zukunft der Menschheit, sowohl zivilisatorisch als auch biologisch spaltet jenseitige Hierarchien in mindestens zwei Lager. Eine Teilung in gut und böse, spirituell und dämonisch ist eine sicher zu große Simplifizierung.

 

Es geht da um mehr als um religiöse Anschauungen, es geht um die Zukunft:

 

v     Sollen die Menschen gefühlsarme Wesen mit hohem Intellekt werden, um unbeeinflusst durch Emotionen besser der Vernunft gehorchen zu können?

v     Sollen die Menschen ihre Gefühle entwickeln, um durch Warmherzigkeit und Verständnis eine besseres soziales Zusammenleben zu ermöglichen?

 

Es sind zwei unterschiedliche Strategien einer "besseren" Zukunft.

 

 

 

 

Weitere Literatur zu den Tätigkeiten jenseitiger Helfer:

 

 

Die Schicksalsbücher
Ein jenseitiger Entwicklungsweg

Autor: Alfred Ballabene
ISBN 3-901 975-32-2
Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition, Wien

Drei Freunde, die in früheren Inkarnationen in wechselhaften Schicksalen miteinander verbunden waren, treffen einander im Jenseits wieder. Das Schicksal hatte sie weit auseinander geführt, dennoch fühlen sie unterschwellig ihre Verbundenheit. Sie helfen einander aus Sympathie und gehen gemeinsam den weiteren Weg. Dieser gemeinsame Weg zeigt, dass das Leben im Jenseits in spannender weise eine Fortsetzung finden kann, mit faszinierenden Möglichkeiten und Perspektiven.

Die materiellen Grenzen überschreitend bieten uns die jenseitigen Welten unendliche Freiheiten. Einzig wir selbst bestimmen, ob und wie wir von diesen Freiheiten Gebrauch machen wollen.

Klebebindung, broschiert, 156 Seiten, Format 155 x 190 mm,
Preis: € 14,70, Preis Deutschland: € 14,30

SSE - SOLARIS Spirituelle Edition (c)
 

 

 

 

In der Tempelstadt
Ein jenseitiger Entwicklungsweg

Autor: Alfred Ballabene
ISBN 978-3-901975-33-2
Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition, Wien

Elbrich und seine Freunde erleben auf ihrem Jenseitsweg verschiedenste Abenteuer. Sie lernen daraus und erlangen zunehmend tiefere Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten der dortigen Welten. Je mehr sie sich von der Gewohnheit einer körperlichen Bindung lösen, umso mehr erkennen sie die Möglichkeiten und Freiheiten des Geistes. Mit ihrem Bewusstsein beginnen sie Raum und Zeit zu durchdringen.

Klebebindung, broschiert, 176 Seiten, Format 155 x 190 mm, Preis: € 14,30

SSE - SOLARIS Spirituelle Edition (c)