Stimmen Hören und Umsessenheit

 

 

 

 

Alfred Ballabene

 

alfred.ballabene@gmx.at

gaurisyogaschule@gmx.de

 

 

 

Zum Phänomen des Stimmen Hörens

 

Es sei darauf hingewiesen, dass die hier beschriebenen Phänomene sich auf eine ganz bestimmte Kategorie des Stimmen Hörens beziehen. Es gibt eine größere Anzahl weiterer Ursachen des Stimmenhörens, von krankhaften Erscheinungen bis zum Hellhören! Diese anderen Kategorien des Stimmen Hörens werden hier nicht zur Sprache gebracht und es wird den betreffenden Personen empfohlen einen Arzt aufzusuchen.
Nochmals betont: die folgenden Beschreibungen betreffen nur eine bestimmte Kategorie des Stimmenhörens - Stimmen Hören, dessen Ursache Umsessenheitsgeister sind.

 

Hilfestellungen zum Stimmen Hören

(Autorin des Artikels "Hilfestellungen zum Stimmen Hören": Michaela Fetovski)

 

Stimmen begleiten uns, so lange wir denken können; Stimmen, die auf verschiedenartigste Weise äußern, was ihre Urheber ausdrücken möchten. Eigentlich kein Problem. Wir haben gelernt, damit umzugehen.
Wir verlassen den Raum, wenn uns das Reden dort zu laut wird, schalten den Fernseher aus oder hören nicht mehr zu, wenn hinter uns im Bus wieder dummes Zeug geredet wird. Auch das Stimmengewirr in einer Fußgängerzone ist als alltägliches Gemurmel völlig natürlich und für uns kein Problem.

Anders sieht es jedoch aus, wenn eine Person, die hinter einer Stimme steht nicht greifbar ist. Schlimmer noch! Die Stimme redet, wann und was sie will, ohne, dass man sich ihr entziehen kann. Scheinbar machtlos stehen die Betroffenen dem Phänomen gegenüber. Ein böser Traum, der leider Eingang in die Tagesrealität gefunden hat.

Wenn eine Geisterstimme zermürbend auf jemanden einredet, versagen vorerst die angelernten Mechanismen. Die Angst vor dem Unbekannten hat die Regie übernommen und fesselt den Betroffenen. Wir alle können genau beobachten, dass gerade die Angst uns auf das Gefürchtete fixiert. Der Umgang mit Stimmen im Alltagsbewusstsein ist so normal, dass ein Betroffener meist gar nicht auf die Idee kommt, der Geisterstimme mit eben jenen alltäglichen Mechanismen entgegenzuwirken. Allein damit währe schon eine Menge gewonnen! Denn die Geister nutzen die für sie ungetrübte Aufmerksamkeit, die durch die Angst entsteht, um noch näher an ihre Opfer zu kommen. Die Energien des Betroffenen werden für ihre Zwecke abgezogen, wie aus einer Batterie.

Als erste Maßnahme ist also angeraten, fordernden, böswilligen Stimmen keine weitere Beachtung zu schenken. Eine fordernde Stimme hat ohne einer hinter ihr stehenden Persönlichkeit mit Kraft und Einfluss noch nie etwas in der Welt bewirken können. Und ebenso verhält es sich auch bei den Geistern. Sie haben keine wirkliche Kraft und ihre einzige Möglichkeit besteht darin Kraft und Einfluss vorzutäuschen.

Warum fallen so viele Menschen auf die Täuschungen der Geister rein? Mit Suggestionen und Einflüsterungen, wie sie es betreiben, haben wir ja ebenfalls tagtäglich zu tun und können das handhaben. Es ist also hüben wie drüben das Gleiche! Warum sollten wir unser Wissen und Können aus dem Alltag nicht auch hier anwenden?
Es hängt von uns ab, wen oder was wir an uns heranlassen, hier wie dort.

 

Viele versuchen sich durch Räucherungen, Schutzkreise oder Gebete und Bannsprüche zu schützen. Meine Erfahrung ist, dass solch ein künstlicher Schutz, der nicht aus dem Inneren kommt, keinerlei Wirkung hat.


Zur Veranschaulichung gebe ich ein Beispiel:
Eine Dame, die Tag und Nacht von Stimmen gepeinigt wurde, bat mich um Hilfe. Ach, was ihr nicht alles von denen erzählt wurde! Die eben gekauften Gurken währen schlecht, das Bett nicht richtig gemacht. Sie wäre sowieso unfähig ohne deren Hilfe ihr Leben zu gestalten. Ein Bluff jagte den anderen. Und als unbeteiligter Außenstehender hätte man nur abfällig geschmunzelt. Das konnte ich mir anfangs auch nicht verkneifen, worauf die Geister wütend eine Kakaotasse durchs Zimmer der Dame warfen. 
"Schau, wie mächtig wir doch sind!" Immer das gleiche Prinzip. Durch die Angst wurde ein Selbstläufer in Gang gesetzt. Jeder Schicksalsschlag wurde nun von der Dame auf das Konto der Geister verbucht, was diese natürlich Hände reibend zur Kenntnis nahmen. Die sagen sich nämlich: "Wieso anstrengen, wenn uns jemand sein Leben in die Hände legt?

Durch geduldige Hilfe eines jenseitigen Freundes, sowie eines diesseitigen Experten konnte der Bann gebrochen werden. Das ging aber nur, weil die Betroffene gut mitgearbeitet hatte. Wir lenkten sie von der Angst weg, hin zu den Tieren, an denen ihr Herz hängt. Ich konnte Kontakt zu ihren verstorbenen Haustieren knüpfen. Allein ihre Freude darüber, nahm den Geistern den Wind aus den Segeln und ließ sie immer mehr verstummen. Dann zogen sie ihre letzte Waffe. Sie erklärten, sie wären lebende Menschen, die durch das Astralreisen Kontakt aufnahmen. Wieder ein Trick, um als übermächtig zu erscheinen. Als ich dann aber entgegensetzte, dass doch kein Mensch 24 Stunden astral unterwegs sein kann (das Menschenleben will ja 
schließlich gelebt werden), war auch dieser Schreck geplatzt, wie ein Ballon. Liebe, Freude und Selbstbewusstsein sind Gift für die üblen Geister. Und ein weiteres Gift ist das Wissen über ihre Machenschaften und Tricks, die wie oben beschrieben, hier wie dort die gleiche Gültigkeit haben. Üble und auch gute Geister sind überall, sowie hier Bakterien und Viren sind. Beide sind sie unsichtbar und mit beiden kann man lernen umzugehen. Wer schon hat ständig Angst infiziert zu werden? Vielleicht waren wir gelegentlich kurzfristig mit solchen Ängsten konfrontiert. Aber wir haben diese Ängste überwunden und sind daraus gestärkt hervorgegangen. Das Gleiche gilt, wenn wir solche Geisterversuche überwunden haben - wir können später auf eine schwere, aber bereichernde Erfahrung zurück blicken und anderen Betroffenen zur Seite stehen.

Erste Schritte einer Kontrolle des Stimmen Hörens

(Alfred Ballabene)

 

Vorgangsweisen meiner Selbsthilfe, die zu einer vollkommenen Heilung geführt haben.

 

Im Alter von etwa 28 Jahren habe ich Stimmen gehört und das später, nach etwa zwei bis drei Jahren ohne ärztliche Hilfe vollkommen unter Kontrolle gebracht und zwar so, dass ich in meinem späteren Leben nie wieder Geisterstimmen gehört habe.

 

Checkliste

 

Die erste Aktion, die ich gesetzt habe, war mir einen Überblick zu verschaffen, wann Stimmen verstärkt und wann sie weniger auftreten. Diese Beobachtungen habe ich mir aufgelistet und in Form einer Skala des Grades der Aufdringlichkeit der Stimmen bewertet.

 

Vielleicht kann diese meine Vorgangsweise zusätzlich zu einer ärztlichen Konsultation ein guter Beitrag zu einer Selbsthilfe sein. Hier die Stimmenstärke-Skala, und die Art der Eintragungen, die sicherlich noch ergänzt werden können:

 

Skala:

10 = sehr starke Belästigung

0 = keine Belästigung

 

Einträge mit einer Bewertung gemäß der Skala:

 

O       Belästigung am Morgen

O       zu Mittag

O       am Abend

O       nach dem Essen

O       wenn hungrig

O       beim ruhig Sitzen

O       in der Bewegung

O       beim Gebet

 

Beim Gebet waren bei mir die Belästigungen am stärksten. Das hat zu folgenden Fragestellungen geführt:

 

sind Belästigungen stärker, wenn Du Dich aufregst und ärgerst?

Werden sie schwächer, wenn Du an schöne Blumen denkst?

 

 

Erste Hilfen zum Erlernen einer Selbstkontrolle:

 

Die Stimmen werden weniger oder kommen zum Schweigen, wenn man sich konzentriert. Konzentrieren kann man sich auf verschiedene Art. Hier einige Vorschläge:

 

·       Beim Spazierengehen aufmerksam die Blumen und Bäume betrachten oder in der Stadt die Verzierungen den Hausfassaden.

·       Zeichnen und Malen

·       Lesen oder Schreiben

 

Was ist Umsessenheit ?

 

Um das Phänomen des Geister-Stimmen Hörens besser verständlich zu machen, erfolgen nunmehr Erklärungen zum Ursprung des Phänomens aus spiritueller Sicht, den Umsessenheitsgeistern.

 

Umsessenheit ist die Umlagerung eines Menschen von erdgebundenen Geistern. Je nach der aurischen Ausstrahlung können sich solche Geister mehr oder weniger einem Menschen nähern. Mediale Menschen können solche Geister wahrnehmen. Nichtmediale Menschen werden genauso umlagert, nur merken sie es nicht. Oft leiden mediale Menschen unter den suggestiven, telepathischen Attacken solcher Geister, fühlen sich deshalb psychisch krank und wollen so sein wie jene Menschen, die zu stumpf sind, um solche Geister wahrzunehmen. Sie wollen auch "gesund" sein wie die anderen und vermeiden und unterdrücken alles, was zu einer medialen Wahrnehmung führt.

 

 

Was sind Umsessenheitsgeister?

 

Umsessenheitsgeister sind nach okkulter Auffassung erdgebundene Seelen. Nicht alle erdgebundenen Seelen sind Umsessenheitsgeister. Nur die Wenigsten unter ihnen sind es. Einige unter ihnen waren zu Lebzeiten schlechte Menschen und haben nicht an ein Weiterleben nach dem physischen Tod geglaubt. Dadurch sahen sie für ihr Leben eine Legitimation zu einer ethischen Grenzüberschreitung, der sie gezielt gefrönt haben, wohl darauf achtend, dass sie nicht von der Gerichtsbarkeit ertappt werden. Jetzt nach ihrem physischen Tod erkennen sie, dass diese Rechnung nicht aufging und sie haben Angst vor einer Strafe Gottes, die sie sich als Hölle vorstellen. Deshalb meiden sie einen natürlichen Seelenweg und bleiben lieber erdgebundene Geister. Dennoch befinden sie sich bereits im Sog der Höllengeister, welche diese erdgebundenen Geister gerne als Mittler verwenden, da erdgebundene Geister näher an verkörperte Menschen heran rücken können als Höllengeister. Hellseher, welche Umsessenheitsgeister zu Gesicht bekamen und ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen, berichten, dass diese Umsessenheitsgeister bereits nicht mehr wie verkörperte Menschen aussehen, sondern höllisch verstellte Gesichter haben.

 

 

Unter welchen Umständen tritt für einen Menschen eine Gefährdung durch Umsessenheitsgeister auf?

 

Außer einer aurischen Schwächung durch Psycholabilität, starker Ermüdung, Alkoholismus etc. muss noch eine zusätzliche Bereitschaft zur Annahme der Botschaften bzw. des Geistes vorhanden sein. Diese Bereitschaft ergibt sich zumeist durch Folgendes:

   Einschüchterung: Diese Menschen sind ängstlich. Sie neigen bei ungewöhnlichen Vorfällen und dazu gehören Geisterkontakte, zu Furcht, die sich bis zu panischer Angst steigern kann. Dadurch geben jene Menschen jeglichen Widerstand auf und liefern sich dem Geschehen wehrlos aus. Sie glauben sich durch Flucht der Situation entziehen zu können. Flucht heißt in diesem Fall die Existenz eines Geisterkontaktes zu leugnen, sich einer materialistischen "Bodenständigkeit" zuzuwenden und wenn das alles nichts hilft einen Psychiater aufzusuchen und Tabletten zu schlucken. Dabei bräuchte man nur einen winzigen Bruchteil von Willensstärke, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.

   Eitelkeit. Eitelkeit kann zu einer Falle werden, welcher so mancher Mensch unterliegt. Dies kann geschehen, wenn sich ein Umsessenheitsgeist als Jesus, Erzengel etc. ausgibt und den zu kontrollierenden Menschen schmeichelt wie etwa: "Du bist auserwählt, mein Sohn, der Menschheit zu verkünden ...". Zunächst entfaltet solch ein Mensch fanatische prophetische Tätigkeiten. Manchmal haben solche Menschen Erfolg und finden Anhänger, manchmal fühlen sich solche "Propheten" von der Gesellschaft abgewiesen, was sie noch mehr dazu anspornt, ansprechbare Menschen für die eigenen Ansichten zu gewinnen, wobei nunmehr die Gesellschaft als vom Bösen manipuliert gesehen wird (gibt Spielraum für diverse Verschwörungstheorien).

Eitelkeit begünstigt noch einen weiteren Aspekt der Manipulation: Der Geist gibt sich als hohes Wesen aus, das bereit ist dem auserwählten Menschen geheimes Wissen preis zu geben. Wenn halbwegs bewanderte Menschen solche Texte (oft auch als Bücher heraus gegeben) lesen, erkennen sie, dass das Geschriebene alles nur hohler Plunder ist.

   Durch Willenschwäche und einem Hang sich treiben zu lassen. Dies trifft sehr häufig bei Personen zu, die Rauschgift einnehmen.

 

Wie wird Umsessenheit wahr genommen?

 

Im Zustand einer Übermüdung, von Trance, Innenwendung oder diversen mediativen Praktiken, kann die Anwesenheit von solchen Geistern wahrgenommen werden.

 

Hier eine Liste der Wahrnehmungen mit sukzessiver stärkeren Annäherung und Aufdringlichkeit der Geister bis hin zur Besessenheit. Jedes weitere Stadiumm ist eine weitere, höhere Gefahrenstufe.

 

   Scheinbar eigene Gedanken. Oft sind es aufdringliche, sich wiederholende Gedanken mit folgenden Inhalten: Beschimpfungen, Aufforderung etwas zu tun, skeptisches Negieren einer Orientierung zu höheren Werten, Sinnlosigkeit aller zukünftiger Vorhaben, Sinnlosigkeit des Daseins.

Speziell wenn ein medialer Mensch auf diesem Gebiet unwissend ist, werden solche Suggestionen oder Zusendungen als eigene Gedanken empfundene. Die Folge davon ist, dass man darüber nachdenkt und sich somit noch tiefer in diesen Gedankensumpf begibt.

   Die Gedanken sind mit Emotionen behaftet.

   Man nimmt nicht nur die Gedankeninhalte und Emotionen noch deutlicher wahr, sondern empfindet damit verbunden auch die Ausstrahlung fremder Persönlichkeiten. Spätestens ab diesem Stadium erkennt man klar, dass diese Zustrahlungen nicht dem eigenen Ich entspringen.

   Können sich erdgebundene Geister einem sehr medialen Menschen noch stärker nähern, so kann dieser die Zuflüsterungen der Geister akustisch wahrnehmen. Dies wird als "Stimmen Hören" bezeichnet.

   In Versenkungszuständen, bei Übermüdung, bei gestörtem Einschlafen und längerem Pendeln zwischen Einschlafen und Wachen, ergeben sich Situationen, in welchen Geister, die es bereits bis zum vorherigen Stadium gebracht haben, sich noch deutlicher manifestieren können. Sie werden visuell wahrgenommen. Damit sind nicht plastische innere Vorstellungsbilder gemeint, sondern die Gesichter jener Geister werden auch optisch visuell gesehen, während sie zu einem reden.

  Das nächste Stadium wäre dann die Besessenheit.

 

 

Fallbeispiel

Ballabene: Als ich zirka 28 Jahre alt war, musste ich bis um 10 oder 11 Uhr abends auf der Schreibmaschine Briefe schreiben. Fehlerlos! Das bedeutete, da ich mich bei meiner Übermüdung nicht mehr richtig konzentrieren konnte ich die Briefe bisweilen zwei bis dreimal schreiben musste, obwohl ich bereits sehr langsam und bedacht schrieb. Da ich meine täglichen Meditationen nicht versäumen wollte, meditierte ich anschließend. Hierbei war ich in einem stark ermüdeten Zustand. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese Meditationen ziemlich erfolglos waren und ich immer wieder ein Wegdösen bekämpfen musste. Ich bin ein Mensch, der viel Schlaf benötigt. Ich hatte dadurch wenig Reserven und war am zeitigen Abend bereits müde.

 

Zu jener Zeit begegnete ich erstmals dem Phänomen des Stimmen Hörens. Das zeigte sich folgendermaßen: wenn ich für die Meditation zu müde war und schon etliche male weggedriftet war, ging ich dazu über gedanklich Gebete oder Mantras zu sprechen. Hierbei konnte ich besser wach bleiben. Während dieser Gebete und Mantras kamen mir im Kopf immer wieder Gedanken hoch, in welchen Gott, Maria oder wer immer es auch gewesen sein mag, zu dem ich gebetet hatte, verhöhnt und beschimpft wurde. Ich war entsetzt darüber und dachte nach, ob ich wirklich so schlecht wäre und so denken würde, ob ich tatsächlich solche Einstellungen in mir tragen würde und ich mir dessen nur nicht gewahr wäre, weil ich diese Eigenschaften unterdrücken würde. 
Nach einiger Zeit steigerten sich diese Zustände und die Gedanken, welche in meinem Kopf hoch stiegen hatten unterschiedliche, fremde Persönlichkeitsfärbungen. Dann eines Tages konnte ich die Stimmen laut hören und sah zudem Gesichter von mir fremden hasserfüllten Menschen.

Einige Tage nachdem ich erstmals Gesichter gesehen hatte, steigerte sich dies und es war besonders arg. Die Gesichter waren so aufdringlich, dass ich sie sogar sah während ich mich durch die Räume bewegte und Tätigkeiten nachging. Damit war meine Toleranzgrenze absolut überschritten und die Gefahrenglocken läuteten. Ich sammelte meine inneren Energien und sandte einen Willensimpuls aus, durch den ich die Geister wie durch ein Antimagnetfeld von mir fort schob. Dieser Impuls, der nur wenige Sekunden gedauert hatte, war ausreichend, dass ich nie wieder Umsessenheitsgeister hörte oder sah. Ja selbst die widerwärtigen Gedanken, von denen ich früher gequält wurde, waren ein für alle male fort. Ich konnte noch so übermüdet sein, diese Gedanken kamen nie wieder. Inzwischen sind schon Jahrzehnte vergangen und die Ruhe vor Umsessenheitsgeistern blieb erhalten. (Abgesehen davon, dass ich innerlich inzwischen so erstarkt bin, dass diese Geister mir gegenüber keine Chance mehr hätten. Jedenfalls habe ich aus dieser Situation damals viel gelernt.)

 

 

Begleiteffekte von diversen Geistern

   Selten sind taktile Wahrnehmungen wie kühler Wind, Gänsehaut etc. Dies tritt eher bei Spukphänomenen auf. Von Besessenheitsgeistern sind mir solche Begleitphänomene nicht bekannt.

   Poltergeistphänomene. Hierbei versuchen erdgebundene Geister mit Hilfe der dichteren fluidalen (ätherischen) Ausstrahlung Gegenstände zu bewegen. Dies versuchen die Geister, um auf sich aufmerksam zu machen, etwa um Präsenz zu zeigen beim Tischerl Rücken (Hexenboard, Quija-Board) oder zur Einschüchterung, um ihre Macht zu betonen.

 

 

Welche mental-emotionellen Suggestionen sind typisch für Umsessenheitsgeister?

 

   Bei Personen, welche einen spirituellen Weg gehen wollen: in solchen Fällen ist es kennzeichnend für Umsessenheitsgeister, dass sie mittels skeptischer Argumentationen gegen alles esoterische Wissen, von vornherein einen Menschen an einem Vergeistigungsprozess hindern wollen. Ein vertieftes Wissen entlarvt nämlich letztlich alle Manipulationsversuche solcher Geister. Das zu verhindern ist für Umsessenheitsgeister eine fast existentielle Notwendigkeit.

   Weiters können es Suggestionen sein, welche die Sinnlosigkeit des Lebens und einfach von allem betonen, um dem Menschen jeglichen Handlungsanreiz zu nehmen. Wenn der Mensch dann untätig herum sitzt und grübelt, ist dies eine günstige Voraussetzung, um die Kontrolle durch den Umsessenheitsgeist zu verstärken.

   Hervorrufen von Schuldgefühlen oder dem Empfinden von den Mitmenschen nicht verstanden und herabgesetzt zu werden. Dies geschieht in der Absicht Depressionen hervor zu rufen und den Menschen in eine Isolation zu treiben. Depressionen haben den Sinn den Menschen in seiner Dynamik und Vitalität zu schwächen und ihn zum Grübeln zu verleiten. Sobald der Mensch in depressiver Stimmung zu Grübeln beginnt, wird er für Suggestionen von Umsessenheitsgeister empfänglicher. Schon deshalb, weil die aurisch graue bis dunkle Schwingung einer Depression dem dunklen Charakter und Astralstoff der Umsessenheitsgeister entgegen kommt. Das ist dann ein erster Erfolg für solche Geister, um einen geschwächten Menschen noch mehr unter Kontrolle zu bekommen.

  

Fallbeispiel

Brief aus dem "Jenseits Forum" (9.Okt.2000): 
...Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen ! Ich habe letztens Gläserrücken ausprobiert, ich wollte mit meiner verstorbenen Tante reden, was gut geklappt hat (fast zu gut). Jetzt möchte ich mit einem verstorbenen Promi Kontakt aufnehmen, weiß aber nicht genau, wie ! Es ist nicht das Gleiche, deswegen brauche ich einen Rat ! ....

Antwort eines Forumteilnehmers:

Ich kann Dir nur davor abraten! Du kannst sehr leicht mit einem unguten Geist in Kontakt kommen, der sich als Promi ausgibt. Hier Einiges, um Dir klar zu machen, welche Methoden der Manipulation hierbei angewendet werden:

Hochstapeln - damit sich der/die Gläserrücker/in geschmeichelt fühlt, weil sie/er bei einer solch hochgestellten Persönlichkeiten Interesse findet.

Vertrauen gewinnen - durch Schmeicheleien und Betonung des Besonderen und der Auserwähltheit des "Mediums".

"Einschulung" - man bringt dem "Medium" bei, dass es nicht mehr so umständlich schieben muss, sondern direkt schreiben kann. Dann in der nächsten Folge statt zu Schreiben nur noch zu Hören.

Besessenheit kann dann das Endstadium sein.

 

 

Welche Umstände sind für ihre Annäherung förderlich?

 

Eine Schwächung des Menschen führt auch zu einer geschwächten aurischen Ausstrahlung. Eine starke, gesunde, lichtvolle Aura drängt solche Geister fort. Eine geschwächte Aura dagegen ermöglicht es ihnen näher an den Menschen heran zu rücken. Abgesehen von Gegebenheiten, durch welche sich Menschen willkürlich zerstören, wie starker Alkoholkonsum, Rauschgift etc. gibt es auch Situationen, in welchen gesunde Menschen geschwächt werden und hierbei stärkeren Angriffen ausgesetzt sind. Dies ist zum Beispiel bei Krankheit wie etwa Grippe der Fall. Hier ein Beispiel:

 

Schattenwesen (S.)

Vor Allem während Zuständen extremer körperlicher Schwächung machte ich immer wieder mit den verschiedensten Wesen, meist dunkler Natur, Bekanntschaft. Der Prozess der Sensibilisierung vollzog sich dabei so, dass meist schon nach drei Tagen Krankheit jene Wesen für mich greifbare Realität erhielten.

Dabei ging es folgendermaßen zu:

Am Rücken liegend sah ich um mein Bett herum, vor Allem aber auf der linken Seite, zahllose schattenhafte Wesen, die auf mich eindrangen. In plärrender Stimme, einem grauenhaften Singsang, bestürmten sie mich: Manchmal mit Blasphemien, die kein Mensch in den Mund nehmen könnte, dann wiederum drängten sie mich zu irgend etwas, beschimpften mich oder versuchten mich anscheinend einfach irre zu machen. Ihre Stimmen brachen nie ab, sondern stürzten in immer neuen Kaskaden hervor. Sie wollten dann, so viel ich weiß, mich immer aus dem Körper drängen oder mich in ihre Macht bekommen. In Schweiß gebadet, von glühend heißen und kalten Wellen durchlaufen, begann dann ein Kampf.

Zuerst kaum zu Stoßgebeten fähig, begann ich unendlich langsam zu beten - zuerst Spott der mich Umlagernden, nachäffend, ein Heulen und Zähneknirschen, bis sie schließlich gingen, oder eigenartiger Weise ruhiger werden.

Was grauenhaft war und ich nie verstand: die Kämpfe schienen sich in meinen Händen widerzuspiegeln; drang das Gebet, die Hilfe der lichten Wesen vor, so zeigten sie sich als strahlende, lilienreine Hände mit zarten, überlangen Fingern. Das Dunkel wollte aus ihnen verkrümmte, verkrüppelte Klauen machen, von tiefen Furchen und Falten durchzogen, mit Tierkrallen. Dann schließlich, durch die Macht des Lichtes, waren nur mehr die Engelhände da, die sich in unendlicher Stille falteten, warmes Licht ausstrahlten.

 

 

 

Methoden der Beeinflussung

 

 

Mediale Menschen, die sich nicht den dunklen Hierarchien unterwerfen, sondern einen eigenständigen Weg gehen und sich gar den lichten Ebenen zuwenden, werden von den höllischen Geistern als Feinde eingestuft. Wenn man diese medialen Menschen nicht für die eigenen Interessen gewinnen kann, so versucht man ihnen auf vielfältige Art zu schaden und vor allem sie von einem spirituellen Weg abzubringen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Strategien.

Suggestionen

 

Wenn sich ein medialer Mensch auf den spirituellen Weg begibt, so versucht man als erste Strategie ihn davon abzuhalten. Hierzu dienen Umsessenheitsgeister, welche den Höllengeistern als Vasallen dienen. Umsessenheitsgeister, welche im irdischen Nahbereich des Menschen hängen geblieben sind und sehr dicht sind, sind besonders geeignet mediale Menschen durch telepathische Suggestionen zu beeinflussen. Es werden hierbei nicht nur die medialen Feinde beeinflusst, sondern nach Möglichkeit auch die Menschen, welche mit ihnen in Kontakt stehen. Eltern, Berufskollegen, Freunde und Freundinnen etc. Dass jemand telepathische Beeinflussungen nicht wahr nimmt, heißt noch lange nicht, dass er/sie davor gefeit ist.

Folgende Einstellungen sollen mittels Suggestionen verankert werden:

·       Skepsis - Versuch durch materialistisch orientierte Argumente das neue spirituelle Weltbild zu sabotieren oder zu zerstören.

·       Wünsche - es wird suggeriert, was man durch einen spirituellen Weg versäumt. Wenn ein Mensch als eine besondere künftige Gefahr eingestuft wird, dann lohnt sich ein größerer Aufwand. Mächtige Geistwesen bringen sich ein und erfüllen diverse Wünsche. Natürlich nur solche, welche jenen Menschen vom Weg abbringen. Auch die gegenteilige Strategie ist oft erfolgreich: Beraubung von Erfolg und Resourcen, um jenen Menschen in Verzweiflung zu bringen und ihn an "Gott und seine Engel" zweifeln zu lassen. An manchen Mythen und Sagen st etwas Wahres dran. Oft gibt es Sagen, in welchen ein Mensch in Armut und Verzweiflung gestoßen wurde und als die Not am größten war, erschien dann der Teufel und machte seine Angebote.

·       Depressionen - wenn ein Mensch dazu neigt, liegt es auf der Hand die Depressionen zu verstärken. Dies beraubt einen Menschen der Kraft und des Unternehmensgeistes.

 

Im Traumschlaf ist unser logisches Denken sehr stark herabgesetzt. Wenn jemand sehr medial ist und es unguten Geistern möglich ist zu dieser Person vorzudringen, so ist die Tatsache, dass der Träumende kaum über logische Kontrollmechanismen verfügt für Dunkelgeister von großem Vorteil, um Einstellungen, Wünsche und dergleichen in diesem Menschen suggestiv zu verankern.

Man muss jedoch über solche Gegebenheiten nicht erschrecken. Während unseres normalen Alltags wird pausenlos versucht und mittels Reklame uns diesen oder jenen Kaufwunsch einzureden. Suggestionen und Manipulationen ist der Mensch pausenlos ausgesetzt, ob im Wachen oder im Schlaf. Vielleicht ist es sogar von Vorteil, wenn wir uns der Einflüsterungen von dunklen Geistern bewusst werden, weil wir dadurch sensibilisiert werden und nunmehr auch die Kauf-Einflüsterungen in ihren Versuchen über unser Unterbewusstsein Wünsche zu verankern besser durchschauen.

 

Einflüsterungen (Su.)

Ich träume etwas, höre im Hintergrund aber eindringliche Appelle, die an mich gerichtet sind. Eine Stimme löst sich deutlicher heraus, die mir versucht etwas einzureden. Ich erkenne aber instinktiv, dass das alles nicht stimmt, was mir während des Schlafes eingeflüstert wird. Aus meinem Herzensgefühl heraus erkenne ich, dass diese Stimme versucht, mir eine falsche Meinung einzuprägen. Ich erkenne dies derart eindeutig, dass ich die Suggestionen bereits im Schlaf ablehne.

 

Mantras (So.)

Ich machte mir Gedanken darüber welche äußere, Faktoren für meine momentane schlechte Verfassung verantwortlich wären. Doch eines Tages bot sich mir der Einblick über gehobene Methoden von "Fachkräften", um auf mich einzuwirken:

Nach meinem abendlichen Üben lag ich im Bett, in einem Zustand angenehmer Belebung und glitt langsam Richtung Schlaf. Da nahm ich auf einmal folgendes wahr, ohne die ersten 10 Sekunden darauf zu reagieren: Eine kleine Gruppe von dunklen Gestalten, vielleicht vier oder fünf, gruppierten sich in einer Ecke meines Zimmers, vorerst in maximal möglicher Entfernung zu mir. Sie hielten einander an den Händen und bildeten einen abgerundeten Keil mit der Spitze zu mir. Dann begannen sie mit einem rhythmischen Singsang, eine schwingende Sprachmelodie, die immer wieder unorganisch abbrach, dies jedoch nach einem bestimmten Schema. Es handelte sich offenbar um ein Mantra, das sie wiederholten. Dabei merkte ich gewisse Auswirkungen - es fühlte sich an, als ob dieses Mantra meinen Fluidal zwingen würde mitzuschwingen oder einzuschwingen. Da begann ich endlich zu reagieren. Ich bekam noch mit, dass sie mich mittels dieser Methode zwingen wollten, dass ich selbst die Energie zur Aufrechterhaltung des Mantras beisteuere. Was dann in der Folge angepeilt war, weiß ich nicht.

Indem ich die Namen mir nahestehender Yogis mit mantrischer Kraft mental erklingen ließ baute ich eine Gegenwehr auf. Dann wachte ich auf, zündete noch einige Räucherstäbchen und sprach einen Raumsegen.

Kommentar: Es hatte sich offenbar um eine Methode gehandelt, in der versucht wurde den Fluidalkörper zu beleben und wahrscheinlich vom Körper zu lösen. Man hat sicherlich weitere Pläne für danach gehabt , sobald eine Loslösung des Fluidalkörpers gelungen wäre.

 

Täuschen

 

·       Ratschläge: Astralreisende mit noch wenig Erfahrung versucht man zu täuschen indem man sich beeindruckend als weiser Lehrer zeigt und "gute" Ratschläge gibt. Prunkvolle Kleidung, wohlwollende Herablassung und dergleichen werden angewendet um zu beeindrucken.

·       Täuschen im Aussehen: Durch Suggestion und Manipulation am eigenen Aussehen versucht man einem Astralreisenden dessen jenseitigen Lehrer, Freund, Helfer etc. vorzutäuschen. In dieser Gestalt versucht man dann diesen Astralreisenden zu enttäuschen oder seelisch zu verletzen, um ihm solcherart den Glauben an seinen wirklichen Lehrer, Helfer etc. zu nehmen.

 

Beispiele zu Täuschen im Aussehen

 

"Besonders im ersten Jahr hatte ich etliche Begegnungen mit erdnahen Geistern oder anderen Wesen, die sich in ihrer Gestalt so veränderten, dass sie im Aussehen meinem von mir sehr geliebtem jenseitigen Helfer glichen. Dies war insofern besonders schmerzlich für mich, als ich ständig nach ihm suchte und mich nach ihm sehnte, doch alles was ich zu sehen bekam, waren diese Betrüger. Manchmal brachte es mich auch in arge Zweifel. Ich lernte aber, diese Betrüger zu ignorieren oder gar zu entlarven. Um sie zu entlarven, musste ich aber konzentriert sein, sowie stark und innerlich ruhig sein, was leider allzu oft nicht der Fall war. Jedenfalls konzentrierte ich mich dann einfach auf dieses Wesen und fixierte es. Und einige Male geschah es, dass dieses Wesen dann seine falsche Gestalt schnell verlor und ich stattdessen ein schattenhaftes, schwarzes Wesen sah, das verängstigt aus dem Zimmer floh. Ich hatte hier die wahre Natur des Betrügers aufgedeckt.

Manchmal reichte es, dem Betrüger direkt ins Gesicht zu schauen, um zu überprüfen ob die Augen echt waren – an den Augen hätte ich meinen geliebten Helfer jederzeit erkannt. Augen kann man niemals - ich wiederhole, niemals!!!! - so echt imitieren, denn besonders dem Blick haftet eine intensive Ausstrahlung an, und gerade eine echte liebevolle und innige Ausstrahlung kann ein niederes Wesen keinesfalls nachahmen. Das Gesicht konnten sie manchmal sehr detailgetreu imitieren, nie aber die Augen. Wenn ich diesen Wesen dann direkt ins Gesicht sah, zerfloss ihr Gesicht teilweise wie eine Maske und verlor an Festigkeit. Mittlerweile kann mir keiner mehr diese Gestalt vormachen, ich weiß immer ganz genau dass es Betrüger sind, egal ob ich konzentriert bin oder nicht."

 

 

Ergänzungen zu dem Thema Beeinflussung finden sich in dem ebook "Außerkörperliche Erfahrungen, Teil 6", "Astrale Organisationen" und dort in dem Abschnitt "Krieg der Welten".

 

Einschleusen von aurischem Stoff

 

Dies hat den Sinn in die gesunde Aura eine Bresche zu schlagen, um von daher Zugang zu finden oder Andocken zu können.

 

Einschleusen von unguten aurischen Keimen (G.)

Ich wachte auf, weil ich plötzlich jemanden hinter meinem Rücken spürte. Dieser Jemand streichelte mich sanft übers Haar. Ich erkannte daraufhin, dass ich mich mit dem Bewusstsein in dem Ätherkörper befand.

Ich fragte den uneingeladenen Besucher wer er war. Das geht einfach mittels Telepathie. Dabei versuchte mich ich umzudrehen. Ich hoffte, er wäre mein jenseitiger Seelenpartner, der aus meinem Fluidalstoff einen Körper bilden konnte. Aber da fiel mir ein, dass er sich mir nie in dieser Art genähert hatte.

Der Besucher antwortete mir nicht und er lies auch nicht zu, dass ich mich umdrehe. Ich musste offensichtlich mit dem Rücken zu ihm bleiben. Das ließ ich mir aber nicht gefallen, sondern langte nun mit der Hand nach hinten in der Absicht seinen Kopf zu berühren. So würde ich erkennen ob es ein Psychogon war, oder ein Geist.

Der Besucher lies aber auch das nicht zu und gab diesmal ein tiefes Grunzen von sich, wie wenn sein Mund zugestopft oder zugeklebt worden wäre. Das alles ging sehr schnell, man darf ja nicht denken, dass ich mir dabei Zeit lies. Dennoch ist es angebracht sich zuerst in Sekundenschnelle Klarheit über die Situation zu verschaffen und sich nicht blindlings hinein zu stürzen.

Da packte ich ihn nun und versuchte ihn nach vorne zu ziehen. Das war ein Ringen, das mir einige Mühe kostete. Der Eindringling wollte aber mit mir gar nicht kämpfen, sondern war nur daran interessiert, dass er seine Mission zu Ende bringe: Ich spürte ein schmerzhaftes Pieksen in meinem Nackenchakra. Da sah ich innerlich, dass er mir einen Kristall in der Größe einer Walnuss in das Chakra hineingeschleust hatte.

Das alarmierte mich nun vollends, denn ich war oft genug attackiert worden und wusste, dass es Versuche waren, um mich einzuschüchtern. Die Attacke diesmal war raffiniert gewesen. Man hatte versucht mich in dem Glauben zu lassen, dass derjenige mein Seelenpartner sei. So würde ich mich gar nicht dagegen wehren. Dieser Plan war jedoch nicht aufgegangen.

Der Manipulationsversuch und die Tatsache dass die Angreifer aus meiner Sehnsucht zu meinem Seelenpartner einen Profit hatten schlagen wollen, machten mich richtig wütend. Wütend in dem Sinne dass all meine Lebenskräfte aktiv wurden. Ich packte den Angreifer mit einer Hand und als ob er eine Feder wäre, brachte ich ihn unter meiner Gewalt. Er stand nun unter mir und ich drückte ihm die Kehle mit beiden Händen zu. Aber das war ein sinnloses Unterfangen, denn es war, wie wenn man eine dunkelbraune und schmutzige Stoffpupe erwürgen wolle. Da war kein Leben drin, denn es war eine Larve, eine Astralleiche. Das ist der astrale Körper die zurück bleibt, wenn die Seele eines Verstobenen eine tiefere astrale Ebene verlässt. Zurück bleibt eine astrale Hülle, welche dunkle Wesen für Magie und für Attacken missbrauchen. Das geht so: Man steckt irgendeinen erdgebundenen Geist der dem Dunklen verfallen ist hinein und der für die Auftraggeber die Drecksarbeit machen muss. Eine Attacke ist kein einfaches Unternehmen, und man hütet sich davor so etwas selbst durchzuführen. Also nutzt man gerne ein Zwischenmedium.

Als ich mit dem Eindringling am Ringen war, erfühlte ich sein Wesen. Er war ein zutiefst unglückliches Wesen, eingekerkert in seinem schrecklichen Schicksal. Er musste alles tun was man von ihm verlangte. Er war stumpf und apathisch und das Leid anderer bedeutete ihm nichts. Er litt ja selbst am meisten.
Als ich nun die Puppe würgte, war der versklavte Geist daraus bereits entwichen. Aber die Hülle war da und eine solche kann man nicht einfach so vernichten,  da eine Larve bzw. astrale Hülle eine gewisse Zeit benötigt, bis sie von alleine zerfällt. Sie könnte aber für weitere dunkle Zwecke benutzt werden, also wollte ich sie auf der Stelle vernichten. Aber das war mit meinen Kräften nicht möglich. Egal wie sehr ich daran zerrte und drückte, es war nichts zu machen.

Plötzlich vollzog sich ein Bewusstseinswechsel in mir und ich fühlte mich entschlossen wie noch nie. "Shiva" rief ich innerlich und fühlte augenblicklich wie die Kraft Shiva Mahagurus, unseres Beschützers mich durchflutete. Ich zerfetzte den Hals der Hülle wie wenn es aus Papier wäre und damit war die Hülle nun endgültig nicht mehr zu gebrauchen.

Nachher konzentrierte ich mich auf die Kundalinikräfte. Die Kundalini stieg augenblicklich hoch und sammelte sich um den Fremdkörper, den mir jener Angreifer eingeschleust hatte. Es half zwar ihn zu isolieren aber der Fremdkörper konnte nicht herausgeschleudert werden. Da half es nur dafür zu sorgen dass ihm kein Nährboden gegeben wurde. Denn so ein Fremdkörper dient als Unterstützer einer Schwingung, die dem Yoga und dem spirituellen Weg hinderlich ist. Es lag also in meiner Hand ob der Fremdkörper mangels Nahrung absterben würde, oder ob er in mir aufblüht. Ich hatte daraufhin mehrere Monate ernsthafte Mühe ihn vollständig zu eliminieren.

 

Rechtshinweise

 

Erstausgabe 2016, Wien, überarbeitet 2017

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Alfred Ballabene