Zwischen Traum und außerkörperlichen Erfahrungen

 

 

 

Alfred Ballabene

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

            1          Neuorientierung durch erste Erfahrungen mit dem Seelenkörper

            2          Postulate und Paradigmen

3          Vergleiche zwischen üblichen Träumen und halbbewussten

Traum/Astral-Zuständen

4          Beobachtungen von traumartigen Gedankenketten während eines

außerkörperlichen Zustandes (AKE, OBE)     

5          Beobachtung von Traum überlagerten OBE Zuständen an anderen

 Astralreisenden

6          Begegnung mit einer Intelligenz im Traum(Astral?)-Zustand

7          Kontakt in unbewussten Astralreisen zu Jenseitigen

 

 

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Neuorientierung durch erste Erfahrungen mit einem Seelenkörper

 

 

Der materielle Leib des Menschen ist von feinstofflichen Substanzen oder Energien durchdrungen. Feinstofflich ist in dem Sinne gemeint, dass diese Art von Substanz oder Energie physikalisch nicht nachweisbar ist. Aus dieser feinstofflichen Substanz formen wir ein Abbild unserer selbst, wenn wir den materiellen Leib verlassen und auf astrale Reisen gehen.

 

In den ersten bewussten Reise-Versuchen bleiben wir in der Regel in der Nähe des materiellen Leibes.

 

 

Erste Erfahrungen in einem Astralleib

 

Haben wir durch wiederholtes Erleben dieses Zustandes eventuelle Ängste abgebaut und sind wir innerlich freier geworden, dann sind die Gitter unseres Leib-Käfigs durchbrochen. Wir identifizieren uns nicht mehr mit unserem materiellen Leib, die Seele wird freier und geht ab nun auf Reisen. Meistens sind wir uns dessen nicht bewusst, bisweilen schon. Im letzteren Fall nennt man dies Astralreisen oder AKE oder OBE.

 

 

 

Frei geworden

 

 

Unbewusste Astralreisen erfolgen, wie ich annehme, meist während dem Schlaf. (Sie können auch tagsüber erfolgen - siehe Doppelgänger, Vorbote). Ob das im Tiefschlaf auch der Fall ist oder nur im REM Schlaf ist weiß ich nicht.

Gelegentlich können solche Astralreisen auch teilbewusst sein. Dann ergibt sich die Möglichkeit solche Zustände nach dem Aufwachen zu notieren und zu analysieren. Das habe ich getan. In der Literatur habe ich bislang keine Hinweise auf gemischte Zustände von Astralreisenden mit getrübtem, traumähnlichen Bewusstsein gefunden. Das hat einen ganz logischen und sehr vernünftigen Grund - denn darüber zu schreiben, dient sicherlich nicht der Sache jener Vertreter, die an das Postulat des Astralreisens glauben und gibt Skeptikern die Möglichkeit "handfester" Argumentation.

 

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Postulate und Paradigmen

 

 

In den Grenzgebieten des menschlichen Seins werden anders Denkende gerne mit dem Argument der "wissenschaftlichen Objektivität" mundtot gemacht. Wissenschaftliche Objektivität gibt es in den Naturwissenschaften, in welchen genau definiert ist, wie objektives Forschen durchgeführt und überprüft werden soll. Für psychische und transzendente Forschungsrichtungen lassen sich diese Kriterien nicht mehr anwenden.

Auf jeden Fall ist die Behauptung "was nicht nachgewiesen werden kann, das gibt es nicht" wissenschaftlich nicht zulässig. Auch in den Naturwissenschaften ist dies nicht zulässig. Dort gibt es die Übereinkunft, dass nur dort geforscht werden soll, wo Nachweismethoden möglich sind. Alles was außerhalb der Nachweisbarkeit ist, ist Spekulation. Das ist ein Standpunkt, der auch für Beobachtungen und Postulate betreffend Transzendenz, Astralreisen etc. akzeptabel ist. Es werden zwar hierdurch alle die Transzendenz betreffenden Postulate als Spekulation eingereiht, aber das finde ich durchaus korrekt.

 

Wenn wir uns in der Dunkelheit befinden und unbekanntes Gebiet vor uns haben, gibt es zwei Verhaltensmöglichkeiten:

v     nicht rühren und dort bleiben wo man ist - das ist eine gängige Einstellung, die man auch respektieren sollte.

v     wenn jemand neugierig ist, sollte er sich Schritt für Schritt vorwagen. Natürlich macht sich dieser Mensch von dem erkundeten Gelände eine (innere) Landkarte. Sie verhilft ihm zur Orientierung, auch wenn sie noch so falsch ist.

 

 

 

Mercador Karte mit der erst später erforschten Antarktis (rechts).

Gerhard Kremers, genannt Mercator, war der berühmteste Kartograph des 16. Jh. Wir kennen die nach ihm benannte "Mercator-Projektion". 1569 erschien sein "Atlas" und mehrere Karten über die Antarktis (Antarktis unentdeckt bis 1818).

 

Als Jugendlicher lebte ich in einem Haus, das mitten im Wald stand. Eine von mir sehr geliebte Tätigkeit war Pilze suchen. Es dauerte immer eine gewisse Zeit, sagen wir so ungefähr eine viertel Sunde, bis ich mich "eingeschaut" hatte. Vorher fand ich kaum Pilze, wenn ich aber den Blick für die Pilze geschärft hatte, war ich zufrieden stellend fündig. Eines habe ich aus der damaligen Zeit gelernt: man findet das, was man sucht.

 

Zum Prinzip "man findet das, was man sucht" ein Beispiel aus meinem ebook "Kaffeesudbilder, Teil 2".

Zwischen anderen Patienten saß ich in einer Stuhlreihe entlang der Gangwand einer Klinik und wartete darauf aufgerufen zu werden. Die Zeit wurde mir lang und ich begann den Boden zu betrachten. Er war aus Linoleum mit brauner Marmorfaserung. Schon nach Sekunden sah ich darin allerlei Gesichter. Es waren besonders viele in dieser Maserung zu sehen. Schon hatte ich Papier und Kugelschreiber zur Hand und skizzierte. Hin und wieder bedeckte ein breiter Fuß eines Durcheilenden das Gesicht, das ich soeben abzeichnete. Die Eilenden hatten keine Ahnung hiervon auf welche Wunderwelt von Bildern sie ihren Fuß gesetzt hatten. Wie viel Sonstiges im Leben wohl würden sie in ihrer Eile übersehen, ja gar nicht auf den Gedanken kommen, dass es überhaupt existiere, dachte ich. Wunder liegen zu unseren Füßen und wir merken es nicht.

 

 

 

Kaffeesud-Abstrich als Vorlage zum Bilder-Sehen

 

 

Da der Wunsch gerade bei diesem Grenzgebiet "der Vater der Dinge ist", werden materiell orientierte Menschen Bestätigungen für ihr Weltbild finden. Umgekehrt werden Jenseitsgläubige auch ihrerseits Bestätigungen für ihr Weltbild finden.

Ich habe durch einige Zeit im Internet die heftigen Diskussionen zwischen Skeptikern und Befürworten von Astralreisen (OBE, AKE) verfolgt. Sobald Teilnehmer, die schon länger in dem entsprechendem Forum waren, von den Diskussionen ermüdet, nicht mehr reagiert hatten, kam neuer Nachwuchs nach, der sich wieder wild in die Diskussionen stürzte. Eine Klärung der Situation haben die gegenseitigen Beschuldigungen und Bekämpfungen nicht gebracht. Es ist besser von derlei Diskussionen abzusehen und statt dessen zu versuchen aus den Argumenten und den Versuchen der Gegenseite zu lernen. Die Gegenseite,  beim Astralreisen sind die Vertreter der Traumforschung mit dem Gebiet "luzide Träume" (LD). Die Vertreter von LD, verfügen über gut ausgerüstete Schlaflabors und Geldmittel, welche ihre Forschung unterstützen. Deshalb haben sie auch interessante Ergebnisse zu bieten - gut ausgearbeitete Methoden und Hilfsmittel um LDs herbei zu führen.

 

Die Verfechter beider Richtungen sind zumeist Puristen. Für sie gibt es nur ein entweder oder. Ich bin der Ansicht, dass es beides gibt, sowohl luzide Träume als auch Astralreisen. Und es gibt noch etwas, das kaum je erwähnt wird: Astralreisen mit traumartigen Überlagerungen - man ist wo, ist jedoch nicht klar bei Bewusstsein, sondern träumt und überlagert die unterschwellig wahrgenommene Umgebung mit fabulierenden Gedanken. Darüber wird hier im Folgenden ausführlicher geschrieben. Es gibt noch eine weitere Vermischung zwischen Astralreisen und Träumen. Es ist ein Fluktuieren - eine Astralreise, die von einer Traumsequenz abgelöst wird (Verlieren der Bewusstseinsklarheit und Abdriften in einen Traum). Hierüber wird in dieser Schrift nicht berichtet.

 

 

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Vergleiche zwischen üblichen Träumen und halbbewussten Träumen/Astralreisen

 

 

Halbbewussten Zustände im Vergleich zu üblichen Träumen

v     Halbbewusste Zustände enthalten keine Absurditäten, sondern haben einen logischen und gewohnten Ablauf wie das Tagesgeschehen.

v     Man weiß wer man ist und besitzt seine normale Logik und sein normales Wissen.

 

Traumgeschehen, welche anders sind als im Alltag möglich:

 

v     Personen: Oft träume ich, dass ich in Begleitung von meiner Ehefrau bin. Meist machen wir irgend einen Ausflug oder gehen irgendwo in einer Stadt herum. Es geschieht dann praktisch immer, dass meine Frau auf einmal verschwunden ist. Ich suche sie dann verzweifelt, ohne sie zu finden. Das irritiert mich zumeist sehr.

Ich erkläre mir das folgendermaßen: ihr Astralkörper ist in den physischen Körper zurückgekehrt (etwa beim Aufwachen) und deshalb nicht mehr präsent.

v     Objekte wie Fahrrad oder Koffer verschwinden. Oft rede ich mir dann ein, dass sie gestohlen wurden. Speziell für mein Fahrrad gilt das, und weil ich mich in diesem Zustand an ähnliche Situationen früherer Träume erinnere, habe ich immer schon ein mulmiges Gefühl, wenn ich mein Fahrrad irgendwo abstelle. Erklärung: Es handelt sich hierbei um selbstgeschaffene Objekte, die sich auflösen sobald man sie nicht mehr beachtet ( es handelt sich um Objektpsychogone).

v     Besondere Fähigkeiten: Aus der Erinnerung her verfüge ich über besondere "paranormale" Fähigkeiten wie Telekinese, das Durchdringen von Objekten, Fähigkeit zu schweben.

 

 

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Beobachtungen von traumartigen Gedankenketten während eines außerkörperlichen Zustandes (AKE, OBE)

 

 

Eine "jenseitige" Schichte, die unserer irdischen Welt sehr nahe ist, diese überlagert und durchdringt, wird hier als "erdnahe Astralebene" bezeichnet. Diese Schichte wird unbewusst von Menschen aufgesucht, die sich mit ihrem Astralkörper vom materiellen Leib zu lösen, um dort auf Reisen zu gehen. Meist haben jene Menschen ein getrübtes Bewusstsein (herabgesetzte Frontalhirn-Tätigkeit des schlaf-ruhenden Körpers) und verhalten sich in dieser Ebene irrational - sie nehmen die Umwelt nur gefiltert und beschränkt wahr, sind introvertiert und weben die wahrgenommenen Eindrücke in eine innere Fantasiewelt ein.

 

Ein Beispiel:

Ich hatte kurz vor dem Schlafengehen in meine Mailbox geschaut und dort einen Brief von einem guten Freund vorgefunden. In diesem schrieb mir dieser, dass er nun wieder einen Kater hätte und zwar einen Balinesen von 9 kg, also ein beeindruckend großer Kater. Er schickte mir auch ein Bild von ihm und der charaktervolle Ausdruck des Katers beeindruckte mich. Dies zur Erklärung der späteren Gedankengänge während irgendwelcher Wachphasen in der Nacht. Ich ließ da zur inneren Unterhaltung meine Fantasien spielen und stellte mir vor, wie ich in Begleitung eines schwarzen Panthers wäre, der nicht von meiner Seite weichen würde.

 

Gegen Morgen, in einem teilbewussten OBE-Traumzustand, reihte ich mich in eine Warteschlange von Menschen ein. Ich war hierbei überzeugt von meinem schwarzen Panter begleitet zu werden. Ich blickte zu meiner Seite, wo er meiner Fantasie zufolge sein müsste, um ihn zu streicheln, aber da war kein Panther, sondern ein leerer Platz. Sofort wurde diese Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Fantasie durch eine neuerliche Vorstellung erklärt. Ich war mir gewiss, dass der Panther nachkommen würde. Als ich dann kurz darauf am Einlass war, vor dem sich die Warteschlange gebildet hatte, erklärte ich der Person dort, dass ein schwarzer Panther nachkommen würde und dieser zu mir gehören würde. Man möge dies bei den Plätzen berücksichtigen. Kurz darauf wachte ich auf.

 

 

Hier ein Bild aus anderem Zusammenhang - ich liebe nun mal die Katzentiere

 

Ein weiteres Beispiel:

Heute schwebte ich den Gehweg entlang. Es war für mich ein großartiges Gefühl in Brusthöhe gleichsam in der Luft zu sitzen und in einem flotten Gleiten mich fort zu bewegen. Da stand auf dem breiten Gehweg ein Zeitungskiosk mit offenem Eingang und Ausgang in meiner Richtung. Ich konnte mir nicht den Spass entsagen durch den Kiosk durchzugleiten. Aus Höflichkeit entschuldigte ich mich hierbei beim Kioskbesitzer und einem Kunden für meine Handlungsweise - es sei eben so schön, meinte ich. Die zwei hatten hierfür durchaus Verständnis und meinten bedauernd, dass sie selber zu sehr angewurzelt wären, um schweben zu können. Während sie dies sagten sah ich als innere Vorstellung ein Wurzelwerk vor mir. Die Vorstellung war kurzfristig so plastisch, dass sie die Wahrnehmung der Außenwelt ausblendete.

 

Es war typisch für diesen Mischzustand, dass es ein äußeres Erleben gab, das ich optisch klar wahr nahm und sich diesem Gedanken und innere Vorstellungsbilder derart überlagerten, dass sie für Augenblicke "realer" wurden. Meist jedoch sind diese den Traum begleitenden Vorstellungen keine kurzfristigen Bildgedanken, sondern arten in Grübeleien und tagtraumartige Fantasien aus, die das "Außenerleben" zur Gänze überlagern oder diesem zumindest einen anderen und zu den Fantasien passenden Sinn verleiht.

 

Ich kann mich an eine traumgetrübte Astralreise erinnern, in der ich derart absurde Ideen entwickelte, dass damit verglichen das Verhalten jener Frau geradezu vernünftig war. Andererseits habe ich mir gerade wegen der Absurdität meiner Assoziationen dieses Traum/OBE Geschehen nach dem Aufwachen besonders gut merken können.

Ich befand mich in Begleitung einer Frau in einer Altstadt und bewunderte die Fresken und Skulpturen der Gebäude. Immer wieder wies ich die Begleiterin auf diese Pracht hin. Es waren ausnehmend schöne Fassaden und die Gebäude in einem merkwürdig individuellen Stil gebaut. Ähnlich einem Jugendstil unter Betonung von abgerundeten Formen und Skulpturen. Aus einem unerfindlichen Grund bildete ich mir ein mir eine Arbeitsstelle suchen zu müssen. Als ich einem Mann begegnete, es war ein gut aussehender Intellektueller, schlug ich ihm auf die Schulter und fragte ihn, ob er eine Arbeitsstelle für mich hätte. Er verneinte und blickte missbilligend auf seine Schulter, auf die ich ihm soeben einen kollegialen Schlag versetzt hatte.

 

Meine Wanderung durch die Altstadt führte mich dann zu einem Kaffeehaus. Es war gut besucht und nur wenige Tische waren frei. Ich war nach wie vor in Begleitung. Noch immer hatte ich das Empfinden durch eine Arbeitsstelle für meinen Lebensunterhalt sorgen zu müssen. Ich stand von meinem Sitzplatz auf und ging einige Tische weiter, wo auf dem Boden ein Kugelschreiber lag. Hierbei bildete ich mir ein, dass der Kugelschreiber der Chef des Lokales wäre. Ich tupfte mit einem Finger vor dem Kugelschreiber auf den Boden, um Kontakt aufzunehmen. Da kam ein Hund vorbei im Glauben, dass ich Stöckchen werfen wolle, nahm den Kugelschreiber in sein Maul und verschwand damit.

 

Meist haben Träume dieser Kategorie folgende Kennzeichen:

Die Umgebung ist nicht auffallend und von keinem Unterhaltungswert. Es gibt keine Kontakte zu anderen Personen. Es wird zwar oft eine Begleitung registriert, diese aber nicht gesehen oder nicht beachtet. Allerdings werden in die Gespräche andere Personen oft miteinbezogen, wobei ich nicht weiß, ob diese "Personen" eingebildet sind oder real-astral. Man erzählt dieser Person, was man sieht, in einer ähnlicher Weise als würde man ein Selbstgespräch führen.

Fast immer besitzt diese Traumkategorie keine mitreißende Traumhandlung. Die Szenen, die ich in diesen Zuständen erlebte, waren eher kurz, wurden blasser, schienen nur noch als Fantasie zu existieren und verdichteten sich wieder zu einer visuell erlebten Umgebung. Es erweckte den Eindruck als hätte ich zwischen sinnierendem "Wachen" und Schlafen gependelt.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass in diesen Zuständen die nur schwach wahrgenommene Umgebung ohne besondere Handlung langweilig ist, weshalb man versucht sich durch das Erfinden einer Geschichte zu unterhalten. Die unterhaltenden Fantasien haben im Gegensatz zu der fluktuierenden Wahrnehmung der erträumten Umgebung eine größere Beständigkeit. Sie setzen sich in den nachfolgenden Kurzträumen ungebrochen fort, ohne allzu viel Rücksicht auf die dumpf wahrgenommene und veränderte Umgebung zu nehmen. Da ich gelegentlich eine, wenngleich minimale, Bewusstheit hatte, konnte ich mir bisweilen sowohl die Fantasien als auch die erträumte Umgebung nach dem Aufwachen merken.

 

Ähnliche Vorgänge finden sich in unserer Alltagswelt. Immer wieder sehe ich Menschen auf der Straße, an deren Mundbewegungen oder halblautem Gemurmel ich erkenne, dass sie in ihrer Aufmerksamkeit von Denkvorgängen absorbiert werden. Sie verhalten sich ähnlich wie ich mich während des Schlafes in diesen seltsamen Astral-Traum-Zuständen verhalten hatte. Im Gegensatz zu dem Verhalten auf der Traumebene, können Straßenpassanten mit Selbstgesprächen schnell umschalten und sind in ihrer Aufmerksamkeit innerhalb von Sekundenbruchteilen präsent. Insofern ist dieses Verhalten normal und stört nicht das Verhalten.

Es scheint so als ob bei teilbewussten Astralreisen mit einer traumartigen Überlagerung von Gedanken und Vorstellungen zwei innere Instanzen um die Vorherrschaft kämpfen würden. Da ist einerseits der Wunsch nach einen luziden Zustand und auf der anderen Seite eine vom Unbewussten gelenkte Traum-Schlaf erhaltende Instanz.

Einfluss der Gefühlstiefe auf die Bewusstheit

Durch lange Zeit war mir unklar, ob die starken Gefühle, die sehr häufig in einer Euphorie gipfelten die Folge der Bewusstheit in den Astralreisen war, oder ob jene dadurch ausgelöst wurden. Ich glaube beides ist der Fall. Auf jeden Fall schaukelt sich beides hoch - die Gefühlsintensität steigert die Bewusstheit in Traum oder Astralreise und die bewusste Wahrnehmung steigert die Gefühlsintensität.

In mäßig bewussten Zuständen scheint es eine innere Instanz zu geben, die eine Schlaf- und Traumerhaltung anstrebt und eine Bewusstwerdung verhindern möchte. Beispiel:

    Ich ging durch eine mir (traum-) bekannte Stadt in einem äußeren Bezirk. Ich wusste im Traum, dass ich in der Altstadt wegen der schönen Gebäude, die ich dort vorfinde schon häufig luzid wurde. Deshalb schlug ich meinen Weg in Richtung Altstadt ein, um wieder eine Luzidität herbeiführen zu können. Kaum hatte ich die Richtung eingeschlagen als meine Mutter (die ich nicht sah) mich bat die Hügelkette am Stadtrand aufzusuchen. Sie hätte dort eigens für mich Verschönerungen machen lassen. Unwillig und um sie nicht zu enttäuschen änderte ich meinen Weg und stieg in eine Straßenbahn mit dieser Richtung ein. Dort angekommen befand ich mich in einer uninteressanten Umgebung, wanderte desinteressiert und ohne der Umgebung sonderliche Beachtung zu schenken dahin und dorthin, um dann wieder zurück zu fahren. Auf der Rückfahrt wachte ich dann auf.

Anscheinend wollte eine innere Instanz, die sich der Muttervorstellung als Autorität bediente, mich daran hindern bewusst zu werden. Vielleicht hat der Traumschlaf einen biologischen Sinn, der durch einen luziden Traum nicht erfüllt wird. Ich weiß es nicht.

 

 

 

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Beobachtung von traumartig überlagerten OBE Zuständen an anderen Astralreisenden

 

In etlichen Fällen war ich bei Reisen in diese erdnahe Ebene tagesbewusst und konnte das Geschehen um mich genau beobachten. Ich habe das Folgende in einer Altversionen eines Kapitels beschrieben, das ich in meiner Homepage "Traumebene" nannte. "Traumebene" ist vielleicht eine unglückliche Bezeichnung, denn es ist/war nicht gemeint, dass sich normale Träume auf dieser astralen Ebene abspielen.

 

Nun zu den Beobachtungen, die ich aufmerksam und bis ins kleinste Detail genau machte:

Die Menschen gingen, meinen Beobachtungen zufolge, dort scheinbar beruflichen Tätigkeiten oder diversen Heimarbeiten oder Hobbys nach, oder sie bewegten sich ziellos auf den Straßen. In allem ohne logisch determinierter Absicht. Es schien ein Automatismus zu sein, der die Handlungen setzte. Die mangelnde geistige Präsenz ließ mich vermuten, dass es sich um Träumende handeln musste. Sie agierten in einer Weise, welche dem Sinnieren und den unkontrollierten Gedankenfolgen unserer täglichen Gedankenleerläufe nahe kommt.

 

"Die Autofreunde" (eigenes Erlebnis)
Ich saß im Lehnstuhl und übte. Ich schlief ein und "erwachte" im Zustand des Falschen-Aufwachens. Nachdem ich aus dem Stuhl aufgestanden war (bzw. aus meinem materiellen Körper stieg), war ich mir meines Zustandes vollbewusst und tagklar. Das Zimmer war dem Schlafzimmer, in dem ich mich zum Üben gesetzt hatte ähnlich, jedoch wesentlich größer und mit zwei Fenstern an der Außenfront an Stelle der Terrassentüre. A. war ebenfalls anwesend und ich versuchte mit ihr telepathischen Kontakt aufzunehmen. Sie reagierte nicht.

 

Ich ging nun zum rechten Fenster und sah die Straße hinunter. Es war eine Straße, umsäumt mit mehrstöckigen Mietshäusern. Ich befand mich ebenfalls in einem Mietshaus, obwohl unser real-physisches Haus ein Gartenhaus war, ringsum von Bäumen umgeben. Draußen war es taghell, etwa so um die Mittagszeit. Interessiert schaute ich dem Treiben der Menschen zu. Irgendwie schien ein jeder mit sich selbst beschäftigt zu sein und kümmerte sich nicht um die anderen. Teils war das Geschehen unauffällig. Manche Szenen waren aber so absurd, dass sich mir das Geschehen tief einprägte. Es sind Szenen, an die ich mich jetzt nach mehreren Jahren noch immer deutlich erinnern kann. Noch immer kann ich aus der Erinnerung heraus viele Details ablesen, die in meiner ausführlichen und sofort erstellten Notiz nicht enthalten sind:

Von links kam ein Auto die Straße entlang, erhob sich in die Luft, flog zu einem offenen Fenster im zweiten Stock eines Hauses schräg gegenüber und in das Fenster hinein. Es erweckt den Eindruck, als ob der Besitzer das Autos zu sich ins Bett nehmen wollte und es als Teil seiner selbst betrachtete.

Ein anderes Auto erhob sich zu einem Fenster, um dort zu parken und war dann kurz darauf nicht mehr zu sehen. Es hatte sich einfach aufgelöst. Ich dachte mir, wahrscheinlich hatten sich die Interessen seines Besitzers nun anderen Dingen zugewendet, oder er war aus dem Schlaf aufgewacht.

 

Nur etwa zwei Meter neben mir, beim Nachbarhaus, kletterte ein Mann an einem Seil in ein höheres Stockwerk. Ich weiß nicht welche Absicht er hatte, irgendwie sah es für mich absurd aus.

 

All dies lief ruhig und ohne Eile ab. Fasziniert schaute ich allem zu und bemühte mich mir jedes Detail einzuprägen.

 

Von rechts kam ein rotes Auto, das auf der Vorderseite weiß übersprüht worden war. Das Auffallende war, dass die weiße Farbe teilweise bis zu ca. 1 m auch um die Autovorderfront auf den Boden gesprüht worden war und sich dieser Fleck mit dem Auto mitbewegte.

Während ich noch so am Fenster stand, kam plötzlich ein Installateur ins  Zimmer. Er betrachtet das Heizungsrohr und wandte sich an mich mit der Feststellung, dass eines der Heizungsrohre leck sei. Tröstlich meinte er, dass der Schaden noch in die Garantiefrist fallen würde und die Firma für die Kosten aufkommen würde. Ohne eine Antwort von mir abzuwarten, ging er entlang dem Heizungsrohr weiter und verließ das Zimmer auf der linken Seite durch eine Türe, die sich plötzlich gebildet hatte und auch gleich darauf wieder verschwunden war.

Obwohl die Szenen so absurd waren wie die Welt in Alices Wunderland, verlief alles friedlich und wie selbstverständlich. Es gab weder Interessenskollisionen noch ein Chaos.


Ich sah einige male solche Szenen. Die meisten Beobachtungen in Traumebenen waren jedoch unscheinbarer. Die Menschen waren dort in sich selbst eingesponnen und wenig kommunikativ. Die Handlungen, die sie setzten waren auch weniger kurios. Sie gingen entweder teilnahmslos eine Straße entlang oder saßen irgendwo in sich versunken.

 

Gelegentlich hatte ich Gespräche mit unbewussten Astralreisenden, wo sich mir die Situation infolge der unlogischen Antworten eingeprägt hatte.

Wenn ich mit diesen Personen zu sprechen versucht hatte, so haben diese schwach reagiert und hatten teils sinnlose Antworten gegeben, die zumeist zu völlig anderen Dingen Bezug nahmen. Es erweckte den Eindruck als ob diese Personen in eine eigene Gedankenwelt verstrickt waren, aus der sie sich nicht lösen konnten und in die sie alle Eindrücke, die sie von außen empfingen einbauten.

 

 

.....Zu meiner rechten Seite suchte ein Schwarm Tauben auf der Erde irgendwelche Krümel. Darunter war eine Taube mit rotbraunen und dunkelorange gefärbten Federn, durchaus so wie es in der Natur noch vorkommen mag. Mir gefiel die Taube. Als ich eine Frau den Weg herauf kommen sah, sprach ich sie, sobald sie mir nahe war, diesbezüglich an, indem ich auf die rötliche Färbung dieser Taube hinwies. Ich war auch neugierig, was das Gespräch ergeben würde. Die Frau jedoch erfasste nur den Hinweis auf die rote Farbe und gab eine Antwort, die sich um eine gerötete Entzündung handelte. Einige Augenblicke später wachte ich auf.

 

6

 

Begegnung  mit einer Intelligenz  im Traum(Astral?)-Zustand

 

Das Astralreisen in erdnahen Ebenen kann zu Begegnungen verschiedenster Art führen. Meist sind es für mich fremde Menschen, mit denen ich plaudere, Ausflüge mache oder Lokale besuche. Manchmal begegne ich auch Bekannten, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Wir umarmen und begrüßen uns dann. Gelegentlich habe ich auch Begegnungen mit einer "Präsenz", die ich nicht zuordnen kann. Diese Person ist mir zu eigenständig und selbstbewusst, um von mir als verdichteter psychischer Inhalt bewertet zu werden. Diese "Person" hat einen engagierten Zugang zu Tieren.

 

Sehr oft begegne ich in letzter Zeit in Träumen exotisch schönen Tieren, bisweilen sind es auch gewohnte Haustiere. Hierbei habe ich den Eindruck, dass ich unter Beobachtung einer Frau (Präsenz) stehe, eben diese oben erwähnte "Person", welcher Tiere und speziell Katzen sehr am Herzen liegen. Ich nenne diese Frau "Bastet".

 

 

Als Beispiel hierzu ein halbbewusster Astral-Traumzustand:

 

 

"Danke für das Spiel" 

(15. Feb. 2011)

Ich saß im Zug und hatte eine junge, einige Wochen alte, schwarz-weiß gefleckte Katze eines Freundes mit mir. Sie war mir zur Betreuung übergeben worden. Die kleine Katze war verspielt, quirlig und nicht zu halten. Ich hatte die Katze lieb und gönnte ihr etwas Freiheit und so tollte sie im Zug herum. Als sie auf dem Gang des Abteiles eine Hutschachtel rollte, die dreimal so groß war wie die Katze selbst, dachte ich, dass sie mit dem Spielen übertreiben würde und sich die Mitfahrer belästigt fühlen könnten. So nahm ich die Katze zu mir auf den Schoß.

 

 

Spiel mit einer Hutschachtel

 

Ich stieg in einer ländlichen Kleinstadt aus und ehe ich es mich versah, war die Katze auf der Straße und lief mir davon. Ich suchte sie und sie lief in einen offenen, gemauerten Schuppen. Da versteckte sie sich hinter allerlei Tand. Bisweilen konnte ich ihren Kopf hervorlugen sehen, bisweilen sah ich sie von einem Platz zum anderen huschen.

 

 

Hallo, hier bin ich...

 

Ich war immer hinter ihr her, um sie zu fangen. Endlich glaubte ich ihr Versteck gefunden zu haben, aber es war eine andere Katze, die zum Vorschein kam. Die Suche wurde komplizierter, denn es versteckten sich noch zwei weitere Katzen im Raum, kamen hervor und verschwanden wieder hinter den bäuerlichen Objekten im Schuppen. Gelegentlich sah ich auch meine schwarz-weiße Katze auftauchen und wieder verschwinden.

 

 

Kuckuck, da bin ich....

 

Ich war noch mit dem Versteckspielen der Katze beschäftigt, da kam eine junge Frau in den Schuppen. Sie hatte ein sehr edles Gesicht und ungemein strahlende Augen. Als ich sie ansah sprach sie: "Danke für das Spiel". Im nächsten Augenblick war ich aus dem Traum erwacht.

 

 

Rausschmiss

(1. Juni 2011)

Ich befand mich in meiner großen Traum-Wohnung auf dem Berg. Das ist eine meiner Traum-Wohnungen, in denen ich häufig halb oder ganz luzid werde.

 

Ich saß dort halb dösend in meinem Stuhl. Die Beine hatte ich von mir gestreckt. Da biss mich unser Kater Schnurrli in die große Zehe. Unwillig schüttelte ich ihn ab und warf ihm noch einen Hausschuh nach. Jedenfalls war durch diesen Umstand das Dösen vorbei und ich war wach. Ich stand auf und ging Richtung zentrales Wohnzimmer, von dem etliche Türen zu anderen Zimmern führen. Eine dieser Türen jedoch ist eine Außentüre, die zu einem Bergweg sich öffnet, der als solcher eigens für meine Wohnung angelegt wurde. Der Weg führt an einem felsigen Hang mit wunderschöner Aussicht zu einer darunter liegenden Stadt gemächlich bergab.

Ich stand noch im zentralen Wohnzimmer, da sah ich eine junge Katze, die fremd war. Mein Kater Schnurrli mag keine fremden Katzen. Früher, als er noch jung war, hat er jede Katze ob jung oder alt aus seinem Revier vertrieben. Das kann er jetzt nicht mehr, dazu ist er zu alt. Wenn eine fremde Katze die Wohnung betritt und Schnurrli dadurch die Ruhe raubt, ist es meine Pflicht als sein Beschützer die Katze davon zu jagen. So auch hier. Ich öffnete ein Seitenfenster zum Bergweg und gab der Katze durch eine Geste zu verstehen, dass sie verschwinden solle. Gleich darauf sah ich eine Mutterkatze mit einem weiteren Jungen. Auch der machte ich klar, dass sie hier unerwünscht sei und öffnete abermals das Fenster. Kaum war das geschehen, da kam eine weißblonde Frau zu mir mit einem breiten, sehr Pigment armen, hellem Gesicht. Ich sah mir ihr Gesicht genau an, was meist in solchen halbbewussten Traumzuständen nicht der Fall ist.

 

 

Sie hatte eine ungewöhnlich blasse Gesichtsfarbe und weißblonde Haare

 

Die Frau war mir fremd und hatte in meiner Wohnung nichts zu suchen. Meine Wohnung ist meine Privatsphäre, auch im Traum. Ich mag es nicht, wenn in ihr fremde Leute ein- und ausgehen.

"Ich bin gerade beim Hinauswerfen fremder, ungeladener Gäste", sagte ich zu ihr.

"Ja, zum Beispiel Katzen", gab sie zur Antwort.

Dann kam sie mit ihrem Gesicht auf eine Handspanne nahe heran, abwartend, leicht kühl und doch zugleich für mich erotisch.

Ich fragte sie: "Kennen wir uns?"

"Ja", gab sie zur Antwort und nach einigem Zögern: "aus Prag."

Das schien mir sehr erfunden. Wohl war ich schon zweimal in Prag gewesen, aber ich hatte dort niemanden näher kennen gelernt. Das gab ich auch zu verstehen.

"Ich bin die Tochter von Robert Frank", sagte sie, wobei sie Frank englisch aussprach.

"Kenne ich nicht", meinte ich.

Sie sagte nichts, wartete ab und ließ mich in meinen Erinnerungen nach einem eventuellen Frank grübeln. Das Grübeln brachte mich jedoch aus meinem wachen Zustand heraus und mein Bewusstsein wurde immer dumpfer und Schlaf ähnlicher.

Bald war ich mir nicht mehr klar, ob es nicht doch einen Frank gäbe und ihre Angaben stimmen könnten. .... "Ja, einen Frank kenne ich doch", dachte ich zuletzt, "aber deutsch ausgesprochen" und dachte grübelnd weiter: "Hätte sie den Namen gleich deutsch ausgesprochen, wäre er mir leichter eingefallen." Dann wachte ich auf.

 

Es ist sicherlich ein Unterschied, ob man etwas erlebt oder liest. Nach den von mir gebrachten Schilderungen wird man sich fragen, welche Erkenntnis ich daraus gewonnen hätte, oder welch tieferen Sinn diese zwei halbluziden Astralträume überhaupt hätten. Sie hatten für mich in erster Linie die Bedeutung der Bestätigung einer im Alltag oft erfühlten Präsenz.  Ein Beispiel:

 

(20. Feb. 2011)

Schnurrli unser Kater wollte wieder einmal hinaus. Das ist sein Spiel: hinausgehen und gleich darauf wieder herein zu wollen. Oder auch hinaus zu gehen und nicht wieder herein zu wollen. Wir rufen und stehen Ängste aus, dass er sich verkühlen könne.

Wieder steht Schnurrli vor der Türe und will hinaus. Dabei hatten wir ihn vor kurzem erst herein gelassen. Empört rufe ich aus: "der terrorisiert uns ja regelrecht!"

Da höre ich über meinen inneren Sinn ein Lachen. Es war so deutlich, dass es nicht wirklicher sein konnte.

 

Solche Beispiele gäbe es etliche. Für mich die Bestätigung einer unsichtbaren Präsenz speziell in Bezug zu unseren zwei Katern.

Sowohl der soeben geschilderte Vorfall als auch die zwei halbbewussten Astralträume haben für mich eine praktische Bedeutung. Sie vertiefen meine Beziehung zu einer sich kundgebenden Präsenz, an die ich mich bewusst in kritischen Katzensituationen wende. Etwa: Schnurrli will spät abends bei Regenwetter nicht hinein. Ich kann ihn zwar draußen sehen, aber er läuft mir davon. Normalerweise, bei Schönwetter würde ich schlafen gehen und ihn irgendwann in der Nacht herein lassen. Bei Regen, wie nun, müsste ich länger aufbleiben und auf ihn warten. Doch ich hatte Grippe und auch meine Frau und wir konnten uns kaum auf den Beinen halten. An ein längeres Aufbleiben war nicht zu denken. Meine Frau hatte schon einige vergebliche Versuche unternommen ihn herein zu holen. In diesem und auch in ähnlichen Fällen half "Bastet". Ich schilderte ihr die Situation, ging zur Außentüre, rief einmal und Schnurrli kam herbei. Ein Zufall, könnte man sagen, wenn es sich nicht zu einem funktionierenden Kommunikationssystem mit oftmaliger Bewährung entwickelt hätte.

 

 

7

 

Kontakt in unbewussten Astralreisen zu Jenseitigen

 

 

Auf der Traumebene ist ein durchaus gemischtes Publikum (diesseitig und jenseitig). Das wurde mir in folgender Situation bewusst:

Ich befand mich in einem großen Raum und es standen eine Menge Leute herum. Irgendwie fühlte ich mich allein und hätte gerne Gesellschaft gehabt. Da empfing ich folgende Botschaft: "Die Art wie man beachtet wird oder ob man beachtet wird hängt vom Blick ab. Wenn man in Gedanken in sich verstrickt ist und die Aufmerksamkeit introvertiert nach innen gerichtet ist, dann ist der Blick stumpf. Eine Person, die bewusst nach außen blickt und die Menschen um sich anschaut, wird sofort beachtet."

 

Dann war ich in einem größeren Saal, ähnlich einem großen Theater oder Kino. Es waren da viele Sitzreihen. Der Saal war bis auf den letzten Sitz voll. Einen Sitz gab es noch in der letzten Reihe, da setzte ich mich hin. Da kam eine Afrikanerin zu mir und lud mich ein mich zu ihr zu setzen. Ich folgte ihr und sie geleitete mich zu einer Art Loge, eine offene Seitennische mit einem Tisch und vier Stühlen. Vor jedem Platz stand ein Glas mit Weißwein als Willkommensgruß. Ich setzte mich zu der Afrikanerin an den Tisch. Sie bedankte sich, dass ich mich zu ihr gesetzt hatte. Ich bedankte mich meinerseits und meinte, dass eher ich mich für die Einladung bedanken müsse. Ich wollte mich mit ihr unterhalten, doch wir wurden durch eine weitere Frau gestört, die hinzu kam und mich verwirrte, indem sie sich anbot meine Hand zu lesen, doch wie sich zeigte von Chiromantie keine Ahnung hatte.

 

Wie ich aus schon früheren Eindrücken bei solchen unbewussten Reisen auf der "Traumebene" entnommen hatte, sind wir hierbei durchaus von interessierten Jenseitigen aller gut/schlecht Schattierungen umgeben. Durch den Hinweis im heutigen halbbewussten Zustand (2011) wurde mir einiges klarer: Mit einem Menschen, der teilnahmslos wie ein Zombie herum läuft, können sie nicht viel anfangen. Sobald ein Traumwandler jedoch seinen Blick bewusster nach außen richtet, strahlt er stärker aus. Es kann dies von den Jenseitigen deutlich gefühlt werden. Das ganze Wesen eines solches Menschen wird in der Ausstrahlung stärker und speziell die Strahlkraft der Augen (sofern die Augen das dominante Wahrnehmungsorgan sind). Sofort umgeben sie dann einen solchen Menschen und beginnen mit ihm ein belangloses Gespräch. Zumindest testen sie zunächst aus, ob der betreffende Mensch in der Argumentation logisch reagieren kann. Interessanterweise gibt es kein direktes, deutliches Gespräch im Sinne etwa wie "ich bin Dein Helfer und will Dir diesen und jenen Hinweis geben". Ich weiß nicht weshalb sie das nicht tun. Sie testen lieber den Charakter und die Reaktionsweise ab. Das heißt, sie sind lieber darauf aus Informationen zu erhalten als Informationen zu geben, was ich sehr bedauere.

 

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Perkussionseffekte

Perkussion:
Übertragungen von Empfindungen oder Verletzungen vom pysischen Körper auf den Astralkörper.

Reperkussion:
Übertragungen von Empfindungen oder Verletzungen vom Astralkörper auf den pysischen Körper.

Beispiel für eine Perkussion:
Hier ein Beispiel einer Übertragung eines Zustandes des physischen Körpers auf den Astralkörper:

    Traum: Beim zweiten guten Freund ist mir aufgefallen, dass er mir nicht in die Augen schauen konnte, sie flackerten immer hin und her. Ich sagte zu ihm, "warum kannst du mir nicht richtig in die Augen schauen?" Er bemühte sich, aber es klappte nicht....

    Antwort: dieses Augenflackern ist nicht psychologisch auszudeuten im Sinne eines Traumsymboles. Es handelt sich um Augenbewegungen wie sie beim REM-Schlaf sein können, die sich auf den Astralkörper übertragen haben. Es hat sich hier also um eine unbewusste astrale Aussendung von Deinem Freund gehandelt, wobei er mit den Augen nicht genau schauen konnte, weil sich die Augenbewegungen des materiellen Körpers (Perkussion) auf den Astral übertragen hatten. – Dies ist ein seltenes und wunderschönes Lehrbeispiel!