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Channeling im Kontext mit dem schlichten Sein
Reiner * schrieb am 21. Juli um 11:07 Uhr (151x gelesen):

Channeling und die Ausrichtung auf das reine Sein


Mit der bewussten Anbindung an das Sein, der Stille des Herzens ohne Bilder wird Channeling überflüssig.

(Gemeint ist hier das traditionelle Channeling bestimmter Wesen.)

Ausführung

Wenn ich mich alleine fühle mit meinen Problemen, wenn ich nicht weiter weiß, wenn ich Rat brauche, wünsche ich mir oft jemanden, der mir mit seiner Weisheit und seinem Rat zur Seite steht. Und zwar nicht irgendjemanden, sondern jemanden, der wirklich Bescheid weiß. Jemanden, der sozusagen überirdische Weisheit besitzt und auch über der Zeit steht und Einblicke hat, die jedem anderen irdischen Berater fehlen. Kurz und gut: Ich suche den perfekten Berater.

Ich suche jemanden, der auch auf der geistigen Ebene bewandert ist, damit ich ganz sicher sein kann, dass ich dem Rat, den ich dann bekomme, auch wirklich folgen kann.

Und dann bekomme ich diesen Rat. Es gibt da jemanden, der channeln kann. Und da ich auch eine besondere Beziehung zu einem bestimmten Geisthelfer (Frequenz) habe, macht es mir Freude, gerade auf diesem Wege mit ihm in Kontakt zu sein und mir seine Weisheit zu Herzen zu nehmen, weil mir das entspricht. Aber manchmal brauche ich vielleicht die besonders glasklare Energie von einem anderen Geistwesen (Frequenz), der ohne Beiwerk in gestochen scharfen Worten ganz klar auf den Punkt bringt, worum es geht. Es kann auch sein, dass ich in einer absolut verzweifelten Situation eher die allumfassende Liebe, die mich einhüllt, brauche, die Liebe einer weiblichen Figur. Oder einfach die Möglichkeit, mich hineinfallen zu lassen in die Arme des undefinierbaren Seins.

Diese Situationen tauchen immer wieder auf. Situationen, in denen ich Hilfe brauche, in denen ich Rat möchte, in denen ich etwas lösen muss, was mich bedrückt.


Die Frage ist nur: Wie gehe ich vor?

Bei der beschriebenen Situation mit dem Channeling liegt ein kleiner Haken, nämlich die Sicht. Die Sicht auf das, was ist, ist verzerrt. Da gibt es jemanden, der channelt, da gibt es jemanden, der Rat sucht, da gibt es jemanden, der diesen Rat gibt aus einer fernen geistigen Welt. Und ich, der Sucher, bin klein. Ich kann das nicht alleine.

In dieser Sicht ist schon ein Mangel begründet. Da ist eine Beurteilung von „groß und klein“, von „weniger wert und mehr wert“, selbst wenn ich das in der betreffenden Situation vielleicht nicht so wahrnehme. Vielleicht sind da auch noch Gefühle, die in die Richtung Furcht/Angst gehen, dass die Information, die ich dringend brauche, vielleicht nicht die richtige ist. Dann haben wir auch noch die Ebene des Vertrauens, die eine Rolle spielt.

Schaue ich die ganze Situation nun an aus dem Blickwinkel des schlichten Seins. Ich verbinde mich ledig an Vorstellungen mit dem Potentials des Seins und schaue.

Nun sehe ich: Es ist kein Unterschied vorhanden zwischen dem, der channelt, dem, der gechannelt wird, und dem, der fragt. Alles ist Eins. Es gibt kein „groß und klein“, kein „innen und außen“. Es ist alles gleich.

Um den Zugriff auf die allumfassende Weisheit des Ganzen zu haben, genügt es vollkommen, wenn ich mich mit diesem Sein verbinde. Ich lasse alles los. Lasse mich durch alle Bindungen des äußeren Spiels hindurchfallen, in dem Vertrauen, dass ich in meiner wahren Heimat ankomme. Und dort stehen mir als Helfer, all jene zur Verfügung, die möglicherweise gechannelt werden können. Ich bin im Zentrum des Ganzen angekommen. Und hier stehe ich Auge in Auge mit dem Geisthelfer. Denn wir sind so nah und tief verbunden mit dem Sein, dass die Einheit durch einen winzigen Schritt in die Vielfalt deutlich wird. Das Potential (noch-nicht) entfaltet sich unmittelbar und entfernt sich bereits wie eine Welle vom Zentrum.

Hier kann ich alle Fragen stellen, und hier kann ich alle Fragen beantworten. Ich übernehme die Rollenverteilung, ich frage und ich antworte. Denn alles geschieht aus der Sicht im Einklang des Seins. Und hier, in der großen Verbindung, erhalte ich die Antworten, die passgenau auf mich zugeschnitten sind. immer passgenau. Denn mit allen Bindungen an das Außen, die ich gelöst habe, habe ich auch das Vertrauen aktiviert, das ich brauche.

Das Vertrauen ist der Eintrittspass. Es ist wie der Sicherheitscode, den man an der Tür eingibt, die in das geschützte Heim führt, das ich bewohne. Das Passwort ist immer „Vertrauen“. Das absolute Vertrauen in die Ewigkeit, Liebe und die Weisheit des Seins, dass es mir immer zu Verfügung steht, dass ich jetzt darauf Zugriff habe, dass ich jetzt sehe und verstehe. Nicht wie mein Ego es mir vorgibt, sondern im Einklang mit der Harmonie des Seins. Und in dieser Erwartungslosigkeit und Offenheit erhalte ich die umfassende Weisheit und Liebe, die mein Geburtsrecht ist.

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