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Dorothys erwachen aus dem Traum.
anton * schrieb am 1. November um 14:08 Uhr (100x gelesen):

Dorothys erwachen aus dem Traum.

Hallo, Träumer und Nichtträumer, Menschen und andere ...!

Kapitel 2

Dorothy erwachte aus einem schwarzen, traumlosen Schlaf, mit dem Gefühl aufwärts gezogen zu werden. Sie bewegte sich durch gewaltige, teilweise leuchtende Schlünde und empfand dabei ein besonderes Bewusstsein.
Ihre Augen waren immer noch geschlossen. Nach und nach, wurden ihre Lider durchlässiger für das Licht, dann flackerten und öffneten sie sich wie von selbst. Sie schaute auf eine Strasse – eine armseelige, belebte Strasse mit kleinen Läden und schmalbrüstigen Häusern. Ströme von Menschen und Trams und Autos verkehrten in beiden Richtungen.
Aber, es war nicht so, dass sie das so sah. Denn was sie wahrnahm, waren nicht Trams und Autos oder irgendwas in dieser Art; es waren auch nicht Objekte die sich bewegten oder gar Dinge. Sie sah lediglich so, wie ein Tier es sieht. Also ohne eine Erwartung und beinahe ohne die Bewusstheit dessen was sie sah. Der Lärm der Strasse, die verwirrenden Stimmen, das Hupen der Autos, das Kreischen der Trams wenn die Räder sich an den harten Schienen wundrieben - flutete durch ihren Kopf und verursachte nur kryptische Meldungen. Ihr fehlten Worte oder Begrifflichkeit für solche Dinge. Es fehlten ihr auch die Wörter oder ein Bewusstsein von Zeit und Ort, über ihren eigenen Körper und zu ihrer eigenen Existenz.

(toni meint: Dorothy erfährt in diesem Zustand alles über die Welt – aber sie weiss nichts darüber ... So, könnt ihr es nachfühlen, präsentiert sich einem Computerhirn die Welt ... Der Autor beschreibt ein „Maschinenhirn“!)

Trotzdem, nach und nach wurde ihre Wahrnehmung schärfer. Der Fluss der sich bewegenden Teile drang in ihre Augen und formten in ihrem Hirn eigenständige Bilder. Immer noch einer Sprache unfähig, beobachtet sie die Formensprache dieser Teile. Ein langgeformtes Teil schwamm vorbei, es wurde von vier anderen, kleineren, länglichen Teilen getragen. Das nachfolgende Teil ähnelte einem grossen Rechteck, das auf zwei Kreisen balancierte. Dorothy liess es vorbeigehen; und urplötzlich, spontan, blitzte in ihrem Verstand ein Wort auf: "Es lautete „Pferd“. Es verblasste, aber es kehrte zurück in der mehr komplexen Bedeutung: „das ist ein Pferd“ (zieht Karren!). Andere Wörter folgten: "Haus, Strasse, Tram, Auto, Velo" – Innerhalb weniger Minuten fand sie ein Wort für beinahe jedes Objekt in Sichtweite. Sie entdeckte die Worte „Mann“ und „Frau“ und darüber sinnend, wusste sie, dass ihr der Unterschied zwischen lebenden und unbelebten Dingen bekannt war. Auch der zwischen Menschen und Pferden und zwischen „Männern“ und „Frauen“.
Erst jetzt, nachdem sie die meisten Dinge um sie herum einordnen konnte, wurde sie sich ihrer selbst bewusst. Dazu besass sie ein Augenpaar mit einem empfänglichen aber unpersönlichen Hirn dahinter. Jetzt aber, mit einem neugierigen kleinen Schock, entdeckte sie ihre eigene und persönliche Existenz. Sie fühlte sich selbst leben; es fühlte sich so an, als wenn irgendetwas in ihr drin sagen würde: „Ich bin ich!“ Auf die gleiche Weise wusste sie, dass dieses „ICH“ bereits in vergangenen Zeiten da war – obwohl es eine Vergangenheit war, zu der ihr die Erinnerung fehlte.

Diese Traumbeschreibung fand ich in einem englischen Buch. Ich fand sie so hintergründig, wie vieles dass dieser Autor geschrieben hat. Auch wenn er es nicht so beschrieben hat: Technisch sind wir heute in der Lage, dass künstliche Hirne uns so wahrnehmen können. Was diesen allerdings immer fehlen wird, ist der fühlende Teil im Menschen.

Frage: Wie heisst der Autor der dieses Buch geschrieben hat? Wie heisst der Buchtitel?

Ciao! anton

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Beitrag zuletzt bearbeitet: 1.11.2016 14:10
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Beitrag zuletzt bearbeitet: 1.11.2016 14:13
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