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re[3]: Astralwanderungen und Luzide Träume
tom * schrieb am 12. Juli 2008 um 13:57 Uhr (1072x gelesen):

ich kenne keines.

Vielleicht findest du im Internet eine deutsche Beschreibung: Die verbreitesten Techniken heissen MILD, WILD und DILD.

habe mal anhieb folgendes auf deutsch gefunden. Viel Glück!

MILD

LaBerge beschreibt den Kernpunkt dieser Technik mit dem Satz: "Das nächste mal wenn ich träume, will ich daran denken zu erkennen, daß ich träume." Diese Intention muss nun für das Gehirn so wichtig erscheinen, dass man sich im Traum auch tatsächlich daran erinnert.

Um diese oben genannte Intention jetzt auch wirklich wichtig erscheinen zu lassen, wird folgende Vorgehensweise empfohlen:

1. Die beste Zeit zur Ausübung der Technik ist der frühe Morgen, wenn man spontan aus einem Traum erwacht und die REM-Phasen länger werden. Sobald man wach ist, ruft man sich den eben erlebten Traum noch einmal so gut es geht in Erinnerung. Dabei sollten die Szenen noch einmal vor dem geistigen Auge ablaufen, so wie man es gerade schon einmal erlebt hat (deswegen ist die gute Traumerinnerung nötig).
2. Nun konzentriert man sich auf die Absicht, klarträumen zu wollen. Dazu wird der Satz "Das nächste mal wenn ich träume, will ich daran denken zu erkennen, daß ich träume." im Geiste mehrere Male wiederholt. Man sollte darauf achten, nicht zu anderen Gedanken wieder abzurutschen, sondern konzentriert bei diesem Satz bleiben. Um dem schnellen Abrutschen entgegenzuwirken, wird auch empfohlen, vorher die Wachheit noch ein wenig zu steigern. Also indem man z.B. mal kurz die Augen mit kaltem Wasser ausspült.
3. Kombination von Punkt 1 und 2: Man versetzt sich wieder in den zuletzt erlebten Traum zurück und wählt sich eine beliebige Situation daraus aus. Jetzt allerdings stellt man sich vor, wie man in dieser Situation luzid geworden wäre. Man spielt quasi den normalen Traum als Luzid-Variante noch einmal durch. Zitat LaBerge: "Fühlen Sie die Erregung, luzide zu werden, und stellen Sie sich selbst dabei vor, das zu tun, was Sie im luziden Zustand gerne einmal tun würden."
4. Schritt 1 bis 3 solange wiederholen, wie man es für richtig erachtet.

WILD:

WILD(Waked Induced Lucid Dream) bedeutet sinngemäß übersetzt: Aus dem Wachzustand eingeleiteter Luzider Traum (Klartraum).
Die meisten Leute können sich wohl auch hierunter nichts vorstellen. Also - bei einem WILD schläft man bei vollem Bewußtsein ein. D.h. man hat nicht plötzlich einen Blackout, träumt (kann sich evtl. an einen Traum erinnern) und wacht dann wieder auf, sondern man schläft ein und weiß, dass man sich gerade in diesem Prozess des Einschlafens befindet. Man spürt evtl. sogar, wie man das Gefühl der Körperwahrnehmung verliert und man keine Kontrolle über den Körper mehr hat. Das nächste, was man wahrnimmt ist eine Leere. Nach einiger Zeit bilden sich aus, zumeist wirren Bildern, (Hypnagoge Bilder) Szenen oder klar definierbare Gegenstände heraus.
Bald darauf merkt man, dass man sich in dieser Szene befindet und schon ist man in einem Klartraum. Das Tolle daran ist, dass man von Beginn an klar ist(sich bewußt ist, dass es ein Traum ist).
Für viele Leute kaum vorstellbar ist wohl auch die Tatsache, dass man sich über den ganzen Vorgang des Einschlafens bewußt ist. Es gibt also keine wahrnehmbare Unterbrechung des Bewußtseins. Man ist sich bewußt, dass man gerade einschläft, dass die Bilder die man sieht der Beginn eines Traums sind und wenn man letztendlich in einem Traum ist, weiß man auch, dass man gerade träumt und dass der Körper im Bett liegt und schläft.

Ein großer Vorteil dieser Technik ist, dass man Klarträume auf Wunsch "erzeugen" kann. Voraussetzung dafür ist, dass man diese Technik gut beherrscht und dass man die üblichen Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf erfüllt (man sollte müde sein ;-) , und z.B. nicht krank oder unter Alkoholeinfluß) .
Für den Anfang ist es einfacher, diese Technik in der früh auszuprobieren, wenn man gerade aufgewacht ist, sich aber noch müde genüg fühlt, um wieder einzuschlafen. Bestens eignet sich hierzu das Wochenende, wenn man ausschlafen kann. Nach 6-8 Stunden Schlaf ist man körperlich so ausgeschlafen, dass man versuchen kann, das Bewußtsein aufrecht zu erhalten. Schwierig ist es, vorallem auch für Anfänger, dies beim Zubettgehen zu versuchen. Ein Problem dabei ist, dass der Geist auch müde ist und einfach abschaltet. Ein weiteres Problem ist die Dauer bis zur ersten REM-Phase. In dieser Phase finden normalerweise die Träume statt und sie setzt beim Zubettgehen nach ca. 60-90 Minuten ein. Diese Zeit müsste man das Bewußtsein aufrecht erhalten, bis man in den ersten Traum der Nacht einsteigen kann. Das ist nur was für Fortgeschrittene und es ist selbst mir noch nicht gelungen ;-) . ABER es gibt Leute, die das Bewußtsein auch über diese Zeit aufrecht erhalten können. In einigen religiösen (spirituellen) Systemen wird auch von der Kontinuität des Bewußtseins gesprochen, die man aber erst nach jahrelanger Übung erreichen kann. Ziel hierbei ist es, das Bewußtsein 24 Stunden am Tag aufrecht zu erhalten. Für unsere westliche Kultur nahezu unvorstellbar.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, WILD zu erreichen.
Ich möchte zuerst meine Technik vorstellen, weil ich diese am besten beschreiben kann und danach auf weitere Möglichikeiten eingehen.
Ich versuche WILD immer nur nachts, wenn ich aufwache, oder am Morgen. Wenn ich auf Toilette muß, gehe ich sofort auf Toilette. Wir wollen möglichst keine Ablenkung - eine volle Blase verhindert das Einschlafen womöglich gänzlich - das ist das Gegenteil von dem, was wir wollen. Auch Lärm ist extrem störend - hier helfen oft Ohrenstöpsel. Ein gutes Produkt sind Ohrenstöpsel von Ohropax z.B. "Ohropax Classic", die sind sehr bequem.
Ein wichtiger Punkt ist, eine gewisse Neutralität des Geistes zu erreichen. Damit meine ich, an nichts zu denken. Also nicht die Alltagsprobleme hervorholen und damit herumspielen. Diese Gedankenspielchen lassen uns entweder gar nicht einschlafen oder sie katapultieren uns in die Bewußtlosigkeit und wir schlafen ziemlich schnell ein. Evtl. ist an diesem Punkt einige Übung erforderlich, bis man es mal schafft, den Geist neutral zu halten.
Das nächste, was ich mache ist, mein Bewußtsein auf meine Arme/Hände zu verlagern. Ich versuche nur noch, meine Hände wahrzunehmen. Es stellt sich nach einiger Zeit ein anhaltendes Kribbeln ein. Nach einigen Minuten spüre ich dann, wie meine Hände/Arme langsam einschlafen. Dieser Prozess dauert ca. eine halbe bis eine Minute. Dabei erhöht sich das Kribbeln zu einem elektrisierenden Gefühl, das dann jedoch komplett verschwindet.
Als nächstes kommt gar nichts. Ich spüre meinen Körper nicht mehr und nehme nur eine Leere/Schwärze wahr. Dies dauert aber in den meisten Fällen nicht allzu lange und ich sehe die ersten Traumszenen. Das kann entweder mein Zimmer sein, in dem ich gerade schlafe, oder irgendein imaginärer Ort. Manchmal ist es auch nur ein Gegenstand wie z.B. ein Lichtschalter. Jetzt ist es nur noch wichtig, den Zeitpunkt abzuwarten, ab dem man in die Szenerie einsteigen kann und den Traumkörper bewegen kann. Für den Fall, dass ich in einem Bett liege und die Umgebung sehe, ist es relativ einfach. Ich bin in der Szene, sobald ich aufstehe und umhergehe. Eine anfängliche Instabilität der Sicht ignoriere ich einfach, bis es besser wird. Evtl. hilft auch der Ausruf "Klarheit erhöhen".
Sehe ich zu Beginn nur einen Gegenstand, warte ich solange, bis dieser in eine Szene integriert ist. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann ich mich auch hier bewegen und bin Bestandteil dieser Szene.
Bei einem WILD(oder Klartraum im Allgemeinen) ist auch darauf zu achten, dass man nicht sofort aufwacht, wenn die Szenerie etwas unscharf wird, oder man für einen Moment nichts mehr sieht. In solchen Momenten ist es wichtig die Ruhe zu bewahren und einfach abzuwarten, was geschieht. Oft setzt die Sicht wieder ein, nachdem man einige Zeit im "Dunkeln" umhergeirrt ist. Der Tastsinn ist dabei aber äußerst ausgeprägt und man kann sich auch so ganz gut zurechtfinden. Manchmal fehlt jedoch auch dieser und man ist in einer absoluten Leere. Diese Leere (VOID) ist ein sehr friedvoller, angenehmer Zustand, der zum verweilen einlädt ;-) . Oberste Grundregel: Ruhe bewahren. Es kann nichts passieren.

Bei anderen WILD-Techniken, die ich aber nicht verwende, konzentriert man sich mehr auf die Bilder, die man wahrnimmt. Bei geschlossenen Augen sieht man sehr oft Muster, auch geometrischer Art. Auf diese Muster muß man sich konzentrieren und versuchen, daran das Bewußtsein(die Tatsache, dass man sich im Prozess des Einschlafens befindet) zu koppeln. Schwierig ist hierbei, dass die Bilder eher ablenken, als dass man dabei bewußt bleibt. Vielleicht haben die Bilder sogar eine hypnotisierende Wirkung, die die Bewußtlosigkeit auf natürliche Art und Weise hervorruft. Was man auch machen kann ist, sich an eigene Visualisierungen/Szenen festzuhalten. D.h. man stellt sich eigene Szenen vor und macht das so lange, bis man eingeschlafen ist. Schwierig ist aber auch hierbei, die Neutralität zu erhalten und nicht komplett in diese Szenen einzutauchen und letztendlich das Bewußtsein zu verlieren. Es ist notwendig, dass man das Bewußtsein auf einer bestimmten Ebene immer aufrecht erhält. Diese visualisierten Szenen haben noch nichts mit den ersten Traumbildern zu tun, die ich weiter oben erwähnt habe.


DILD:

Wie kann ich luzides Träumen erlernen?

Ich stelle die Übungen, die zu machen sind der Reihe nach vor. Machen Sie die Übungen möglichst regelmäßig und geben Sie nicht auf bis Sie das jeweilige Ziel erreicht haben. Dies ist die sogenannte DILD - Methode (Dream Inducted Lucid Dream = durch einen Traum herbeigeführter Wachtraum), die sich für Anfänger gut eignet.
Führen Sie ein Traumtagebuch. Direkt neben Ihrem Bett sollte ein Notizblock und ein Stift liegen. Wenn Sie arbeiten müssen, stehen Sie reichlich früher auf. Bleiben Sie morgens längere Zeit "halbwach" im Bett liegen und stellen Sie Ihr Gehirn "auf Durchzug". Schreiben Sie alle Erinnerungsfetzen die Ihnen "ins Gehirn rieseln" stichwortartig auf. Nach einigen Wochen werden Sie im besten Fall Symbole feststellen, die in vielen Ihrer Träume vorkommen. Diese "Traumsymbole" können eine große Hilfe sein, um Träume als solche zu erkennen. Meine wichtigsten Traumsymbole sind z.B. der Erdball gesehen aus dem Weltraum und seltsame "pseudo-astronomische" Phänomene (zwei Monde etc.)

Wenn Sie das so lange gemacht haben, dass Sie sich nach jeder Nacht an mindestens zwei Traumfetzen erinnern können, sollten Sie zum nächsten Schritt übergehen.

In diesem Schritt kommen zu der Dokumentation der Träume und Traumsymbole noch zwei weitere Übungen dazu. Die wichtigste Übung überhaupt nennt man Realitätstest (RT). Da Sie sich ja im Traum automatisch fragen sollen ob Sie träumen, müssen Sie das tagsüber einüben, bis Sie es reflexartig ausführen. Wenn Sie Traumsymbole kennen, sollten Sie besonders dann einen RT machen wenn diese Traumsymbole auftauchen. Auf jeden Fall sollten Sie auch sonst ca. 3 - 10 RT s am Tag machen. Machen Sie dies unbedingt mit verschiedenen der unten beschriebenen RT s. Das Ziel dieser Übung ist außerdem eine Verwirrung des Tagesbewußtseins. Es ist sehr gut wenn Sie sich oft nicht sicher sind ob Sie wach sind oder träumen, daher machen Sie diese Übung nicht mit dem Gedanken "Ich bin doch sowieso wach" sondern sehr ernst. Ich kann zu diesen Übungen den Film "Matrix" und einige philosophische Gedanken wärmstens empfehlen.
Da Sie jetzt jede Nacht einen luziden Traum haben könnten, sollten Sie vor dem Schlafengehen noch eine weitere Übung ausführen. Es ist sehr hilfreich, dass Sie sich jeden Abend klarmachen, dass Sie gleich träumen werden und sich vornehmen, den Traum als solchen zu erkennen.

Irgendwann werden Sie Ihren ersten luziden Traum haben. Höchstwahrscheinlich werden Sie in einem RT bemerken, dass Sie träumen und dann sofort von Gefühlen übermannt den Traum wieder verlieren und/oder aufwachen. Das ging mir auch so. Allerdings werden - wenn Sie die Übungen weiter durchführen - die luziden Träume häufiger werden. Ich habe wenn ich mich intensiv damit beschäftige ca. jede zweite Nacht einen luziden Traum. Auch Sie werden ruhiger werden in luziden Träumen. Und dann kann die spannende Sache beginnen. Stellen Sie sich z.B. einfach in einem luziden Traum vor, es schneit. Mit etwas Übung können Sie in Ihren luziden Träumen dann alles machen, was Sie wollen. Z. B. können Sie einen Alptraum durchmachen und im luziden Traum lösen. Oder wie wäre es mit einer Reise ans Meer?

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