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Ballabene's Astralseiten



 

"Paranormale Briefe" Nr. 77

Ulrike
14. Feb. 2001
Hallo nochmal,
also die Frage gestern war vielleicht ein wenig unglücklich gestellt. Ich glaube ich muß mal die ganze Geschichte erzählen.

Ich komme ursprünglich aus einer Kleinstadt und habe dort meine ersten 15 Jahre in einem Fachwerkhaus gelebt natürlich mit meinen Eltern. (daher die Frage, ob Häuser eine negative Kraft aussenden können)

Es begann alles damit das meine Mutter mir erzählte, dass das Haus schon vielen Leuten Unglück gebracht hätte und das, seitdem es gebaut wurde, immer wieder Leute in diesem Haus sich selbst umgebracht hätten. Und dass Geschäftsleute, die in diesem Haus ihren Laden hatten immer Pleite gemacht hätten.

Da dieses Haus irgendwann so um 1560 gebaut worden sein muß und durch noch keinen Krieg zestört wurde, war also alles an diesem Haus echt, bis halt ein paar kleine Erneuerungen. Es gibt sogar noch in dem orginalen Gewölbekeller einen Fluchttunnel zur Kirche, so wie es früher üblich war in kleinen Städten.

Jedenfalls war ich damals neun Jahre alt und hätte nie geglaubt, dass dieses Haus uns echt mal so ein Unglück bringen mag. Ich habe als Kind schon immer komische Geräusche auf dem Dachboden gehört, so ein Schlurfen, und ich habe dann immer gedacht das kann ja nicht sein, das bilde ich mir nur ein. Irgendwann habe ich das dann meiner Mutter aber doch erzählt und sie erklärte mir dann, dass das gut möglich sein kann was ich dort höre, denn dort hatte sich so um 1936 eine ältere Dame aufgehängt, als sie erfahren hatte, dass ihre Söhne im Krieg gefallen waren.

Ich muß jetzt mal dazu sagen, dass meine Mutter eine sehr empfindsame Person war und dass sie alles was im Haus passierte mitbekam. Sie hatte, glaube ich ein Gespür für solche übernatürlichen Dinge und hat sich deshalb auch damit beschäftigt und auch soviel über das Haus rausgefunden.

Die Geräusche im Haus nahmen jedenfalls immer mehr zu je älter ich wurde, und unsere Familie wurde immer zerstrittener, es war jetzt so im nachhinein, als ob sich jemand bei uns eingenistet hätte, um unsere Familie kaputt zumachen und das hat er auch geschafft.

Es war echt so, dass mein Vater meine Mutter immer schlechter behandelte, sie haben sich fast nur noch gestritten und meine Mutter litt sehr darunter. Dazu kam, dass sie dann noch anfing zu trinken, weil sie diesem enormen Druck nicht mehr standhalten konnte, und dann waren da ja auch immer noch diese komischen Geräusche und zum Beispiel solche Geschichten wie Licht geht an, Licht geht wieder aus, in einem Raum wo keiner drin ist?

Ich kam mir wirklich blöd vor als ich das mal einer guten Freundin erzählt habe, aber dann kam sie selbst noch in den Genuß. Ich glaube meine Mutter war in diesem Fall eine Person, auf die es unsere unsichtbaren Gäste am schlimmsten abgesehen haben. Denn sie erzählte dann, dass sie Träume gehabt hätte von dem Haus und dass sie mit den Toten, die wegen diesem Haus gestorben sind, dass diese in ihrem Traum waren (Soetwas erzhälte sie auch wenn sie nüchtern war). Und dann kam das schicksalshafte Jahr in dem meine Mutter starb. Ich war dreizehn und es war im Januar 94, da starb meine Mutter und sie sagte noch am Tag bevor sie gestorben ist zu mir, ich werde dich immer lieben und auf Dich aufpassen. Und das tat sie auch, denn komischerweise konzetrierte sich das, was sich bei uns im Haus befand voll auf mich und zu meinem Unglück muß ich gestehen, das ich dann auch noch einen fatalen Fehler gemacht habe. Ich habe in diesem Haus Gläserrücken gespielt, allein und es hat geklappt ich mußte nichtmal den Finger auf das Glas legen.

Danach war es dann so, dass ich einen ständigen Begleiter hatte, der mich nachts zum Beispiel aus dem Spiegel in meinem Zimmer angeguckt hat oder mitten in der Nacht das Licht hat angehen lassen in meinem Zimmer. Mein Vater wollte davon nichts hören, der meinte halt immer, dass ich mir da meine Dinge so zurecht lege wie ich es will und das ich ihn nur veräppeln wollte.Da passierten solche Dinge wie dass Bilder von der Wand fielen und mein Vater war sogar mit im Raum und meinte dann zu mir, dass ich das Bild so locker dahin gehängt hätte. Der wollte einfach nicht sehen, dass in diesem Haus etwas war was so gemein war, dass es uns auch damit auseinander brachte. Mein Vater und ich, wir stritten uns immer öfter, weil wenn zum Beispiel in der Küche die Töpfe umfielen war ich schuld, oder wenn unsere Türen auf und zu geschmissen wurden obwohl alle Fenster geschlossen waren. Ich war schuld und nicht dieses Ding.

Als ich dann fünfzehn war hat es mir gereicht. Da bin ich dann mit Hilfe des Jugendamtes ausgezogen, aber der Alptraum begann erst noch, denn da war ja noch mein Geist vom Gläserrücken und der ist mir dann auch in meine Wohnung gefolgt wo ich dann allein lebte. Ich habe fast jede Nacht Alpträume gehabt und immer war es so, dass jemand in der Gestalt meiner Mutter kam und sich dann verwandelte, in meinen Träumen war ich immer wie gelähmt. Ich konnte weder wegrennen noch etwas sagen. Es war als ob dieses Ding so mächtig war, dass es über mich herrschen konnte, aber nur im Traum.

Und dann hatte ich einen Traum, der war wirklich ausschlagebend, dass ich danach zu einer Heilpraktikerin gegangen bin. Der Traum began damit, dass ich auf einmal in totaler Finsternis stand ich hatte im Traum eine beklemmende Angst und dann tauchte auf einmal unser altes Fachwerkhaus auf, aus dem meine Mutter auf mich zu kam, nur dass ich sofort wußte, sie war es nicht und dann sagte diese Gestalt zu mir, dass es sowieso zu spät sei. Ich bin jetzt auf deren Seite und komm sowieso nie mehr von ihm weg.

Diese Gestalt, die erst meine Mutter war, verwandelte sich plötzlich in eine schwarze rauchige Gestalt und dann hielt er mir plötzlich die Kehle zu und es war total schrecklich. Ich bekam wirklich keine Luft mehr. Und am nächsten Tag bin ich dann zur Heilpraktikerin, die auch Auraheilungen macht und sie meinte dann gleich zu mir, dass etwas Schwarzes sich über meine Aura gezogen hätte, was sich meiner Kräfte bedient und dass das wohl mit ein Überbleisel aus dem alten Haus ist.

Durch viele Meditationsübungen und auch durch ihre Aurareinigung ging es mir dann irgendwann besser und ich vergass so langsam die Geschichten von dem Haus und auch diese Träume. Mit siebzehn zog ich dann um, mit meinem Freund zusammen, in eine andere Stadt. Ich habe auch dort keine wirklich schlimmen Alpträume gehabt, bis jetzt.

Ich wohne jetzt seit knapp drei Jahren mit meinem Freund zusammen und Ende letzten Jahres ist mein Vater aus dem Fachwerkhaus ausgezogen und hat mir nun ein paar Möbel überlassen. Und es ist wirklich total seltsam, den einen Schrank mußten wir in unser Schlafzimmer stellen, und seitdem der dort steht, neben meiner Betthälfte, träume ich fast jede Nacht von diesem blöden Fachwerkhaus und es macht mir Angst, weil es sind immer andere Zeitepochen sind, in denen es spielt und jedesmal sehe ich wie sich Menschen selbst dort umbringen und ich muß in diesem Traum jedesmal hilflos zu sehen. Die letzenmale habe ich sogar geschrien im Schlaf, so dass mein Freund davon erwacht ist.

Und dann wenn ich gesehen habe wie sie sich umgebracht haben, muß ich da rein gehen in das Haus und mit den Angehörigen reden. Wirklich und jedesmal sagt einer zu mir, dass dieses Haus einfach schlecht ist und dass jeder, der dort einzieht Unglück haben wird und dass sich die Pforte nie schließen wird. (das war jetzt wortwörtlich, so wie es mir die Leute sagen im Traum).

Und was noch seltsam ist, dass ich manchmal im Traum in irgendein Haus gehen muß, um mit einem Geist zu sprechen. Es ist immer eine alte Frau, die wild an einem Klavier spielt und die die Fenster auf und zu gehen lässt und während ich dort stehe und versuche mit ihr zu reden, verwandelt sich dieses Haus immer in unser Fachwerkhaus. Komischerweise habe ich nie Angst vor ihr, obwohl sie soviel Böses ausstrahlt.

So und nun bin ich erstmal an das vorläufige Ende angelangt, aber ich möchte trotzdem, dass dies nicht veröffentlicht wird denn es ist zu persönlich besonders weil ich im Gefühl habe das es noch nicht ganz abgeschlossen ist. Schon immer waren Träume für mich etwas ganz besonderes deshalb glaube ich erscheinen mir diese ganzen Leute im Traum. Ich hatte auch schon einige Dinge vorhergeträumt, mitunter waren es nur Kleinigkeiten aber manchmal waren es zum Beispiel auch Autounfälle die dann wiirklich so passiert sind. Naja aber das ist etwas anderes was nicht zu diesem Problem gehört, denn was ich noch schreiben wollte seitdem wir jetzt diesen Schrank da bei uns im Schlafzimmer stehen haben, habe ich wieder dieses Gefühl als ob jemand dauernd bei uns ist der uns überwacht und uns die Kraft raubt. Denn nicht nur ich schlafe seitdem schlecht auch mein Freund fühlt sich jedesmal wie geredert, wenn er morgens aufwacht. Also lieber Alfred ich hoffe Du hälst mich jetzt nicht für völlig durchgeknallt und kannst mir vielleicht einen Tip geben was ich gegen diese Träume machen kann. Hoffe auf Antwort, mit lieben Grüßen Ulrike

Hallo Ulrike,
ja, das stimmt solche Häuser gibt es - sie haben in der Laufe der Geschichte eine Art Aura bekommen und die sogenannten Gespenster sind Automatismen, also keine beseelten Wesen, welche mit mehr oder weniger starker Verdichtung herumgeistern. Man nennt solche Erscheinungen "Gedankenformen" oder "Psychogone". Du findest einiges darüber in der Geisterseite unter Gespenster und Psychogone.

Dass sich das Geschehen nach dem Tod Deiner Mutter verstärkt auf Dich konzentrierte, liegt daran, dass Du von den Hausbewohnern offenbar die sensibelste und medialste Person bist. Das hat also nichts mit Deiner Mutter zu tun. Ich bin überzeugt, dass Deine Mutter alles von drüben aus tun wird, um Dir zu helfen und immer im Leben beizustehen. Allerdings braucht sie einige Jahre um die eigenen Probleme abzuarbeiten und so viel über die Gesetze und Möglichkeiten dort drüben zu lernen (das Jenseits ist ja eine Welt mit anderen Gesetzen), dass sie Dir dann helfen kann. So viel Geduld mußt Du halt aufbringen. Du kannst ihr Deinerseits helfen, indem Du ihr viel Liebe und Licht zustrahlst (eine echte Liebe, die nicht Besitz ergreift und die nicht die Mutter auf unseren dunklen Plan in Deine Nähe zurück holen möchte).

Insgeheim hat sich Dein Vater davor gefürchtet, dass dies alles wahr sein könnte mit dem Haus. Deshalb hat er es umso intensiver geleugnet und in seiner Angst an ein materialistisches Weltbild geklammert, weil ihm dieses mehr Sicherheit versprach als dieses geisterhafte Geschehen gegen das er nichts unternehmen konnte. Durch dieses Leugnen jedoch hat er sich auch wehrlos gemacht (alles hat seinen Preis).

Typisch für mediale Menschen ist es, dass sie die Schlafstarre bewußt erleben können, dann Albträume haben oder IBE Phänomene haben (astrale Wahrnehmungen während man noch im Körper ist). Oh Ulrike, da hast Du noch einiges zu lernen, damit Du das Geschehen um Dich besser verstehen lernst. Lies also noch etwas in der OBE Seite (Astralwandern)
http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/unobeind.htm (Astralwandern)
etwas über
http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/theorien/obestarre.htm (OBE Lähmung)
und etwas über
http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/theorien/albtraum.htm (Albtraum)

Es wäre auch nicht schlecht, wenn Du einiges über OBE lesen würdest, denn wie es mir erscheint, wirst Du diesen Zustand über kurz oder lang erleben und dann wäre es gut, wenn Du schon einiges darüber weißt und nicht durch die Situation in Panik gerätst.

Lies Dich also bitte da ein bißchen durch, es wird für Dich wichtig sein.


Alfred Ballabene