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Version 1 (15.8.2006)   vor
Ob die hier gegebene Beschreibung des "Rat der 24" mit den 24 physischen Zivilisationen (siehe "Rat der Neun) identisch ist, ist zwar wahrscheinlich, aber theoretisch offen. Es geht hier um 24 Wesenheiten, die auch als 24 Greise umschrieben werden; Grundlage der vorliegenden Beschreibung ist das Buch "Das Ende unserer Zeit" des französischen Sensitiven und Modemachers Paco Rabanne, der nach eigenen Angaben im Jugendalter per Astralreise mit jenen 24 Greisen kommunizierte...
Es ist aber anzunehmen, dass diese (ebenso wie beim R.d.9) nur aus Gründen der besseren menschlichen Vorstellbarkeit das optische Bild von "Greisen" annahmen,- höchstwahrscheinlich handelt es sich hierbei um jene "24 Oberen", von denen auch im apokalyptischen Offenbarungs-Teil des AT die Rede ist...

Lt. Rabanne stehen jene 24 auch mit dem Sirius und Orion (?!) in lokal-galaktischer Verbindung, in Absprache mit ihnen versuchte angeblich eine ausserirdische Zivilisation - die Elohim - bereits vor etwa 5 Millionen Jahren auf Erden eine Vernunft zu formen. Vor 78000 Jahren unternahm dann diese (und offenbar auch andere) einen weiteren derartigen Versuch, so dass in der Folge 4 große, z.T. unabhängig voneinander existierende Kulturbereiche/Rassen entstanden: Atlantis (rote Rasse), Mu (gelbe Rasse) Thule/Hyperborea (weiße/nordische Rasse) und Gondwanaland (schwarze Rasse). Auch in dieser Version der Ereignisse paarten sich irgendwann die biblischen Elohim damals mit Menschentöchtern und es entstanden dabei die "Nefilim" (die "Riesen" der Vorsintflut-Zeit). Er bezieht sich dabei deutlich auch auf Plato bzw. Solon, deren Überlieferungen ja von der derzeitigen Fachwissenschaft nur als unwahre Mythologien angesehen werden. Bezüglich des Atlantis-Untergangs wird ebenfalls eine primär von Menschen herbeigeführte Situation (Klimaexperimente-Magnetfeldumpolung) beschrieben.

Es ist auffallend, dass es gegenüber den Übermittelungen anderer Medien (siehe R.d.9-Version) und den Texten von Buchreligionen zwar gewisse zeitliche und namentliche Differenzen gibt, aber in der Sache doch große inhaltlichen Gemeinsamkeiten bestehen, so dass wir wohl Gründe haben, einen rationalen, wahren Kern der Geschehnisse zu vermuten, der aus allen möglichen Gründen mal in die eine, mal in die andere Rahmenhandlung/Geschichte "verpackt" ist.
Selbst im Koran gibt es ja Andeutungen über den Ursprung der menschlichen Kultur als "von den Sternen kommend" und im AT werden die Begriffe Elohim, Jahwe bzw. Jehowa je nach Quelle als Bezeichnungen für "den Herrn", der entprechend dem zeitgenössischen Verständniss die jeweilige universell-monotheistische Gottesinstanz war, genannt...

Gemeinsamkeiten zeigen sich auch in der philosophischen Betrachtungsweise; Rabanne geht es erklärtermaßen nicht darum, apokalyptische Weltuntergangsszenarien zu entwerfen, sondern die Warnfunktion steht im Vordergrund: Der Mensch und Zeitgenosse soll erkennen, dass wir gegenwärtig ein falsches, egozentrisches Denken und Handeln praktizieren und nur gründliches, rasches "Umdenken" einen Ausweg aus jener apokalüptischen Zukunftsversion bringen kann. Dies entpricht auch dem Geist der "Rückbindung zu dem Einen" und die Parallele zur damaligen atlantischen "Fehlentwicklung" (die Söhne Belias, bei denen leider der egozentrische, körperlich-materielle Genuss im Vordergrund stand) ist allgenwärtig und es gilt nun, aus historischen Fehlern zu lernen... Als legitimes Mittel zur Konfliktlösung nennt er - parallel zu anderen mysischen Offenbarungen - Meditation und Beten, nicht als Abfolge des Aufsagens erlernter Sprüche, sondern als möglichst kreativer Dialog mit dem inneren Selbst, der inneren Mitte.

Deutlich wird dabei seine religiös geprägte Vision einer menschlichen, postapokalyptischen Zukunft - einerseits ist Rabann ja als "Modezar" Vertreter der vermögenden Klasse, andrerseits sieht er als republikanischer Franco-Gegner beispielweise im Kommunismus den Versuch einer gesellschaftlich realisierten gerechten Brüderlichkeit, der sich leider auch zu recht gottlos-materialistischen Diktaturen deformierte. Genauso visionär und folgerichtig dürfte sein Ansatz sein, dass unsere Zukunftsfähigkeit eng mit dem friedlichen Konsenz der bestehenden Konfessionen, verbunden mit der weltanschaulichen Integration der modernen Naturwissenschaft, verknüpft ist. Da er sich selbst in gewisser Weise zu den Avantgardisten und "Querdenkern" zählt, ist sein Engagement ausserdem auch sehr mit einer nachhaltigen, global/gerechten Umwelt- und Ressourcenpolitik (als wichtigen Teil unseres Überlebensszenarios) verbunden - ohne dabei fanatisch/fundamentalistisch in mittelalterlich fortschrittsfeindliche Positionen abzudriften.

Ausdruck des hier übermittelten christlichen Weltbildes ist zudem die Gewissheit, dass nach den apokalyptischen Tagen bzw. Jahren der "Endzeit" und der Versuchung des sich gut tarnenden Antichristen (siehe 666) Jesus selbst als "Friedensfürst" für Jahrtausende eine irdische "Herrschaft" antreten wird. Erfreulich auch die Ankündigung, dass in diesem, sich um das "Neue Jerusalem" konzentrierenden Klärungsprozess beispielsweise Inkarnationen von Henoch und Elias eine positive Rolle an der Seite der noch verbleibenden Gerechten spielen werden. Der Charakter eines sich evtl. abzeichnenden neuen Weltkrieges wird dabei als Krieg Region gegen Region, marodierende Bande gegen Bande, jeder gegen jeden angesehen, als Symbol eines fast hoffnungslosen Kampfes für eine humanistische Identität und gegen Egoismen, Konsum- und sonstige Süchte und Abhängigkeiten.
Als Schlüsselfigur wird dabei neben Jesus auch Maria (als eine inzwischen offenbar nichtphysische, ausserzeitliche Wesenheit) erkannt, die in den vielen Erscheinungen weltweit zur Umkehr, zu Bescheidenheit und Buße aufgerufen hat und immer noch aufruft und durch ihre dabei ggf. sichtbare, immer dunkler werdende Tracht Mitgfühl und Trauer zeigt.

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