Hallo DC,
Den Gedanken mit der „Angstlust“ finde ich sehr treffend. Wahrscheinlich ist genau diese Mischung aus Unsicherheit und Sicherheit der Grund, warum Spukgeschichten so gut funktionieren: Man nähert sich etwas Unheimlichem, bleibt aber trotzdem in einem geschützten Rahmen.
Auch der Punkt mit der Hoffnung auf ein „Danach“ ist spannend. Daran hatte ich bei Spukgeschichten gar nicht zuerst gedacht, aber es stimmt: Selbst eine unheimliche Erscheinung würde ja bedeuten, dass es irgendeine Form von Fortbestehen gibt.
Mich beschäftigt dabei noch die Frage, warum manche Geschichten glaubwürdiger wirken als andere. Liegt das eher daran, wie ruhig und sachlich jemand erzählt, oder daran, dass ein bestimmter Ort, ein altes Haus oder wiederkehrende Details beteiligt sind?
Viele Grüße
