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Kinder, Glaube und Magie
Ileia schrieb am 2. Mai 2002 um 15:36 Uhr (438x gelesen):

Hallo liebe Leute!

Also wieder mal ein Thema, das mich gerade sehr beschäftigt. Wenn mich jemand fragt, warum ich mich mit Magie auseinandersetzte antworte ich immer, weil sie mich ein Leben lang begleitet hat, weil sie immer Bestandteil meines Lebens war, wenn auch nicht bewusst. Aber wenn ich mich an meine Kindheit an mein Kind sein zurückerinnere, damals habe ich Magie sicher stärker, intensiver gelebt als heute, halt nur nicht bewusst wahrgenommen. Wirklich bewusst beschäftige ich mich erst seit kurzer Zeit damit.

Auf jeden Fall habe ich zwei Söhne im Alter von 4 1/2 und 2 1/2 Jahren. In der letzten Zeit begann sich Eric (der Ältere) immer mehr dafür zu interessieren was ich hier mache (zB wenn ich einen Altar hergerichtet habe oder Sigillen gemalt ...), fragt mich nach den Bedeutungen verschiedenster Symbolen und Farben. Gelegentlich wacht er auch auf, wenn ich Abends meditiere oder Rituale mache und steigt dann voll ein und macht mit ... Er hatte immer schon ein sehr sensibles Gespür dafür, wenn ich mal in "meine Welt" abtauchte ...

Auf jeden Fall habe ich in letzter Zeit des öfteren Medidations- und Erdungsübungen gemeinsam mit ihm durchgeführt und auch wenn die Konzentration oft auch nur kurz anhält, ist sie doch sehr intensiv. Nun stelle ich mir aber ernsthaft die Frage, ob es wirklich richtig ist, ihn da so stark miteinzubeziehen, ihn bei Ritualen mitwirken lassen und dgl. Kinder sind meiner Meinung nach die besten Magier vor allem auch deshalb weil sie intuitiv handeln, weil sie den Zugang zur "Anderswelt" in sich drinnen tragen und noch nicht zugemauert haben. Ich frage mich, ob vorgegebene Rituale, Medidationsübungen und dgl. diese natürliche Ausleben nicht viel zu sehr verhindern, ob es eventuell besser wäre ihn noch nicht so bewusst damit in Berührung zu bringen. Vor allem ist er ein sehr nachdenkliches, manchmal sogar schwermütiges Kind, das sich meiner Meinung nach viel zu viele Gedanken macht, den Weltschmerz aufsaugt und oft grundlos traurig ist und ich mir wirklich nicht sicher bin, dass es wirklich gut ist, bewusste magische Praktiken schon so früh zu lernen.

Und die nächste Frage die mich sehr beschäftigt ist, wie lehre ich meinen Kindern zu glauben? Ich selbst habe meinen eigenen Glauben meine Lebensphilosophie erst vor kurzem gefunden und ist auch noch im Reifen ... Mein Ziel ist es, meinen Kindern weder meinen noch sonst irgendeinen vorgegebenen Glauben aufzuzwängen, bzw. davon beeinflussen, meiner Meinung nach sollten sie ihren eigenen finden. Doch wie lehre ich sie, nach ihren Glaubensgrundsätzen zu forschen und vor allem wann beginne ich damit?

Fragen über Fragen, einer manchmal etwas überforderten Mutter. Würde mich nun echt interessieren was ihr dazu sagt und vielleicht hat ja der ein oder andere Elternteil einen Tipp, eine kleine Anektode oder Geschichte für mich, was habt ihr da mit euren Kindern für Erfahrungen?

Freu mich auf eure Antworten und verbleibe mit sonningen Grüßen, Ileia

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