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Psychose
Allgemein bezeichnet man als Psychose eine psychische Störung, bei der ein struktureller Wandel im Erleben des Betroffenen feststellbar ist.
Psychose bedeutet eine ernste seelisch-geistige Krankheit.
Die Psychose wird nach ihrer Entstehungsursache in organische und nicht-organische Psychose eingeteilt.
Die Psychose dauert meist nur vorübergehend an, sie kann einmal oder mehrmals im Leben eines Menschen auftreten.

Das gilt auch für die schizophrene Psychose, deren Verlauf günstiger ist, als gemeinhin angenommen wird.

Die Krankheit kann sich sehr unterschiedlich äußern.
Es tritt oft das Gefühl oder Empfinden auf:

 • die Dinge seiner Umwelt würden sich in eigenartiger Weise verändern
 • nichts sei mehr vertraut und selbstverständlich
 • vieles wird als bedrohlich und angst erregend erlebt
 • andere Menschen führen etwas gegen ihn im Schilde
 • beeinträchtigt zu werden und auf verschiedene Weise bedroht
 • durch Strahlen, durch Hypnose oder ähnliches beeinflusst zu werden
 • alle tuscheln oder reden über mich
 • Mitmenschen können meine Gedanken lesen
 • Stimmen zu hören, auch wenn niemand da ist

Viele Betroffene haben große Angst, sind voll innerer Unruhe und können nicht schlafen.
Andere werden gleichgültig, interessieren sich weniger für ihre Umwelt, können sich kaum noch zu etwas aufraffen und kapseln sich ab.

Die Psychose ist eine relativ häufige Krankheit, an der ungefähr jeder Hundertste in der Bevölkerung, im Laufe seines Lebens erkrankt.
Bisher gelang es jedoch trotz intensiver biochemischer, medizinischer und psychologischer Forschung bisher nicht, die Ursachen ganz zu ergründen.
Untersuchungen des Gehirnstoffwechsels und des übrigen Körperstoffwechsels führten zu gewissen,bisher jedoch nicht ganz gesicherten Hinweisen, daß sich bei den genannten Erkrankungen Stoffwechselstörungen finden lassen.

Kategorien: Psychologie

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