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re: Was ist Leben? - meine eigenen Gedanken dazu
Cosma_Leah * schrieb am 26. Dezember 2010 um 2:57 Uhr (1478x gelesen):

Huhu liebe Kraja

Du wirfst da viele Fragen auf. An sich gehe ich davon aus, dass es immer eine nichtphysische Seite allen Lebens gibt. Es wird schwierig sein, Viren diesen metaphysischen Anteil abzusprechen. Wenn wir Feuer löschen, findet meiner Meinung nach eine Transformation in eine andere Seinsform des Feuers statt, wissenschaftlich gesehen ist es eine chemisch-physikalische Reaktion. Überhaupt ist der Tod ja auch nur eine Transformation. Die Ethik verbietet es allerdings in vielerlei Hinsicht, diese bei jedem Lebewesen zwangsweise durchzuführen, weil sie dem Leben Sinn und eine eigene Berechtigung und Selbstrechte zuweist, was ich nur unterstreichen kann. So empfindet es ein gesunder, selbstintuitiver Mensch mit Sinn für Gerechtigkeit und Respekt vor dem Leben. Ich gehe also von einer inneren und äußeren Ordnung allen Lebens aus, was sich ebenso im Naturkreislauf des Lebens widerspiegelt.

Wer weiß, was die Sterne fühlen und wie sie uns wahrnehmen. Vielleicht wie wir die Atome in unserem Körper? Es ist augenfällig, wie viele Parallelen es zwischen Makro- und Mikrokosmos gibt, also wäre es wohl naheliegend, davon auszugehen, dass wir auch nur Teil eines größeren Ganzen sind, das eben nicht nur physikalisch besteht, sondern ebenso lebendig und sogar beseelt ist.

So können wir als Teil des großen Ganzen mit diesem Größeren kommunizieren, wie es unsere Zellen im Körper tun bzw. die Informationen weitegegeben werden als Botenstoffe. Ist es nicht so, dass wir Menschen alle irgendwie vieles wissen und dieses interne Wissen erstaunlich gleichartig ist in all unseren Kulturen trotz der Vielfalt. Dabei geht es nicht nur um die Gene, sondern auch um die metaphysische Seite. Dazu braucht es nicht einmal Erziehung, Kultur und Religion. Jedes Kind weiß es, sogar noch in reinerer, ausgeprägterer Form, als es in seinem Erwachsenenleben der Fall sein wird. Das, was wir Intuition, Gewissen, göttlichen Funken etc. nennen, könnte man auch als Zellenwissen betrachten. Wir sind Zellen eines größeren Ganzen. Klingt jetzt sehr abstrakt, meine ich aber jetzt nicht so. Ich denke eher, dass eben auch die Sterne fühlen und auf ihre Weise wahrnehmen, eben alles irgendwo Teil des großen Ganzen ist, ohne die eigene Zellenidentität aufgeben zu müssen. Wenn man die religiösen Vorstellungen einmal so zusammennimmt, ist das eigentlich die Quintessenz ihrer Botschaft. Wir sind nicht allein, es gibt etwas Größeres über uns, das sich uns mitteilt in unserem Herzen, was wir weitertragen, das Leben, die Liebe, Seele, was über die Transformation Tod hinausgeht.

Was nun eigenständig lebt oder denkt, sind wieder zwei unterschiedliche Fragen. Etwas kann auch leben, ohne zu denken. Und etwas kann denken, ohne zu fühlen oder zu leben.

Lieben Gruß und schönes Weihnachten!
Cosma Leah
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Beitrag zuletzt bearbeitet: 26.12.2010 4:03

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