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Handlesen: Die Kunst des Handlesens (*)
Wenn alles zuviel wird, hast du dich selbst.
kristin schrieb am 22. Juli 2002 um 22:33 Uhr (382x gelesen):

Hallo r.mcfly
erst mal möcht ich sagen, ich hör dir zu und ich umarm dich. Komm mit mir mit und laß dich tragen.
Da gibt es so viele ungeweinte Tränen in dir drin. Eine davon rollt jetzt in deine Handfläche wie ein glitzernder Tautropfen. Es ist alles, was dir noch geblieben ist. Du fragst nicht mal mehr, was du alles verloren hast. Du hast nur noch die eine Träne.
Diese Träne war der Preis und sie war es wert, das alles gelebt und gelitten zu haben. Der Tropfen in deiner Hand bist du selber und du bist so viel mehr wert als du denkst. Der Tropfen ist ganz klar und rein. Stell dir eine Quelle vor aus diesem reinen Wasser. Ein kleiner Teich mitten im Wald, umgeben von Bäumen, durch deren grüne Blätter ein goldenes Licht fällt. Du stehst am Rand und schaust ins klare Wasser. Du steigst hinein. Du bist ganz allein und doch ist es so, als ob unsichtbare Hände dich sanft nehmen und dich waschen und baden. Du bleibst so lange in dieser Quelle, wie du magst. Du weißt von selbst, wenn es Zeit ist, zurückzukehren. Dir kann nichts passieren. Du bist zuhause.
Manchmal müssen wir an solche verlorenen Plätze kommen, wo du jetzt grade bist, um die Quelle zu finden und zu wissen, es war all die Plackerei wert und die Mühe. Dann erinnerst du dich an eine Abmachung, die du vor langer Zeit getroffen hast, bevor du in dieses Leben kamst. Du wolltest wissen, wie es ist, wenn man am Boden liegt und nicht mehr weiter weiß und das Leben so unerbittlich scheint. Du wolltest das alles auskosten, um zu lernen, dich selbst in der Dunkelheit, wenn alles verloren ist, lieben zu lernen. Du wolltest wissen, wie man zu sich selbst findet, wenn alle anderen einen aufgegeben haben. Das ist alles und das ist so viel. Du hast so viel Kraft zu lieben und weißt es noch gar nicht.
Ich glaube dran, daß du es schaffst. Ich wünsche dir alles Gute und ich bin da, wenn du möchtest.


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