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Re: Quantenphysik
Ludwig Müller schrieb am 25. April 2002 um 12:26 Uhr (431x gelesen):

Eine ganze Menge Text, die du da postest. Auch auf die Gefahr hin, dass einige in mit wieder jemanden sehen, der ausweichen will, werde ich nicht auf den gesamten Text eingehen, sondern nur zu einzelnen Punkten ein paar Bemerkungen machen.

Zum Welle-Teilchen-Dualismus:

Elementarteilchen (wie Photonen) *sind* nicht Teilchen, sie *sind* nicht Welle, und sie *sind* auch nicht beides gleichzeitig. Es gibt lediglich ein TeilchenMODELL und ein WellenMODELL. Es sind also nur Beschreibungen von beobachteten Phänomenen, über die "wahre Natur" (falls es sie denn gibt) machen die Modelle keine Aussage.

Dies ist ein schönes Beispiel für die in einem vorangegangenen Thread von mir geäusserte Meinung, dass Realität, Wirklichkeit, Wahrheit immer erst durch die Wahrnehmung des Menschen geschaffen wird. Wer ein Teilchen sehen will, wird seinen Versuchsaufbau entsprechend wählen, und auch ein Teilchen messen. Wer eine Welle messen will, wird einen anderen Versuchsaufbau wählen, und eine Welle messen.

Mit Metaphysik oder einem "Bewusstsein der Elementarteilchen" hat das also wenig zu tun.

Zu Einstein:
Der experimentelle Beweis der Relativitätstheorie (die Sache mit den zwei Flugzeugen) ist nun wirklich ein alter Hut, und in keinster Weise verwunderlich. Wahrum führst du ihn hier an? Und mit Quantenmechanik (auf die zielt dein Beitrag doch ab, oder?) hat das schonmal garnichts zu tun.

Zu Nimitz:
Nimitz ist nicht grade Mainstream in der Physik. Seine Kritiker (auch nicht gerade Fachfremde) werfen ihm Fehler im Versuchsaufbau vor. Um das ganze stark vereinfacht zu erklären:
Ein Ball aus Schaumstoff möge das zu übertragende Signal darstellen. Ferner möge die Potentialbarriere, durch die Nimitz sein Signal getunnelt hat (also das Hindernis, das es zu überwinden gilt) durch ein enges Rohr dargestellt werden. (Eng heisst, der Radius des Rohres ist kleiner als der des Balls.)
Um nun den Ball durch das Rohr zu bekommen (das Signal zu senden), muss man ihn verformen. Er wird in x- und y-Richtung gestaucht, und in z-Richtung gedehnt. Misst man den Eintritt in das Rohr bzw den Austritt aus dem Rohr jeweils dann, wenn die Mitte des Balls die entsprechende Öffnung passiert, so wäre die Messanordnung korrekt. Misst man den Eintritt in das Rohr am hinteren Ende des Balls, den Austritt dagegen an dessen vorderem Ende, so gaukelt man eine Geschwindigkeit vor, die nicht vorhanden ist. Das ungefähr ist es, was man Nimitz vorwirft.



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