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re: nicht Wissen - >
Reinhard * schrieb am 12. Februar 2011 um 14:27 Uhr (1061x gelesen):

Die Pythia erklärte Sokrates als den Weisesten aller Menschen. Einige gingen zu Sokrates und erzählten ihm, was das Orakel von Delphi verlauten ließ. Darauf antwortete Sokrates, dass er nur wisse, nichts zu wissen. Wenn Menschen glauben viel zu wissen, ist die Tasse mit Tee gefüllt und es passt nichts mehr hinein. Sokrates wusste sehr viel, weil er sehr demütig und bescheiden war. Weisheit ist ein Geschenk, das man sich verdienen muss.

In der Tat haben Menschen heute unbestreitbar viel technisches Wissen. Aber immer mehr Menschen sind unfähig, miteinander zu leben. Wenn man also von Wissen spricht, muss man zunächst wissen, von welchem Wissen man spricht. Viele materialistische Wissenschaftler verteidigen nichts anderes als ihre eigene Eitelkeit. Sie identifizieren sich mit dem, was sie sagen. Kritik werten sie als Angriff auf ihre Person. Ein Beispiel ist sicherlich der Schürhaken auf Popper. Ein weiteres Ranga Yogeshwar – Dr. Eitelkeit persönlich!

Zu der Sokratischen Unschärferelation: Wenn Menschen bipolar im Sinne von Gut und Böse denken, wird das Wissen von Wertungen beeinflusst. Ich denke jedoch , dass das kein Problem einer Wahrheitsfindung – um diese geht es ja immer beim „Wissen“ oder Wissenwollen – darstellt. Dieser Punkt ist sogar ein Meilenstein der erkenntnistheoretischen Philosophie. Allerdings – und hier kommen wir zum springenden Punkt – sind Vorurteile das große Hemmnis auf dem Weg zur Wahrheit. Viele, die heute Vorurteile bekämpfen, sind häufig selbst sehr vorurteilsbeladen. Sie haben längst subjektive Wertungen vorgenommen, ohne einen halbempirischen Beweis zu liefern.


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