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Geister: Geister (ressort) Geister: Geisterhafte Gesichter (hp) Geister: Spuk (wiki)
dann wird es bald brennen (auf der Zunge)
naurmel * schrieb am 6. September 2011 um 15:16 Uhr (1144x gelesen):

Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich freue mich über deine Gedankengänge.

Auf Sokrates möchte ich nicht weiter eingehen, denn da streiten sich mit Recht die Geister.

Fragst Du wirklich, wie Du dem Diktat der Konsumgesellschaft entgehen kannst? Oder fragst Du danach, wie man die Gesellschaft ändern kann zu mehr Sinnhaftigkeit?

Komisches Wort, egal.

Wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest Dich ändern und weg von dieser Oberflächlichkeit gehen hin zu mehr Tiefgang und mehr Bedeutung im Leben; herzlichen Glückwunsch, Du bist bereits unterwegs. Denn Du hast dich dazu entschieden, die rote Pille zu schlucken. Dieser Vorgang kehrt sich nicht mehr um, selbst wenn Du zurück in die Flachwelt möchtest, mehr als verstellen kannst Du dich in Zukunft nicht mehr.

Wenn Du die Gesellschaft verändern willst, ihr die Augen für das Bedeutungsvolle und Wahre öffnen möchtest, tja, das ist der erste Schritt zum Zyniker. Es ist schlicht unmöglich. Alles was Du machen kannst ist ein gutes Beispiel geben. Wenn Du in deinem Umfeld zeigst, dass es möglich ist ein offener und freundlicher Mensch zu sein, trotzdem ehrlich, trotzdem erfolgreich, trotzdem glücklich, dann machst Du auch anderen Mut, es Dir nachzutun.

Dass unsere Gesellschaft vom Konsum lebt ist eine Lüge. Unsere Wirtschaft lebt oberflächlich vom Konsum. Und unsere Wirtschaft hat zur Zeit mehr Macht als die Kräfte, die unsere Gesellschaft lenken sollten. Die Wirtschaft dominiert unsere Kultur, unsere Bildung, unsere Meinung und unsere politischen Entscheidungen. Sie bestimmt über Krieg und Frieden. Vor diesen Tatsachen sollte man die Augen nicht verschließen. Aber das ist kein Grund, sich innerlich abzukehren und sich in eine Höhle zurückzuziehen.

Wenn ich etwas nicht mag, muss ich nicht zwangsläufig dagegen sein und es bekämpfen. Besser ist es, wenn ich analog zum Vorbild eine andere Sache fördere, welche den gleichen Raum einnehmen würde, wenn sie stark genug geworden ist. Und bei guter Pflege und viel Initiative wird das auch geschehen. Das was ich nicht mag wird ersetzt durch das Gemochte. Denn wir sollten uns nicht gegen etwas stemmen. Es ist schlauer, die Kraft für etwas anderes einzusetzen.

Und so entgehst Du auch den gesellschaftlichen Zwängen. Suche Dir für die entsprechenden Quälfaktoren jeweils ein Alternativprogramm aus und kultiviere das. Vergeude deine Kraft nicht für den Kampf gegen Windmühlen. Stecke die Kraft in deine Träume und Ziele.

Das amerikanische System funktioniert bei uns nicht. Wir sind Stände-orientiert und an alten Strukturen verhaftet. Einem "Emporkömmling" würden wir niemals eine Chance zum Aufstieg geben, unser Menschenbild ist viel zu konservativ und eingeschränkt.

Aber auch da kann man eigene Wege gehen und Menschen eine Chance geben, so man es vermag.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg. Lass dich nicht beirren, höre nicht auf mich, gehe deinen Weg!

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