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Terminologie; Blick hinter die Bilder
yen xi * schrieb am 14. März um 19:10 Uhr (102x gelesen):

Hey,

dann versuche ich es mal. Als Vorabbemerkung: die Worte zu eng interpretieren kann es schwierig gestalten. Zum einen soll ja etwas beschrieben werden, das die übliche menschliche Erfahrung übersteigt, also eher selten ist. Zum anderen kann durch den subjektiven Charakter des Erfahrens nur schwer abgestimmt werden, was konkret mit einem Wort belegt werden soll.

Üblicherweise gestaltet sich Sprachentwicklung ja über eine Konsensfindung, bei der etwa auf ein Ding gezeigt und dafür ein Wort gefunden wird. Dann einigt man sich etwa auf die Lautfolge "Baum" als akkustisches Symbol für alle Gegenstände, die abstrahiert über die Merkmale Wurzeln, Stamm, Äste und Nadeln/Blätter verfügen.

Wie soll das mit OBE funktionieren? Schwierig! Du hast mal auf Monroe Bezug genommen. Er stand vor einer ähnlichen Problematik. Seine Wortschöpfungen bzw. Neubesetzungen ("rollen") fand ich mutig (da abseits der Terminologie aus Spiritismus oder Religion) und sie haben mir gut gefallen.


> Ok, dann macht **reines** BW keinen Sinn. Alles ist BW.
# Das war ein rhetorisches Mittel, um die Ausschließlichkeit zu betonen.

> Fokussierung auf was? Wie kann ich dich vom Rest unterscheiden?
# Hast du schon einmal gezielt telepathisch/empathisch Eindrücke von anderen wahrgenommen? Dabei lenkt man seine Aufmerksamkeit ruhig und entspannt auf eine Person. Dann bleibt man aufmerksam auf die Dinge, die in einem auftauchen - Gedanken, Emotionen, Bilder. Dabei ist es gar nicht einfach, "Fremdmaterial" zu unterscheiden von der eigenen Geistestätigkeit. Es fühlt sich oft so natürlich an, als würde es aus einem selbst kommen. Es braucht innere Gelassenheit, eine klare Beobachtungsgabe und Übung.

Das läuft so ab, weil man die Grenzen des gewohnten Ichs überschreitet. Man streckt es aus zu einem anderen Bewusstsein und verbindet sich anteilig damit. Das ist daher ein unmittelbares Erfahren, nicht vergleichbar der eher mittelbaren Wahrnehmung durch körperliche Sinne.

Die Fähigkeit lässt sich auch in OBE trainieren. Da nutzt man sie bestenfalls ständig.


> Wann, wodurch haben wir es verlernt? Ist das Wissen überlagert oder abhanden gekommen?

# Einen kausalen oder gar zeitlichen Ursprung kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass das Bewusstsein fragmentiert ist in kleinste Bruchstücke, die sich einbilden, allein und isoliert von anderen zu sein. Ein großes inneres Durcheinander verhindert dabei, die mögliche Verbindung nach außen zu sehen und wieder herstellen zu können.

Meiner Ansicht nach führt der Weg der inneren Entwicklung über die Entzerrung des eigenen Durcheinanders. Je weiter man sein Bewusstsein aufklart, desto besser nimmt man nach außen wahr.
Eine weitere wesentliche Art des Wachstums ist dann, mit anderem Bewusstsein endgültig zu verschmelzen. Im Grunde ist es das, was man bei der Telepathie/Empathie macht. Nur dauerhaft.

Das andere Bewusstsein ist nicht nur irgendetwas Fremdes. Es ist das Schönste und Nächste, das man sich vorstellen kann. Es ist ein Gefühl von zuhause. Jemand, mit dem man früher zusammen war und für immer zusammengehört.
Die innere Entwicklung ist wegen dieses Gefühls der Sehnsucht für mich eine Heimkehr.

> Das erscheint widersprüchlig: benötigt BW Raum? Ist dieser begrenzt, oder wird er neu erschaffen? Was ist Raum in diesem Zusammenhang.
# BW benötigt keinen Raum und schafft auch keinen Raum. Was in OBE als Raum dargestellt wird, ist ein Bild, um die energetischen Vorgänge verständlich zu machen. Unser Hirn nutzt die irdische Erfahrung der Dimension Raum, um innere Distanz auszudrücken.
Das ist der Kern hinter OBE. Dennoch ist es wohl am Produktivsten, weiterhin von Raum und Fliegen, Landschaften und Gebäuden zu sprechen. Eben so, wie wir es in OBE auch erleben. Wir sollten dabei nur nicht vergessen, dass alles nur Illusionen sind, die uns die Realität verständlich machen.


> Ich glaube, das macht auch keinen Sinn. Unreal, realer, real - das gibt es nicht.

# Wird mit dem obigen Absatz verständlicher, auf was ich mich beziehe? Real ist die Gegenwart, ist Bewusstsein. Die astrale Welt, egal wie ausgedehnt, scheint real, ist aber eigentlich nur eine Art, wie wir Bewusstsein/Energien in ihrer quantitativen und qualitativen Ausprägung sowie in seinen Verbindungen wahrnehmen.

> Wolltest du das sagen? BW kann anderes BW wahrnehmen und sich mit diesen Eindrücken beschäftigen?
# Das trifft es.

> Was ist das für eine Kraft, die die Verzehrungen hervorruft?

# Noch einmal zum Empathie-/Telepathieexperiment. Ein unruhiges Bewusstsein bedeutet im Grunde ein gewaltiges Selbstgespräch. Es ist zuweilen so laut und unruhig, ständig zu verschiedenen Themen wechselnd, dass man nichts mehr von anderen Wesen wahrnehmen kann. Und wenn doch eine Bewusstseinsüberschneidung wenigstens anteilig stattfindet, dann ist man sich dessen nicht bewusst. Man integriert den wahrgenommenen "fremden" Reiz in sein Selbstgespräch.

Darum ist es so wichtig, aufmerksam zu werden; ruhig zu werden; Ängste und Automatismen abzulegen. Dann versteht man zunehmend mehr die Dinge, die von "außen" kommen.
Astrale Wesen werden so beispielsweise immer besser wahrgenommen. Man stellt aber auch immer deutlicher fest, wie unruhig und dadurch in sich gekehrt noch andere Wesen (auch Mitmenschen im "realen Leben") sind.

Gruß.

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