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Humor: Humor (rubrik)
mann, jetzt treibt es mich aus der Kurve!
naurmel * schrieb am 15. Januar 2012 um 20:13 Uhr (1558x gelesen):

Darum geht es doch überhaupt nicht. Zumindest geht es mir nicht darum.

Kannst Du einen anderen Menschen "retten"? Da habe ich meine Zweifel. Man kann sich nur selbst wieder "in den Griff bekommen". Sonst wäre ich Feuerwehrmann geworden. Da kann ich Menschen retten.

Und bei mir springt keiner über die Klinge, wenn, dann gehen sie. Und es ist völlig normal, dass ich nicht jedem helfen kann. Ich müsste bescheuert sein, wenn ich diesen Anspruch hätte.

Jeder (erwachsene) Mensch ist für sich und sein Verhalten selbst verantwortlich. Selbstmord ist kein Mord sondern ein Akt der Selbstbestimmung. Freier Wille ist ein Grundkonzept unserer Existenz. Wer mir das Recht auf mein Ende abspricht, der soll mir nichts von Freiheit erzählen.

Komisch, dass ich einem Psychologen nichts über meine Absichten erzählen darf, weil er mich sonst umgehend einbuchtet und mir Tabletten gibt. Was genau ist an einem Suizid krank?

Ich habe kein Problem mit Selbstmördern. Es gibt nun einmal Situationen im Leben, wo man nicht die Z-Taste sucht, sondern ESC. Der Akt der Selbstvernichtung ist sogar in den ältesten Schriften dargestellt. Es scheint ein Urkonzept des Menschen zu sein. Wer sich tötet macht niemanden an seinem Handeln schuldig. Den Weg geht man allein.

Und wir alle müssen sterben. Was ist daran schlimm? Wieso sollte ich mich schuldig fühlen, wenn ein Mensch stirbt? Weil er sich von mir Hilfe versprochen hat? Habe ich ihm versprochen, dass er nicht sterben wird? Nein, von mir hörst Du nur, dass der Tod zum Leben gehört. Und Krankheit, und Leiden, ... wichtig ist nur, dass jeder erkennt, wo der eigene Anteil an der Situation ist und dass es möglich ist, sich zu ändern. Sogar im Angesicht des Todes kann ich meine Einstellung ändern.

Meine Arbeit macht mir großen Spaß. Sonst würde ich damit nicht überzeugen können. Wäre ich ein Muffel, würde mich niemand buchen. Es ist mir wichtig, meiner Tätigkeit eine fröhliche Leichtigkeit zu geben. Wir haben genug Stress mit unmöglichen Terminen, mit unklaren Absprachen, mit eigenen Unzulänglichkeiten und Missverständnissen. Warum sollte ich das alles ernst nehmen? Ich nehme mich auch nicht so ernst. Ein Samurai sollte jeden Tag gelassen seinem Tod ins Auge sehen. Diese Haltung lässt sich auf alles im Leben übertragen.

Völlig richtig, ich befinde mich in einer Übergangsphase. Allerdings fühle ich mich dabei wohl. Ich weiß nicht, wie lange das dauert und ich weiß auch nicht, wann ich damit durch sein muss. Es kommt wie es kommt. Nichts drängt mich.

Was genau irritiert dich denn an meiner Haltung?

Liebe Grüße
naurmel

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