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Handlesen: Die Kunst des Handlesens (*)
re: WARNUNG - Falscher Ansatz
Martin Rieth (Gründer) * schrieb am 22. Januar 2011 um 23:30 Uhr (1998x gelesen):

Bei dieser als beim Roulette einziges funktionierendes "System" angepriesenen Spielmethode wird falsch argumentiert.
Die Chance zu gewinnen ist zunächst stark nebensächlich.
Wichtig ist, dass der Einsatz verdoppelt wird, wenn man denn gewinnt. Daher kommt die Idee bei jedem Verlust den doppelten Einsatz zu wagen.
Wenn da die Chance zu gewinnen nicht 48,65% sondern nur 10% sind, ist das für den Ausgang unerheblich.

Der dabei dann von vielen nicht erfasste Umstand besteht aus zwei Punkten:
1.) Dass der Einsatz bei jedem Verlust verdoppelt wird, bedeutet exponentielles Wachstum. In dem Beispiel mit dem sich verdoppelndem Reiskorn je Schachfeld wird das immer wieder versucht in der Schule erfahrbar zu machen. Die Existenz des funktionierenden Binären System ist ebenfalls ein gutes Ding. In Zahlen wird nach zehn verlorenen Runden bereits der 1024fache Einsatz des Ursprungs-Einsatz gefordert. Wer also mit einem Euro anfängt muss dann bereits 1024 Euro setzen und jetzt kommt Punkt 2

2.) Der MAXIMALE Gewinn pro Einsatz-Runde beträgt in diesem Beispiel EIN EURO. Für die Banken ist das Risiko, dass jemand bei diesem System gewinnt also nicht gerade hoch. Dennoch wird mit dem Einsatz-Limit am Tisch der ganzen Fantasie endgültig ein Riegel vorgeschoben. Da das System NUR bei potentiell unendlicher Verdopplungssequenz zum Sieg führt.

Wer also an einem Tisch mit Limit von 1-1000 Euro spielt hat die Chance 1 Euro zu gewinnen und 1023 Euro zu verlieren. Und erst jetzt wird die eigentliche Gewinnchance wieder relevant. Denn durch das Limit ist es NÖTIG innerhalb der ersten neun Spiele zu gewinnen. Und man muss 1023 Spielsequenzen von Verdopplungsrunden gewinnen um
einmal den Zustand zu kompensieren, dass neun Mal nicht Rot kommt sondern Schwarz/Grün. Da steht bei einer Gewinnchance von unter 50% nun mal der Zufall gegen den Spieler.

Fazit: Spieler sind in der Regel eher nicht die Klügsten.

Jetzt erst kommt der traurige Paranormale Anteil:
Dass eben immer wieder vermeintlich kluge Leute spielen ist eben gerade genau dieser Umstand, dass sie denken, sie könnten Hellsehen oder die Zukunft beeinflussen oder mit Engeln reden, die die Zukunft beeinflusen können oder, oder, oder ...

Jetzt aber mal Hand aufs Herz und in die eigene Seele geschaut.
Wenn man anfängt die Zusammenhänge des Universums zu verstehen.
Wer geht dann ins Casino um Geld zu gewinnen?

Das kommt mir vor, als würde ich mich in eine Frau verlieben,
die bei Aldi arbeitet und mir würde beim glücklichen Händchen halten nichts anderes durch den Sinn gehen,
als dass ich jetzt in Zukunft beim Einkaufen 3% Nachlass bekomme, wenn ich auf ihren Namen einkaufe.
-- Wer das denkt, hat noch nie geliebt.
Und wer die Paranormale Spielkasino Idee verfolgt, hat noch nie ins Auge Gottes geblickt.

Ich sach 42, Martin
---

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