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re: Ich-Auflösung im Sitzen
yen xi * schrieb am 21. März 2008 um 16:05 Uhr (908x gelesen):

Vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Er hat mich auch an eine sehr ähnliche Erfahrung erinnert, die ich mit Dir teilen möchte.

Ich habe mich dabei (in sitzender Position) in das Gefühl der Sehnsucht und Liebe fallen lassen (das, was die Brust so warm anfühlen und die Tränen in die Augen steigen lässt) und festgestellt, dass es immer tiefer geht, immer intensiver, wenn ich mich mehr darauf konzentriere. Die Wärme und das Kribbeln, das den Rücken hochgekrochen kam, stieg bis zum Scheitel an meinem Kopf hinauf. Dabei identifizierte ich mich immer mehr mit dieser Wärme und verlor mehr von meiner Persönlichkeit (lebensnahe Gedanken und Gefühle). Mein gesamtes Bewusstsein verlagerte sich immer mehr auf diesen wandernden Punkt. Und während ich versuchte, noch tiefer in das Gefühl zu gehen, spürte ich, wie mein Bewusstsein noch weiter, über den Scheitel hinaus, aufstieg - als sei dort eine unsichtbare Antenne, an der es sich entlangbewegte. Und auch dort ging es noch weiter hinauf (wobei sich das "hinauf" Stück für Stück wandelte in ein "überall hin"). Es fühlte sich auch an, als seien an dieser Bahn über dem Scheitel noch zwei oder drei Knotenpunkte (kann es nicht anders beschreiben), über die ich hinausging.
Je höher mein Bewusstsein wanderte, desto mehr verlor ich von meinem Körper und meinem Ich. Zeit und Raum verschwanden immer mehr, bis ich mich beinahe in einer Unendlichkeit auflösen konnte.
Und dann war da eine Grenze, wie ein letztes Tor, das ich nicht öffnen konnte. Ich wusste, wenn ich dieses letzte Tor öffne, werde ich wieder für immer in unendlichem Raum und unendlicher Zeit (bzw. ohne all diese Grenzen) in diesem erfüllten Zustand der reinen Liebe und Bewusstheit sein. Ich wusste aber auch, dass ich dann nicht mehr zurück ins Menschliche konnte (oder wollte).
Und da unterscheidet sich meine Sichtweise ein bisschen von Deiner in der Erfahrung: Ich war der Meinung, dass es völlig egal war, was da mit meinem Körper sonstwo auf "Erden" passiert. Dieser kleine Punkt in Zeit und Raum war mir einfach nur so unwichtig, dass ich den letzten Schritt gegangen wäre. Nur ging es eben nicht.
Das akzeptierend sammelte ich langsam wieder mein Bewusstsein und lenkte es zurück Richtung Raum, Zeit und die Persönlichkeit, die es dort bewohnt. Keineswegs mit Freude, aber aus dem Gefühl heraus, eine Aufgabe zu haben. Und beim Rückstieg und der Reidentifikation mit meinem Körper und seiner Persönlichkeit wurde mir klar, dass es noch Anteile in meinem Bewusstsein gibt, die noch nicht soweit waren, diesen Schritt zu tun; die noch Klarheit und Öffnung brauchen, um für das bereit zu sein, was noch kommen würde. Das war (und ist) der Anker, der mich bindet.

Der Zustand der Liebe hielt noch lange an, wurde dann aber zunehmend vom Alltag verdeckt. Ich denke jedoch, dass sie noch irgendwo geblieben ist und wartet. Und solange ich die Sehnsucht in mir trage, werde ich es auch nicht vergessen.

Gruß.
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Beitrag zuletzt bearbeitet: yen xi am 21.3.2008 16:09

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