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re[4]: obe berweise?
WildeWurst * schrieb am 9. April 2014 um 13:29 Uhr (685x gelesen):

> Ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Ich komme jedoch selber aus der Wissenschaft und dort herrscht mittlerweile der Mammon.
> Geh mal zB auf die TU und sage du willst OBE beweisen. Die werden Dich gleich einweisen.

Naja, die TU ist für OBE-Beweise vielleicht auch der falsche Ort. Da sollte man vielleicht eher zu den Psychologen gehen? Wobei da sicherlich der Punkt

> leider fehlt denen das Geld für diverse Studien, Experimente, etc.

eher zutrifft, als an der TU. Auf der anderen Seite gibt es ja einzelne größere Projekte (z.B. AWARE oder die Division of Perceptual Studies, U Virginia), die auch über finanzielle Mittel verfügen. Im Vergleich zum weltweiten, wissenschaftlichen Gesamtbudget sind das sicherlich sehr kleine Beträge, aber immerhin.

Ich denke, es ist weniger der Aspekt, dass in der Wissenschaft Geld-orientiert gearbeitet wird. Es wird sehr viel Geld für reine Grundlagenforschung ausgegeben, bei der ein potenzieller, wirtschaftlicher und technologischer Nutzen wenn überhaupt erkennbar in sehr weiter Ferne liegt. (ohnehin können die Universitäten wohl meist ohnehin einpacken, wenn sich die industrielle Forschung sich eines Themas annehmen). Ich glaube eher, Themen wie OBE's und NDE's haben für die große Mehrheit der Wissenschaftler eine sehr geringe Präsenz und Relevanz, weil sie durch ihre Ausbildung aus einer ganz anderen Richtung auf die Dinge blicken. In der Art "Eine OBE, das ist irgendwas schräges, das man vom hörensagen kennt. Mit Sicherheit ein rein psychologisches Phänomen (warum sollte sich dann also z.B. ein Physiker, der mit BECs arbeitet, dafür interessieren?). Eine OBE, dass ist Stoff für Sendungen wie Galileo. Das ist eigentlich eher Pseudowissenschaft."

Ich habe hier schon ein paar Mal auf den Skeptiko-Podcast verwiesen. Der Autor beschäftigt sich in seinen Interviews recht ausführlich mit der Frage, warum sich die Wissenschaft diesen Themen nicht in der Weise annimmt, wie sie es vielleicht verdienen. Auch OBE-Experimente und dergleichen werden dabei behandelt (z.B. Interview mit Charles Tart). Die Schlussfolgerung ist meist, dass es eher psychologische Gründe sind, die unbewußte oder verleugnete Furcht, dass Forschung in diese Richtung das eigene Weltbild zusammenbrechen lassen könnten. Interessanter Podcast, sehr interessantes Forum dazu.

Viele Grüße,
WW


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