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re[2]: Der gläserne Mensch
WildeWurst * schrieb am 22. Juli 2013 um 19:58 Uhr (1491x gelesen):

Hallo eventuelle,

für mich ist das Internet als ganzes eher soetwas wie ein kollektives Unbewußtes. Das, was wir wahrnehmen, ist nur ein Bruchteil dessen, was ist. Ähnlich, wie es mit unserer eigenen Psyche der Fall ist. Was diese Organisationen sich da verschaffen ist ein Überblick über das Kollektiv. Der einzelne darf da aber natürlich nichts von wissen, bekommt keinen Zugang zum großen Überblick. Ich sehe in diesen Organisationen daher keine Progressoren. Ich sehe da - soweit ich es überblicken kann - finsteres Mittelalter, in dem bestimmte Organisationen sich durch finanzielle und logistische Mittel und durch einen Wissensvorsprung Macht verschaffen. Der einzelne ahnt vermutlich gar nicht, wie weit diese Macht reicht, genauso wie ein einfacher Bauer im Mittelalter sicher keinen Dunst von den tatsächlichen Machtstrukturen und Informationskanälen der katholischen Kirche hatte.

Kommunikation, möglichst in Echtzeit, bedeutet für mich automatisch die Schaffung eines Kollektivs. Das ist prinzipiell erstmal ziemlich gut und kann (muss aber nicht zwangsläufig) helfen, Ängste und Spannungen abzubauen, und insbesondere kann es helfen, hierarchische Machtstrukturen zu hinterfragen, wo nötig. Soziale Netzwerke, Twitter, etc. bilden eine technische Möglichkeit dazu. Bestimmte Organisationen haben das erkannt und versuchen diese Bewegung zwecks Machterhalt auf verschiedene Weise unter Kontrolle zu bekommen. Ob offen (z.B. ACTA) geht, oder im Geheimen, wie im jüngsten Skandal. So könnte man es auch sehen.

Grüße,
WW


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