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re: Umfrage an Hexen
WildeWurst * schrieb am 5. Dezember 2009 um 12:37 Uhr (836x gelesen):

Hi Elokin,

beim Lesen hier hat sich mir die Frage gestellt... warum ist eigentlich immer von Hexen die rede? Und warum sind die eigentlich alle weiblich? Eine klare Definition, was Hexe heißt, scheint es nicht zu geben und doch hat irgendwie jeder so ein gewisses Bild davon, was eine Hexe ist, vermute ich. Irgendwie hat "die Hexe" ja auch etwas archetypisches... und dieser Archetyp scheint weiblich zu sein. Ich frage mich, warum ist das so? Gibt es auch ein männliches Pendant, daß in dieses Bild paßt? Druiden vielleicht? Wie kommt es, daß im Gegensatz zu Hexen dieses männliche Pendant, so es denn existiert, viel weniger Verbreitung hat? Oder ist das nur meine Wahrnehmung? Wie siehst du das?

Eigentlich sollte ich mich als nicht-weibliche nicht-Hexe dann ja gar nicht von deinem Post angesprochen fühlen, aber ich nehme mir einfach mal die Freiheit, trotzdem zu antworten... ich hoffe, du kannst mir verzeihen ;-)


> Was bedeutet das Wort Hexe für Dich?

Ich verbinde damit... urwüchsig, urtümlich, verwurzelt, eigenständig, unabhängig, vielfältig. "Die" archetypische Hexe ist für mich vollständig Teil der Welt in der sie lebt und hat einen natürlichen Zugang zum Leben. Hexe zu sein (oder etwas vergleichbares männliches) bedeutet für mich das Streben einerseits danach, sich nicht von seiner Umgebung getrennt zu fühlen, sich andererseits eben dadurch und das damit verbundene Wissen, die damit verbundenen Fähigkeiten vielleicht auch, von der "Masse" abzuheben. Insofern ist sie eigentlich nichts besonderes, auf diese Weise aber doch einzigartig. Und sie ist sich dessen durchaus bewußt.


> Folgst Du einer Tradition?

Vielleicht. Dann aber, ohne es zu wissen. Ich kenne keine Traditionen, und bin ohne Anbindung an jegliche Traditionen oder Religionen aufgewachsen, eigentlich wurde soetwas früher (auch von mir) eher abgelehnt, wobei diese Kritik sehr unreflektiert und undifferenziert war, wie mir später klar wurde. Dennoch gab es schon immer eine gewisse Affinität zu gewissen Dingen und Themen und das untrügliche Gefühl, wenn etwas sehr richtig, oder sehr falsch läuft hat mich scheinbar auf einen gewissen (Schlinger)kurs gebracht. Damit bin ich wohl nicht ganz alleine, wie ich hier gelesen habe ;-)


> Woran glaubst Du?

Ich habe lange versucht, an gar nichts zu glauben. Das macht ziemlich ruhelos, was für eine Weile nicht schlecht ist, allerdings auch sehr anstrengend. Mittlerweile mache ich es mir relativ einfach: Ich glaube, jeder erschafft sich - auch in Gemeinschaft mit "anderen" - eine Welt, in der er lebt, auch über ein Leben hinaus. Insofern ist für mich jeder Glauben "Wahrheit" im Rahmen von etwas übergeordnetem, mit der Möglichkeit, sich innerhalb dieses Übergeordneten zu bewegen, so man denn die Fähigkeit und den Willen dazu hat. Außer der Tatsache, daß man seinen Glauben und seine Wahrheit wählen kann, gibt es also keine "absolute" Wahrheit im Sinne von Glaubenssystemen. Also kann ich mir einen Glauben suchen, der mir "Spass" macht, der mich vielleicht, ohne daß es mir aktuell bewußt ist, auch schon seit längerer Zeit begleitet. Naturverbundene Glaubensvorstellungen, wie sie ja wohl auch unter Hexen verstärke Verbreitung haben, sind definitiv "mein Ding".


> Was hat Dir auf Deinem Weg geholfen?

Angst.


> Wo wünscht Du Dir noch Hilfe?

Das wird mir an dieser Stelle zu persönlich für ein öffentliches Forum...


Liebe Grüße,
WW

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Beitrag zuletzt bearbeitet: 5.12.2009 12:38

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