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Schwerkraft gibt es nicht...
Asherah * schrieb am 8. Juli 2007 um 11:12 Uhr (2163x gelesen):

Guten Morgen!

Ja, die Schwerkraft hat auch keiner "gesehen". Und Newton zählt ohnehin zu einer der bekanntesten Betrüger der Naturwissenschaften. Mein Lieblingszitat eines Professor zu mir:

"Physikalische Grundgesetze sind kondensiertes Nichtwissen."

Schade, dass ich das so spät erst begriff, denn vorher hatte ich immer verzweifelt versucht den Sinn dahinter zu sehen und hab's nicht verstanden, dass man erst mal von einer Grundannahme ausgeht...und deswegen nie Zugang zur Physik gehabt. Als ich es begriff war es "zu spät".

Da hab ich Dich wohl falsch verstanden, wenn es Dir um die Wahrnehmung und nicht die Existenz von Geistern geht. Dann sollte man vielleicht eher die Neurobiologen bedienen und nicht die Physiker und "Hightech-Ghostbuster".

> ***Es geht ja nur um den Punkt Theorie!!
> Von mehr war nicht die Rede. mach meinem Verständnis kann KEINE Theorie wissenschaftlich sein.
> Wenn ich eine Vorstellung von etwas habe (einen Theorie) und kann sie belegen und beweisen dann ist es keine "Theorie" mehr. ist kein theoretischer Ablauf eines Geschehens mehr.

Nee, nee, nee!

Es ist doch NIEMALS etwas endgültig beweisbar. Wenn eine Theorie falsifziert oder verifiziert wurde, dann hat man immer noch keine objektive Wahrheit. Es bleibt immer noch "reine Theorie", bloss ist man der Wahrheit (welche niemals endgültig sein kann) ein Stückchen näher gekommen.

Theorien können in sich logisch sein. Sie basieren auf einer Grundannahme. Daraus leiten sich weitere Theorien ab. Und wenn die "bewiesen" sind, heißt das noch lange nicht, dass die Grundannahme auch stimmt.

Eine "bewiesene Theorie" wird EBEN NICHT zum Fakt, sondern bleibt immer noch eine Theorie.

Ich glaube ... - aber das ist jetzt rein subjektiv .... - das jede Theorie eine nicht bewiesene Grundannahme hat, die meist aus dem jeweiligen Kulturbild und Zeit stammt. Etwas, was die man kulturell und entsprechend der Zeit als selbstverständlich nimmt. Oder eben das Selbstverständliche hinterfragt. Ich möchte auf die VORAUSWAHL hinaus, die unser Bewußtsein (*hehe*) betreibt... Denn Zeit, Kultur, Prägung bestimmen bereits auf was für Ideen wir kommen oder nicht.

Es bestimmt auch, was nachgegangen wird. Beispiel der Herr Liné, der die Systematik für Tiere und Pfanzen einfügte. Der hatte echt Stunk zur damaligen Zeit und einige sehr tatkräftige Feinde, weil er nämlich postuliert hat, dass Blumen ein Geschlecht haben und metaphorisch Gruppensex betreiben. Hat er nicht so gesagt, aber das mit weiblichen und männlichen Blümenchen und wie das funktioniert wurde von manchen als Gotteslästerung ausgelegt...

Und der, der die Photosynthese "gefunden" hat, wurde auch erst lange Zeit für einen Spinner gehalten. Weil der Versuch nicht reproduzierbar war. Warum nicht? Weil nur zufällig der Erste das ganze im Sonnenlicht statt finden ließ, alle, die es prüfen wollten, stellten ihre Pflanzen ins Dunkel, und es funktionierte nicht. Also war der Erste ein "Spinner". Weil man halt noch nicht wußte, dass Sonnenlicht zwingend nötig ist. Das es beim Ersten klappte war da eher "Zufall".

Aber genau durch diese "Anders-Denken" hatten allein diese beiden Erfolg. Aber mußten gegen die eigene Regie der Wissenschaftler böse kämpfen...

Oder Genetik und Mendel. Aus gewisser Sicht hat sich Mendel geirrt. Er hatte Glück bei der Wahl von Erbsen als Versuchspflanze, mit anderen hätte es nicht geklappt.

> > Konrad Lorenz schlug folgende "geistige Gymnastik-Übungen" für Wissenschaftler vor: Jeden Morgen die Lieblingstheorien widerlegen. Und immer und immer wieder neu...(niemals etwas als endgültig bewiesen anzusehen)
> >
> ***hmmm netter gedanke, aber nicht auf ewig durchzuführen *eg*

Nun ja, es kommen ja quasi täglich neue Erkenntnisse anderer Forscher hinzu. Da wirds dann vielleicht doch nicht so schnell langweilig...

>> Bei der Erstellung einer Theorie dazu braucht man nicht klären ob es "Geister" real gibt ob das Jenseits existiert und Verstorbene als "Geister" hier von uns gesehen werden können.>>>

[...]

> Wie gesagt für die Theorie der Wahrnehmung eines Geistes muss man nicht den Geist beweisen *eg*

Mein ich doch!

> ***Ja aber trotzdem könnte beides zutreffen, oder???
....
>
> Natürlich macht es das beweisen schwer ;)

Ebend. Daraus wollte ich hinaus. Deswegen eignet es sich nicht für das Aufstellen einer als wissenschaftlich geltenden Theorie. Jetzt mal unabhängig ob es wirkliche wissenschaftliche Theorien überhaupt gibt, sondern gemäß dem heutigen Standard, was man als solches versteht...

> > Am besten wäre also ein Ansatz a la "Geisterscheinungen treten immer dann auf, wenn ... dies und jenes." Wobei der Begriff "Geisterscheinung" alleine ja noch keine Aussage darüber erhält, ob es Geister gibt oder ob es nur ein Wahrnehmungsphänomen ist.
> >
> Ja da ist es wie mit der Farbempfindung *grinsT*
> Es gibt keine Farben!! Nur wir haben eine Farbempfindung, sehen Strahlungsbereiche als Farben.
> Aber real gibt es diese Farben garnicht!!!
>
> Aber.........nun ich brauche nix weiter zu sagen, oder???
>

Aber... das ist doch völlig irrelavant. Farbsehen bzw. Wahrnehmen ist unabhängig von der Existenz eine sehr nützliche Sache für den Menschen;-) Alleine das zählt. Und selbst wenn man weiß, dass es "Farben" nicht gibt, werden die Menschen nicht aufhören, sie wahrzunehmen. Somit haben wir eine Wirkung. Es ist wirk-lich. Und das definiert für mich persönlich die Wirklichkeit.

Bei Geister ist es da schon interessanter. Wenn kein Geist da ist, aber man sich von einem Geist "beeinflusst" vorkommt ("EIN-WIRKUNG")... aber es gibt keinerlei Einwirkung... dann hat die Aussagen "real gibt es das gar nicht" einen ganz andere Stellenwert als wenn wir das über Farben sagen...

LG
Ash

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