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Graphologie umgekehrt - kann das wirken?
Chord * schrieb am 25. Mai 2010 um 10:36 Uhr (1989x gelesen):

Ich hab mal ne Frage, es gibt ja verschiedene Graphologiesysteme, zum Teil recht umstritten in Einzelheiten, aber in manchen Sachen auch recht übereinstimmend.
Soweit ich die Argumentation dahinter durchschaue, ist dass sich unsere "großen Lebenshandlungen, -einstellungen etc." auch unweigerlich im Kleinen widerspiegeln. Sprich die Schrift von jemand Großzügigem kann gar nicht eng und zusammengekniffen sein, einen Depressiven zieht es hinunter - und seine Zeilenverlauf wird daher oft Tendenzen "nach unten" erkennen lassen, jemand dessen Lebensenergie z.B. wegen einer schweren Krankheit schwindet, wird nicht kraftvoll aufdrücken usw. Das geht dann bis in Zuschreibungen wie dass z.B. links nicht geschlossene Schlaufen auf irgendeinen negativen Charakterzug hinweisen oder die Schräglage einer Schrift nach links negativ, nach rechts positiv beurteilt wird. Bei den Einzelheiten find ich das schon sehr fraglich, weil es ja auch sehr kulturell konnotiert ist, dass "links" eher als das schlechte, "rechts" als das Gute gilt.
Aber für meine Frage will ich mal annehmen, das würde tatsächlich gelten. Wäre es möglich, Charakterzüge / Fehler sozusagen von der Schrift her allmählich aufzulösen?
Ich meine jetzt nicht, dass jemand, um irgendeinen Vorteil zu erlangen, bei einem Schriftstück, das graphologisch analysiert werden soll, sich bewusst verstellt (angeblich kann man das ohnehin nicht), sondern dass z.B. jemand depressiver sich intensiv dem Schreiben widmet und wirklich "übt", dass ihm keine Zeile nach unten "entgleitet" oder vielleicht sogar absichtlich überdeutlich nach oben schreibt und zwar so lange bis er/sie die "neue" Schreibweise sozusagen innerlich angenommen hat und ohne darüber groß nachzudenken fließend so schreibt.
Im Fall von solchen Bewegungen kann ich mir das durchaus vorstellen, dass das möglich wäre (sicher bin ich mir aber nicht), aber wie ist das mit den kleinen Einzelheiten - angeblich soll sich z.B. aus der Art, wie man die i-Punkte setzt (hoch oder tief, links oder rechts) auch einiges ablesen lassen - wenn nun jemand sich angewöhnt, die i-Punkte anders als bisher zu setzen (also im Kleinen), würde sich das auch auf sein Verhalten im Großen auswirken bzw. ist das möglich/wahrscheinlich?

Liebe Grüße,

Chord

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