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Re: Vorbereitung ist alles (o.T.)
RuferInDerWüste schrieb am 26. Juli 2002 um 6:51 Uhr (521x gelesen):

Hallo Katzenhai2,
Du schreibst kluge Worte und ich will nicht bestreiten daß Du in einigen Dingen recht hast.
Aber ich verstehe nicht wieso Du es offenbar als negativ empfindest wenn man ein kritisches Thema anspricht.
Schon oft waren Themen in unserer Gesellschaft Tabu und sind es immer noch. Doch niemals ist aus einem Tabu etwas gutes geworden, im Gegenteil!
Der Tod z.B. wird tabuisiert, wodurch große Angst vor diesem "Unbekannten" geschürt wird. Würde man offener darüber sprechen, dem Tod bewußt in sein Leben lassen, dann wäre die Angst davor zwar nicht ganz weg, doch sicherlich wesentlich geringer als bisher.
> Deine Argumentation von wegen etwas tun ist schon
> richtig, aber im Grunde genommen wirst Du, wenn es nicht
> so sein sol, eh daran gehindert.
Habe ich je etwas anderes behauptet? Ich werde sterben, genauso wie Du und jeder hier. Ob nun heute oder in 50 Jahren .... das weiss Gott allein. Insofern ist Dein Argument schon richtig: gegen "Gottes Plan" kommt keiner an. Aber wer will wissen was Gottes Plan ist? Du? Ich?
Niemand!
Vielleicht ist es Gottes Plan, daß ich diesen Beitrag hier schreibe um nur einen einzigen Menschen auf etwas aufmerksam zu machen? Vielleicht juckt es "den Plan" überhaupt nicht was wir hier machen? Wer weiß!!
Aber es ist falsch mit dieser Argumentation jedes Agieren von vornherein abzulehnen und zu sagen, daß "der Plan" es schon richten werde, man müsse nix tun!!
Das ist das gleiche Verhalten wie es uns die alten Kirchen nahelegen: nix tun außer an die Kirche glauben. Daß man sich aber anstregen muß um sich zu bessern, seinen Charakter zu veredeln, daß hört man selten von der Kirche.
Und genauso wie die Kirchen argumentierst Du.

> Ich wollte Dich keinesfalls davon abhalten, nur bedenke:
> Wer an einen Krieg glaubt, wird ihn auch erleben.
> Ganz einfachstes und altbekanntes Prinzip: Wer Angst hat, > wird Angst verspüren und wer Gewalt säht, wird Gewalt
> ernten.
Da ist schon was wahres dran. Aber als Umkehrschluß zu behaupten, wer NICHT an einen Krieg glaubt wird ihn NICHT erleben, ist ein Trugschluß: wieviele Menschen sind im 2. WK gestorben (oder in YU, oder Irak usw....), die NICHT an einen Krieg glauben wollten?
Und außerdem: was ist zuerst da: die kollektive Angst vor dem Krieg oder die Entwicklung zum Krieg? Ich glaube, daß die mancherorts auftauchende Angst der Menschen vor einem Krieg nicht URSACHE sondern FOLGE einer Entwicklung ist, die über kurz oder lang zum Krieg führt. Sozusagen ein Warnsystem des kollektiven Un-Bewußtseins!
ANGST ist eine natürliche und wichtige Funktion im Leben. Ohne ANGST wirst Du nicht vor einem heranbrausenden Zug weglaufen sondern auf dem Gleis stehenbleiben. Genau deswegen hat die Natur uns die ANGST geschenkt, damit wir gewarnt werden um rechtzeitig Änderungen vorzunehmen.
(Ich meine ANGST nicht PANIK!!)
Und ich hoffe bei Gott, daß möglichst viele Menschen ANGST vor einem Krieg bekommen, damit noch rechtzeitig was dagegen getan werden kann. Ohne Angst -also so wie Du es vorschlägst- rennen wir geradewegs in's Verderben.
(Laßt uns feiern, Eisberg voraus!)
Aber leider reagieren die meisten Menschen so wie Du: nicht wahrhaben wollen, gar nicht darüber denken wollen, das Undenkbare von sich weisen, weil nicht sein kann was nicht sein darf usw. Und DIESE Einstellung ist meiner Meinung nach Schuld an einem (möglichen) Krieg, aber nicht meine Einstellung.

> Hoffnung und der Glaube an den Frieden ist und bleibt der
> einzigste Ausweg.
Mein Motto: "Hoffe stets das beste, aber rechne immer mit dem Schlimsten."
Ich weiß nicht wie Du darauf kommst, daß ich -obwohl mit einem Krieg rechnend- nicht die Hoffnung hätte, daß doch nichts geschiet...
> Tut Ihr das nicht, seid Ihr mitschuldig am kommen des
> Krieges.
Zum Thema Schuldzuweisung siehe einige Zeilen weiter oben. Nicht "wir" sondern "ihr" seit mitschuldig daran. (Obwohl ich es in diesem Zusammenhang absolut lächerlich finde von Schuld zu reden).

> Für den, der nicht eins ist mit seinem Schicksal und es
> kennt, der wird kopfschütteln über meinen Beitrag
> hinweglesen, aber jemand anderes wird es verstehen, was
> ich gemeint habe.
Ahja, die freundlich formulierte Aussage "du bist zu dumm um mein Argument zu verstehen".:-) Danke :-)
Damit kann man jede Diskussion beenden, wenn man keine Argumente mehr hat ...

Nix für ungut,
Der Rufer in der Wüste ...


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