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Interpretation und Akzeptanz.
Schwarzerschalk * schrieb am 3. November 2009 um 16:24 Uhr (725x gelesen):

"Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz."
"Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen."

1: Man soll alles tun, was man für richtig hält.
Es soll aber, im Grunde, alles im Willen zur Liebe geschehen;
Also immer unter dem Vorwand der (Nächsten/Selbst)-Liebe.
Sollte etwas nicht aus 'Liebe' geschehen, kommt warscheinlich sowas wie 'tue Buße' oder 'bereue'.

2:'Liebe' ist das Gesetz. Eine Instanz, die sich mit Liebe assoziiert oder zwanghaft mit ihr assoziieren lässt.
Nach dem Thema 'Ich bin die Liebe, Ich bin das Licht. Nun gehorche!' Die Liebe wird durch den 'Willen' beherrscht.
Sozusagen: Liebe ist der Kanzler, Wille der Präsident, Wille hat das letzte Wort.

3:Paradox. Liebe ist das Gesetz? Also wer nicht, der Liebe in irgendeiner Form, folgt, ist Gesetzesbrecher?
Liebe unter Wille? Die Liebe soll kontrolliert und beherrscht werden, und das Endprodunkt ist der Gesetzgeber?
Kontrollierte Liebe, zwanghafte Liebe, erzwungene Liebe.
Alles unter dem Deckmantel, suggerierter Nächstenliebe?
Gewissensfreiheit, unter einer Psyche voller injizierter Zwänge und beherrschter Emotionen?
Und wenn man etwas tut, heisst es hinterher, 'das wolltest du garnicht wirklich, du hattest dich nur nicht unter Kontrolle... und du MUSST jetzt das-und-das tun (zB Erziehungslager oder Drogen) um die Kontrolle wiederzuerlangen.'
Bestrafung für 'nicht-Liebe', "Aber ich liebe doch! Bitte lasst mich frei, ich Liebe, ICH LIEBE!!!"


Weder diese, noch irgendeine weitere Interpretation wäre Akzeptabel. Wille ist wichtig, Ja. Aber Liebe ist eine Emotion, und sie hat ebensoeine Daseinsberechtigung, wie Wut oder Freude. Nicht die Höchste. Und 'Wille'...
Menschen wissen meisst garnicht was sie wollen.
Wollen sie überhaupt ein solches Gesetz? Sie müssten selbst denken, selbst unter diesen Zwängen, um es anzuwenden.
Und die meissten Menschen wollen garnicht selbst denken.

Sie alle denken es wäre gut und richtig was sie tun. Aber eine 'Liebesdiktatur' des Selbstzwanges?
Kirche früher und manchmal heute? Freier Wille, mit Bestrafung jeder 'Nichtliebe', die eben daraus resultiert?


"Würde Ich dich nicht lieben, würde ich das garnicht mit dir machen..."
Das sagte meine Mutter mal zu mir.
Unter diesen Worten schloss sie den Raum zu, nachdem sie die Glühbirne rausgedreht hat.

Menschen wissen nicht was sie wollen.
Und erstrecht haben sie meisst ebensowenig eine Ahnung davon, was 'Liebe' bedeutet.


Nachtauge
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Beitrag zuletzt bearbeitet: 3.11.2009 16:27

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