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Gottes Plan -> Die zehn Gebote
sinnet * schrieb am 6. April 2010 um 1:05 Uhr (1479x gelesen):

Hmm, wenn ich dich richtig verstehe, glaubst du, das Gott sein Verhalten mit der Zeit verändert hat?
Nunja, ich denke nicht.

Wenn dir jemand sagt, dass du besser nicht mit Axel schläfst, weil du einen Freund hast, tust du es doch.
Weil du ihn einfach nur scharf findest, seit Ewigkeiten nicht mehr dieses Gefühl von Abenteuer im Bauch hattest, und so weiter oder so ähnlich ;-)
Tja und was passiert, du schneidest dir in den Finger.
Axel und dein Freund verlassen dich und werden schwul.
Du bist zerstört.
Wie sollte es auch anders sein *gg*

Und was hast du gelernt?
Vielleicht, dass es da jemanden gibt, dem du vertrauen kannst ...

So unterschiedlich ist das gar nicht zu Jesus ;-)
Denn Jesus ist Zeuge dessen, wie man Gott erfährt.
Er hat ihn nämlich bereits vor dir genauso erlebt wie du.
Die 10 Gebote sind nichts anderes.
Es sind Wegweiser, die dir den richtigen Weg weisen, noch bevor du ihn selbst kennst.

Irre, oder? ;-)

Gehen wir mal einen Schritt weiter.

"Du sollst nicht fremdgehen."
Wenn dich die Antwort interessiert wieso nicht, wirst du es tun müssen.
Es ist praktisch sogar eine Aufforderung zum Fremdgehen, um den richtigen Weg auch erkennen zu können.
Denn nur durch die Erfahrung wirst du wissen, warum es falsch ist.

Das Packen auf die heiße Herdplatte.
"Lass das, das ist heiß."
Was tut das Kind?
Logisch, es packt drauf und verbrennt sich.
Und dann tut es das nie wieder.

All das ist aber im Grunde viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennt.
Es ist ein Vorgang des Vertrauens.

"Das Kind soll merken, dass ich die Wahrheit sage, damit es mir vertrauen kann, und nicht mehr verloren bzw. alleine ist."
"Es soll jemanden haben, an den es sich wenden kann, wenn es mal nicht weiter weiß."
"Und es soll wissen, dass es so jemanden gibt."

Wenn man sich das näher ansieht, liegt das Augenmerk nicht einmal auf Gott als diesem jemand.
Er lässt den Menschen an seiner Verantwortung teil haben.
Nach seinem Ebenbild.

Jesus ist im Grunde nur ein weiterer Fingerzeig dahin, dass Gott die Wahrheit spricht.
Er befiehlt nicht, er verlangt nicht, und er schreibt nicht vor.
Er sagt nur die Wahrheit.
Weiter nichts.

Ich denke, man sollte die Zeit noch etwas berücksichtigen.
Und die Formulierungen vielleicht.
Was ist ein Gebot.
Was hat damals "Du sollst..." oder "Du darfst nicht..." bedeutet.
Vielleicht war es eine Warnung.
"Es ist besser, wenn du bestimmte Dinge nicht tust, denn sonst wirst du verloren (alleine) sein."
Oder aber es war ein Ratschlag.
Genauso wie der, an Jesus zu glauben.
"Glaube an mich, und du wirst gerettet."

Wer aber hat es gesagt.
Jesus, der Mensch, oder Gott, der im Jesus?
Wie auch immer, es steht jedem frei, sich daran zu halten oder nicht.

Das einzige wirklich Interessante an der Geschichte ist allerdings, dass es jetzt einmal Gott im Stein, und einmal Gott im Menschen gibt :p
Aber im Grunde ist das schon fast logisch, denn es komplettiert das Bild.

Gott ist in den Dingen, und doch ist er sie nicht.
Das entspricht auch dem esoterischen "Innen wie Außen."
Die Dinge sind wie Gott, aber sie sind doch nicht Gott.

Die Wahrheit kann also nicht verdreht werden :-)

Grüße
---
Beitrag zuletzt bearbeitet: 6.4.2010 3:45

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