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Aura: Aura - Schutzritual (wiki)
re: Bitte EVA5
Silva * schrieb am 15. März 2010 um 17:37 Uhr (1654x gelesen):

Hallo Qefx,

ich bewundere den Mut zu Deiner persönlichen Einschätzung. Es ist nie einfach, gerade nicht im paranormalem Bereich, auch die Möglichkeit einer psychischen Störung anzunehmen. Ich selbst habe eine Weile meines Lebens mit Problemen verbracht, die mir durch Visionen verursacht wurden. Habe zu dieser Zeit erst mal nicht gewusst, was da passiert. Nach dem ich schwer nur mit dem Zustand umgehen konnte, habe ich mir Hilfe gesucht. Erst bei Gruppierungen, von denen ich nicht mal wusste, dass es sowas gibt, bin durch Zufall daran geraten. Ich war in Zirkeln, in denen scheinbar alles normal ist. Mir wurde geradezu eingeredet, ein Medium zu sein. Dann kamen die Anderen, die meinten, ich wäre vom Bösen besessen, hätte in meiner Aura dunkle Energien. All dies hat mich so weit herabgezogen, dass ich kurz vor einem totalen Zusammenbruch war.
Ich entschloss mich dazu, selbst wissen zu wollen, was mit mir los ist. Habe mir eine sehr gute Psychoanalytikerin gesucht. Ergebnis: mir fehlte körperlich und psychisch nichts.(ich hatte aber wohl ein paar Leichen im Keller, die ich nicht wahrnehmen wollte, alles unaufgearbeiteter Scheiß aus meinem Leben, dem ich nicht begegnen wollte). Medikamente musste ich nicht lange nehmen, hatte die nur noch in meiner Tasche, damit sie mich beruhigen. Angstzustände und Panikattacken konnte ich durch mein stillhalten in die Griffe kriegen, war aber auch eine Art von Arbeit, in der ich lernte an mich zu glauben und meine Stärke, dem zu widerstehen. Ich habe zusätzlich eine sehr intensive Selbstanalyse betrieben und nach Zeiten erkannt, wie ich im Leben stehe, auf Menschen wirke, wo mein Problem liegt. Das Hinterfragen meines damals "Istzustandes" hat mir die Realität zurückgegeben. Der Weg zu Menschen, die sich damit gut auskennen, ist der richtige. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass da mehr im Hintergrund ist, etwas, dem man selbst nicht gewachsen ist, unerklärbar bleibt. Das ist das allerschlimmste, sich selbst in seinem Leben nicht zurecht zu finden.

Mein respektvoller Tipp an Dich, Eva5:

Erlaube einer Dir angenehmen Person, die Du selbst findest, sie selbst suchst, zu helfen. Nicht mit ausschließlich paranormalen Maßstäben, sondern mit wissenschaftlicher Erkenntnis. Es gibt Möglichkeit, Dir aus Deiner Situation rauszuhelfen. Und nicht ausschließlich mit Psychopharmaka. Die helfen erst mal nur gegen die jetzt auftretenden Stressmomente. Aber, sie helfen. Und dann hast Du mal den Kopf frei, ohne Angst und Panik Dir Gedanken zu machen, wie es weitergehen kann. Hilfe braucht man manchmal im Leben. Ich habe es angenommen und nicht bedauert.

Ich wünsche Dir alles Gute,

LG,
Silva

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