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re[2]: So fängt es an
Ensman * schrieb am 18. März 2010 um 12:55 Uhr (1739x gelesen):

> Wenn es mit Fragen angefangen hat, endet es auch mit ihnen?
Hm, ja denke schon. Mit der selben mit der es angefangen hat.

Hä? Wo bin ich? (siehe Link)


> Ich meine, wenn man jetzt auf einmal aufhört zu fragen, dann hört etwas, das die ganze Zeit irgendwie stattgefunden hat auf, oder?
Ja, ein kurzer Moment der Erleuchtung, dann kommen neue Fragen oder vielleicht auch mal lange Genuss Phasen.

> Nur, ist jetzt Platz genug für die echten Antworten?
Ach, das ist alles so provan, dass die echten Antworten auf einem Stecknadelkopf passen.

> Was braucht man zum Erkennen dieser?
Intuition? Denke ich mal. Erkenntnisse sind so als ob sie sich immer wieder neu bestätigen, die braucht man sich nicht mal merken, die gehen einfach in das Wesen ein und wirken da.

> Aber du beschreibst nur die Auswirkungen, die du dem Schicksal beimisst.
> Nicht aber, wer oder was das Schicksal ist.
Nun ja, wer oder was das Schicksal nun genau ist, kann ich auch nicht sagen. Da ist für mich auch alles möglich, von rein persönnlicher Idee, bis hin zum vollgeplanten Ablauf. Es wird wohl etwas dazwischen sein.

> Kann man denn überhaupt etwas darstellen, das man nie selbst kennengelernt hat, sondern nur von ihm glaubt, existent zu sein?
Darstellen wird man das Schicksal nicht können, aber erleben. Wenn man dann mal merkt wie zahnradartig manchmal alles auf einander passt, kann man schon an eine übergordnete Ordnung glauben. Dazu muss man aber erstmal erkennen was ein Erlebnis eigentlich bedeutet und bewirkt. Dann mekr man, es kommt alles wenn man es braucht, man muss es nur nehmen.

> Hinter den letzten Teil mit den drei Kräften, dem Willen und dem Glauben komme ich nicht so ganz.
> Magst du es vielleicht etwas genauer erklären?
Ja gerne. Der Wille ist zwar schon mal nicht falsch, aber der bringt nicht weiter, vor allem weil er sehr persönlich ist und ganz oft niedere Bewegründe dahinter stehen, die werden irgendwann zum Hinderniss.

Überhaupt muss man doch erstmal akzeptieren, dass es Antworten geben kann, sonst braucht man nicht zu fragen.

Dann, das ist schwierig manchmal, muss man die Antorten auch als solche verstehen, manche sind so einfach und billig, dass man sie schlichtweg übersehen kann.

Dann muss man bereit sein, auch vorhanden Überzeugungen zu verändern, um die neuen Erkenntnisse auch "einzubauen" also anzunehmen.

> Ich könnte höchstens vermuten, dass die drei Käfte so etwas wie Bewegung, Gegenbewegung, und Verbindung darstellen könnten.
Hach, es sind drei, welche drei? Es gibt so viele! Eine Folge der Polarität, denn zwischen den Polen entsteht immer ein (Energie)Fluß, dieser erzeugt dann das Erkennbare, Erfahrbare aber es ist nicht das Wesentliche, denn die Ursache sind die Pole und ihre Trennung. So kommt man schnell hinter die Aussage, dass alles "echte Illusion" ist.

> Abstrahiert nach dem westlichen Verständnis wären das wohl Feuer, Wasser und Luft.
Ja, die gute alte Allchemie. Drei Energien, hm, sind es vielleicht drei mal drei? Drei Pol-Paare, Drei Flüsse...

Mein psychologisches Konzept geht auch von drei mal drei Wesen im Menschen aus. Das Ich steht da bei jeden Paar in der Mitte. Mama-Ich-Pappa, Kind-Ich-Opa, Sein-Ich-Nichtsein, oder so. Ich arbeite noch dran. Vielleicht werden es dreimaldreimaldrei. 999 ist die Zahl. :) Alles verdreht, zum deiwel verdammt.

Tja, aber was wären dann diese drei Polpaare für unsere Welt? Das wäre mal wirklich eine interessante Erkenntnis.

> Im Chinesischen gibt es sogar noch ein Element mehr, das Metall.
Haben die Chinesen nicht sogar fünf Elemente? Zumindest in der Medizin, das halte ich für eine Erweiterung (um Mischformen?), ob sinnvoll oder nicht, kann ich nicht sagen.

Grundsätzlich würde ich bei drei bleiben. Zwei getrennte Ursachen werden im Dritten zur Wirkung verbunden. Also dein Dreiertrio war schon ziemlich weit oben, würde ich mal meinen :)

bis dann...



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