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die Geister, die ich rief

yen xi * schrieb am 17. März 2009 um 20:10 Uhr (863x gelesen):

Ahja. Wahrscheinlich ist es so eine Gestalt hier (siehe Bild). Dargestellt ist der sogenannte Alp, der auf der Brust lastet (daher "Alptraum" oder "Alpdrücken").
Dabei handelt es sich um eine Halluzination im Schlaf. Wobei das Bewusstsein schon fast wieder wachaktiv (gleichzeitig aber auch traumartig) ist, der Körper jedoch noch im Schlafzustand liegt.

Das heißt schrittweise:

1. Reduzierte Sinneswahrnehmung bei verstärkter Vorstellungskraft:
Die bewusste Wahrnehmung über die körperlichen Sinne ist stark reduziert bis nicht mehr vorhanden. In den Vordergrund tritt verstärkt die Vorstellungskraft, die außergewöhnlich realistisch wirkt.

2. Angst wegen eines veränderten Körperzustands:
a) Die willkürliche Muskulatur ist tief entspannt und nicht vom Bewusstsein bewegbar.
b) Die Atmung ist flach, der Brustkorb bewegt sich nur kaum.
Das ist im Schlaf normal und bekommt man normalerweise bewusst nicht mit. Manchmal kriegt man's aber doch mit und glaubt, man sei gelähmt oder festbebunden (a) und man bekomme zu wenig Luft (b), da die Atmungsfrequenz auf Grund des geringeren Sauerstoffbedarf durch die herabgesetzte Muskelspannung gesunken ist.

3. Die Angst nimmt Form an:
Aus der Angst heraus formt die verstärkte Imaginationsfähigkeit des Schläfers ein Abbild, das die Angst widerspiegelt. Wegen des sich wenig hebenden Brustkorbs mit der bewegungslosen Muskulatur liegt es nahe, Etwas zu halluzinieren, das auf der Brust sitzt und für beides verantwortlich ist. Und weil man Angst hat, sieht diese Erklärung entsprechend angsteinflößend aus.
Bei Mercendis ist das der Glaube, gelähmt zu sein - eine Angst, die vorgeprägt ist und dort so nahe liegt.

4. Von der Illusion in den Teufelskreis
Nun verstärkt die Halluzination noch die eigene Angst. Mehr Angst bedeutet aber wieder: die Halluzination wird noch angsteinflößender (entsprechend des Prinzips des Ausdrucks des eigenen Angstlevels).

Man steigert sich also in seine eigene Angst rein, weil man nicht versteht, dass man eine Illusion vor sich hat, die auf den eigenen Ängsten basiert. Und diese Ängste sind auch noch völlig unnötig, weil Schlafen wohl eines der normalsten Dinge ist, die wir als Menschen so tun.

Zu den Stories vom "umgehenden Dämon": Hat man zufällig mal von einer Person gehört, die eine ähnliche Halluzination hatte, zum Beispiel von einem grusligen Dämon mit roten Augen (je nachdem, was dessen Fantasie so erschaffen hat), greift das Bewusstsein direkt auf diese Erinnerung zurück und erstellt ein entsprechendes Bild, wie es ihm damals schon berichtet wurde (siehe 3.). Fertig ist die kollektive Illusion vom umgehenden "Alp".

So entstehen angsteinflößenden Stories...

Unten ein paar Links zum Thema.

Gruß.

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http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/theorien/obestarre.htm

http://www.paranormal.de/para/ballabene/obe/theorien/albtraum.htm
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Beitrag zuletzt bearbeitet: 17.3.2009 20:13



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