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re[8]: Cern und Hintergründe
tom * schrieb am 13. Dezember 2009 um 15:27 Uhr (1914x gelesen):

> ...oder ich raff es nicht. Denke da schon länger drüber nach.

der Einstein war schon recht schlau. ehrlich gesagt vermute ich, du raffst es nicht.

>
> Das irrwitzige dabei wäre ja, das Einstein seine Relativitätstheorie mit einer Lichtuhr gedacht hat. Das geht gar nicht mit einer Lichtuhr, weil Licht breitet sich nun mal immer mit der gleichen Geschwindigkeit aus (im selben Medium),

wieso nicht? Das ist gerade der Witz. Man denke sich eine Lichtuhr: Spiegelabstand 300 000 km (Im Ruhesystem der Uhr), nun pendelt das Licht im Uhr-System 1 mal pro Sekunde. Bewegst du nun die Uhr, resp. nimmst ein Bewegtes Bezugsystem ein. So muss das Licht dort diagonal laufen, da der Spiegel sich unten weg zu bewegen scheint. Die Distanz ist/scheint also grösser, sagen wir mal 450 000 km, von Spiegel zu Spiegel. da Lichtgeschw. konstant braucht das Licht in diesem System 1.5 Sekunden. je nach Bezugssystem benötigt also der gleiche Vorgang unterschiedlich lange, solange man Lichtgeschw = konstant für alle Beobachter verlangt. Während im Bewegten System (auf der Uhr sitzend) 1 Sekunde vergeht, vergeht im (unbewegten) Bezugssystem 1.5 Sekunden. Die bewegete Uhr tickt langsamer.

>deswegen würde man von außerhalb einen Bogen wahrnehmen (und zwar genau in die andere Richtung als Einsteins Dreieck), wenn sich die Lichtuhr bewegt.

Wieso Bogen?

>Also die Spiegel fahren unter dem Licht weg, iss doch logisch, das Licht braucht für beide Beobachter die selbe Zeit, legt aber auch den selben Weg zurück, hat ja keine Trägeheit und beschleunigen kann man es auch nicht..

Nein das hast du falsch verstanden, Das Licht braucht nicht für beide Beobachter gleich lang.

>
> Aber wenn man das "Photon" der Lichtuhr durch einen einfachen (sich gleichförmig bewegenden)Tennisball ersetzt, klappt das wieder mit der Relativität, ist aber nicht mehr so verwirrend, weil man ja Weg oder Zeit verändernen kann, laut Weg*Zeit.

Verstehe nicht was du meinst. wenn man einen Tennisball nimmt funktioniert es nicht, der Tennisball würde gleich lang brauchen in beiden Systemen, weil beim Tennisball gilt nicht v= konst, wenn man das Bezugssystem ändert.

>
> Einstein ist also mit falschen Annahmen zu einer sehr wichtigen Erkenntnis gelangt. Wenn ich mich nicht irre...aber vielleicht will ich einfach nicht dran glauben, dass wir hier niemals so richtig wegkommen und habe innere Blockaden oder so. :)

hä?!

>
> Jedenfals bin ich verwirrt, seit ich ein recht anschauliches Video zur Relativität gesehen habe...

Dann war es vielleicht doch nicht so anschaulich!

Ich habe übrigens ein Lernprogramm zur Relativitöätstheorie geschrieben. wenn du es willst kann ich es dir mailen. Es würde dir vielleicht helfen ein paar Missverständnisse zu klären

Gruss Tom

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Beitrag zuletzt bearbeitet: 13.12.2009 18:27

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