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re[5]: Astralleib
One schrieb am 17. März 2008 um 18:35 Uhr (778x gelesen):

Da die beiden Erfahrungswerte offensichtlich auf natürliche Weise miteinander verbunden sind, könnte eine Trennung da nicht "unnatürlich" sein? Dieses Gefühl hatte ich immer wieder bei der Lektüre des weiter o.g. Buches. WO ist die Triebfeder der Absicht, die beiden voneinander zu trennen? Vielleicht kannst Du mir aus eigener Erfahrung noch einen Hinweis geben, warum Du damals OBEs angestrebt hast? Und noch eine Frage: Stellten sich luzide Träume im Laufe der Zeit von allein ein? Vielleicht weißt Du auch, ob und wie dies zusammenhing?

*** Sicherlich kann man diese Trennung, bzw. Erfahrung auch ungeachtet der Frage ob es sich um eine Tatsächliche Seelenreise oder "nur" eine Reise ins Gehirn handelt als unnatürlich einordnen, das ist ja nur davon abhängig was man als natürlich werten will. Der Tod ist sicherlich natürlich, und währe damit also die natürlichste Trennung wenn es denn so stattfindet wie oft beschrieben. Was ist mit Träumen, findet dort eine Trennung statt, ist das nicht natürlich?
Und dann bewusstes Träumen, wie groß ist da noch der Schritt vom natürlichen zum Unnatürlichen. Ist eine reine Definitionssache, aber gemessen an einer statistischen Norm, ist es unnatürlich.
Ich persönliche halte es für eher unwahrscheinlich das es unnatürlich ist, wohl eher für einen ungewöhnlichen, meinetwegen sogar unsinnigen Ausdruck der Natur, der dann und wann in vielerlei Form auftaucht und vom menschlichen Verstand als unnatürlich deklariert wird.
Ich bin übers Träumen zu den OBE's gelangt. Ich hatte in der frühen jugend spontan einen luziden Traum und hab mich gafragt was das war, wodurch mein Intresse zum erstenmal geweckt wurde, aber nicht so das ich irgendwas in der Richtung unternommen hätte. Irgendwann hatte ich dann mal einen Traum in dem sich meine Oma von mir verabschiedet hat und als ich am nächten Morgen am Frühstückstisch saß, klingelte das Telefon und wir bekamen die Nachricht das sie in der Nacht gestorben ist. Dann hab ich mich mit der Zeit immer mehr darüber gewundert was es mit Träumen und Schlafen auf sich hat, warum wir uns am Abend ins Bett legen und darauf warten das Bewusstsein zu verlieren. Mit dem Internet bin ich dann über luzides Träumen und damit dann auch gleich über OBE gestolpert.
Ich würde sagen es war insgesammt ein Mix aus Forscherdrang, Abenteuerlust, Sinnsuche und Weltflucht der mich dazu gebracht hat.
Luzide Träuem stellten sich mit der Zeit immer mehr ein, weniger über die oft beschriebenen "Reality Checks" sondern einfach so "Ups ich träume ja ..." Das kommt einfach so schätze ich, besonders wenn man etwas Routine mit klassisch eingeleiten OBE's hat. Daher denke ich auch das beiden Phänomenen das selbe Prinzip zu Grunde liegt.

One, ich bin Dir sehr, sehr dankbar für Deine Offenheit. Ich glaube, ich habe den Unterschied der beiden Bewusstseinsformen in den Grundzügen verstanden. Auf dieser Seite ("dieser", weil wir uns hauptsächlich damit identifizieren) das physische Bewusstsein, welches die Eindrücke der Außenwelt in sich aufnimmt und strukturiert und auf jener das Unterbewusstsein, dessen Struktur und Ausdehnung, Funktionsweise und Absicht (wenn man dies überhaupt so umreißen kann) uns weitgehend noch unbekannt sind. Vielleicht ist das "metaphysische Selbst", das den physischen Körper während einer OBE verlässt, das Bindeglied zwischen den beiden?

*** Keine Ahnung, da kann man viel spekulieren. Aber da alle diese Begriffe an sich schon so schwammig definiert sind, will ich da keine weitere Feststellung machen.


Wenn man es also recht betrachtet, ist dann wohl das Unterbewusstsein der eigentliche Sitz unseres Selbstes, sozusagen mit einer Ausstülpung in das physische Dasein, das uns vom Moment der Geburt mit Eindrücken überschüttet, prägt und formt, so dass die uns zur Verfügung stehenden Energien, die ursprünglich in der Ausgewogenheit des Unterbewusstseins geruht haben, zur Verarbeitung all der Eindrücke beansprucht werden. Vielleicht ist das Schreien der Babies, und auch der Wunsch nach einer OBE, nur der Ausdruck dieser Dissonanz. Und da wir so sehr damit beschäftigt waren, all die Eindrücke der physischen Welt auf die Reihe zu kriegen, haben wir gelernt, uns damit zu identifizieren.

*** Das ist ein interessanter Ansatz. Mal seh'n wohin er dich führt ;).


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